Menschen in Wandlungsprozessen

Wir dokumentieren ein hochinteressantes Podiumsgespräch, das auf dem MYSTICA Kongress “Der Neubeginn” (Juli 2012 in München) stattfand:

Burnout, Krisen in Beruf und Privatleben (Hervorh. v. Red. Auswege) — auch der Einzelne hat es in unseren schnelllebigen Zeiten nicht einfach. Haben die Menschen heute mit ganz anderen Themen und Problemen zu kämpfen als noch vor kurzer Zeit? Und gibt es heute neue, effektivere Methoden für Transformation und Heilung?

Originallink: http://www.youtube.com/watch?v=r7TVx6HS4s8

Quelle: www.mystica.tv

 

Seeleninfarkt: Zwischen Burn-out und Bore-out

Wie unserer Psyche wieder Flügel wachsen können

Eine Rezension von Rüdiger Dahlkes neuem Buch mit dem gleichnamigen Titel

Mitteilung: humannews

München – Erschöpft und ausgebrannt, unterfordert und gelangweilt – droht uns der kollektive Seeleninfarkt? Seelenarbeitsverfechter und Bestsellerautor Dr. Ruediger Dahlke betrachtet die Phänomene Burn-out und Bore-out aus einer spirituellen Perspektive. Seine Diagnose: Ein vielschichtiges Geflecht aus Anforderungen, Ansprüchen und Zeitdruck treibt uns in die Abwärtsspirale. Neben der Stärkung von Körper, Geist und Seele beinhaltet Dahlkes Therapieprogramm deshalb auch den Entwurf einer eigenen starken Lebensvision. Nur sie kann uns befähigen, den gesellschaftlichen Zwängen standzuhalten.

Mit mehr als neun Millionen Betroffenen allein in Deutschland sind Burn-out und Bore-out zu wahren Volksseuchen geworden. Was jedoch sind die Hintergründe für diese modernen Massenleiden, und wie kann sich der Einzelne dagegen wappnen? Dahlke sieht die Ursachen in einer Fehlentwicklung unserer Gesellschaft. Der Zwang zum Perfektionismus, überhöhte Ideale und beschleunigte Arbeitsabläufe führen auf vielen Ebenen von der Wirtschaft bis zur Partnerschaft direkt in den Seeleninfarkt. Der Schlüssel zur Gesundung liegt in einer achtsamen und beseelten Lebensführung, die auf ein bewusstes Ankommen im Hier und Jetzt zielt. Dahlkes Präventions- und Therapieprogramm umfasst Meditationen und Energieübungen, Ernährungsempfehlungen und Tools zur Entwicklung der eigenen Lebensvision. Damit ausgerüstet, können wir uns den Gefahren stellen und sie als Wachstumsmöglichkeit nutzen.

Dr. Ruediger Dahlke
Seeleninfarkt: Zwischen Burn-out und Bore-out – wie unserer Psyche wieder Flügel wachsen können
Geb. mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
18,95 € (D) / 19,50 € (A) *
ISBN 978-3-942166-97-3
Scorpio Verlag, August 2012

Quelle: PM v. 3.9.2012
humannews.de

 

Große Teile der Bevölkerung fühlen sich sozial ausgeschlossen

Mitteilung: Uni Kassel

Große Teile der Bevölkerung in Deutschland haben das Gefühl, dass ihre gesellschaftliche Teilhabe nicht gesichert ist. Der Verlust von Lebenszufriedenheit und Glück, weniger Selbstsorge und weniger bürgerschaftliches Engagement sind die Folge. … weiter

Quelle: PM v. 18.4.2012 – Uni Kassel

 

Weitere bereits erschienene Artikel zum Thema:

 

Wie entsteht Burnout?

Umfassender Text zum Thema "Burnout", gefunden auf den Seiten der GwG – Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V.

Erst Feuer und Flamme, dann ausgebrannt

von Agnes Schlechtriemen-Koß und Michael Schlechtriemen

Warum brennen immer mehr Menschen aus? Was genau führt dazu, dass jemand erst Feuer und Flamme, irgendwann dann ausgebrannt ist? Bin ich selbst gefährdet auszubrennen? Wie können wir mit Burnout-Themen in Supervisionsprozessen umgehen?

Diese „brennenden“ Fragen, denen wir in unserer Berufspraxis immer wieder begegnen, wollen wir im Folgenden versuchen zu beantworten. Wir stellen dazu zwei Fallbeispiele vor, die wir aus supervisorisch-personzentrierter Sicht reflektieren.

Direktdownload des Aufsatzes

Stresshormon wirkt deutlich schneller als erwartet

Psychobiologen der Universität Trier entdecken Wirkung von Kortisol auf Thalamus

Mitteilung: Universität Trier

Stress könnte sich beim Menschen weitaus umfassender auf die Wahrnehmung und Informationsverarbeitung auswirken als bisher angenommen. Forschern am Fachbereich I der Universität Trier unter der Federführung des Psychobiologen Prof. Dr. Hartmut Schächinger ist in Zusammenarbeit mit dem Brüderkrankenhaus Trier erstmals der Nachweis einer raschen Wirkung des Stresshormons Kortisol auf den Thalamus gelungen. Damit würde Kortisol beim Menschen die thalamische Informationsverarbeitung von Stressereignissen nahezu unmittelbar beeinflussen und nicht – wie bisher angenommen – frühestens nach 20 Minuten. … weiter

Quelle: PM v. 24.1.2012 – Uni Trier/idw

Psychische Widerstandsfähigkeit trainieren

Wissenschaftliche Tagung über Resilienz

Mitteilung: Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Der Tod eines geliebten Menschen, eine psychische Erkrankung der Eltern, Stress am Arbeitsplatz: Einige Menschen können mit solchen Belastungen besser umgehen, andere weniger gut. Woran liegt das? Ausschlaggebend ist die eigene psychische Widerstandsfähigkeit, die Wissenschaftler als Resilienz bezeichnen. Dazu gehören persönliche Resilienzfaktoren, wie ein starkes Selbstbewusstsein, familiäre Resilienzfaktoren, zum Beispiel eine gute Partnerschaft oder stabile Familienbeziehungen, aber auch soziale Faktoren spielen eine Rolle: zum Beispiel Freundschaftbeziehungen. … weiter

Quelle: PM v. 16.11.2011 – Kath. Hochschule Nordrhein-Westfalen / idw

Fünf Gründe gegen das Modewort Burnout

Mitteilung: Stiftung Deutsche Depressionshilfe – Prof. Dr. Ulrich Heger

Leipzig, 2. November 2011 – Über zahlreiche Titelstories, Leitartikel, Buchpublikationen und Fernsehsendungen hat sich der Begriff Burnout zu einem der Modeworte des Jahres emporgeschwungen. Selbsternannte „Burnout-Kliniken“ springen auf den Zug auf und hoffen auf eine Klientel von Managern mit Privatversicherung. Unternehmen führen betriebsinterne gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Stressreduktion ein, um dem „Burnout“ und auch damit verbundenen Produktivitätsverlusten vorzubeugen.

Auch wenn zu begrüßen ist, dass hierdurch die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht wird, so wird der inflationäre Gebrauch des schwammigen Begriffs Burnout von vielen Betroffenen und Experten aus mehreren Gründen als verwirrungstiftend, irreführend und längerfristig stigmaverstärkend eingeschätzt. … weiter

Quelle: PM v. 2.11.2011 – SDD / idw

Schulstress: Jeder 5. Lehrer denkt an Frühpensionierung

DAK-Studie: Zeitdruck und fehlende Erholung belasten Gesundheit

Mitteilung: DAK

Zeitdruck, Stress und Ärger mit Kollegen: Der Schulalltag ist für viele Lehrkräfte eine Belastung. Nach einer neuen DAK-Studie glaubt fast jeder fünfte Lehrer, dass er aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit vorzeitig in den Ruhestand gehen muss. Das zeigt eine aktuelle Befragung von 1.300 Lehrkräften zwischen 24 und 65 Jahren, die die Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der Krankenkasse an 29 Schulen in sieben Bundesländern durchgeführt hat. … weiter

Download der DAK-Leuphana-Studie

Lässig statt stressig durchs Studium – Antistresshandbuch von Studierenden für Studierende

Mitteilung: Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Studierende der Gesundheitsförderung entwickelten unter Leitung von Dr. Eva Brunner, Gastprofessorin für Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie an der PH Schwäbisch Gmünd, ein Antistressmanual. Unter dem Titel „Lässig statt stressig durchs Studium“ enthält es zahlreiche Tipps und Informationen rund um wichtige Themen des Studienalltages wie Prüfungsvorbereitung, Orientierung an der Hochschule oder auch Teamarbeit im Studium.

Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Gesundheitsförderung übergaben auf einer Präsentationsveranstaltung mit Dr. Brunner das von ihnen entwickelte Antistressmanual für Studierende an Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann. Neben einem studienrichtungsunabhängigen Teil wurden auch speziell Inhalte für Lehramtsstudierende erarbeitet, um sie für den Lehrberuf zu stärken und für zukünftige Herausforderungen zu sensibilisieren. Das Antistressmanual steht als Download auf der Homepage der PH Schwäbisch Gmünd www.ph-gmuend.de  zur Verfügung und stellt eine wichtige Investition in die Studierendengesundheit dar. Dabei überzeugt das Handbuch vor allem durch die starke Lebensweltorientierung und das Ausmaß an realisierter Partizipation.

Pressemitteilung Nr. 19 / 24.03.2011
Päd. Hochschule Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Str. 200
D-73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: +49-7171-983-0
E-Mail: ed.dn1675586486eumg-1675586486hp@of1675586486ni1675586486

Kostenloser Download des Antistresshandbuchs:

Lässig statt stressig durchs Studium – Teil I – Allgemeiner Teil

Burnout, Mobbing, Cyberbullying

mobbing.gifNeue Infowebsite zu psychosozialen Belastungen

Bericht: Uni Darmstadt

Vom Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte bis zum Cyberbullying, dem Angriff via Internet oder Handy: psychosoziale Belastungen haben längst die unterschiedlichsten Lebensbereiche durchdrungen. Im Rahmen eines Wahlpflicht-kurses konnten sich Studierende aus dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt (h_da) mit den verschiedenen Formen psychosozialer Belastungen auseinandersetzen. Entstanden ist daraus „Stoppt die Mobber“, eine wissenschaftlich fundierte Informationswebsite für Betroffene und in die Thematik Involvierte. … weiter

Hinweis der Red. für SchnellleserInnen:

Gut gemachte Seite. Themen:

  • Stress (Medizinische Faktoren, Spezifische Merkmale, Stress im Studium, Stress am Arbeitsplatz, Faktoren und Abhilfe, Coping, Stressmanagement)
  • Burnout (Definition, Verlauf, Am Arbeitsplatz, Interventionen, Therapien, Boreout)
  • Mobbing (Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing im Studium, Hilfe und Strategien
  • Bossing
  • Cyberbullying (Folgen, Prävention, Hilfe)

Die Seite „Stoppt die Mobber“ ist im Internet zu erreichen unter http://stopptdiemobber.h-da.de/

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