29. Juni 2019 · Kommentare deaktiviert für Moderne Formen des Narzissmus – psychologische Studien der Universität Bamberg · Kategorien: Lesezeichen, mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: Uni Bamberg

Je herablassender Narzissten andere behandeln, umso mehr werden sie von ihren Mitmenschen abgelehnt. Eine psychologische Studie konnte die sogenannte „Tit-for-Tat“-Hypothese in Bezug auf Narzissmus bestätigen, die frei übersetzt besagt: „Wie du mir, so ich dir“. PD Dr. Katrin Rentzsch von der Universität Bamberg und Prof. Dr. Jochen E. Gebauer von den Universitäten Mannheim und Kopenhagen begannen ihre Studie vor knapp zehn Jahren. Die Ergebnisse haben sie 2019 in der Fachzeitschrift „Personality and Social Psychology Bulletin“ veröffentlicht. Weiterlesen »

23. Juni 2019 · Kommentare deaktiviert für Krankheitsanfälligkeit entwickelt sich im Kindesalter · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Mitteilung: Universität Zürich

Traumatisierte Kinder und Kinder, bei denen sich mehrere Allergien entwickeln, leiden im Erwachsenenalter eher an chronischen Entzündungskrankheiten und psychischen Beeinträchtigungen.

Dies zeigen Forschende der Universitäten Zürich und Lausanne in einer Studie, in der sie fünf Gruppen der frühen Immunsystem-Programmierung identifizieren. … weiter


Quelle: www.media.uzh.ch
Fotomontage: Bruno Glätsch auf Pixabay.com 

 

14. Juni 2019 · Kommentare deaktiviert für Ich sehe was, was du nicht siehst · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Justus-Liebig-Universität Gießen

Verschiedene Personen nehmen beim Betrachten desselben Bildes unterschiedliche Objekte wahr – Genetische Ursachen vermutet – Publikation der JLU-Wahrnehmungspsychologie

Zwei Menschen betrachten dasselbe Bild: Sehen sie auch dasselbe? Oder ist jeder Blick auf die Welt individuell? Laut einer im Magazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlichten Studie eines internationalen Teams von Sehforscherinnen und Sehforschern unter der Leitung von Wahrnehmungspsychologen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist offenbar letzteres der Fall. Der Blick verschiedener Personen kann von unterschiedlichen Teilen derselben Szene angezogen werden – damit verändert sich auch die Wahrnehmung, da Augen und Gehirn nur den direkt fixierten Teil des Bildes hoch auflösen können. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-giessen.de

31. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für Turnen, Fußball, Ballett – Warum sportmedizinische Vorsorge bei Kindern und Jugendlichen wichtig ist · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)

Der Leistungssport geht mit einer immer früher einsetzenden Spezialisierung sowie mit Trainingsbelastungen von 15 Stunden oder mehr pro Woche einher. Dies führt im Wachstumsalter zu mehr hohen Belastungen des Bewegungsapparates und Herz-Kreislauf-Systems, die oft die Grenzen der Verträglichkeit erreichen. Oder: bei entsprechender Disposition Grunderkrankungen verschlimmern können bis hin zu gesundheitlichen Komplikationen.

Die Folge sind – abhängig von Sportart, Umfang, Spezialisierung, Alter und Geschlecht -eine hohe Anzahl Verletzungen und Überlastungsschäden. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.gots.org

 

29. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für Vom Stress in die Facebooksucht · Kategorien: mens sana in corpore sano, Virtuelles und Reales · Tags: , , ,

Warum es riskant ist, im Stress ins Online-Universum zu flüchten

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook können in Stressphasen eine große Hilfe sein. Fehlt es aber an Unterstützung offline, besteht die Gefahr, dass gestresste Nutzerinnen und Nutzer eine pathologische Bindung an das soziale Netzwerk entwickeln – eine Art Facebooksucht.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Team des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Julia Brailovskaia. Die Gruppe hat ihre Ergebnisse in der Zeitschrift „Psychiatry Research“ vom 13. Mai 2019 veröffentlicht. … weiter


Quelle: www.news.rub.de
Foto: Simon Steinberger auf Pixabay.com

24. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für Sündenböcke – Fragmente einer Sozialpsychologie des „Mobbing“ · Kategorien: Lebens- und Kulturwege, mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , , , ,

Götz Eisenberg

Sündenböcke – Fragmente einer Sozialpsychologie des „Mobbing“

Seit dem Tod eines elfjährigen Mädchens in Berlin-Reinickendorf Ende Januar 2019 wird wieder einmal breit über das Thema „Mobbing“ diskutiert. Der selbsternannte Anti-Mobbing-Coach und Darsteller in einer Doku-Soap von RTL2 Carsten Stahl erklärte das Mädchen flugs zum Mobbing-Opfer und erhob schwere Vorwürfe gegen die Schule, die sie besucht hatte.

Stahl rief zu einer Mahnwache vor der Schule auf, an der circa 150 Menschen teilnahmen. Man warf der Schulleitung und dem Kollegium vor, die seit Jahren bestehende Mobbing-Problematik an der Schule nicht ernst genug zu nehmen und nichts dagegen zu tun. Die Eltern des Mädchens baten darum, ihren Tod nicht zu instrumentalisieren und ihnen mehr Zeit zur Klärung einzuräumen. … weiter


Foto: tillburmann auf Pixabay.com


Alle Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

 

18. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für “Stell dir vor” – unsere Einstellungen ändern sich allein durch die Kraft der Vorstellung · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Unsere Einstellungen lassen sich nicht nur durch tatsächlich Erlebtes beeinflussen. Reine Vorstellungen von solchen Ereignissen können erstaunlicherweise eine ganz ähnliche Wirkung ausüben.

Das haben Roland Benoit und Philipp Paulus vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften gemeinsam mit Daniel Schacter von der Harvard University nun in einer Studie gezeigt. Genauer gesagt, geschieht dieses Phänomen in einem Teil unseres Gehirns, dem ventromedialen präfrontalen Kortex. Dort werden Informationen über unsere Umwelt gebündelt und bewertet, wie die Forscher in der Zeitschrift Nature Communications schreiben. … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.cbs.mpg.de

16. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für Zweisprachige Kinder zeigen feineres Gespür für Gesprächspartner · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Psychologisches Institut Universität Zürich

Zweisprachige Kinder passen sich den Bedürfnissen ihrer Gesprächspartner besser an als einsprachige. Forschende der Universität Zürich führen dies darauf zurück, dass bilingual aufwachsende Kinder häufiger anspruchsvolle Kommunikationssituationen bewältigen müssen und mit den unterschiedlichen Gesprächsstilen ihrer Elternteile konfrontiert sind. … weiter


Quelle: www.media.uzh.ch

 

12. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für Finger weg von schwarzen Lebensmitteln: Studierende untersuchen Auswirkungen auf Medikamente · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: HBC Hochschule Biberach

Schwarze Pasta

Burgerbrötchen, Nudeln oder Wasser – schwarze Lebensmittel liegen im Trend, gerade bei jungen Menschen. Für die Färbung sorgen Zusatzmittel wie zum Beispiel Aktivkohle, ein Stoff der als naturbelassen und gesundheitsfördernd angepriesen wird. So soll Aktivkohle den Körper entschlacken, Haut und Haare entgiften und die Zähne bleichen.

Studierende der Hochschule Biberach wollten genauer wissen, was schwarze Nahrungsmittel tatsächlich im menschlichen Körper bewirken, etwa im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten. … weiter


Quelle:
www.hochschule-biberach.de
www.idw-online.de
Foto: rConceptz auf pixabay.com

06. Mai 2019 · Kommentare deaktiviert für Wie Babys die Welt begreifen: Verstehen lernt man nicht vor dem Bildschirm · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Abteilung Entwicklungspsychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen präsentiert Ergebnisse aktueller Studien und stellt Trainingsprogramm für Eltern vor

Mitteilung: Justus-Liebig-Universität Gießen

Wie Säuglinge eine Gedankenwelt aufbauen und allmählich denken lernen, untersucht die Abteilung Entwicklungspsychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).

In aktuellen Studien konnte die Forschergruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Gudrun Schwarzer zeigen, dass sich Babys neue Gegenstände besonders gut merken und vorstellen können, wenn sie diese genau betrachten und dabei gleichzeitig mit den Fingern abtasten. Gerade das Abfahren der Kanten und Oberflächen mit den Fingern ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Babys eine genaue Vorstellung von einem Gegenstand entwickeln können, auch wenn sie diesen nicht mehr sehen.

Damit widerlegt das Gießener Team frühere wissenschaftliche Thesen. Lange Zeit ging man auch in der Entwicklungsforschung davon aus, dass nur ältere Kinder und Erwachsene zu solch höheren Denkleistungen fähig seien. In aufwändigen Studien konnten die Gießener Entwicklungspsychologinnen jedoch nachweisen, dass schon Babys zu derartigen Leistungen in der Lage sind. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-giessen.de