Mitteilung: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Steigt die wöchentliche Arbeitszeit auch nur um eine Stunde, kann das den Menschen zu schaffen machen. Dieser kleine Aufwuchs reicht aus, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst ihre eigene Gesundheit schlechter bewerten und deutlich häufiger zum Arzt gehen.

Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die kürzlich im Journal “Labour Economics” veröffentlicht wurde. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-halle.de

Bildungsgewerkschaft GEW zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst bei den Ländern Beschäftigten – Arbeitgeber legen kein Angebot vor

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Potsdam – Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder ist am frühen Donnerstagabend nach zwei Tagen ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kündigte an, mit einer Ausweitung der Warnstreiks auf die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu reagieren. „Die Arbeitgeber haben es in der Hand, am Verhandlungstisch zu einer Lösung zu kommen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Potsdam. „Aber auf die Weigerung der TdL, den Gewerkschaften ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, kann es nur eine Antwort geben: Wir werden jetzt den Druck erhöhen und unsere Mitglieder in den Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen zu Arbeitsniederlegungen aufrufen.“ Weiterlesen »

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Die meisten Menschen in Deutschland wollen am Arbeitsplatz nicht nur Anweisungen befolgen, sondern eigenverantwortlich arbeiten und beteiligt werden. Damit sie Mitspracherechte auch wirklich wahrnehmen können, braucht es aber mehr Unterstützung und mehr konkretes Wissen über die Mitbestimmung, zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Mitbestimmung schätzen die meisten Deutschen als sehr positiv ein. Wenn es um die Beteiligungsrechte von Beschäftigten geht, tun sich allerdings große Wissenslücken auf. Das zeigt die repräsentative Befragung, die ein Forscherteam um Prof. Dr. Werner Nienhüser von der Universität Duisburg-Essen ausgewertet hat. … weiter


Quelle: www.boeckler.de

Text: DGB einblick

Seit Jahren nimmt die Zahl der Tarifverträge ab. Das gilt sowohl für Branchen- als auch für Haustarifverträge. Die sinkende Tarifbindung bringt nicht nur für Beschäftigte Nachteile. Wird der Wettbewerb über Lohndumping ausgetragen, schadet das auch den Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften und gefährdet den sozialen Frieden. Trotzdem weigern sich viele Arbeitgeber, neue Tarifverträge mit den Gewerkschaften abzuschließen. 

Der DGB fordert, das öffentliche Gut „Tarifvertrag“ endlich wieder zu stärken – mit konkreten Maßnahmen. … weiter


aus: einblick – Gewerkschaftlicher Info-Service v. 29.1.2019


 

Der Text ist gut geeignet als Diskussionsgrundlage für den Einsatz im Arbeitslehreunterricht.

 

Mitteilung: DGB

Zum heute veröffentlichten Bericht der Weltkommission der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) „Für eine bessere Zukunft arbeiten“ erklärt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann: „Die Forderung nach einer universellen Garantie grundlegender Rechte, einer stärkeren Tarifbindung und internationalen Regelungen zum digitalen Wandel in der Arbeitswelt sind sehr zu begrüßen. Es braucht aber eine konkrete Umsetzungsstrategie und viel politischen Willen, um diese Ziele zu erreichen.“ Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW zur Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder: „Kräftige Gehaltserhöhung notwendig – wann, wenn nicht jetzt?“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Berlin – „Die Arbeitgeber müssen in der nächsten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen“, unterstrich Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach dem ersten Verhandlungstag in der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder am Montag in Berlin. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte kein Angebot vorgelegt, aber deutlich gemacht, dass es bei den Verhandlungen kein Tabu gebe. „Wann, wenn nicht jetzt, muss es eine kräftige Erhöhung der Gehälter geben. Die Länderhaushalte haben auch im vergangenen Jahr einen Milliardenüberschuss im zweistelligen Bereich erwirtschaftet, die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung sind weiterhin positiv. Und: Der Aufschwung wird zunehmend von der Binnenkonjunktur getragen: Diesen Trend müssen wir mit einem guten Tarifergebnis weiter stützen.“ Der öffentliche Dienst habe teils massive Probleme, Fachkräfte zu gewinnen. Dies gelte insbesondere für Lehrkräfte und Erzieherinnen. „Wir müssen den öffentlichen Dienst wieder attraktiver machen, nicht zuletzt mit höheren Gehältern“, sagte die GEW-Vorsitzende. Sie kündigte an, dass es jetzt erste Aktionen geben solle.     Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert BAföG-Gesetzentwurf der Bundesbildungsministerin

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a. M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Gesetzentwurf von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) für eine Novellierung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) als „unzureichend“ kritisiert. „Zwar sehen die BAföG-Pläne der Ministerin eine Erhöhung der Bedarfssätze vor, diese bleibt aber weit hinter den gestiegenen Lebenshaltungskosten der Studierenden zurück. Darüber hinaus ist nicht der geringste Ansatz für die notwendige Strukturreform der Ausbildungsförderung zu erkennen. Ein bisschen besser ist nicht gut genug – die Ministerin muss ihren Gesetzentwurf dringend überarbeiten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller, mit Blick auf die heutige Verbändeanhörung des Ministeriums. Weiterlesen »

Mitteilung: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

Zum Jahreswechsel formulieren viele nicht nur private, sondern auch berufliche Vorsätze. Um diese im Arbeitsalltag umsetzen sowie zahlreiche Aufgaben im Job meistern zu können, braucht es Willenskraft. Dabei spielt es eine Rolle, wie wir unsere Fähigkeit zur Selbstkontrolle einschätzen: Wer davon ausgeht, dass Willenskraft kaum Grenzen kennt, fühlt sich nach mental anstrengenden Aufgaben weniger erschöpft und kann Selbstkontrolle erfolgreicher aufrechterhalten.

Zu diesen Erkenntnissen kommt eine aktuelle Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung. … weiter


Quelle: 
www.ifado.de
www.idw-online.de

20. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für GEW: „Sechs Prozent mehr Gehalt – mindestens jedoch 200 Euro“ · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst Länder

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Berlin – Sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro fordern die Gewerkschaften in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes für die bei den Ländern Beschäftigten. Zudem sollen die Einkommen der im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) der Länder Beschäftigten an den Verdienst der SuE-Kolleginnen und Kollegen bei den Kommunen angeglichen werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verlangt zusätzlich Verbesserungen bei der Eingruppierung angestellter Lehrkräfte – und damit mehr Geld. Weiterlesen »

Überlastungsanzeige


Brigitte Pick hat uns diese Überlastungsanzeige weitergeleitet:

Über einen guten Freund erreicht mich der Brief einer Lehrerin, die auch ich entfernt kenne, die an ihre Grenzen der Belastbarkeit gerät.

Leider will sie anonym bleiben, da sie Nachteile befürchtet. So ist das in der Konkurrenzgesellschaft heute offensichtlich. Sie sagt, in Berlin interessiere die Zeitungen ihr Brief nicht. Vielleicht liegt es daran, dass er anonym ist und man nicht weiter nachfragen kann.

Ich sehe nirgendwo, dass sich die Verhältnisse in der Schule trotz Strukturreformen bessern, denn es fehlt an Personal, an Stundenreduzierung und weniger am Geld. In Berlin zahlt man nun den Lehrern an sogenannten Brennpunktschulen 300 Euro mehr. Ob das die Qualität verbessert? Ich glaube kaum.

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Hier ist der Brief der Berliner Kollegin: Weiterlesen »