Studie: Universitätsklinikum Heidelberg

  • Rund 15.000 Jugendliche ab zwölf Jahren können in Kooperation mit ihren Schulen teilnehmen
  • Online-Hilfe bei Problemen wie Anzeichen von Depressionen, Essstörungen, Alkoholmissbrauch sowie zur allgemeinen Gesundheitsförderung
  • Psychisch auffällige Jugendliche werden angeleitet, sich professionelle Hilfe zu suchen

Rund 15.000 Teilnehmer, fünf Standorte bundesweit, 3,3 Millionen Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) – die jetzt startende Studie „ProHEAD“ ist die bundesweit bislang größte und umfassendste wissenschaftliche Untersuchung zu Online-Hilfsangeboten im Internet für Jugendliche. … weiter


Quelle:
www.klinikum.uni-heidelberg.de
www.idw-online.de

 

von Götz Eisenberg

Am Freitag letzter Woche wurde der „Digitalpakt für Schulen“ beschlossen. Mit den Stimmen von CDU, SPD, der Grünen und der FDP soll das Grundgesetz geändert werden, um dem Bund eine Beteiligung an Bildungskosten zu ermöglichen, für die bislang ausschließlich die Bundesländer zuständig waren.

Fünf Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren in die digitale Ausstattung der Schulen investiert werden. Das Geld soll in die Internetversorgung der Schulen, in Wlan, Server, Laptops, Tablets und interaktive Tafeln fließen. „Heute ist ein guter Tag für Schüler, Eltern und Lehrer in Deutschland“, sagte Bildungsministerin Karliczek von der CDU. … weiter


 

Hinweis: Soeben ist Götz Eisenbergs neues Buch erschienen!

Zwischen Anarchismus und Populismus
Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus Band 3

  zu den Buchdaten

Noch vor Weihnachten erscheint dazu eine Rezension im Magazin Auswege. 

 


 

hier geht es zu weiteren Aufsätzen von Götz Eisenberg im Magazin Auswege


 

Weiterer Lesetipp zum Thema “Digitalisierung an Schulen”:

 Smarte Schulen. Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb von Joscha Falck

 

Mitteilung: Universität Bremen

Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen haben mit Unterstützung der Telekom-Stiftung untersucht, ob der Einsatz von Calliope-Computern in der Grundschule sinnvoll ist. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden jetzt veröffentlicht. Handreichungen für den Unterricht folgen in Kürze. … weiter


Quelle: www.uni-bremen.de
©Foto: redcctshirt, pixabay.com; Lizenz: CC0

Mitteilung: Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Netflix, Spotify & Co. geben bei den Jugendlichen in der Schweiz den Ton an. Dank Flatrate-Streaming hat über die Hälfte praktisch unbegrenzt Zugriff auf Filme, Musik oder Games. Dies zeigt die JAMES-Studie 2018 der ZHAW und Swisscom. Kommuniziert wird vor allem mit dem Handy per Instagram, WhatsApp oder Snapchat. Facebook wird nur noch von jedem fünften Jugendlichen regelmäßig genutzt. … weiter


Quelle:
www.swisscom.ch/james
www.zhaw.ch


Direktdownload der James-Studie (Ergebnisse, pdf-Datei, 155 kB)

Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Berlin, 18. Oktober 2018 – Smart City, alternatives Wirtschaften oder Wandel des digitalen Kapitalismus: Es gibt viele Ideen, wie die Digitalisierung zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Auf der Konferenz „Bits & Bäume“ kommen in Berlin am 17. und 18. November 2018 Netz- mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivist*innen zusammen, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Digitalisierung zu entwickeln. Das Programm mit mehr als 120 international besetzten Panels, Talks, Workshops, Philosophischem Salon, Forum, Sporangium, Konzert und Party ist jetzt online. „Bits & Bäume“ wird von zehn Partnerorganisationen aus Umwelt- und Netzpolitik, Entwicklungszusammenarbeit und Wissenschaft gemeinsam ausgerichtet. Weiterlesen »

Mitteilung: Technische Universität Darmstadt

Darmstadt, 31. Oktober 2018. Ein Forschungsteam der TU Darmstadt hat eine Schwachstelle in Apples iOS gefunden, die mehr als eine halbe Milliarde Geräte betrifft. Die Forscher empfehlen Nutzern dringend, das soeben erschienene Update 12.1 zu installieren. Aufgrund der Sicherheitslücke können Angreifer iPhones und iPads mit handelsüblicher Hardware und ohne physischen Zugriff zum Abstürzen bringen. Weiterlesen »

Mitteilung: Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Am Montag, den 27.08.18 präsentierten das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) und die Bürgerstiftung Braunschweig die Ergebnisse der Langzeitstudie „Digitales Lehren und Lernen“ im Haus der Wissenschaft in Braunschweig. In insgesamt fünf Jahren wurden die Einführung und der Umgang mit Laptops und Tablet-PCs am Gymnasium Raabeschule in Braunschweig von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des GEI begleitet. … weiter


Quelle:
www.gei.de/home.html
www.idw-online.de

 

So heißt ein empfehlenswerter Aufsatz von Christoph P. Mohr, erschienen am 23.10.2018 im Online-Magazin “Internationale Politik und Gesellschaft (IPG)“.

Illusion: Digitalisierung zerstört keine Arbeitsplätze
Sie verschärft neoliberale Tendenzen und befördert die Durchsetzung von Unternehmensinteressen

Seit geraumer Zeit wird in Deutschland debattiert, wie die Zukunft der Arbeit aussehen könnte. Erstaunlicherweise stehen dabei Fragen, wie Wohlfahrtstaaten in der zunehmend durch Technologie aufgeladenen, globalen Ökonomie auch in der Zukunft Wohlstand, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit für eine breite Masse der Gesellschaft garantieren können, nicht im Zentrum der derzeitigen Diskussionen. Den ganzen Aufsatz lesen

 

vivaldi_logoHinweis:
Der neueste, erweiterte Bericht vom 25.10.2018 über die Vivaldi-Fassung 2.1 (2.1.1337.36 stable) befindet sich ganz am Ende der Seite. 


Testberichte: Günther Schmidt-Falck

Der Vivaldi-Browser, sehnsüchtig von vielen Usern erwartet, nimmt langsam Gestalt an. Er liegt im 4. Technical Preview vor. Ein bisschen in der Entwicklung weiter sind die ständig aktualisierten Snapshots. Zum Zeitpunkt dieses Berichts kann der Snapshot 1.0.300.5 heruntergeladen werden. In den Snapshots werden stückchenweise die Fehlerverbesserungen und neue Entwicklungen präsentiert.

Die Entwicklung des Vivaldi ging vom ehemaligen Boss und Mitgründer von Opera, Jon Stephenson von Tetzchner, aus.  Ende 2013 wurde Vivaldi als userfreundlicher, sicherer und schneller Browser ins Leben gerufen. Derzeit arbeiten 31 Programmierer, Techniker, Übersetzer, Tester usw. unter der Leitung von Jon Stephenson von Tetzchner (CEO) aus USA, Island, Norwegen, Finnland und Tschechien zusammen.

Für viele User könnte der Vivaldi die Alternative sein, denn: Chromium sei zu nahe an Google dran, der neue Opera-Browser gefällt vielen nicht und Firefox gilt als zu schwerfällig und langsam. Die Erwartungen an Vivaldi lesen sich in etwa so: schnell, sicher, kein Datenmissbrauch, eMail-Klient, individuell einstellbar, gut ausgestattet und gesicherte Weiterentwickkung, um die wichtigsten Forderungen zu nennen. Es scheint, dass Vivaldi sie erfüllt. Weiterlesen »

Mitteilung: Technische Universität Berlin

Das interdisziplinäre Projekt „Träumen Roboter vom Stricken? Neucodierungen der Zusammenarbeit von Roboter und Mensch“ an der TU Berlin erforscht neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion und bricht mit traditionellen Geschlechterrollen … weiter


Quelle:
www.tu-berlin.de
www.idw-online.de
©Grafik: Rôbô Tím Mẫu 43, openclipart.org, Lizenz: CC0