Mitteilung: Uni Bremen

Am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen startet der deutschlandweit einzigartige Masterstudiengang „Digital Media and Society“ mit starker Interdisziplinarität und einem innovativen Studienprogramm. Kommunikations- und Medienwissenschaft werden dabei mit Medieninformatik, Medienpädagogik, Religionswissenschaften, und Filmwissenschaft vernetzt.

Studienbeginn für den neuen Master in „Digital Media and Society“ ist im Wintersemester 2018/19. Bewerbungsschluss ist am 15. Juni 2018. Der ausschließlich in englischer Sprache angebotene Studiengang richtet sich an forschungsinteressierte Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaften, die sich mit internationaler und interdisziplinärer Orientierung für eine tiefgreifend mediatisierte und globalisierte Berufswelt qualifizieren möchten. Weiterlesen »

25. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Wie erkennen Eltern Anzeichen von Mediensucht bei ihren Kindern? · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , , ,

Mitteilung: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Um zu beurteilen, ob Kinder eine Mediensucht entwickeln, sollten Eltern nicht nur darauf achten, wie lange Heranwachsende digitale Bildschirmmedien nutzen. Studien zufolge sollen Eltern vor allem auch beobachten, ob die Medien die Kinder beherrschen, also welchen Einfluss das auf die Kinder hat, oder ob doch die Kinder noch die Medien beherrschen. … weiter

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

22. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Neue Technologie erkennt deutsche Hassbotschaften in sozialen Medien · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , , , , ,

Mitteilung: Universität Hildesheim

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Antwerpen und der Universität Hildesheim haben einen Hate Speech-Detektor für Twitter entwickelt. Die Hildesheimer Medienlinguistin Sylvia Jaki und der Antwerpener Sprachtechnologe Tom De Smedt spüren mit dem automatisierten Computerprogramm in Echtzeit hetzerische Wörter und Wortkombinationen in Tweets auf.

Die EU setzt große Tech-Unternehmen wie Twitter, Facebook und Google unter Druck, verstärkt gegen Hate Speech im Netz vorzugehen. In Deutschland zwingt das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) die sozialen Medien nun, Inhalte, die als Hate Speech gelten können, innerhalb von 24 Stunden zu entfernen. So wurde beispielsweise jüngst eine AfD-Politikerin zeitweise auf Twitter blockiert. Wie eine neue Studie der Universität Warwick zeigt, besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Hassbotschaften in deutschen sozialen Medien und körperlicher Gewalt gegenüber Flüchtlingen. … weiter

Quelle: www.uni-hildesheim.de

18. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Microsoft kündigt Azure Sphere OS auf Linux-Basis an · Kategorien: Virtuelles und Reales

Am 17.4.2018 wurde auf borncity.com der nachfolgende sehr aufschlussreiche Artikel veröffentlicht:

Microsoft scheint einen radikalen Strategiewechsel zu vollziehen. Das nächste Betriebssystem Azure Sphere OS für Internet of Things (IoT) wird nicht mehr auf Windows basieren, sondern es kommt Linux zum Einsatz. Hier ein paar Informationen zur brandneuen Entwicklung. Den ganzen Artikel lesen

16. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Microsoft: Hunderte Millionen vom Bund · Kategorien: Virtuelles und Reales

Pro-Linux.de berichtete am 16.4.2018:

Medienberichten zufolge wird Microsoft alleine von Bundesministerien und ihren nachgeordneten Behörden bis Ende Mai kommenden Jahres mehr als eine Viertelmilliarde Euro für Softwarelizenzen erhalten. Von Mirko Lindner

Den ganzen Artikel lesen

14. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Sollten Kinder Programmieren in der Grundschule lernen? · Kategorien: Unterricht und Erziehung, Virtuelles und Reales · Tags: , , ,

Ute Schmid über Alternativen zur Einführung eines Unterrichtsfachs „Informatik“

Mitteilung: Universität Bamberg

Programmieren ist „so wichtig wie Lesen und Schreiben“, sagte kürzlich Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt. Sie forderte, das Programmieren in den Lehrplänen von Grundschulen zu verankern.

Ähnlich sieht das Prof. Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, insbesondere Kognitive Systeme, an der Universität Bamberg. Sie warnt aber davor, ein neues Unterrichtsfach einzuführen und spricht sich stattdessen für die Integration informatischer Lerninhalte in bestehende Fächer wie Mathematik, Kunst oder Deutsch aus. „Durch ein fächerübergreifendes Konzept können die Kinder Informatik als relevante Grundlage für viele Themengebiete erleben“, sagt Schmid. „Zudem könnte man so verhindern, dass die Lehrpläne der Grundschule durch ein weiteres Fach überfrachtet werden.“ … weiter

Quelle: www.uni-bamberg.de


Ein ausführliches Interview mit Ute Schmid über die Zielsetzungen Ihrer Forschungsgruppe und ihre Einschätzungen zu den Themen „Digitale Bildung für Kinder“ und „Informatik im Schulunterricht“ finden Sie unter:

www.uni-bamberg.de/en/cogsys/research/projects/feli/zielsetzung


 → siehe zum Thema auch den Aufsatz von Auswege-Redakteur Joscha Falck: 
Smarte Schulen. Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb

09. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „The Circle“ im eigenen Büro – Kommunikationsdaten machen soziale Beziehungen für Arbeitgeber immer leichter analysierbar · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , ,

Aktuelle Studie warnt vor Missbrauchsmöglichkeiten

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Durch elektronische Kommunikation fallen in Unternehmen immer mehr Daten an, die Interaktionen unter Beschäftigten dokumentieren. Technisch ist es für Arbeitgeber bereits möglich, daraus soziale Beziehungsgeflechte oder „soziale Graphen“ der Belegschaft zu konstruieren und für Personalentscheidungen einzusetzen, zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb

von Joscha Falck

Dieser Artikel wurde von einem Menschen geschrieben – nicht vom einem Roboter, nicht von einem mit künstlicher Intelligenz ausgestattetem Droiden und nicht von einem Algorithmus zusammengesetzt.

Was uns heute noch schmunzeln lässt, könnte schon bald zur notwendigen Floskel im journalistischen Betrieb werden. Und auch andernorts lässt sich bereits erahnen, wie Roboter die Pflege, Dr. Google die Diagnose oder Algorithmen die Verwaltungsarbeit verändern werden. … weiter


siehe dazu auch im Magazin Auswege:  “Die Story im Ersten: Das Microsoft-Dilemma”

21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für “Die Story im Ersten: Das Microsoft-Dilemma” · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: ,

Das Erste  strahlte am Mo, 19.02.18 um 22:55 Uhr die Reportage “Das Microsoft-Dilemma” aus. Ein Film von Harald Schumann und Árpád Bondy.

In der Inhaltsbeschreibung im Ersten wird ausgeführt: 

“Wanna Cry” war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke mit dem Erpressungstrojaner traf im Mai 2017 hunderttausende Rechner in mehr als 100 Ländern. Aber wie kann nur ein Schadprogramm gleichzeitig Unternehmen, Krankenhäuser und sogar Geheimdienste in der ganzen Welt lahmlegen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft.

Auch staatliche und öffentliche Verwaltungen von Helsinki bis Lissabon operieren mit der Software des US-Konzerns. Sie macht angreifbar für Hacker und Spione, verstößt gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen. (Quelle: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-microsoft-dilemma-100.html)

Ein sehenswerter und wichtiger Film, nicht nur für Informatiklehrkräfte. Die Reportage greift u.a. auch die frühere Softwarelösung “LiMux” in der Münchner Verwaltung auf und den erneuten Umstieg auf die Software von Microsoft. Das Video ist in der Mediathek verfügbar bis 19.05.2018.

 

zur Mediathekseite im Ersten 

netzpolitik.org hat das Thema und die Reportage auch aufgegriffen: “Wie Microsoft Europa kolonialisiert”

siehe dazu auch den Artikel auf heise online: “Endgültiges Aus für LiMux: Münchener Stadtrat setzt den Pinguin vor die Tür”

Die ÖDP in München hat die Limux-Story chronologisch aufgelistet

pro-linux.de berichtete über die Kosten des Umstiegs auf Windows: Von LiMux zu Windows kostet mindestens 49,3 Mio. Euro 

Mitteilung: Universität Bremen

Bei einer aktuellen Studie des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen wurde klar: 99 Prozent der Facebook-Nutzer wissen nicht genau Bescheid, in welche Klauseln sie für eine Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten im Internet eigentlich eingewilligt haben. … weiter

Quelle: Uni Bremen – www.uni-bremen.de