14. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Jeder vierte Studierende leidet unter starkem Stress · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Neuer Lebensabschnitt, Prüfungsdruck, Zukunftsangst: Jeder vierte Studierende klagt über ein hohes Stresserleben (25,3 Prozent) und Erschöpfung (24,4 Prozent) – mögliche Vorboten eines Burnouts. Insbesondere weibliche Studierende fühlen sich psychisch belastet: So gibt jede fünfte Studentin (21,2 Prozent) an, unter den Symptomen einer sogenannten generalisierten Angststörung zu leiden und jede sechste Studentin hat Anzeichen eines depressiven Syndroms (16,9 Prozent). … weiter


Quelle:
www.dzhw.eu
www.idw-online.de

10. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Besonders intensives Fußballtraining im Wachstumsalter kann zu Fehlstellung der Beine führen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Belastungsintensive Sportarten, wie Fußball, aber auch Tennis, Jogging, Volleyball und Basketball können, wenn sie Jugendliche besonders intensiv betreiben, zu O-Beinen führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine belgisch-österreichische Studie, und auch eine Münchner Studie belegt dies für junge Fußballer.

„Vor allem Stopps mit Richtungswechsel im Laufen beanspruchen die Beine stark. Vermutlich spielt die wiederholte asymmetrische Überlastung an den Wachstumsfugen in der Nähe des Knies zu einem verminderten Wachstum. Stollenschuhe schränken die Außenrotation des Beins zudem ein“, verdeutlicht Dr. Hermann Josef Kahl, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Gangtraining und Schuheinlagen könnten die Entwicklung z.B. verhindern helfen, lautet die Empfehlung der belgischen und österreichischen Wissenschaftler. Weiterlesen »

07. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 2019 – ICD-10 – ist erschienen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 10. Revision German Modification Version 2019 ist erschienen.

Auf der verlinkten Seite des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) sind einzelne Krankheitsbereiche und Gesundheitsprobleme einzelnen Kapiteln  der ICD-10 zugeordnet. 

zum ICD-10 2019 deutsch   

03. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Wenn aus Einfühlsamkeit Altruismus wird · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Wie wir auf Menschen in Not reagieren, zeigt sich bereits daran, wie wir als Babys auf ängstliche Gesichter reagiert haben. Das zeigt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Universität von Virginia in Charlottesville, USA. … weiter


Quelle:
www.cbs.mpg.de
www.idw-online.de

03. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Studie zur Gesundheitsförderung von Lehrkräften – Gesunde Schulen fördern die Bildungsqualität · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: Universität Paderborn

Die Untersuchung der strukturellen Rahmenbedingungen zur Gesundheitsförderung von Lehrkräften zeigt die Belastungen in der Schule auf und offenbart einen dringenden Handlungsbedarf. „Die Bedingungen sind alles andere als gesundheitsfördernd: Dauernde Belastungsphasen kombiniert mit ständigem Frust über die unzureichende Ausstattung. Zusätzlich sorgt der allgegenwärtige Personalmangel vielerorts für Mehrarbeit. Investitionen in die Gesundheitsförderung können dazu beitragen, den Personalmangel zu verringern und letztlich die Bildungsqualität zu stärken“, erklärt Wibke Poth, stellvertretende Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW. … weiter


Quelle:
www.uni-paderborn.de
www.idw-online.de

26. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Hören bei Kindern – Wissenschaftler der Jade Hochschule entwickeln neues Testsystem · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Jade Hochschule – Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Bisher wird das Hören bei Kindern bis zum Schuleintritt nur zu zwei Zeitpunkten untersucht – zu selten. Zudem sind die gängigen Methoden nicht geeignet, um die alterstypischen Hörprobleme zu erkennen.

In dem neuen Forschungsprojekt „Perzeption und Lokalisation binauraler Information bei Kindern (PLOBI2go)“ entwickeln Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule jetzt ein mobiles System, um das Hörvermögen von Kindern verlässlich, kindgerecht und automatisiert zu überprüfen. … weiter


Quelle:
www.jade-hs.de
www.idw-online.de

 

20. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen bei Kindern und Jugendlichen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Neue Daten zur Kindergesundheit im Journal of Health Monitoring

Mitteilung: Robert Koch-Institut

Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen – dazu hat das Robert Koch-Institut neue Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) veröffentlicht.

KiGGS ist die einzige umfassende Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und eine wichtige Datenbasis für evidenzbasierte Entscheidungen der Politik. Die „Daten für Taten“ wurden 2014 bis 2017 durch aufwändige Untersuchungen und Befragungen erhoben. Trendanalysen sind durch den Vergleich mit der KiGGS-Basiserhebung von 2003 bis 2006 möglich. Die aktuellen Ergebnisse sind im Journal of Health Monitoring 3/2018 erschienen. … weiter


Quelle: 
www.rki.de
www.idw-online.de

19. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Wo sind die Erinnerungen an die Einschulung geblieben? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Leibniz-Institut für Neurobiologie

Die Einschulung ist für einen jungen Menschen ein besonderes Ereignis. Die meisten erinnern sich noch daran, wo und mit wem sie diesen Tag verbracht haben. Dabei hilft ihnen das episodische Gedächtnis, in dem räumliche und zeitliche Informationen zu persönlichen Erlebnissen verankert sind.

Prof. Dr. Magdalena Sauvage vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg erforscht diese Gedächtnisform. Gemeinsam mit anderen Kollegen konnte sie in einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology nachweisen, dass räumliche und zeitliche Informationen im Hippocampus sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam gespeichert werden können und so die Erinnerung an Erlebtes bilden. … weiter


Quelle:
www.lin-magdeburg.de
www.idw-online.de

17. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Hilfe zur Selbsthilfe: Therapie von Depression im Internet · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

FAU-Forscher untersuchen Wirksamkeit von Online-Therapien und finden substantielle Effekte

Mitteilung: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Internetbasierte psychologische Interventionen sind ein sinnvolles Format zur Behandlung von Depressionen in der Allgemeinbevölkerung, selbst für Betroffene mit schweren Symptomen.

Das haben Psychologen um Dr. David Ebert, Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit Hilfe einer Metastudie herausgefunden, für die sie 24 klinische Studien mit 4889 Patienten ausgewertet haben. Ihre Ergebnisse haben sie in dem Journal „Clinical Psychology Review” veröffentlicht*. … weiter


Quelle:
www.fau.de
www.idw-online.de

„Zivilisationskrankheiten“ und ihre Ursachen

von Johannes Schillo

Wie das Auswege-Magazin am 2. September 2018 meldete, ist es jetzt amtlich: Das Bayerische Landessozialgericht (Urteil vom 27.4.2018, L 3 U 233/15 1) hat festgestellt, dass psychische Erkrankungen aufgrund von Stress keine Berufskrankheiten sind. Denn – so die Begründung des Gerichts – im Falle von Erkrankungen, die möglicherweise auf Stress zurückzuführen seien, fehle es an den erforderlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Insbesondere im Zusammenhang mit Burn-out und Depressionen werde eine Vielzahl von möglichen Ursachen diskutiert. Gilt also auch hier die Maxime, dass ein gesunder Lebensstil (nicht rauchen, wenig trinken, viel bewegen…), d.h. die individuelle Entscheidung im Umgang mit den unvermeidlichen Risikofaktoren der modernen Zivilisation die Krankheit verhindert? Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter

1 https://www.magazin-auswege.de/2018/09/stress-verursacht-keine-berufskrankheit/. Daraus die zitierten Passagen des Gerichtsurteils.


©Foto: Titel des neuen Buches von Suitbert Cechura, auf das sich Johannes Schillo in seinem Kommentar bezieht. Die Buchdaten befinden sich in der pdf-Datei im üblichen Auswege-Infokasten für Bücher.