23. Dezember 2010 · Kommentare deaktiviert für Untersuchungen zu Wirkung von Schokolade im Gehirn · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Bericht: Universität Leipzig

Rund elf Kilogramm Schokolade pro Jahr essen die Deutschen im Durchschnitt – einen großen Teil davon wahrscheinlich zu Weihnachten. Was Schokolade und Zucker mit unserem Gehirn anstellen, kann mit modernen Messverfahren abgebildet werden. Dr. Swen Hesse vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) für Adipositas-Erkrankungen in Leipzig ist ein Fachmann auf diesem Gebiet. … weiter

05. Oktober 2010 · Kommentare deaktiviert für Schlafstörungen ernst nehmen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Erhöhtes Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
 
Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) diskutieren Experten am heutigen Dienstag, den 5. Oktober 2010, in Berlin über die gesundheitlichen Folgen gesellschaftlich bedingten Veränderungen im Schlaf-Wach-Verhalten. Die DGPPN rät bei Schlafstörungen psychiatrische Hilfe aufzusuchen.
 
Schlafstörungen können auf psychische Erkrankungen – wie etwa Psychosen, depressive Störungen oder Angsterkrankungen – hinweisen. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) anlässlich ihres 10. Hauptstadtsymposiums zum Thema „Die schlaflose Gesellschaft. Kritische Betrachtung einer Hypothese“ am heutigen Dienstag, 5. Oktober 2010, in Berlin aufmerksam. Insbesondere Depressionen gehen sehr häufig mit Schlafbeschwerden einher. Umgekehrt können Ein- und Durchschlafstörungen, frühmorgendliches Erwachen und schlechte Schlafqualität langfristig Depressionen verursachen. Bei Menschen, die unter chronischen Schlafbeschwerden leiden, ist das Risiko in den nächsten fünf Jahren an einer Depression zu erkranken doppelt so hoch. Weiterlesen »

02. Oktober 2010 · Kommentare deaktiviert für Fleischesser schreiben Tieren wenig menschliche Emotionen zu · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Bericht: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Im Vergleich zu Veganern und Vegetariern schreiben Fleisch essende Menschen Tieren weniger menschliche Emotionen zu. Das hat ein internationales Forscherteam um Roland Imhoff vom Institut für Psychologie der Uni Bonn herausgefunden. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift „European Journal of Social Psychology“ veröffentlicht worden (doi: 10.1002/ejsp.766). … weiter

Quelle: PM v. 23.8.2010
idw / Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

22. Juni 2010 · Kommentare deaktiviert für Risiko raus! Beim Multitasking sind alle gleich – schlecht · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

multitasking.gifBericht: idw/Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung – DGUV

Multitasking bestimmt unseren Arbeitsalltag. Aber können Frauen tatsächlich besser als Männer mit mehreren Aufgaben gleichzeitig jonglieren? Sind Jüngere belastbarer als Ältere?

Eine Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) widerlegt diese gängigen Vorurteile. Wer versucht, verschiedene Dinge gleichzeitig zu erledigen, zahlt einen Preis – egal ob Mann, Frau, jung oder alt. Nachlassende Leistungen, erhöhte Anspannung und dadurch ein potenziell erhöhtes Unfallrisiko sind die Folgen des Multitasking. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Risiko raus!" hin. … weiter

17. Juni 2010 · Kommentare deaktiviert für Selbsthilfegruppen für viele Patienten wichtiger als Ärzte · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Neue DAK-Studie: Bei Depressionen oder Krebserkrankungen wird der Austausch mit Betroffenen besonders oft gesucht

Bericht: DAK

Bei schweren und seltenen Erkrankungen ist für die meisten Patienten der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen besonders sinnvoll. 56 Prozent der Deutschen finden sogar, dass „Selbsthilfegruppen manchmal wichtiger sind als Ärzte und Psychologen“. Das ergab eine repräsentative DAK-Studie, die das Forsa-Institut jetzt im Auftrag der Krankenkasse durchgeführt hat. … weiter

 

13. Juni 2010 · Kommentare deaktiviert für Ein gesunder Kopf auf einem gesunden Körper – Wie Jugendliche Kopfschmerzen und Migräne vorbeugen können · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

migraene.gifBericht: idw/Ludwig-Maximilians-Universität München

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Gesundheit überhaupt: Etwa 70 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischen oder wiederkehrenden Kopfschmerzen – am häufigsten unter Spannungskopfschmerz und Migräne.

Auch Jugendliche sind häufig von diesen Beschwerden betroffen. Nun hat ein Forscherteam um die LMU-Epidemiologen Dr. Astrid Milde-Busch und Professor Rüdiger von Kries erstmals in einer groß angelegten Studie untersucht, wie sich der Konsum von Alkohol, Zigaretten und Kaffee sowie Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten auf die Kopfschmerzhäufigkeit auswirken. … weiter

07. Mai 2010 · Kommentare deaktiviert für Der Neandertaler in uns · Kategorien: Lebens- und Kulturwege, mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Die Analyse des Neandertaler-Genoms ergibt: Menschen und Neandertaler haben sich doch vermischt

Bericht: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Nach vier Jahren ist es geschafft: Ein Forscherteam unter der Leitung von Svante Pääbo, Direktor der Abteilung für Evolutionäre Genetik des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie in Leipzig veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science eine erste Version der Genomsequenz des Neandertalers.

Es ist eine bisher einmalige wissenschaftliche Leistung: Fast zehn Jahre nach Entschlüsselung des Genoms des Homo sapiens präsentieren Forscher nun erstmals die Gensequenz eines ausgestorbenen Hominiden, der zudem der engste ausgestorbene Verwandte des Menschen ist. „Der Vergleich dieser beiden Gensequenzen gibt uns die Möglichkeit zu erfahren, wo wir uns in unserem Genom von unseren nächsten Verwandten unterscheiden“, sagt Svante Pääbo. … weiter

25. März 2010 · Kommentare deaktiviert für Komplexe Abhängigkeiten machen psychisch krank · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

BPtK-Studie zu psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt

Bericht: Bundespsychotherapeutenkammer

Berlin, 23. März 2010: Deutsche Arbeitnehmer sind immer häufiger aufgrund von psychischen Erkrankungen arbeitsunfähig. Knapp elf Prozent aller Fehltage gingen 2008 auf psychische Erkrankungen zurück. Seit 1990 haben sich diese Krankschreibungen fast verdoppelt. Psychische Erkrankungen verursachen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten in den Betrieben: bei AOK-Versicherten durchschnittlich ca. drei Wochen, bei DAK-Versicherten vier Wochen und bei BARMER-Versicherten sogar rund fünfeinhalb Wochen pro Krankschreibung. Dies ergibt eine Übersichtsstudie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die die Gesundheitsreporte der gesetzlichen Krankenkassen auswertet. … weiter

Pressemitteilung v. 23.3.2010
Kay Funke-Kaiser
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundespsychotherapeutenkammer

Kontakt:
Bundespsychotherapeutenkammer
Telefon: 030 – 2787850
E-Mail: presse@bptk.de

02. März 2010 · Kommentare deaktiviert für Zwei neue Online-Informationsportale zur Gesundheitsförderung · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Bericht: BZgA

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erweitert ihr Internetangebot um zwei neue Datenbanken im Bereich der Gesundheitsförderung. Mit den Portalen
"Wegweiser Gesundheitsförderung" (http://www.wegweiser.bzga.de) und
"Leitbegriffe der Gesundheitsförderung" (http://www.leitbegriffe.bzga.de) werden zwei bisher nur als Drucksachen verfügbare Publikationen ab sofort im Internet bereitgestellt.

Die beiden Datenbanken helfen Lehrenden, Studierenden und in der Prävention tätigen Fachkräften in Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Gesundheitsberufen etc., innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über wichtige Träger und Akteure sowie Fachbegriffe der Gesundheitsförderung zu erhalten.
Das Portal Wegweiser Gesundheitsförderung stellt mehr als 200 überregional tätige Fachinstitutionen vor, die bundesweit Medien, Fortbildungen und Beratungen zur Gesundheitsvorsorge anbieten. Es versteht sich als "Kompass" in der unübersichtlichen Institutionen-Landschaft der Gesundheitsförderung und erleichtert die Suche nach geeigneten Angeboten, Trägern, Kooperationspartnern und Veranstaltungen.

Das Portal Leitbegriffe der Gesundheitsförderung ist ein Glossar, in dem die 92 wichtigsten Begriffe, Konzepte und Erklärungsmodelle im Bereich Gesundheitsförderung definiert und ausführlich erläutert werden. Damit leistet das Glossar einen Beitrag, um Begrifflichkeiten aus der Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum zu systematisieren und übersichtlicher zu gestalten.
Beide Datenbanken werden fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Die Online-Angebote sind ab sofort unter http://www.leitbegriffe.bzga.de und http://www.wegweiser.bzga.de erreichbar.

Pressemitteilung v. 2.03.2010
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Postfach 91 01 52
51071 Köln
Telefon: 0221 8992-0 / Durchwahl: -280
Fax: 0221 8992-300 / – 201
E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
Internet: http://www.bzga.de
RSS-Feed: http://www.bzga.de/rss-presse.php

29. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Dem alternden Immunsystem auf die Sprünge helfen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

HZI-Forscher untersuchen Therapieansätze, um das Immunsystem zu verjüngen und so ältere Menschen besser vor Infektionen zu schützen.

Bericht: idw/Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Der Mensch lebt immer länger. Der Preis dafür: Unsere Organe funktionieren im Alter schlechter und wir werden anfälliger für Infektionen. Die Arbeitsgruppe "Infektionsimmunologie" des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig hat diesen Aspekt des Alterns genauer untersucht.

Sie verglichen die Immunantworten von jungen und alten Mäusen auf eine Bakterieninfektion und schauten dabei besonders auf Fresszellen. Diese Immunzellen sind fest in unserem Gewebe verankert und spielen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Bakterien. Mit dem Alter nimmt ihre Zahl rapide ab – und damit wird unsere Abwehr schwächer. … weiter