12. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Verfassung hin, Verfassung her, mit dem NPD-Verbot tun sich Demokraten schwer · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

Logo Gegenrede.gifDer NPD-Verbotsantrag

GegenRede 27 von Freerk Huisken

Die aktuelle Debatte über den “Gang nach Karlsruhe”zeichnet sich durch eine Merkwürdigkeit aus. Es geht in ihr weniger um Gründe für das NPD-Verbot, es geht vielmehr um die Risiken des NPD-Verbotsantrags. Wie das? Wo sich doch alle Parteien in einem Punkt einig sind und aus dieser Einigkeit auch öffentlich kein Hehl machen: Die NPD sei eine verfassungsfeindliche Partei, die nicht in diese Republik gehöre. Punktum! Worin sieht die Regierung dann die Risiken bei dem von den Bundesländern beschlossenen Verbotsantrag? Worauf bezieht sich die Skepsis der Bundesregierung? Hat sie eine andere Auffassung von der Verfassung und von Verfassungstreue als die Richter am Bundesverfassungsgericht? Misstraut sie der Urteilskompetenz dieser höchster Hüter der Verfassung? Verdächtigt sie diese Verfassungswächter gar, dass sie “auf dem rechten Auge blind” sind? … weiter

 

10. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Rechtsextremismus der Mitte · Kategorien: Lesezeichen, Peripherie · Tags: ,

Mitteilung: Uni Leipzig

Seit 2002 untersucht die Arbeitsgruppe um Prof. Elmar Brähler und PD Dr. Oliver Decker an der Universität Leipzig die rechtsextreme Einstellung in Deutschland. Im Rahmen dieser sozialpsychologischen "Mitte-Studien" werden im Zwei-Jahres-Rhythmus repräsentative Erhebungen durchgeführt. Die aktuelle Publikation präsentiert Ergebnisse aus den letzten zehn Jahren. … weiter

Quelle: PM vom 25.3.2013, Uni Leipzig

►Direktdownload von Zahlen/Fakten/Tabellen:

Die Tabellen eignen sich gut zum Einsatz im Unterricht. Ein Nachdruck ist erlaubt unter Angabe von:
„Quelle: Psychosozial-Verlag / Decker, Kiess, Brähler“

 

09. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Deutschland exportierte auch 2012 mehr Strom als es importierte · Kategorien: Peripherie

statistik.gifMitteilung: Statistisches Bundesamt

WIESBADEN –Im Jahr 2012 war Deutschland wie schon in den sechs vorangegangenen Jahren per Saldo ein Stromexportland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Angaben der vier großen Übertragungsnetzbetreiber mitteilt, wurden 43,8 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2012 über die europäischen Stromnetze nach Deutschland eingeführt. Im gleichen Zeitraum führte Deutschland 66,6 TWh aus, woraus sich ein Überschuss von 22,8 TWh ergab.

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07. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Offener Brief an die Präsidenten Kim, Lee und Obama · Kategorien: Peripherie

Mitteilung: Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)
 
Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW appelliert an Nordkorea, Südkorea und die USA, weitere Provokationen und gefährliche Machtdarbietungen zu unterlassen und ruft zu diplomatischen Verhandlungen auf. „Unabhängig von den Gründen für die gegenwärtige Eskalation der Spannungen können die jüngsten Präsentationen atomarer Macht durch Nordkorea und die USA im Namen ihrer südkoreanischen Verbündeten nur zwei Ergebnisse zur Folge haben: entweder treten beide Seiten einen Schritt zurück vom Abgrund oder die Abschreckung versagt und Millionen von Menschen erleiden das Schicksal von Hiroshima und Nagasaki“, heißt es in dem Offenen Brief an die Präsidenten Kim, Lee und Obama.

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12. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Wie hältst du es mit dem Kapitalismus? · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

von Brigitte Pick

Der Kapitalismus gerät mehr und mehr in Verruf. Der Journalist und Wertekonservative Frank Schirrmacher empört sich in seinem Buch „Ego“ über die menschenverachtende Wirtschaftsform mit ihren Exzessen, und so ist die Kritik im Herzen des Kapitalismus angekommen, wie Jakob Augstein schreibt. …

So beginnt Brigitte Picks Aufsatz über den Zustand des Kapitalismus. Den Anlass dazu lieferte der Tod von Hugo Chávez, der bisherige sozialistische Präsident Venezuelas. Sein Wirken samt (Aus-)Wirkungen beschreibt sie am Ende ihres Aufsatzes. Die Autorin untersucht zunächst das Wirtschaftsmodell “Kapitalismus”, lässt die marxistische Staatstheorie zu Wort kommen, untersucht das System der Staatsschulden und die Rolle der Finanzjongleure, das Unwesen der Kreditgeber und den Wachstumszwang. Anschließend beschreibt sie die Mechanismen der Todes- und Pharmaindustrie im Land. Den ganzen Aufsatz lesen

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Alle im Magazin AUSWEGE erschienen Artikel von Brigitte Pick zeigen

Weitere Aufsätze (Auswahl) zu den Themen Kapitalismus, Finanzmarktkapitalismus:

Die Ware im Kapitalismus – oder kann man von Marx heute überhaupt noch etwas lernen? v. Uwe Findeisen

Ende und Verfall des öffentlichen Lebens v. Brigitte Pick

The Story of Stuff. Der Stoff, aus dem der Kapitalismus ist. Film

Vom kollektiven Wahnsinn des Finanzsystems und des Kapitalismus oder was Sie schon immer über das Elend dieses Wirtschaftssystems wissen wollten

 

27. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Amazon: Wir übergeben Ihre Unterschriften · Kategorien: Peripherie, Termine und Aktionen

Logo_verdiFortsetzung "Aufruf zur Online-Petition wegen der Arbeitsbedingungen bei Amazon" – Teil 3

von Heiner Reimann, ver.di

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21. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Update: Amazon · Kategorien: Peripherie, Termine und Aktionen

Logo_verdiFortsetzung "Aufruf zur Online-Petition wegen der Arbeitsbedingungen bei Amazon"

►Infos zu den Aktiven von ver.di bei Amazon und zu den Arbeitsbedingungen
Hintergründe zum Leistungsdruck bei Amazon

von Heiner Reimann, ver.di

es ist viel passiert in den letzten 5 Tagen. Wir nähern uns unserem Ziel Schritt für Schritt und wir werden jeden Tag mehr. Derzeit haben bereits – gemeinsam mit Ihnen – über 30.000 Menschen meine Petition an Amazon unterschrieben, in der ich verbesserte Arbeitsbedingungen für Leiharbeiter fordere.

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16. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Unfaire Leiharbeit? · Kategorien: Peripherie, Termine und Aktionen

Logo_verdiAufruf zur Online-Petition wegen der Arbeitsbedingungen bei Amazon (►Hier gehts zur Fortsetzung)

von Heiner Reimann, ver.di

Die ARD zeigte am 14.2.2013 eine Reportage über den Online-Versand Amazon. Die Dokumentation mit dem Titel „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" zeigt die widrigen Umstände, unter denen die Arbeiter Pakete für den Versand vorbereiten. Aktuell gibt es eine Welle der Entrüstung.
 
Mein Name ist Heiner Reimann. Ich betreue die ver.di-Mitglieder bei Amazon – vielleicht haben Sie mich ja gestern sogar in der ARD-Reportage gesehen.
 
Ich habe gerade eine Petition auf Change.org an Amazon gestartet, denn wenn jetzt tausende Menschen mitmachen, gibt es eine Chance, die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im größten Online-Kaufhaus der Welt zu verbessern.
 
Unser Ziel ist es, mindestens 30.000 Unterschriften zu sammeln, die wir an Amazon übergeben werden.

Bitte unterschreiben Sie jetzt meine Petition und fordern Sie von Amazon faire Bedingungen für Leiharbeiter. Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie diese E-Mail weiter.
 
bleistift

www.change.org/ausgeliefert

Leiharbeiter müssen Verträge unterschreiben, die sie nicht verstehen. Sie erhalten weniger Lohn als gedacht. Sie werden nur bezahlt, wenn sie gebraucht werden und dann wieder in ihre Massenunterkünfte zurückgeschickt. Sie haben keine Stimme, denn jede Kleinigkeit kann Jobverlust bedeuten.

Amazon ist ein großes, ein wichtiges Unternehmen – nicht nur im Versandhandel. Wir wollen Amazon in Deutschland haben. Aber gerade die großen und wichtigen Unternehmen haben eine Verantwortung und Vorbildfunktion.

Was wir uns wünschen ist, dass Amazon mit vorbildlichen Regelungen für Beschäftigte zeigt, dass es ein besonderes Unternehmen und ein wirklich guter Arbeitgeber ist – jenseits von Tricks und Schlupflöchern zur Profitmaximierung.
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
 
Heiner Reimann, ver.di Landesbezirk Hessen

31. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für ERFOLG: Gesetzentwurf vorerst gestoppt · Kategorien: Peripherie, Termine und Aktionen

Antwort zum Beitrag in AUSWEGE Update: Finger weg vom Netz

Michael Sommer (DGB) via Change.org:

Logo Infobriefam 30.1.2013 hat die Regierungskoalition beschlossen, die Verabschiedung des Gesetzentwurfes zum Beschäftigtendatenschutz am Freitag im Deutschen Bundestag von der Tagesordnung zu nehmen. Die schwarz-gelbe Koalition will ihre umstrittenen Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten.
 
Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, den Gesetzentwurf der Regierung zum Beschäftigtendatenschutz vorerst zu stoppen.
 
Besser kein Gesetz als dieses – das gilt immer noch. Sollte die Regierungskoalition diesen Gesetzentwurf doch noch weiterverfolgen, so muss sie mit unserem weiteren Widerstand rechnen. Wir wollen einen wirklichen Arbeitnehmerdatenschutz, nicht George Orwell in Betrieben und Büros.
Unsere Positionen für die weitere Behandlung des Themas sind klar:
NEIN zur Erlaubnis, dass der Arbeitgeber letztlich tun kann, was ihm passt,
NEIN zur offenen, unbeschränkten Videoüberwachung,
NEIN zur Auswertung sozialer Netzwerke,
NEIN zur permanenten Kontrolle der Beschäftigten in Callcentern,
NEIN zu Gesundheitsuntersuchungen, die nicht arbeitsmedizinisch notwendig
sind,
NEIN zur unregulierten Datenweitergabe an andere Arbeitgeber innerhalb eines Konzerns.
Euch und Ihnen nochmals vielen Dank für die Unterstützung. Gestern war ein guter Tag für die Beschäftigten in Deutschland.
Michael Sommer, DGB-Vorsitzender

28. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Quo vadis Deutschland? Ein Rück- und Ausblick – Teil 2 · Kategorien: Peripherie, Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , , , ,

eye-by_George_Hodan_www.publicdomainpictures.net_PDDie Auswege-Autorin Brigitte Pick schaut zurück, zieht Bilanz und wagt einen Ausblick:

gsf – Die Armut steigt, der Staat entzieht sich seiner Verantwortung, das soziale Gewissen der Grünen wird zunehmend farbloser (Sie sind im System angekommen). Brigitte Pick schreibt weiter über die Energiewende, über Prostitution, über steigende Mieten und die Sanierung von Altbauten.

Zum Schluss wagt die Autorin einen Ausblick: "Die Politik- und Finanzelite zeigt sich weiter unbeeindruckt solange das Land ruhig bleibt." Fangen wir also an, unruhig zu werden.

► Download des zweiten Teils

► Download des ersten Teils

oder

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Download einer optimierten pdf-Datei (Teil 1 + 2)  für eReader oder leichte Lesbarkeit am Monitor
(Optimiert für Reader mit 6 Zoll, Funktion Querformat, ohne pdf-Reflow, größere Schrift, kleinere Seitenbreite, ohne Bilder und Texteinschübe.)

 

bleistift

 

Weitere Aufsätze von Brigitte Pick

©Foto: George Hodan CC0, www.publicdomainpictures.net