03. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Studie zur Gesundheitsförderung von Lehrkräften – Gesunde Schulen fördern die Bildungsqualität · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: Universität Paderborn

Die Untersuchung der strukturellen Rahmenbedingungen zur Gesundheitsförderung von Lehrkräften zeigt die Belastungen in der Schule auf und offenbart einen dringenden Handlungsbedarf. „Die Bedingungen sind alles andere als gesundheitsfördernd: Dauernde Belastungsphasen kombiniert mit ständigem Frust über die unzureichende Ausstattung. Zusätzlich sorgt der allgegenwärtige Personalmangel vielerorts für Mehrarbeit. Investitionen in die Gesundheitsförderung können dazu beitragen, den Personalmangel zu verringern und letztlich die Bildungsqualität zu stärken“, erklärt Wibke Poth, stellvertretende Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW. … weiter


Quelle:
www.uni-paderborn.de
www.idw-online.de

26. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Hören bei Kindern – Wissenschaftler der Jade Hochschule entwickeln neues Testsystem · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Jade Hochschule – Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Bisher wird das Hören bei Kindern bis zum Schuleintritt nur zu zwei Zeitpunkten untersucht – zu selten. Zudem sind die gängigen Methoden nicht geeignet, um die alterstypischen Hörprobleme zu erkennen.

In dem neuen Forschungsprojekt „Perzeption und Lokalisation binauraler Information bei Kindern (PLOBI2go)“ entwickeln Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule jetzt ein mobiles System, um das Hörvermögen von Kindern verlässlich, kindgerecht und automatisiert zu überprüfen. … weiter


Quelle:
www.jade-hs.de
www.idw-online.de

 

20. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen bei Kindern und Jugendlichen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Neue Daten zur Kindergesundheit im Journal of Health Monitoring

Mitteilung: Robert Koch-Institut

Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen – dazu hat das Robert Koch-Institut neue Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) veröffentlicht.

KiGGS ist die einzige umfassende Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und eine wichtige Datenbasis für evidenzbasierte Entscheidungen der Politik. Die „Daten für Taten“ wurden 2014 bis 2017 durch aufwändige Untersuchungen und Befragungen erhoben. Trendanalysen sind durch den Vergleich mit der KiGGS-Basiserhebung von 2003 bis 2006 möglich. Die aktuellen Ergebnisse sind im Journal of Health Monitoring 3/2018 erschienen. … weiter


Quelle: 
www.rki.de
www.idw-online.de

19. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Wo sind die Erinnerungen an die Einschulung geblieben? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Leibniz-Institut für Neurobiologie

Die Einschulung ist für einen jungen Menschen ein besonderes Ereignis. Die meisten erinnern sich noch daran, wo und mit wem sie diesen Tag verbracht haben. Dabei hilft ihnen das episodische Gedächtnis, in dem räumliche und zeitliche Informationen zu persönlichen Erlebnissen verankert sind.

Prof. Dr. Magdalena Sauvage vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg erforscht diese Gedächtnisform. Gemeinsam mit anderen Kollegen konnte sie in einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology nachweisen, dass räumliche und zeitliche Informationen im Hippocampus sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam gespeichert werden können und so die Erinnerung an Erlebtes bilden. … weiter


Quelle:
www.lin-magdeburg.de
www.idw-online.de

17. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Hilfe zur Selbsthilfe: Therapie von Depression im Internet · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

FAU-Forscher untersuchen Wirksamkeit von Online-Therapien und finden substantielle Effekte

Mitteilung: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Internetbasierte psychologische Interventionen sind ein sinnvolles Format zur Behandlung von Depressionen in der Allgemeinbevölkerung, selbst für Betroffene mit schweren Symptomen.

Das haben Psychologen um Dr. David Ebert, Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit Hilfe einer Metastudie herausgefunden, für die sie 24 klinische Studien mit 4889 Patienten ausgewertet haben. Ihre Ergebnisse haben sie in dem Journal „Clinical Psychology Review” veröffentlicht*. … weiter


Quelle:
www.fau.de
www.idw-online.de

„Zivilisationskrankheiten“ und ihre Ursachen

von Johannes Schillo

Wie das Auswege-Magazin am 2. September 2018 meldete, ist es jetzt amtlich: Das Bayerische Landessozialgericht (Urteil vom 27.4.2018, L 3 U 233/15 1) hat festgestellt, dass psychische Erkrankungen aufgrund von Stress keine Berufskrankheiten sind. Denn – so die Begründung des Gerichts – im Falle von Erkrankungen, die möglicherweise auf Stress zurückzuführen seien, fehle es an den erforderlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Insbesondere im Zusammenhang mit Burn-out und Depressionen werde eine Vielzahl von möglichen Ursachen diskutiert. Gilt also auch hier die Maxime, dass ein gesunder Lebensstil (nicht rauchen, wenig trinken, viel bewegen…), d.h. die individuelle Entscheidung im Umgang mit den unvermeidlichen Risikofaktoren der modernen Zivilisation die Krankheit verhindert? Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter

1 https://www.magazin-auswege.de/2018/09/stress-verursacht-keine-berufskrankheit/. Daraus die zitierten Passagen des Gerichtsurteils.


©Foto: Titel des neuen Buches von Suitbert Cechura, auf das sich Johannes Schillo in seinem Kommentar bezieht. Die Buchdaten befinden sich in der pdf-Datei im üblichen Auswege-Infokasten für Bücher. 

05. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Unterdrückte Erinnerungen bei traumatisierten Geflüchteten · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Krieg, Folter, Naturkatastrophen – emotionale Extremerfahrungen können zu posttraumatischer Belastungsstörung führen. Aber nicht alle Menschen sind gleich empfänglich für die Krankheit.

Was im Gehirn passiert, wenn Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) versuchen, Erinnerungen willentlich zu unterdrücken, hat ein internationales Forscherteam analysiert. Bei einem Gedächtnistest zeichneten sie mittels Magnetenzephalografie die Hirnaktivität von schwer traumatisierten Geflüchteten auf und verglichen die Ergebnisse bei Teilnehmern mit und ohne PTBS. Die Daten geben Hinweise auf die neuronalen Grundlagen von wiederkehrenden traumatischen Erinnerungen und für die Therapie. … weiter


Quelle: www.news.rub.de

02. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Falsche Selbstwahrnehmung: Wütende Menschen sind nicht so schlau, wie sie denken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann

Wütende Menschen halten sich häufig für sehr intelligent – selten entspricht das jedoch der Realität. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass zu Wutausbrüchen neigende Menschen ihre kognitiven Fähigkeiten gern überschätzen. Es konnte eine Beziehung zwischen narzisstischem Verhalten und Intelligenzüberschätzung nachgewiesen werden. … weiter


Quelle:
www.ranke-heinemann.de
www.idw-online.de
©Grafik: johnny-automatic, opencipart, Lizenz: CC0

31. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Welche Rolle spielt die Persönlichkeit für unsere Zufriedenheit in den letzten Lebensjahren? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Menschen, die sich nach eigenen Angaben durch gewissenhaftes, verträgliches und soziales Verhalten auszeichnen sowie wenig nervös oder ängstlich sind, sind zufriedener als andere. Dies verändert sich jedoch in den letzten Lebensjahren.

Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, der Pennsylvania State University und der Humboldt-Universität zu Berlin, die im „Journal of Personality and Social Psychology“ veröffentlicht wurde. … weiter


Quelle: 
www.mpib-berlin.mpg.de
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©Grafik: algotruneman, openclipart, Lizenz: CC0

29. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Identifikation mit Serienhelden kann zur Abhängigkeit führen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Befragungen der Frankfurt UAS untersuchen Verhältnis von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Fernsehserien und Reality TV

Mitteilung: Frankfurt University of Applied Sciences

Durch Streaming-Dienste kann zu jeder Tages- und Nachtzeit auf beliebig viele Unterhaltungsmedien zugegriffen werden – doch dieses Angebot kann sich schnell als Problem herausstellen. Wie die Identifikation mit Serienfiguren eine Abhängigkeit nach Fernsehserien begünstigt und wie ein geringes Selbstwertgefühl die Sucht nach Reality TV-Sendungen beeinflusst, zeigen zwei kürzlich ausgewertete Online-Befragungen. … weiter


Quelle:
www.frankfurt-university.de
www.idw-online.de