11. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Und dann wird das Rübchen gemolken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

broccoli.gifIryna Smetanska sucht nach neuen Methoden, Krebs vorbeugende Pflanzenstoffe zu gewinnen
Bericht: idw / TU Berlin

Goethe aß das Teltower Rübchen mit Vorliebe. Ob das Universalgenie auch ein naturwissenschaftliches Interesse an ihm hatte, ist indes nicht überliefert. Iryna Smetanska wiederum ist die kulinarische Seite des Rübchens nicht besonders wichtig. Die Lebensmitteltechnologin hat ein Auge auf das kleine Gemüse geworfen, weil es vor Glucosinolaten nur so strotzt. In 100 Gramm Teltower Rübchen finden sich bis zu 800 Milligramm dieser Substanz.

Glucosinolate gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind jene Stoffe, die für die Pflanze erst dann lebensnotwendig werden, wenn Feinde abzuwehren sind. Aber da seit Anfang der 1990er Jahre bestimmten Glucosinolaten eine Krebs vorbeugende Wirkung vor allem im Dickdarm nachgesagt wird, sind sie zum Objekt wissenschaftlicher Neugierde geworden und haben es zu einiger Berühmtheit gebracht.

Glucosinolate kommen hauptsächlich in Kohlgemüsearten vor wie Brokkoli, Blumen- und Rosenkohl, Kohlrabi, Meerrettich und Rüben. Sie sind es übrigens auch, die den typischen, leicht bitter-scharfen Kohlgeschmack ausmachen. … weiter

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für So wirkt Placebo · Kategorien: mens sana in corpore sano

UKE-Forscher haben nachgewiesen, dass das Schmerzempfinden beim Übergang von der Haut ins Rückenmark geblockt wird, wenn ein Mensch keinen oder weniger Schmerz erwartet.
Bericht: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Es gibt viele verschiedene Wege, über die psychologische Faktoren unsere Schmerzwahrnehmung beeinflussen können: zum Beispiel die Lenkung der Aufmerksamkeit, Hypnose oder eben der sogenannte Placebo-Effekt. Doch welche neurobiologischen Mechanismen sorgen dafür, dass die Schmerzempfindung reduziert wird? Der UKE-Forscher Falk Eippert, Institut für Systemische Neurowissenschaften, konnte zusammen mit Prof. Dr. Christian Büchel, Dr. Jürgen Finsterbusch und Dr. Ulrike Bingel nachweisen, dass ein Placebo-Effekt mit einer verringerten Nervenzellaktivität im Rückenmark einhergeht. … weiter

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Warum Angstschweiß Menschen zum Fürchten bringt · Kategorien: mens sana in corpore sano

Bericht: neuroRAD

Menschen nehmen ständig Gerüche wahr. Obwohl dies oft unbewusst geschieht, beeinflussen uns die Geruchsinformationen in unserem Denken, Fühlen und Handeln. Riechen Menschen Angstschweiß, so führt dies zum Beispiel dazu, dass sie selbst Furcht empfinden und sich vorsichtiger verhalten. Dies zeigen Forschungsergebnisse, die im Rahmen von neuroRAD, der 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), vorgestellt wurden. … weiter

20. September 2009 · Kommentare deaktiviert für Fast jeder zweite Beschäftigte geht krank zur Arbeit · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Bertelsmann Stiftung: Gutes Betriebsklima senkt Kosten
Bericht: Berstelsmann-Stiftung

42 Prozent der abhängig und selbstständig Beschäftigten gibt an, in den vergangenen zwölf Monaten zweimal oder öfter krank zur Arbeit gegangen zu sein. Experten reden in diesem Zusammenhang von Präsentismus. Zwei Drittel der Befragten tun dies vor allem aus Pflichtgefühl und weil sonst Arbeit liegen bleibt. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung. … weiter

11. Juli 2009 · Kommentare deaktiviert für Der eigene Körper im Zerrspiegel · Kategorien: mens sana in corpore sano

Neuropsychologische Grundlagen des gestörten Körperbildes bei Essstörungen

In RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Uni Bochum, findet sich in der aktuellen Ausgabe ein Artikel zu Essstörungen. „Ich bin zu dick“ ist das Urteil von Patientinnen mit Essstörungen beim Blick in den Spiegel, auch wenn sie oft objektiv untergewichtig sind. Eine verzerrte Körperwahrnehmung ist Risiko- und aufrechterhaltender Faktor von Essstörungen wie Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Diese Verzerrung spiegelt sich in den Hirnfunktionen wider und kann durch Körperbildtherapie nachweislich verändert werden. … Hier geht's zum Download des Artikels

12. Mai 2009 · Kommentare deaktiviert für Vitaminpräparate steigern Diabetes-Risiko · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Wissenschaftler der Universitäten Jena und Leipzig erforschen Wirkung von Antioxidantien
Bericht: Uni Jena

Bewegung ist gesund. Und wer seinem Körper daneben noch mehr Gutes tun will, versorgt ihn zusätzlich mit Vitaminpräparaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und erhöht die Lebenserwartung, so die weit verbreitete Meinung. Fehlanzeige, wie Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und der Harvard Medical School in Boston herausgefunden haben. … weiter

04. Mai 2009 · Kommentare deaktiviert für Wer lange arbeitet, schläft schlechter · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

schlaf_2.gifLange Arbeitszeiten wirken sich auf die Gesundheit aus
Bericht: BA für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Der Anteil von Beschäftigten, die über Schlafstörungen klagen, nimmt mit der Dauer der geleisteten Arbeitszeit zu. Ingesamt steigt das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen bei langen Arbeitszeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA). Bei der Auswertung vier unabhängiger Befragungen ließ sich ein direkter Zusammenhang zwischen der Dauer der geleisteten Arbeitsstunden und dem Auftreten gesundheitlicher Beschwerden wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden nachweisen. … weiter

27. März 2009 · Kommentare deaktiviert für Paracetamol und Johanniskraut verschreibungspflichtig · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

arzneimittel.gifgsf – Das Bundesministerium für Gesundheit meldet, dass sich u.a. zum 1. April 2009 die Rezeptpflicht für bestimmte Arzneimittel ändert. So sind Tabletten und Kapseln mit den Wirkstoffen Paracetamol verschreibungspflichtig, die pro Packung mehr als zehn Gramm Wirkstoff enthalten. Arzneimittel mit Johanniskraut sind verschreibungspflichtig, wenn sie zur Behandlung mittelschwerer Depressionen zugelassen sind. Die Neuregelung zu Paracetamol trägt dem Umstand Rechnung, dass im Falle einer Überdosierung häufig lebensbedrohliche Vergiftungszustände auf Grund von Leberschäden auftreten. Die Neuregelung zu Johanniskraut erfolgt im Hinblick darauf, dass ein gewisses Suizidrisiko nicht ausgeschlossen werden kann. Johanniskraut-Präparate, die ausschließlich zur Anwendung bei leichten depressiven Zuständen zugelassen sind, können weiterhin rezeptfrei erworben werden.  Weitere Infos: http://www.bmg.bund.de

25. März 2009 · Kommentare deaktiviert für Alzheimer künftig heilbar? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Neuer Ansatz für die Behandlung von Alzheimer gefunden – Absterben von Gehirnzellen stoppen
Bericht: Uniklinik Essen

Erstmals gibt es begründete Hoffnung, dass die Alzheimer-Erkrankung zukünftig doch gestoppt werden könnte. Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Amerika und England – darunter auch Essener Forscher der Uni-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am LVR-Klinikum Essen – fanden ein Molekül, das die Basis für die Entwicklung neuer Medikamente bilden könnte. … weiter

18. März 2009 · Kommentare deaktiviert für Graue Haare im Alter: Wasserstoffperoxid hemmt die Bildung von Melanin · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

alter_mann.gifWissenschaftler aus Mainz und Bradford decken den molekularen Mechanismus für die Grau- und Weißfärbung der Haare im Alter auf
Bericht: Uni Mainz

gsf – Nachdem sich in den meisten Lehrerkollegien ein gewisser silberner Glanz breit macht und farbiger Chemiepampf das Elend nur mühsam überdecken kann, veröffentlichen wir hier den Forschungsbericht der Uni Mainz: "Graue oder weiße Haare entstehen mit zunehmenden Lebensjahren durch einen ganz natürlichen Alterungsprozess, bei dem weniger Farbpigmente gebildet werden. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der University of Bradford in Großbritannien haben nun das Geheimnis um die Grau- oder auch Weißfärbung der Haare im Alter gelüftet." … weiter