Sind die sozialen Aspekte der Integrationsfrage nur marginal?
Die Diskussion geht weiter.
von Brigitte Pick
Die Autorin setzt ihre Auseinandersetzung zum Thema Integration fort und lädt uns ein, als LeserInnen an dem Gedankenaustausch teilzuhaben.
Anhand eindringlich formulierter Fallbeispiele zu den Bereichen Schulverweigerung, sozialer Abstieg ganzer Familien, Zeitverträgen und Arbeitslosigkeit und dem Integrations-Engagement von Ahmed Aboutaleb, Bürgermeister von Rotterdam – der erste aus einer Einwandererfamilie und der erste Muslim in einem solchen Amt in ganz Westeuropa – nähert sie sich (wie immer) konkret und fundiert dem Thema.
Brigitte Pick stellt fest, dass Integration weniger eine Herkunftsfrage ist, denn eine soziale. Zum Schluss bleibt die Forderung, dass wir Integration suchen und den Marginalisierten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen müssen. … weiter
©Foto: Jürgen Reitböck/www.pixelio.de
gsf – Alice Schwarzer hat gerade gegen einen gemeinnützigen Frauennothilfeverein Anzeige erstattet, Chefs von anderen Nothilfevereinen fahren mit Samtschals in dicken Autos durch die Gegend und sonnen sich gleichzeitig in ihrer Hilfsbereitschaft und unendlichen Güte. Auf der Welle der zunehmenden Prekarisierung surft zwischenzeitlich eine ganze Industrie und macht satte Gewinne. AUSWEGE-Autorin Brigitte Pick hat deswegen in ihrem Aufsatz die sog. Armutsindustrie unter die Lupe genommen. So beginnt ihr Text:
Anregungen, um Prozesse zu verbessern – durchaus auch für soziale Organisationen
Das ultimative Erklärungsmodell zur Finanzkrise