„Rechtsextremismusforscher erklärt die Hintergründe“

ja – Der Rechtsextremismus soll nun laut Seehofer auf eine Stufe gestellt werden mit dem islamistischen Terror und mit der Gefahr durch Reichsbürger.
Ich finde dazu diesen Beitrag des Bayerischen Rundfunks v. 22.6.2019  sehr aussagekräftig und wert, ihn weiterzuleiten – ein Interview mit dem Rechtsextremismusexperten Matthias Quent:

Radio Bayern 2:  https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/bayern-2-am-samstagvormittag/quent-100.html (Dauer: 8 Min.)

 

Zuwanderung vor allem in arme Stadtviertel

WZB-Studie zeigt große Unterschiede bei sozialräumlicher Verteilung

Mitteilung: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Die soziale Spaltung nimmt in vielen deutschen Städten weiter zu. Verschärft wurde diese Entwicklung durch den Zuzug von Zuwanderern. So ist der Anteil von Ausländern besonders in den sozial benachteiligten Stadtteilen gestiegen, wie eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt. Für 86 Städte wurde erstmals untersucht, wie sich Zuwanderer im Zeitraum von 2014 bis 2017 in den Städten räumlich verteilen. … weiter


Quelle: www.wzb.eu


Die Studie ist als WZB Discussion Paper erschienen.
Marcel Helbig, Stefanie Jähnen: Wo findet „Integration“ statt? Die sozialräumliche Verteilung von Zuwanderern in den deutschen Städten zwischen 2014 und 2017. Discussion Paper P 2019-003. Berlin: WZB 2019.

 

Flüchtlingsbürgen auch von Forderungen der Sozialämter entlastet

Am 27.6.2019 haben wir auf MiGAZIN diesen Artikel gefunden und leiten ihn zur Information weiter:

Flüchtlingsbürgen auch von Forderungen der Sozialämter entlastet
Bürgen für Flüchtlinge aus Syrien können aufatmen. Auch die kommunalen Sozialämter sollen auf ihre Forderungen verzichten. Das hat das Bundessozialministerium nun klargestellt. Den ganzen Artikel lesen

„Innovation statt Restriktion“

gsf – So lautet die Überschrift eines Interviews von Claudia Detsch mit Ralf Fücks, das am 31.5.2019 im Online-Magazin IPG (Internationale Politik und Gesellschaft) erschienen ist. Ralf Fücks, bis 2017 Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung, äußert sich über technologischen Fortschritt und den Wandel der Industriegesellschaft angesichts des Klimawandels, spricht über mögliche radikale Veränderungen der Schülerbewegung „Fridays for Future“ und hält es für falsch, wirtschaftliches Wachstum und Ökologie gegeneinanderzustellen.

Ein sehr wichtiges Interview zum Thema „Umbau der Industriegesellschaft“. Der Text eignet sich hervorragend als Diskussionsgrundlage im Unterricht der SEK II.

„Innovation statt Restriktion“ 
Ralf Fücks im Gespräch über die autoritäre Versuchung der Ökologie und den Weg zu einer grünen industriellen Revolution. Den ganzen Artikel lesen

Klimawandel und Migration

Die Einstellung gegenüber Klimaflüchtlingen in Deutschland ist positiv

Mitteilung: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Klimaflüchtlinge werden in Deutschland weitaus mehr akzeptiert als Geflüchtete, die aus wirtschaftlichen Gründen ihr Land verlassen haben. Das zeigt eine Studie von Marc Helbling und Daniel Meierrieks vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). … weiter


Quelle: www.wzb.eu

 

Zweite Chance für Klimapolitik durch mehr Demokratie

Mitteilung: Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Die Hoffnung war groß als 2015 das Pariser Klimaabkommen verabschiedet wurde. Die Staaten verpflichten sich darin, die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten. Die Bilanz seither ist jedoch ernüchternd: Fünf Jahre später steigen noch immer die Emissionen von CO2 und anderen klimarelevanten Stoffen.

Mark Lawrence und Stefan Schäfer vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) argumentieren im Magazin „Science“, dass das zentralisierte System gescheitert ist. Mehr demokratische Beteiligung könne die globale Klimapolitik jedoch reanimieren. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.iass-potsdam.de

Parteien bei der Europawahl – Die Ziele der „Sonstigen“

gsf – Am 20.5.2019 erschien auf tagesschau.de eine kurze Präsentation der „Sonstigen“. Sie liegen seit dem 23.5.2019 in den Prognosen bei ca. 12 Prozent – Grund genug, um sich etwas detaillierter über diese Parteiengruppe zu informieren.

Über die „größeren“ Parteien wird regelmäßig in den Medien berichtet, über die sog. Kleinparteien nur sehr selten. Der Tagesschau-Bericht präsentiert zu jeder Partei einen kleinen Film und einen kurzen Erklärtext. Daran anschließend lässt sich ein Link zum Wahlprogramm der jeweiligen Partei aufrufen. 

zur Präsentation der kleinen Parteien auf tagesschau.de

„Trump droht Iran mit Vernichtung“ – kein Grund zur Unruhe an Schulen?

von Suitbert Cechura

Gerade vor der Europawahl wird allseits das Friedensprojekt Europa beschworen, während gleichzeitig die Kriegsvorbereitung gegen Iran auf Hochtouren läuft. Womit hat es politische Bildung hier zu tun? Ist der Fall zu explosiv, zu komplex für den Unterricht? Soll man erst einmal abwarten? Oder unverdrossen die europäischen Friedensideale hochhalten und Vertrauen in die hiesigen Macher und Macherinnen stiften? Dazu einige Anmerkungen von Suitbert Cechura. … weiter


Der Text kann gut als Diskussionsgrundlage  im Unterricht der Sek. II eingesetzt werden. Für diesen Zweck wurde eine Zeilennummerierung eingefügt.

 


 

Alle Texte von Suitbert Cechura anzeigen

 

Asylpraxis für Syrer nicht ändern

Mitteilung: Deutscher Caritasverband

„Es ist gut für die geflüchteten Menschen aus Syrien, dass die Asylpraxis für sie nicht geändert wird. Es wäre völlig inakzeptabel, davon auszugehen, dass inzwischen eine Rückkehr nach Syrien möglich ist“, sagt Caritas-Präsident Peter Neher heute, anlässlich der Entscheidung des Bundesinnenministeriums, die Leitlinien für die Anerkennung syrischer Flüchtlinge nicht zu verschärfen. Die Sicherheitslage sei weiterhin hochgradig instabil und nach wie vor drohe eine weitere Eskalation der Gewalt. Der Deutsche Caritasverband (DCV) und sein Auslandshilfswerk Caritas international hatten mit Sorge beobachtet, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Entscheidungen über Asylanträge eines beträchtlichen Teils von Schutzsuchenden aus Syrien seit einigen Wochen ausgesetzt hatte. Vorangegangen war eine Änderung der amtsinternen Leitsätze des BAMF, die insbesondere für die Zuerkennung des subsidiären Schutzes relevant sind. Weiterlesen

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