24. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Mit gesunden Mitarbeitern besser durch die Krise kommen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Älter werdende Belegschaften erfordern Gesundheitsmanagement
Bericht: gsf/DAK

Die Berichte und Meldungen über den Krankenstand in den Betrieben nehmen zu. Diesmal hat die DAK über eine Forsa-Umfrage informiert. Hoffentlich heißt "Investition in Gesundheit" nicht nur Senkung der Kosten und Steigerung der Profitrate?

Knapp ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer (31 Prozent) kann Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements nutzen. Insbesondere große Betriebe kümmern sich um die Gesundheit ihrer Beschäftigten. "Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement refinanziert", erläuterte DAK-Vorstandsvorsitzender Herbert Rebscher die Ergebnisse einer aktuellen DAK-Umfrage zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, die er auf dem Forum „Gesunde Mitarbeiter – Erfolgsfaktor für Betriebe“ des Deutschen Arbeitgebertags vorstellte. … weiter

Hier kann die Forsa-Umfrage downgeloaded werden: DAK-Betriebliches Gesundheitsmanagement

11. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Berufliche Ziele berücksichtigen · Kategorien: mens sana in corpore sano

Bericht: Fachmagazin Wirtschaftspsychologie aktuell

Ein Job, den man gern macht, ein besseres Gehalt, ein neues Führungsseminar – die Bandbreite von beruflichen Zielen ist groß. Oft werden sie jedoch nicht gebührend berücksichtigt. Dem Arbeitnehmer sind sie vielfach gar nicht klar. Der Arbeitgeber vernachlässigt sie im Anforderungsprofil. Zudem werden Altersunterschiede immer wichtiger: Haben ältere Mitarbeiter andere berufliche Ziele als jüngere? … den ganzen Artikel lesen

Quelle: Wirtschaftspsychologie aktuell online (30.10.2009). Aufsatz: Berufliche Ziele berücksichtigen.
http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie_20091030_Berufliche_Ziele_beruecksichtigen.html

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für So wirkt Placebo · Kategorien: mens sana in corpore sano

UKE-Forscher haben nachgewiesen, dass das Schmerzempfinden beim Übergang von der Haut ins Rückenmark geblockt wird, wenn ein Mensch keinen oder weniger Schmerz erwartet.
Bericht: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Es gibt viele verschiedene Wege, über die psychologische Faktoren unsere Schmerzwahrnehmung beeinflussen können: zum Beispiel die Lenkung der Aufmerksamkeit, Hypnose oder eben der sogenannte Placebo-Effekt. Doch welche neurobiologischen Mechanismen sorgen dafür, dass die Schmerzempfindung reduziert wird? Der UKE-Forscher Falk Eippert, Institut für Systemische Neurowissenschaften, konnte zusammen mit Prof. Dr. Christian Büchel, Dr. Jürgen Finsterbusch und Dr. Ulrike Bingel nachweisen, dass ein Placebo-Effekt mit einer verringerten Nervenzellaktivität im Rückenmark einhergeht. … weiter

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Warum Angstschweiß Menschen zum Fürchten bringt · Kategorien: mens sana in corpore sano

Bericht: neuroRAD

Menschen nehmen ständig Gerüche wahr. Obwohl dies oft unbewusst geschieht, beeinflussen uns die Geruchsinformationen in unserem Denken, Fühlen und Handeln. Riechen Menschen Angstschweiß, so führt dies zum Beispiel dazu, dass sie selbst Furcht empfinden und sich vorsichtiger verhalten. Dies zeigen Forschungsergebnisse, die im Rahmen von neuroRAD, der 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), vorgestellt wurden. … weiter

20. September 2009 · Kommentare deaktiviert für Fast jeder zweite Beschäftigte geht krank zur Arbeit · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Bertelsmann Stiftung: Gutes Betriebsklima senkt Kosten
Bericht: Berstelsmann-Stiftung

42 Prozent der abhängig und selbstständig Beschäftigten gibt an, in den vergangenen zwölf Monaten zweimal oder öfter krank zur Arbeit gegangen zu sein. Experten reden in diesem Zusammenhang von Präsentismus. Zwei Drittel der Befragten tun dies vor allem aus Pflichtgefühl und weil sonst Arbeit liegen bleibt. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung. … weiter

07. August 2009 · Kommentare deaktiviert für Arbeiten mit Erkrankung birgt Risiken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Fehlzeiten kein Indikator für Gesundheit der Beschäftigten
Bericht: BA für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Einen Rekordtiefstand seit Einführung der Krankenstand-Statistik im Jahr 1970 meldete das Bundesministerium für Gesundheit Anfang letzter Woche. Danach lag im ersten Halbjahr 2009 der Krankenstand in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durchschnittlich bei 3,24 Prozent. Die Meldung löste eine rege Diskussion um den Gesundheitszustand der Beschäftigten in Deutschland aus, obwohl sich mit diesen Zahlen keine Ursachenforschung betreiben lässt. Dabei wurde auch das Phänomen des Präsentismus genannt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst die Erkenntnisse zum Präsentismus zusammen und weist auf Risiken hin. … weiter

11. Juli 2009 · Kommentare deaktiviert für Der eigene Körper im Zerrspiegel · Kategorien: mens sana in corpore sano

Neuropsychologische Grundlagen des gestörten Körperbildes bei Essstörungen

In RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Uni Bochum, findet sich in der aktuellen Ausgabe ein Artikel zu Essstörungen. „Ich bin zu dick“ ist das Urteil von Patientinnen mit Essstörungen beim Blick in den Spiegel, auch wenn sie oft objektiv untergewichtig sind. Eine verzerrte Körperwahrnehmung ist Risiko- und aufrechterhaltender Faktor von Essstörungen wie Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Diese Verzerrung spiegelt sich in den Hirnfunktionen wider und kann durch Körperbildtherapie nachweislich verändert werden. … Hier geht's zum Download des Artikels

25. Juni 2009 · Kommentare deaktiviert für Neuer Wirkmechanismus für Medikamente gegen Angsterkrankungen identifiziert · Kategorien: mens sana in corpore sano

pillenDie angstlösende Substanz macht weder müde noch zeigt sie ein Abhängigkeitspotential
Bericht: M.-Planck-Gesellschaft

Jeder siebte Bundesbürger entwickelt im Laufe seines Lebens eine Angsterkrankung, die therapiert werden muss. Gängige angstlösende Medikamente (Anxiolytika) basieren auf der Wirkstoffklasse der Benzodiazepine. Diese beruhigen die Patienten und verringern rasch die Angstgefühle. Unerwünschte Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Medikamententoleranz und Entzugsprobleme machen eine langfristige Einnahme jedoch problematisch. … weiter

12. Mai 2009 · Kommentare deaktiviert für Vitaminpräparate steigern Diabetes-Risiko · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Wissenschaftler der Universitäten Jena und Leipzig erforschen Wirkung von Antioxidantien
Bericht: Uni Jena

Bewegung ist gesund. Und wer seinem Körper daneben noch mehr Gutes tun will, versorgt ihn zusätzlich mit Vitaminpräparaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und erhöht die Lebenserwartung, so die weit verbreitete Meinung. Fehlanzeige, wie Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und der Harvard Medical School in Boston herausgefunden haben. … weiter

04. Mai 2009 · Kommentare deaktiviert für Wer lange arbeitet, schläft schlechter · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

schlaf_2.gifLange Arbeitszeiten wirken sich auf die Gesundheit aus
Bericht: BA für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Der Anteil von Beschäftigten, die über Schlafstörungen klagen, nimmt mit der Dauer der geleisteten Arbeitszeit zu. Ingesamt steigt das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen bei langen Arbeitszeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA). Bei der Auswertung vier unabhängiger Befragungen ließ sich ein direkter Zusammenhang zwischen der Dauer der geleisteten Arbeitsstunden und dem Auftreten gesundheitlicher Beschwerden wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden nachweisen. … weiter