16. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Unfaire Leiharbeit? · Kategorien: Peripherie, Termine und Aktionen

Logo_verdiAufruf zur Online-Petition wegen der Arbeitsbedingungen bei Amazon (►Hier gehts zur Fortsetzung)

von Heiner Reimann, ver.di

Die ARD zeigte am 14.2.2013 eine Reportage über den Online-Versand Amazon. Die Dokumentation mit dem Titel „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" zeigt die widrigen Umstände, unter denen die Arbeiter Pakete für den Versand vorbereiten. Aktuell gibt es eine Welle der Entrüstung.
 
Mein Name ist Heiner Reimann. Ich betreue die ver.di-Mitglieder bei Amazon – vielleicht haben Sie mich ja gestern sogar in der ARD-Reportage gesehen.
 
Ich habe gerade eine Petition auf Change.org an Amazon gestartet, denn wenn jetzt tausende Menschen mitmachen, gibt es eine Chance, die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im größten Online-Kaufhaus der Welt zu verbessern.
 
Unser Ziel ist es, mindestens 30.000 Unterschriften zu sammeln, die wir an Amazon übergeben werden.

Bitte unterschreiben Sie jetzt meine Petition und fordern Sie von Amazon faire Bedingungen für Leiharbeiter. Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie diese E-Mail weiter.
 
bleistift

www.change.org/ausgeliefert

Leiharbeiter müssen Verträge unterschreiben, die sie nicht verstehen. Sie erhalten weniger Lohn als gedacht. Sie werden nur bezahlt, wenn sie gebraucht werden und dann wieder in ihre Massenunterkünfte zurückgeschickt. Sie haben keine Stimme, denn jede Kleinigkeit kann Jobverlust bedeuten.

Amazon ist ein großes, ein wichtiges Unternehmen – nicht nur im Versandhandel. Wir wollen Amazon in Deutschland haben. Aber gerade die großen und wichtigen Unternehmen haben eine Verantwortung und Vorbildfunktion.

Was wir uns wünschen ist, dass Amazon mit vorbildlichen Regelungen für Beschäftigte zeigt, dass es ein besonderes Unternehmen und ein wirklich guter Arbeitgeber ist – jenseits von Tricks und Schlupflöchern zur Profitmaximierung.
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
 
Heiner Reimann, ver.di Landesbezirk Hessen

04. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Wasser ist ein Menschenrecht – zur Online-Kampagne · Kategorien: Termine und Aktionen · Tags:

drink-by_zolon_pixabay.com_Public_Domain_CC0Die Europäische Kommission versucht gerade, die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung durchzusetzen. Der Wasserpreis könnte dann vom Börsenkurs dominiert werden. Großkonzerne haben jahrelang für diese Privatisierung gekämpft – dies muss unter allen Umständen verhindert werden.

Unterschreibt deswegen die Petition – bis September 2013 sollen über zwei Millionen Stimmen gesammelt werden.

Weitere Informationen zur Petition    

Hinweis: Die Petition ist inzwischen abgeschlossen. Es wurden 1,884,790 Unterschriften gesammelt.

► siehe auch Folgeveröffentlichungen in AUSWEGE:
   ►Wasser muss in öffentlicher Hand bleiben: Erste Europäische Bürgerinitiative erfolgreich

   ►Fast 1,4 Millionen Stimmen aus Deutschland für freien Zugang zu Wasser und gegen Liberalisierung der Wasserversorgung

 

 

31. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für ERFOLG: Gesetzentwurf vorerst gestoppt · Kategorien: Peripherie, Termine und Aktionen

Antwort zum Beitrag in AUSWEGE Update: Finger weg vom Netz

Michael Sommer (DGB) via Change.org:

Logo Infobriefam 30.1.2013 hat die Regierungskoalition beschlossen, die Verabschiedung des Gesetzentwurfes zum Beschäftigtendatenschutz am Freitag im Deutschen Bundestag von der Tagesordnung zu nehmen. Die schwarz-gelbe Koalition will ihre umstrittenen Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten.
 
Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, den Gesetzentwurf der Regierung zum Beschäftigtendatenschutz vorerst zu stoppen.
 
Besser kein Gesetz als dieses – das gilt immer noch. Sollte die Regierungskoalition diesen Gesetzentwurf doch noch weiterverfolgen, so muss sie mit unserem weiteren Widerstand rechnen. Wir wollen einen wirklichen Arbeitnehmerdatenschutz, nicht George Orwell in Betrieben und Büros.
Unsere Positionen für die weitere Behandlung des Themas sind klar:
NEIN zur Erlaubnis, dass der Arbeitgeber letztlich tun kann, was ihm passt,
NEIN zur offenen, unbeschränkten Videoüberwachung,
NEIN zur Auswertung sozialer Netzwerke,
NEIN zur permanenten Kontrolle der Beschäftigten in Callcentern,
NEIN zu Gesundheitsuntersuchungen, die nicht arbeitsmedizinisch notwendig
sind,
NEIN zur unregulierten Datenweitergabe an andere Arbeitgeber innerhalb eines Konzerns.
Euch und Ihnen nochmals vielen Dank für die Unterstützung. Gestern war ein guter Tag für die Beschäftigten in Deutschland.
Michael Sommer, DGB-Vorsitzender