Bericht: idw/Helmholtz Zentrum München

Neuherberg, 10. Februar 2010. Neurodermitis in der frühen Kindheit kann die psychische Verfassung im späteren Leben beeinflussen. Das zeigt eine umfassende Geburtenkohortenstudie, an der Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München beteiligt sind. In Kooperation mit Kollegen von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Technischen Universität München (TUM) und dem Marienhospital in Wesel (Nordrhein-Westfalen) untersuchten sie 5991 Kinder, die zwischen 1995 und 1998 geboren sind. Die Untersuchung ist in der aktuellen Ausgabe des Journals of Allergy and Clinical Immunology 125 (2010); 404-410 veröffentlicht. … weiter

1 Kommentar

  1. Liebe Redaktion,

    vielen Dank für Euren Beitrag zu den psychischen Folgen der Neurodermitis.

    „“Wir vermuten, dass sich vor allem die Folgebeschwerden langfristig auf das Gefühlsleben der betroffenen Kinder auswirken“, sagt Heinrich. Die Autoren der Studie empfehlen deshalb, das Auftreten einer Neurodermitis in der Krankheitshistorie von Kindern als Hinweis auf mögliche spätere psychische Probleme zu werten, selbst wenn die eigentliche Erkrankung im Verlauf der Kindheit abklingt.“

    Das ist schon sehr bedenklich…. auch hier kann dann ein Teufelskreis entstehen, die Neurodermitis verursacht psychische Probleme, und diese verstärken die Neurodermitis …

    Ich hoffe, dass in Zukunft mehr Aufmerksamkeit auf die psychischen Auswirkungen hautkranker Kinder gerichtet wird!

    VG

    Jens