26. Februar 2010 · Kommentare deaktiviert für Bewegung hilft chronisch Kranken gegen ihre Ängste · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Das aerzteblatt.de berichtete:

Athens – Chronisch krankte Patienten, die zusätzlich an Angstsymptomen leiden, können diese durch Bewegung vermindern. Wissenschaftler der University of Georgia konnten in einer randomisierten kontrollierten Studie zeigen, dass die Angst um rund ein Fünftel zurückgeht, wenn sich die Patienten regelmäßig bewegen. Die Gruppe veröffentlichte ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Archives of Internal Medicine (2010; 170: 321-331). Ganzen Bericht lesen

29. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Dem alternden Immunsystem auf die Sprünge helfen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

HZI-Forscher untersuchen Therapieansätze, um das Immunsystem zu verjüngen und so ältere Menschen besser vor Infektionen zu schützen.

Bericht: idw/Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Der Mensch lebt immer länger. Der Preis dafür: Unsere Organe funktionieren im Alter schlechter und wir werden anfälliger für Infektionen. Die Arbeitsgruppe "Infektionsimmunologie" des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig hat diesen Aspekt des Alterns genauer untersucht.

Sie verglichen die Immunantworten von jungen und alten Mäusen auf eine Bakterieninfektion und schauten dabei besonders auf Fresszellen. Diese Immunzellen sind fest in unserem Gewebe verankert und spielen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Bakterien. Mit dem Alter nimmt ihre Zahl rapide ab – und damit wird unsere Abwehr schwächer. … weiter

14. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Menschen in gerechten Gesellschaften fühlen sich gesünder · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Auf Aerzteblatt.de haben wir den nachfolgenden Bericht gefunden:

Darmstadt – Je ungleicher der Reichtum in einem Land verteilt ist, desto ungesünder fühlen sich dessen Einwohner. Das hat der Darmstädter Gesundheitsökonom Martin Karlsson in einer Studie in Zusammenarbeit mit der Universität im schwedischen Lund gezeigt. Ganzen Text lesen

11. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Und dann wird das Rübchen gemolken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

broccoli.gifIryna Smetanska sucht nach neuen Methoden, Krebs vorbeugende Pflanzenstoffe zu gewinnen
Bericht: idw / TU Berlin

Goethe aß das Teltower Rübchen mit Vorliebe. Ob das Universalgenie auch ein naturwissenschaftliches Interesse an ihm hatte, ist indes nicht überliefert. Iryna Smetanska wiederum ist die kulinarische Seite des Rübchens nicht besonders wichtig. Die Lebensmitteltechnologin hat ein Auge auf das kleine Gemüse geworfen, weil es vor Glucosinolaten nur so strotzt. In 100 Gramm Teltower Rübchen finden sich bis zu 800 Milligramm dieser Substanz.

Glucosinolate gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind jene Stoffe, die für die Pflanze erst dann lebensnotwendig werden, wenn Feinde abzuwehren sind. Aber da seit Anfang der 1990er Jahre bestimmten Glucosinolaten eine Krebs vorbeugende Wirkung vor allem im Dickdarm nachgesagt wird, sind sie zum Objekt wissenschaftlicher Neugierde geworden und haben es zu einiger Berühmtheit gebracht.

Glucosinolate kommen hauptsächlich in Kohlgemüsearten vor wie Brokkoli, Blumen- und Rosenkohl, Kohlrabi, Meerrettich und Rüben. Sie sind es übrigens auch, die den typischen, leicht bitter-scharfen Kohlgeschmack ausmachen. … weiter

24. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Mit gesunden Mitarbeitern besser durch die Krise kommen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Älter werdende Belegschaften erfordern Gesundheitsmanagement
Bericht: gsf/DAK

Die Berichte und Meldungen über den Krankenstand in den Betrieben nehmen zu. Diesmal hat die DAK über eine Forsa-Umfrage informiert. Hoffentlich heißt "Investition in Gesundheit" nicht nur Senkung der Kosten und Steigerung der Profitrate?

Knapp ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer (31 Prozent) kann Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements nutzen. Insbesondere große Betriebe kümmern sich um die Gesundheit ihrer Beschäftigten. "Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement refinanziert", erläuterte DAK-Vorstandsvorsitzender Herbert Rebscher die Ergebnisse einer aktuellen DAK-Umfrage zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, die er auf dem Forum „Gesunde Mitarbeiter – Erfolgsfaktor für Betriebe“ des Deutschen Arbeitgebertags vorstellte. … weiter

Hier kann die Forsa-Umfrage downgeloaded werden: DAK-Betriebliches Gesundheitsmanagement

11. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Berufliche Ziele berücksichtigen · Kategorien: mens sana in corpore sano

Bericht: Fachmagazin Wirtschaftspsychologie aktuell

Ein Job, den man gern macht, ein besseres Gehalt, ein neues Führungsseminar – die Bandbreite von beruflichen Zielen ist groß. Oft werden sie jedoch nicht gebührend berücksichtigt. Dem Arbeitnehmer sind sie vielfach gar nicht klar. Der Arbeitgeber vernachlässigt sie im Anforderungsprofil. Zudem werden Altersunterschiede immer wichtiger: Haben ältere Mitarbeiter andere berufliche Ziele als jüngere? … den ganzen Artikel lesen

Quelle: Wirtschaftspsychologie aktuell online (30.10.2009). Aufsatz: Berufliche Ziele berücksichtigen.
http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie_20091030_Berufliche_Ziele_beruecksichtigen.html

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für So wirkt Placebo · Kategorien: mens sana in corpore sano

UKE-Forscher haben nachgewiesen, dass das Schmerzempfinden beim Übergang von der Haut ins Rückenmark geblockt wird, wenn ein Mensch keinen oder weniger Schmerz erwartet.
Bericht: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Es gibt viele verschiedene Wege, über die psychologische Faktoren unsere Schmerzwahrnehmung beeinflussen können: zum Beispiel die Lenkung der Aufmerksamkeit, Hypnose oder eben der sogenannte Placebo-Effekt. Doch welche neurobiologischen Mechanismen sorgen dafür, dass die Schmerzempfindung reduziert wird? Der UKE-Forscher Falk Eippert, Institut für Systemische Neurowissenschaften, konnte zusammen mit Prof. Dr. Christian Büchel, Dr. Jürgen Finsterbusch und Dr. Ulrike Bingel nachweisen, dass ein Placebo-Effekt mit einer verringerten Nervenzellaktivität im Rückenmark einhergeht. … weiter

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Warum Angstschweiß Menschen zum Fürchten bringt · Kategorien: mens sana in corpore sano

Bericht: neuroRAD

Menschen nehmen ständig Gerüche wahr. Obwohl dies oft unbewusst geschieht, beeinflussen uns die Geruchsinformationen in unserem Denken, Fühlen und Handeln. Riechen Menschen Angstschweiß, so führt dies zum Beispiel dazu, dass sie selbst Furcht empfinden und sich vorsichtiger verhalten. Dies zeigen Forschungsergebnisse, die im Rahmen von neuroRAD, der 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), vorgestellt wurden. … weiter

20. September 2009 · Kommentare deaktiviert für Fast jeder zweite Beschäftigte geht krank zur Arbeit · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Bertelsmann Stiftung: Gutes Betriebsklima senkt Kosten
Bericht: Berstelsmann-Stiftung

42 Prozent der abhängig und selbstständig Beschäftigten gibt an, in den vergangenen zwölf Monaten zweimal oder öfter krank zur Arbeit gegangen zu sein. Experten reden in diesem Zusammenhang von Präsentismus. Zwei Drittel der Befragten tun dies vor allem aus Pflichtgefühl und weil sonst Arbeit liegen bleibt. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung. … weiter

07. August 2009 · Kommentare deaktiviert für Arbeiten mit Erkrankung birgt Risiken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Fehlzeiten kein Indikator für Gesundheit der Beschäftigten
Bericht: BA für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Einen Rekordtiefstand seit Einführung der Krankenstand-Statistik im Jahr 1970 meldete das Bundesministerium für Gesundheit Anfang letzter Woche. Danach lag im ersten Halbjahr 2009 der Krankenstand in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durchschnittlich bei 3,24 Prozent. Die Meldung löste eine rege Diskussion um den Gesundheitszustand der Beschäftigten in Deutschland aus, obwohl sich mit diesen Zahlen keine Ursachenforschung betreiben lässt. Dabei wurde auch das Phänomen des Präsentismus genannt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst die Erkenntnisse zum Präsentismus zusammen und weist auf Risiken hin. … weiter