08. März 2019 · Kommentare deaktiviert für Rechtsruck in Europa gefährdet Klimaziele · Kategorien: Peripherie · Tags:

Mitteilung: adelphi research

Nach der Europawahl 2019 wird der Einfluss von Rechtspopulisten in der Europäischen Union und ihre Möglichkeiten wachsen, die Klima- und Energiepolitik zu torpedieren. Vor diesem Hintergrund analysieren adelphis Experten Stella Schaller und Alexander Carius die 21 stärksten rechtspopulistischen Parteien Europas, deren Wahlprogramme und Statements sowie deren Abstimmungsverhalten.

Die Ergebnisse zeigen die Varianz rechtspopulistischer Parteien bei ihren Einstellungen zur Klima- und Energiepolitik: von Klimawandelleugnern über konservative Umweltschützer bis hin zu Verfassungsfeinden am extremen rechten Rand. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.adelphi.de/de

05. März 2019 · Kommentare deaktiviert für „Die Wohnung ist leider schon weg, Frau Gülbeyaz“ · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Universität Bremen

Die Bremer Sprachwissenschaftlerin Inke Du Bois hat mit ihren Studentinnen einen Test gemacht, dessen Ergebnisse sie inzwischen in einer vielbeachteten Studie zusammengefasst hat. Mit türkischem Akzent, amerikanischem Akzent und hochdeutscher Aussprache haben die Studierenden in vier Stadtteilen Vermieter um einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung gebeten.

Das nachdenkenswerte Ergebnis: Vorurteile gegenüber Migranten sind Alltag, auch in Bremen. … weiter


Quelle:
www.uni-bremen.de
www.idw-online.de

26. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für Die unteilbare Welt · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

Wir alle sind dazu aufgerufen, die Zukunft der Menschheit mitzugestalten. Exklusivabdruck aus dem Buch „Verbundenheit“.

von Rubikons Mutmach-Redaktion

Der deutsche Physiker und Essayist Hans-Peter Dürr erklärt seine verblüffenden Erkenntnisse nach fünfzig Jahren Forschung in einem fesselnden Kapitel des Buches „Verbundenheit. Warum wir ein neues Weltbild brauchen“, das unter anderem von Rubikon-Beiratsmitglied Gerald Hüther herausgegeben wurde.

Es geht insbesondere um die neue Physik, nach der die Materie nicht das Fundament unserer Wirklichkeit ist. Hans-Peter Dürr sagt dazu: “Es gibt gar keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre nach etwas gesucht, was es gar nicht gibt.

Die Entstehung der Quantentheorie zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte nicht nur zu einer Revolution innerhalb der Physik, sondern zugleich zu einer radikalen Veränderung des bis dahin gültigen klassischen Weltbildes.

den ganzen Text lesen


Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.
Creative Commons Lizenzvertrag
Es ist zuerst am 20.12.2018 im Online-Magazin Rubikon erschienen.


der Redaktion – ein Film auf youtube:
„Materie besteht nicht aus Materie“ – Josef M. Gaßner und die Welt des Kleinsten.
Hervorragend auch für den Einsatz im Unterricht zu verwenden!
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte: www.youtube.com/watch?v=BZYoNTyhBFs

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.

 

15. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für Schluss mit der Heuchelei · Kategorien: Peripherie, Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , ,

von Brigitte Pick

Die Atlantik Brücke hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, die sie verstört und gleich umgedeutet wird in eine „Ratlosigkeit der Bevölkerung“, wie das Mitglied des Vorstandes der Atlantikbrücke und Vorsitzende des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Norbert Röttgen, orakelt. Deshalb möchte er unangenehme innenpolitische Debatten führen, um außenpolitische Verantwortung übernehmen zu können. Er meint die Aufrüstung der EU und weitere Kriegseinsätze im Sinne der USA. Der willfährige Politiker hetzt ebenso gegen die Gaspipeline Nordstream 2 als Machtinstrument Russlands gegen besseres Wissen. … weiter


  Weitere Texte von Brigitte Pick

Grafik: geralt, pixabay.com. Lizenz: CC0

12. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für “Islamophobie ohne Muslime” · Kategorien: Peripherie · Tags: , , ,

Forscher nehmen Einstellung zu Islam in Osteuropa in den Blick

Mitteilung: Universität Leipzig

Islamophobie und Islamfeindlichkeit sind nicht nur in West-, sondern auch in Osteuropa verbreitet, wo zum Teil nur sehr wenige Muslime leben und wo die Bevölkerung den Islam und Muslime oft nur aus den Medien kennt. „Islamophobie ohne Muslime“ nennen das gleich mehrere der Forscher, die Beiträge geschrieben haben für eine soeben erschienene Sonderveröffentlichung des in Leipzig angesiedelten Leibniz-Wissenschaftscampus “Eastern Europe – Global Area” (EEGA). Unter dem Titel „Islamophobie in Osteuropa verstehen und erklären“ widmen sie sich dieser bislang wenig erforschten Thematik.

„Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass Islamfeindlichkeit in Osteuropa zunimmt – und es Parallelen zu Westeuropa gibt“, sagt Dr. Alexander Yendell, Soziologe der Universität Leipzig und Herausgeber der online frei verfügbaren Publikation. … weiter

Download der Publikation


Quelle: www.uni-leipzig.de

11. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für “Blick nach vorn ohne Zorn” · Kategorien: Peripherie, Standpunkte und Kommentare

 

So lautet die Überschrift eines Aufsatzes von Daniel Haufler im Online-Debattenmagazin Gegenblende des DGB – veröffentlicht am 11.2.2019. Der Text setzt sich mit der “Erneuerung” der SPD auseinander. Eine Leseempfehlung:

Blick nach vorn ohne Zorn
Die SPD will Hartz IV “hinter sich lassen” und fordert daher eine Reform des Sozialstaates. Ihre Vorschläge kommen im letzten Augenblick, um der Partei im Wahljahr 2019 mehr Profil zu geben. Doch sie ändern nichts am mittlerweile ewigen Dilemma der SPD. Den ganzen Text lesen

31. Januar 2019 · Kommentare deaktiviert für Lungenärzte zum Dieselskandal – Ein Lehrstück in Sachen Medizin · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

von Suitbert Cechura

Rund 100 Lungenärzte haben sich mit einem Papier zu Wort gemeldet und die wissenschaftliche Begründung der Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden in Frage gestellt, die die juristische Grundlage der (geplanten) Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in den Innenstädten bilden.

Diese Einwände wurden von Politik und Wirtschaft begierig aufgegriffen und haben zu einer lebhaften Diskussion in der Öffentlichkeit geführt, in der alle Seiten sich auf wissenschaftliche Studien berufen – was für Laien nicht immer nachvollziehbar ist. Zu diesem Lehrstück in Sachen Medizin als Wissenschaft und ihrer Stellung in der Gesellschaft einige Klarstellungen von Suitbert Cechura. … weiter


  Weitere Artikel von Suitbert Cechura:


Foto: 995645, pixabay.com. Lizenz: CC0

22. Januar 2019 · Kommentare deaktiviert für “Die Arbeit wird uns nicht ausgehen. “ · Kategorien: AL-Wirtschaft-Technik, Peripherie · Tags: , , , , , ,

Wie die ILO den Wandel der Arbeitswelt in sichere Bahnen lenken kann – Informationen für Lehrkräfte aus den Bereichen, Politik, Wirtschaft und Arbeitslehre

gsf – Die ILO (International Labour Organization) hat 187 Mitgliedstaaten. Es gibt sie seit April 1919. “Im höchsten Organ der ILO hat jeder Mitgliedstaat vier Delegierte, davon zwei Vertreter der Regierung und je einen Vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen.” (Wikipedia)

Der Bundesgeschäftsführer der SPD, Thorben Albrecht, nimmt in einem Interview Stellung zum Wandel der Arbeitswelt. 2017 wurde Thorben Albrecht in die „Global Commission on the Future of Work“ der ILO berufen. Thorben Albrecht ist Mitglied bei ver.di.

Folgende Fragen wurden u.a. gestellt:

  • Wie verändert sich die Arbeitswelt?
  • Welche Bedeutung hat das für den Arbeitnehmer?
  • Welche Aufgaben kommen auf die Politik zu?
  • Welche Rolle kann die ILO bei der Gestaltung der Arbeit spielen?
  • Welche Regeln sind auf internationaler Ebene nötig, um die Beschäftigten im Zeitalter der digitalen Plattformökonomie zu schützten?
  • Lässt sich der soziale Dialog an das digitale Zeitalter anpassen?
  • Warum ist das Thema “Zukunft der Arbeit” für sozialdemokratische Parteien wichtig?

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.
Hier geht es zum Originallink auf Youtube, wenn das Filmbild nicht zu sehen ist bzw. wenn das Interview im Unterricht direkt auf Youtube angesehen werden soll:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=G2ZkqGsvIGI


Quelle: 
ipg-journal v. 22.1.2019
Internationale Politik und Gesellschaft
www.ipg-journal.de


siehe dazu auch: 100 Jahre ILO – Die Weltkommission stellt die Weichen für die Zukunft. Stellungnahme des DGB

 

 

21. Januar 2019 · Kommentare deaktiviert für Im Alter ohne Kinder: kein Mangel an Unterstützung · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

Mitteilung: Deutsches Zentrum für Altersfragen

Die Kinderlosigkeit ist seit den 50er Jahren gestiegen. Was bedeutet dies für die soziale Integration und das Wohlbefinden im Alter?

Die Analysen von Elke Hoffmann und Laura Romeu Gordo vom Deutschen Zentrum für Altersfragen zeigen: Die Netzwerke kinderloser älterer Personen sind nicht kleiner als bei Müttern und Vätern gleichen Alters, aber unterschiedlich in ihrer Struktur. Anstelle der Familie werden deutlich umfangreichere Netzwerke mit Freundinnen und Freunden, Bekannten und ferneren Verwandten gepflegt. Und auch notwendige Hilfestrukturen im Alter gehen damit einher. Ein Mangel an Unterstützung ist für diese Personen größtenteils nicht sichtbar. … weiter


Quelle:
www.dza.de
www.idw-online.de
Foto: pixel2013, pixabay.com. Lizenz: CC0

13. Januar 2019 · Kommentare deaktiviert für Sanktionen gegen Syrien beenden · Kategorien: Peripherie · Tags:

Mitteilung: IPPNW

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Forderungen der Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen nach einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Syrien sowie einer Aufhebung der Sanktionen.

Kürzlich hatte die Arabische Liga angekündigt, Syrien wieder in ihrer Organisation aufzunehmen und syrische Botschaften zu öffnen. Ein diplomatischer Austausch könnte ein Beitrag sein für mehr politische Stabilität. Nach der Ankündigung eines US-Truppenabzugs und angesichts der angekündigten türkischen Intervention im Nordosten des Landes ist die Situation in Syrien noch unübersichtlicher und gefährlicher geworden. Die syrische Bevölkerung und ihre Institutionen sollten auf allen Ebenen in die weiteren Verhandlungen und diplomatischen Aktionen einbezogen werden. Ein nachhaltiger Frieden kann nicht allein von externen Akteuren erreicht werden.

Die Menschen in Syrien leiden seit knapp acht Jahren an einem verheerenden Krieg, der weite Teile des Landes zerstört hat. Über elf Millionen Menschen in Syrien haben keinen Zugang zu einer adäquaten Gesundheitsversorgung. Aufgrund von fehlendem Wasser und zerstörten Kanalisationssystemen gibt es Hygieneprobleme. Auch die schweren wirtschaftlichen Schäden des Landes durch den Krieg haben gravierende humanitäre Folgen: Ende 2015 lebten bereits über 85 Prozent der im Land verbliebenen Bevölkerung unter der Armutsgrenze und 69,3 Prozent sogar in extremer Armut.

Mit ihr ist chronischer Hunger in Syrien alltäglich, mit den dazugehörenden Folgeerkrankungen. Vor dem Krieg konnte sich Syrien selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Heute haben 6,5 Millionen Menschen in Syrien nur begrenzten Zugang zu Nahrungsmitteln, 4,3 Millionen Frauen und Kinder sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die einst gut und weitgehend staatlich finanzierte Gesundheitsversorgung in Syrien leidet nicht nur unter dem Krieg, sondern auch unter den seit 2011 von der EU und den USA verhängten und ständig verschärften wirtschaftlichen Strafmaßnahmen. In einer Untersuchung der UN-Kommission für Wirtschaft und Soziales in Westasien über die „Humanitären Folgen der einseitigen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen“ gegen Syrien werden die Sanktionen als die „kompliziertesten und weitreichendsten
Sanktionsmaßnahmen“ bezeichnet, „die jemals verhängt wurden“.

Jeder einzelne Syrer sei betroffen, Regierung und Nichtregierungsorganisationen würden in der Ausübung ihrer humanitären Verpflichtungen behindert. Der Bericht, der für die Veröffentlichung bestimmt war, wird als internes UN-Dokument zurückgehalten.

Der UN-Sicherheitsrat hat die Sanktionen gegen Syrien nie unterstützt. Die UN-Vollversammlung verurteilte die Sanktionen 2013 sogar explizit. In der Resolution A/RES/68/200 wird festgehalten, dass „einseitige wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen die Wirtschaft und die Entwicklungsanstrengungen insbesondere von Entwicklungsländern negativ beeinflussen.“ „Solche Maßnahmen“, fährt die Resolution fort, „stellen eine eklatante Verletzung der Prinzipien des Völkerrechts sowie der Grundprinzipien des multinationalen Handelssystems dar“. Auch der UN-Sonderermittler für die humanitären Folgen der Sanktionen gegen Syrien, Idriss Jazairy, kritisiert in seinem Bericht von September 2018, dass humanitäre Hilfe in Syrien aufgrund der Sanktionen erschwert werde.

Das Sanktionsregime verkompliziere, verlangsame oder verhindere den Handel mit wichtigen Gütern oder den Bezug von Finanzierungen. Die Sanktionen mit ihren negativen Konsequenzen für humanitäre Hilfe müssten beendet oder zumindest neu gefasst werden.

Weitere Informationen zu der humanitären Dimension des Krieges finden Sie in der Ende Dezember 2018 erschienenen Publikation „Der Syrienkrieg: Dimension – Hintergründe – Perspektiven“: 
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Akzente_Syrien_web.pdf


PM v. 11.1.2019
Angelika Wilmen
Pressesprecherin der IPPNW
www.ippnw.de