20. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Anführer und ihre Gefolgschaft ticken synchron · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

populationWer das Richtige zum passenden Zeitpunkt sagt, wird häufig der Anführer einer Gruppe

Mitteilung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Gute Anführer sind oft auch Kommunikationsgenies: Wer gut mit seinen Mitmenschen kommunizieren kann, hat das Zeug zur Führungskraft. Zwischen ihm und seinen Gefolgsleuten entsteht währenddessen eine besondere Verbindung:

Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Pädagogischen Universität Peking zufolge synchronisiert sich die Aktivität im sogenannten linken temporoparietalen Übergang zwischen Schläfen- und Scheitellappen in der Großhirnrinde des Anführers mit dem entsprechenden Areal im Gehirn seiner Gefolgschaft, wenn er zum Anführer einer Gruppe gleichberechtigter Individuen gewählt wird. Anhand der Hirnaktivitäten konnten die Forscher sogar voraussagen, wen eine Gruppe zum Anführer wählen wird und zu welchem Zeitpunkt. … weiter

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V./idw-online.de

12. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Neues Modell: Menschen nehmen Gefühle anderer per Mustererkennung wahr · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Philosophen der Ruhr-Universität Bochum haben ein neues Modell vorgeschlagen, das erklärt, wie Menschen Emotionen von anderen erkennen. Die Theorie besagt, dass Menschen Gefühle direkt über Mustererkennung wahrnehmen können. Sie müssen nicht auf die Gefühle schließen, indem sie das Verhalten ihrer Mitmenschen interpretieren.

Das Modell beschreiben die Philosophen Prof. Dr. Albert Newen und Anna Welpinghus gemeinsam mit Prof. Dr. Georg Juckel von der LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie in der Zeitschrift „Mind & Language“. … weiter

Quelle: Ruhr-Universität Bochum/idw-online.de

07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Fleischkonsum und ‚Männlichkeit‘: Studie zu kulturellen Einflüssen auf das Ernährungsverhalten · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

johnny-automatic-carving-the-roastMitteilung: Universität Bayreuth

Der Verzehr von Fleisch wird in vielen kulturellen Traditionen als Ausdruck ‚wahrer Männlichkeit‘ angesehen und gesellschaftlich anerkannt. Wie sehr beeinflussen solche Werturteile die Ernährungsgewohnheiten in der Bevölkerung?

Eine deutsch-niederländische Studie, an der Dr. Hanna Schösler von der Universität Bayreuth maßgeblich beteiligt war, kommt zu dem Ergebnis: Die Vorstellung, ein hoher Fleischkonsum sei charakteristisch für eine maskuline Lebenseinstellung, ist in Milieus mit unterschiedlichen kulturellen Traditionen verschieden stark ausgeprägt. Je stärker sie das Selbstbild von Männern beeinflusst, desto mehr erschwert sie deren Hinwendung zu einer fleischärmeren Ernährung. … weiter

Quelle: uni Bayreuth/idw-online.de

03. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Sprechen und Stottern von linker Hirnhälfte gesteuert · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Göttinger Forscher klären, welche Hirnhälfte die Sprechvorbereitung steuert und finden Ursachen für Stottern

Mitteilung: Universitätsmedizin Göttingen – Georg-August-Universität

Fließend zu sprechen, kann eine Herausforderung sein – auch für politische oder mathematische Genies wie Winston Churchill oder Alan Turing. Neue Forschungsdaten von Wissenschaftlern aus Göttingen zeigen nun, wie Bewegungsbereiche des Gehirns das Sprechen vorbereiten, und was dabei bei Menschen gestört ist, die seit der Kindheit stottern.

Die Ergebnisse überraschten: Anders als gedacht, spielt für das Sprechen vor allem die linke Hirnhälfte eine Rolle. Veröffentlicht sind die Untersuchungen in der März-Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift „Brain“. … weiter

Quelle: Universitätsmedizin Georg-August-Universität Göttingen/idw-online.de

02. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Neuropsychologie: Nickerchen verbessern das Gedächtnis um ein Vielfaches · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

schlaf.gifMitteilung: Universität des Saarlandes

Forscher der Saar-Uni haben nachgewiesen, dass bereits ein kurzer Schlaf von etwa einer Stunde die Gedächtnisleistung deutlich erhöhen kann.

In der Studie untersuchten die Forscher 41 Probanden. Die Freiwilligen mussten Wörter und Wortpaare lernen. Anschließend wurde der Lerninhalt geprüft. Nach dieser ersten Prüfung schlief etwa die Hälfte der Teilnehmer, die andere Hälfte schaute eine DVD. Nach dem Schlaf hatte die Hälfte der Teilnehmer, die ein Nickerchen gehalten hatte, noch deutlich mehr Wortpaare im Gedächtnis als die Kontrollgruppe der DVD-Schauer. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Neurobiology of Learning and Memory” veröffentlicht. … weiter

Quelle: Uni des Saarlandes/idw-online.de

31. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Schere zwischen Arm und Reich spiegelt sich im Gesundheitszustand von Heranwachsenden wider · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. berichtete:

Weltweit haben sich die Unterschiede bei Heranwachsenden sowohl in Bezug auf ihre körperliche als auch auf ihre seelische Gesundheit zwischen 2002 und 2010 vergrößert. Dies sei laut einem in “The Lancet” veröffentlicht Bericht auf den zunehmenden Gegensatz zwischen Arm und Reich zurückzuführen.
Die Studie stellte außerdem fest, dass Heranwachsende in den ärmsten sozialen Schichten häufiger unter einer schlechten Gesundheit leiden, weniger körperlich aktiv sind und einen höheren Body Mass Index besitzen als Jugendliche aus soziökonomisch besser gestellten Schichten. Den ganzen Bericht lesen

23. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Studie: Energy-Drinks fördern Hyperaktivität bei Schulkindern · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. berichtete am 23.3.2015:

Studie: Energy-Drinks fördern Hyperaktivität bei Schulkindern

Schuldkinder der Mittelstufe, die Energy-Drinks konsumieren, haben ein um 66% erhöhtes Risiko für Hyperaktivität und Konzentrationsprobleme. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie der Yale School of Public Health.

Die Autoren raten deshalb dazu, dass Kinder Energy-Drinks meiden sollten. Denn die Getränke enthalten neben einem hohen Zuckeranteil oft auch Koffein. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift „Pediatrics Academic“ veröffentlicht. Den ganzen Bericht lesen

21. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Therapiestudie am Dresdner Uniklinikum: Bewegung statt Medikamente für ADHS Patienten · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit bestimmten körperlichen Übungen zu behandeln – das könnte tatsächlich in manchen Fällen möglich werden.

Eine an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden laufende Studie gibt da derzeit Grund zur Hoffnung. Der Schlüssel zum Erfolg kann eine gezielte Physiotherapie sein. Die Dresdner Forscher versprechen sich von diesem Behandlungsansatz nicht nur eine zeitweise Linderung, sondern unter Umständen auch eine Langzeitwirkung. … weiter

Quelle: Uniklinikum Dresden/idw-online.de

13. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Kindliche Sexualität: benutzt, verteufelt, totgeschwiegen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die Frankfurter Erziehungswissenschaftlerin Julia König legt eine historische Studie zum Begriff der kindlichen Sexualität vor. Sie weist darin nach, dass sich Im Zuge der Veränderungen sozialer Verhältnisse auch sexuelle Ordnungen ändern, dabei verwischt die Grenze zwischen Kindern und Erwachsenen in sexueller Hinsicht. Erst wenn sich die Verhältnisse stabilisiert haben, kommt es wieder zu einer klareren Unterscheidung. … weiter

Quelle: Uni Frankfurt/M./idw-online.de

07. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Unser Wille ist freier als gedacht“ – Wie unser Bewusstsein das Unbewusste kontrolliert · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Prof. Dr. Markus Kiefer/Universität Ulm

Sind wir Sklaven unseres Unbewussten und können nichts dagegen tun? Hirnforscher sagen: Nein! Unser Bewusstsein kontrolliert unbewusste Prozesse im Gehirn. Der Wille und die automatische Verarbeitung arbeiten Hand in Hand, nicht gegeneinander. Das hat eine Forschergruppe an der Universität Ulm um den Psychologen Professor Markus Kiefer herausgefunden. … weiter

Quelle: Uni Ulm/idw-online.de