29. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Hauptsache: kostenbewusst & gewinnorientiert · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: , , , , ,

Was lehrt eigentlich die Betriebswirtschaftslehre?

von Johannes Schillo

Ob im Krankenhaus oder Jugendzentrum, bei der Planung kultureller Events oder des Programms einer Bildungseinrichtung, von der Sozialen Arbeit bis hin zur Seelsorge gilt Wirtschaftlichkeit nicht bloß als nachgeordnete Anforderung ans Tun der jeweiligen Akteure, die auf den sinnvollen Einsatz der materiellen Ressourcen zu achten haben. Hier und anderswo soll vielmehr der Slogan „betriebswirtschaftlich denken – unternehmerisch handeln“ mittlerweile eine Kernkompetenz des Personals be- und dessen Professionalität auszeichnen. Die Betriebswirtschaftslehre stellt sich dabei als praxisnaher wissenschaftlicher Support, ja geradezu als Bezugswissenschaft zur Verfügung. Und auch Pädagogen und Pädagoginnen sollen sich dort Rat holen und mit dem entsprechenden theoretischen Rüstzeug ihre Berufstätigkeit reflektieren und optimieren. … weiter


©Foto: geralt, pixabay.com, Lizenz: CC0

25. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

Unter dem Titel “Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht” veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Schriftenreihe des Netzwerkes Bildung ein brandaktuelles und wichtiges Buch. Die Autorinnen sind Miriam Vock und Anna Gronostaj. Weiterlesen »

16. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Verleumdung der Demokratie · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , , , , ,

Ein Kommentar von Hasso Rosenthal

Mit den panikartigen Falschmeldungen durch die ‘sozialen’ Medien nach der Amokfahrt in Münster wird deutlich, wie mit Falschmeldungen Stimmung gegen unsere pluralistische Gesellschaft gemacht wird. So twitterte B. Storch (AfD) 13 Minuten nach der ersten Meldung, der Attentäter sei Islamist. Später korrigierte sie ihre Falschmeldung: „Weil es diesmal (wohl) ein kranker Deutscher war. () Ein Nachahmer islamistischen Terrors schlägt zu.“ Und so wird die Not der Opfer und ihrer Angehörigen instrumentalisiert in Richtung auf Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit.  Weiterlesen »

09. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Pädagogisch arbeiten mit Bilderbüchern · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

Eine Rezension von Christiane Hofbauer

Bilderbücher bieten in der pädagogischen Arbeit eine hervorragende Möglichkeit, um die verschiedensten Themen anzusprechen und zu bearbeiten. Dieser Meinung sind auch der Verhaltenspädagoge Thomas Müller, der an der Universität Würzburg lehrt, sowie seine Kollegin Anette Temper, die an einem sonderpädagogischen Förderzentrum arbeitet und selbst Autorin des Bilderbuches „Schattenkind“ ist, das die Problematik psychisch erkrankter Geschwisterkinder aufgreift.

So stellen sie in ihrem Buch „Pädagogisch arbeiten mit Bilderbüchern“ Bilderbücher vor, die sich mit psychisch erkrankten Menschen und/oder starken emotionalen Belastungen beschäftigen und die zum einen dazu dienen können, betroffenen Kindern Möglichkeiten der Be- und Verarbeitung ihrer Erfahrungen zu bieten wie auch Nicht-Betroffene für solche Themen zu sensibilisieren. … weiter

29. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Erwecke das Kind in dir! · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: , , , , , ,

von Gabriele Frydrych                       

Jede dritte Ehe wird geschieden, aber Verlobungen, Junggesellenabschiede und Hochzeiten auf Schlössern sind beliebt wie nie zuvor. Auch meine Nichte Lena will sich verloben. Aber nicht einfach nur so. Sie lädt zu einer Motto-Party „Wilder Westen“. Die Nichte schickt mir netterweise einen Link mit, wo ich die nötigen Utensilien erwerben kann: Henrystutzen und Silberbüchse, Lasso und Stiefel, Bohnenkessel und Lederweste, Tomahawk, Marterpfahl zum Umschnallen, Pferdekostüm für zwei Personen und tief dekolletierte Saloon-Kleider aus atmungsfreundlichem Polyester.

Ich habe mich noch nie gern verkleidet. Das letzte Mal (als Schülerin!) auf einer Faschingsparty in der 7. Klasse, wo alle als Winnetou kamen. Die Adlerfeder habe ich vor Jahren entsorgt, sonst könnte ich die noch mal zum Einsatz bringen. Irgendwie ist ein Trend an mir vorbeigegangen. Man verkleidet sich jetzt das ganze Jahr über, nicht nur im Kölner Karneval. … weiter

29. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Aufruf zur Würde · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , ,

von Gerald Hüther

Liebe Interessenten an meinen Bemühungen,

kürzlich wurde ich gefragt, weshalb ich das eigentlich alles mache, was mich nun schon seit Jahren beschäftigt. Eine interessante Frage. Die ehrlichste Antwort bekommt man darauf wohl zu Hause vor dem Spiegel. Meine heißt: Ich liebe das Leben und bin einfach begeistert, wenn es wieder Frühling wird. Nicht nur, weil ich da Geburtstag habe (schon vorbei, diesmal der 67.), sondern, weil ich jedes Mal mit staunenden Augen zusehen darf, wie diese ganze Vielfalt des Lebendigen aus dem Winterschlaf erwacht. … weiter


 

Den Aufruf direkt unterschreiben


©Foto: Holgi; pixabay.com; Lizenz: CC0

27. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Selbstliebe. Weg der inneren Heilung · Kategorien: Lesezeichen, mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , , , ,

Eine Rezension von Michael Tischingers gleichnamigem Buch

von Monika Falck

Zugegeben, ich war sehr skeptisch, als ich Michael Tischingers im Herder Verlag erschienenes Buch „Selbstliebe“ in den Händen hielt. Noch eine Abhandlung zu diesem Thema? Man kann ja schon ganze Bibliotheken damit füllen. Was kann da schon noch Neues kommen?

Fast ein wenig unwillig begann ich zu lesen. Aber dann konnte ich nicht mehr aufhören. Las, blätterte wieder zurück, strich mir wichtige Stellen an, um dann wieder weit nach hinten zu springen. … weiter

27. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Die Rechenschwäche (Dyskalkulie) findet mehr Beachtung · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , ,

Die Leitlinie „Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung“ wurde veröffentlicht

von Bernhard Ufholz

Eine Fachtagung am Freitag, 16. März 2018 stellte die neue Leitlinie „Rechenstörung“ vor, deren Ziel es ist, Handlungsanweisungen für eine vereinheitlichte Diagnostik der Rechenstörung bereitzustellen und über die Wirksamkeit aktueller Präventions- sowie Fördermethoden aufzuklären. Dadurch soll eine angemessene Diagnostik und Therapie der Rechenstörung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und eine entsprechende Prävention im Vorschulbereich durch wissenschaftlich begründete und qualitätsgesicherte Verfahren gewährleistet werden. … weiter

Direkt zur Downloadseite der Leitlinie “Rechenstörung”

©Foto: masch; pixabay.com; Lizenz: CC0


 

weitere Aufsätze von Bernhard Ufholz im Magazin Auswege

20. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Worüber reden wir, wenn wir über Kunst reden? (Teil 2) · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: , , ,

Fortsetzung mit Teil 2: 


Vom Wirken der unsichtbaren Hand

von Stefan Oehm

„Ein tausendmal gelesenes Buch – das sind tausend verschiedene Bücher.“
Andrej Tarkowskij: Von der Verantwortung des Künstlers, 1967

„Erst durch die Handlung des Betrachters entsteht ein Werk.“
Franz Erhard Walther

1. Einleitung

Auch wenn viel darüber gestritten wird, ob nun das eine oder andere Werk aus welchem künstlerischen Bereich auch immer nun wahre Kunst ist oder doch eher ziemlicher Kappes – man bekommt trotz aller unterschiedlicher Meinungen erstens den Eindruck vermittelt, dass alle Teilnehmer des Diskurses, vom Stammtisch bis zur Alma Mater, wissen, worüber sie reden, wenn sie über Kunst reden. Und zweitens, dass alle, wenn sie über Kunst reden, über das gleiche reden.

Mich beschleicht allerdings in beiden Fällen das ungute Gefühl, dass dem nicht so ist und auch noch nie so war. Ziel dieses Essays ist der Versuch, eben diesem Eindruck Ausdruck zu verleihen.

weiter mit Teil 2


Bisher ist erschienen:

Direktdownload Teil 1 als pdf-Datei

Anmerkungen zu einer Sendung über das Bienensterben

von Götz Eisenberg

Am Montagabend ging es in der Sendung Hart aber fair um die prekäre Lage der Bienen und den Einsatz von giftigen Spritzmitteln in der Landwirtschaft, in dem Fachleute eine Hauptursache für das Bienensterben sehen. Herr Plasberg, der Moderator der Sendung, entschuldigte sich mehrfach dafür, dass man sich in einer politischen Talkshow mit einem derartigen Thema befasse und bat die Zuschauer, trotzdem dranzubleiben und nicht wegzuzappen. Als gebe es etwas Politischeres als das Thema Bienensterben! Vermeintliche Naturkatastrophen sind schon lange keine unpolitischen Ereignisse mehr. Heutige Wirbelstürme und Überschwemmungen sind so natürlich wie ein Börsencrash. Die Schicksalshaftigkeit solcher Ereignisse ist bloßer Schein, in Wirklichkeit sind sie gesellschaftlich produziert und von Menschen gemacht. … weiter


 

Alle Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege