22. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für Neuer Ansatz zur Verbesserung der Angsttherapie entdeckt · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mainzer Wissenschaftler veröffentlichen neue Erkenntnisse in der Resilienzforschung in Nature Communications

Mitteilung: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Forscher haben neue Hinweise darauf gefunden, wie sich nach einer Traumatisierung eine dauerhafte Belastungsstörung vermeiden lässt: durch eine feste Gedächtnisverankerung neuer, positiver Lernerfahrungen, dass die angstauslösenden Reize harmlos sind. Dafür ist es allerdings erforderlich, dass sich Betroffene ihren Angstauslösereizen immer wieder aussetzen.

Die Mainzer Erkenntnisse über die Hirnprozesse, die solchen positiven Lernerfahrungen zugrunde liegen, könnten helfen, entsprechende Therapien zu verbessern und präventive Maßnahmen zu entwickeln. … weiter


Quelle:
www.unimedizin-mainz.de
www.idw-online.de

 

22. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für Deutschland-Barometer Depression zeigt massive Folgen der Erkrankung auf Partnerschaft und Familie · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Studie: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Bei der Hälfte der Betroffenen kommt es zu Problemen in der Partnerschaft – Wissenslücken bei Angehörigen führen zu Unverständnis und Fehlinterpretationen – Rückzug und Gefühllosigkeit sind krankheitsbedingt

Die Erkrankung Depression belastet Partnerschaft und Familie in hohem Maße: 84 Prozent der Erkrankten haben sich während ihrer Depression aus sozialen Beziehungen zurückgezogen. Das belegt das veröffentlichte zweite „Deutschland-Barometer Depression“ von Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Deutsche Bahn Stiftung. Die repräsentative Befragung untersucht Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.000 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel für die deutsche Bevölkerung in Privathaushalten. … weiter


Quelle:
www.deutsche-depressionshilfe.de
www.idw-online.de
Bild: GDJ, Openclipart.org; CC0

22. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für Szenarien der Vergangenheit · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Wenn wir uns an etwas zu erinnern versuchen, rufen wir ein Szenario auf. Es wird erst konstruiert, während wir zurückdenken, meinen Forscher.

Hab ich die Kaffeemaschine zu Hause ausgeschaltet? Diese einfache Frage setzt in unserem Gehirn komplexe Prozesse in Gang, die dazu führen, dass wir ein Szenario konstruieren, in dem die Handlung vorkommt, an die wir uns zu erinnern versuchen. Solche Prozesse sind wenig erforscht, aber unverzichtbar für unseren Alltag. … weiter


Quelle: www.news.rub.de
Foto: AbsolutVision, pixabay.com, Lizenz: CC0

18. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für Einfach mal abschalten: Die schnelle Erholung zwischendurch · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Studie: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

„Im Urlaub kann ich mich dann endlich erholen“ – mit diesem Gedanken trösten sich viele Arbeitnehmer, wenn es im Job zu viel wird. In Wirklichkeit sind die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastung, Erschöpfung und Erholung deutlich dynamischer: Ein anstrengender Arbeitstag bereits am selben Tag zu Erschöpfung führen und das Wohlbefinden am Feierabend beeinträchtigen.

Genauso kurzfristig wie die Erschöpfung kommt, sollte auch Zeit für die Erholung eingeräumt werden: Bewusstes Abschalten zu Hause fördert die Regeneration und verhindert, dass der Arbeitstag die anschließende Freizeit beeinflusst. Das zeigt eine Tagebuch-Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund. … weiter


Quelle:
www.ifado.de
www.idw-online.de

 

Überlastungsanzeige


Brigitte Pick hat uns diese Überlastungsanzeige weitergeleitet:

Über einen guten Freund erreicht mich der Brief einer Lehrerin, die auch ich entfernt kenne, die an ihre Grenzen der Belastbarkeit gerät.

Leider will sie anonym bleiben, da sie Nachteile befürchtet. So ist das in der Konkurrenzgesellschaft heute offensichtlich. Sie sagt, in Berlin interessiere die Zeitungen ihr Brief nicht. Vielleicht liegt es daran, dass er anonym ist und man nicht weiter nachfragen kann.

Ich sehe nirgendwo, dass sich die Verhältnisse in der Schule trotz Strukturreformen bessern, denn es fehlt an Personal, an Stundenreduzierung und weniger am Geld. In Berlin zahlt man nun den Lehrern an sogenannten Brennpunktschulen 300 Euro mehr. Ob das die Qualität verbessert? Ich glaube kaum.

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Hier ist der Brief der Berliner Kollegin: Weiterlesen »

03. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet · Kategorien: Marktplatz, mens sana in corpore sano · Tags:

Neue multimediale interaktive Website lässt an Depression erkrankte Menschen zu Wort kommen – Experten-Clips informieren über Erkrankung

Mitteilung: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Leipzig/Berlin 03.12.2018 – Unter www.die-mitte-der-nacht.de geht heute eine interaktive und multimediale Aufklärungs-Webseite über Depression an den Start. Auf der Seite können Betroffene und Angehörige in eigenen Beiträgen über ihre Erfahrungen mit Depression berichten und der Erkrankung so eine Stimme geben. Die Betroffenen können für die Website schriftliche Erfahrungsberichte oder Audio- und Video-Dateien einreichen. „Wir wollen einen offenen Umgang mit Depression fördern und so Verständnis wecken für die Erkrankung, die für Außenstehende oft schwer greifbar ist“ erklären die Initiatoren des Projekts Michaela Kirst und Axel Schmidt. Ergänzt werden die sehr persönlichen Einblicke durch kurze Experten-Videos. Diese enthalten die wichtigsten Informationen über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Depression. „Der Nutzer kann sich so über Depression informieren, ohne lange Texte lesen zu müssen“, so die Agentur Knick Design, welche die Webseite gestaltet und umgesetzt hat. Auch Prominente machen sich auf der Website für die Aufklärung über Depression stark. Neben Entertainer Harald Schmidt kommen Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich und Bloggerin Victoria van Violence zu Wort. „Die Website ist eine einzigartige Aufklärungs-Plattform über Depression. Es gibt nichts Vergleichbares im Internet“ betont der Filmemacher und Psychiater Axel Schmidt weiter.  Weiterlesen »

26. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Die Wahl für Schulbank oder Ausbildung beeinflusst unsere Persönlichkeit · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Das Berufsleben macht gewissenhafter, schmälert aber das Interesse an anderen Dingen

Studie: Eberhard Karls Universität Tübingen

Ob Jugendliche nach dem Besuch der zehnten Klasse weiterhin die Schulbank drücken oder sich für eine Ausbildung und damit den Eintritt in das Berufsleben entscheiden, wirkt sich auf ihre Persönlichkeit, aus.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen haben in einer Studie herausgefunden, dass Jugendliche, die sich für das Arbeitsleben entschieden hatten, zwar gewissenhafter wurden, ihr Interesse an forschenden, unternehmerischen und sozialen Tätigkeiten jedoch abnahm, verglichen mit Gleichaltrigen, die bis zum Abitur die Schule besuchten. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlicht. … weiter


Quelle:
www.uni-tuebingen.de
www.idw-online.de
Grafik: SunKing2, openclipart.org, Lizenz: CC0

23. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Psychologen untersuchen Persönlichkeit von Millionären und Allgemeinbevölkerung · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Millionäre sind emotional stabiler, leistungsorientierter und narzisstischer als der Durchschnittsbürger. Existierende Stereotype über Millionäre in der Allgemeinbevölkerung spiegeln diese tatsächlichen Persönlichkeitsunterschiede wider – jedoch in übertriebener Form.

Das sind zwei der wesentlichen Ergebnisse einer aktuellen Studie von Psychologen der Universitäten Mainz und Münster sowie Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die im Fachblatt „British Journal of Psychology“ erschienen ist. … weiter


Quelle:
www.uni-muenster.de
www.idw-online.de

22. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Förderliche Krisen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Psychologen der Universität Jena erforschen, welche Auswirkungen ein Schuljahr im Ausland für die Identitätsentwicklung bei Jugendlichen hat. 

Es gibt viele gute Gründe für Jugendliche, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen: Sie lernen andere Menschen und Kulturen kennen, verbessern ihre Sprachfähigkeiten, sie werden selbstständiger. Und sie erleben Identitätskrisen, die sie kurzzeitig erschüttern, schließlich aber nachhaltig stärken. Das fanden nun Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena heraus. … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.uni-jena.de

20. November 2018 · Kommentare deaktiviert für “Kinder im Stress: Mobilfunk überall” · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,
Auf der Online-Seite “diagnose: funk” haben wir folgenden sehr interessanten Artikel von Bernd Irmfrid Budzinski gelesen:
Kinder im Stress: Mobilfunk überall
WLAN in jedem Schulzimmer?
Der ehem. Richter B.I. Budzinski kommt in seiner juristischen Betrachtung in der Zeitschrift Natur und Recht zu dem Schluss, dass der Einsatz von WLAN an Schulen gegen geltendes Recht verstößt. In dem Artikel schreibt er: den Artikel lesen (Der ganze Artikel kann auf der Seite auch als pdf-Datei heruntergeladen werden)
(Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1321)