Wir haben eine ganze Reihe von AutorInnen, LeserInnen und KollegInnen gebeten, uns ein Buch zu nennen, das einen bleibenden Eindruck bei ihnen hinterlassen hat. Die Liste wird in den kommenden Tagen noch ergänzt.

Es musste keine Neuerscheinung, kein prämiertes Buch und auch kein Bestseller sein. Es sollte ein Buch sein, dessen Lektüre für das Jahr 2019 eine Empfehlung wert ist. Einige der AutorInnen haben gleich zwei Bücher genannt, weil sie sich nicht für eines entscheiden konnten.

Die Liste endet am 1.1.2019. Verlinkte AutorInnen haben Aufsätze für AUSWEGE verfasst. Mit einem Klick auf den Link kommt man zu ihren Texten.

Und nun danken wir allen VerfasserInnen und wünschen viel Freude beim Stöbern.

Eure Redaktion Weiterlesen »

von Johannes Schillo

Marx-Statue in Karlsbad/Karlovy-Vary

Das jüngste Marx-Jubiläum hat eine Reihe von Veranstaltungen, Events, z.B. das groß angelegte Ausstellungsprogramm in Trier, und vor allem zahllose Veröffentlichungen hervorgebracht, worüber das Auswege-Magazin bereits mehrfach informiert hat.

Zum nahenden Abschluss des Marx-Jahres 2018 hier noch einige Hinweise, auch zu den pädagogischen Konsequenzen. … weiter


weitere Texte über Marx und das Marx-Revival von Johannes Schillo

– Politische Bildung mit Marx

– Und Marx sprach zu Darwin…

– Marx – der „falsche Prophet“?


Foto: RalfGervink, pixabay.com, Lizenz: CC0

 

Mitteilung: Hochschule Esslingen

Empfehlungen für Schule und Schulsozialarbeit geben die Professorinnen Dr. Bettina Müller und Dr. Regine Morys von der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen in einem neuen Buch. Zusammen mit Prof. Dr. Susanne Dern von der Hochschule Fulda und dem Antidiskriminierungsberater Marc Holland-Cunz haben sie das neue Werk „Spannungsreiche Interaktionen an Schule“ verfasst. Weiterlesen »

Auf der Seite des Deutschen Jugendinstituts haben wir folgende Neuerscheinung gefunden:

Drei DJI-Wissenschaftlerinnen geben Sammelband über islamistischen Extremismus im Jugendalter heraus
 
28. November 2018 -Warum wenden sich junge Menschen dem gewaltorientierten Islamismus zu? Dieser Frage geht der neu erschienene 2. Sonderband der Zeitschrift „Sozialmagazin“ nach. Der Sonderband, der von den DJI-Wissenschaftlerinnen Michaela Glaser, Anja Frank und Maruta Herding herausgegeben wurde, beleuchtet den islamistischen Extremismus aus einer dezidiert jugend- und jugendhilfeorientierten Perspektive. Unter dem Titel „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter. Perspektiven aus Jugendforschung und Jugendhilfe“ werden in insgesamt dreizehn wissenschaftlichen Analysen und Erfahrungsberichten aus der Fachpraxis unterschiedliche Aspekte des Phänomens und der (sozial)pädagogischen Auseinandersetzung mit diesem behandelt. 

Der erste Teil des Sammelbandes erläutert unter anderem Motive und Erfahrungshintergründe junger Menschen, die sich diesen islamistischen Strömungen anschließen, sowie genderspezifische und jugendkulturelle Faktoren. Vorgestellt werden auch Ergebnisse eines Forschungsprojekts am DJI, das die Hinwendung zum radikalen Islam biografisch untersucht. Im zweiten Teil des Bandes geben Beiträge zur pädagogischen Fachpraxis einen Überblick über existierende Präventionsansätze und -aktivitäten. Unter anderem werden Möglichkeiten geschlechtsspezifischer Arbeit mit jungen Mädchen sowie die Rolle von „Religion“ in der präventiven Arbeit thematisiert. Ein Beitrag zu den Möglichkeiten und Grenzen von Wirkungsevaluationen in diesem pädagogischen Feld sowie eine kritische Reflexion von neuen Tendenzen in der pädagogischen Arbeit schließen den Themenschwerpunkt zum islamistischen Extremismus im Jugendalter ab. 

 2. Sonderband der Zeitschrift „Sozialmagazin“

(Quelle: https://www.dji.de/medien-und-kommunikation/news/news/article/gewaltorientierter-islamismus.html)


zur Seite des Sonderbandes des “Sozialmagazins” beim Beltz-Verlag

 

Das “Journal für Psychologie” (JfP), Themenheft 2/2018,  ist erschienen.

Die von Michael Zander und Günter Mey herausgegebene Ausgabe versammelt Beiträge zum Thema “Disability Studies“. 

Der Themenschwerpunkt greift Forschungsperspektiven auf Behinderung und chronische Krankheit auf, wie sie seit etwa drei Jahrzehnten in den Disability Studies verfolgt werden. Für die Disability Studies ist die Unterscheidung von individueller Beeinträchtigung (impairment) und gesellschaftlich ausgrenzender Behinderung (disability) zentral. Behinderung wird nicht durch die Beeinträchtigung, sondern als durch die jeweiligen gesellschaftlichen Umstände verursacht verstanden. Aus diesem Forschungsverständnis heraus legen die Disability Studies besonderen Wert darauf, dass behinderte Menschen selbst forschen oder als Lai/innen partizipativ an Forschung beteiligt werden. In dem Themenschwerpunkt sind sieben Beiträge versammelt, um theoretische und methodo(olog)ische Auseinandersetzungen sowie empirische Beiträge aus Psychologie und angrenzenden Disziplinen und Arbeitsfeldern vorzustellen und so jüngere Entwicklungen und die gegenwärtige Lage der Disablity Studies im deutschsprachigen Raum zu kartieren.

Themenschwerpunkt-Beiträge

Michael Zander, Günter Mey: Editorial
https://doi.org/10.30820/8248.01
    
Birgit Behrisch: Was genau gilt es zu bewältigen?
https://doi.org/10.30820/8248.02
    
Hendrik Trescher: Inklusion zwischen Theorie und Lebenspraxis
https://doi.org/10.30820/8248.03
    
Rebecca Maskos: “Und dann hab’ ich gemerkt, wie viel Spaß das auch macht”.  Rekonstruktionen von Behinderung und Nichtbehinderung am Beispiel der Rollstuhlnutzung. Vorläufige Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie mit gehbeeinträchtigten Menschen
https://doi.org/10.30820/8248.04

Kirsten Achtelik: Ist pränatale Diagnostik diskriminierend?
https://doi.org/10.30820/8248.05
    
Dagmar Kubanski, Stephanie Goeke: Das Verhältnis von Macht, Geschlecht und (Dis-)Ability in der Forschung
https://doi.org/10.30820/8248.06
    
Sabine Gerhartz-Reiter, Cathrin Reisenauer: Partizipatorische pädagogische Diagnostik
https://doi.org/10.30820/8248.07
    
Folke Brodersen, Sandra Ebner, Sandra Schütz, Nora Gaupp: “Ich hab’ doch keine geistige Behinderung – ich sitze ja nicht im Rollstuhl” Wege und Schwierigkeiten, Jugendliche nach dem Vorliegen einer »Behinderung« zu fragen
https://doi.org/10.30820/8248.08
    

Freie Beiträge

Lisa Malich, Tanja Vogler: “Kritische Psychologie mit kleinem q”
https://doi.org/10.30820/8248.09
    
Inga Oberzaucher-Tölke: Back to the roots? “Interkulturelle Psychotherapie” und das Jung’sche Archetypenkonzept in der (Post-)Migrationsgesellschaft
https://doi.org/10.30820/8248.10


Die Ausgabe ist zu lesen im Open Access. Die Print-Version dieser Ausgabe kann über den Psychosozial-Verlag bezogen werden: https://www.psychosozial-verlag.de/8248
    

 

Goethe-Denkmal in Leipzig.
(c)Foto: scholacantorum, pixabay.com, Lizenz: CC0

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Fast zehn Jahre Arbeit stecken in einer neuen, zeitgemäßen Edition von Goethes „Faust“. Das Team des Computerphilologen und Literaturprofessors Fotis Jannidis von der Uni Würzburg war an dem Werk maßgeblich beteiligt. … weiter

Die digitale Edition ist unter http://faustedition.net im Netz frei zugänglich.


Quelle:
www.uni-wuerzburg.de
www.idw-online.de

Eine Rezension von Christiane Hofbauer

Da Sprache immer wieder als wichtigstes Mittel der Integration genannt wird, hat Dunja Ramadan, Journalistin bei der süddeutschen Zeitung und selbst zweisprachig aufgewachsen, sich die Frage gestellt, welche Erfahrungen syrische Geflüchtete mit der deutschen Sprache und dem Deutscherwerb machen, was es für sie bedeutet, im Alltag nicht mehr in ihrer Muttersprache kommunizieren zu können und was ihr Verhältnis nicht nur zum Deutschen, sondern auch zum Arabischen kennzeichnet. … weiter

Das DGB Bildungswerk Bund hat die neue Ausgabe von “Forum Migration” 11/2018 herausgegeben. Die Ausgabe kann kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden. Hier der Inhalt:

  • Epochenthema Migration – Die Mosaik-Linke in der Zerreißprobe?: Kommentar von Hans-Jürgen Urban
  • Fällt die Vorrangprüfung?
  • Porträt Anerkennung: Ghulam Rasool, Kfz-Mechaniker – Ein Fall für den Spurwechsel
  • Erst einreisen, dann anerkennen
  • Anerkennungs-News: Forum Migration 11-18
  • Integration: Die meisten sehen weiter gutes Klima
    Rumänien: Regierung will Fachkräfte zurückholen
  • News + Termine: Forum Migration 11-18
    • Großdemo: Gewerkschaften bei #unteilbar

    • Spätaussiedler:BAMF richtet Referat ein

    • OECD: Integration läuft umso besser, je früher im Leben Menschen einwandern

    • Neuer Erklärfilm Fair Mobility

    • Auch Saarland eröffnet Ankerzentrum

    • Visegrad-Staaten: Gewerkschaften kritisieren Klage zur Entsenderrichtlinie

    • Großbritannien soll nach hartem Brexit Hürden für EU-Migration erhöhen

    • EU-Beamte kontrollieren Migrant_innen künftig auch in Albanien

    • Termine

  • Zahlenwerk: Wen wählen Migrant_innen?

Einzelne Aufsätze online lesen

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Mitteilung: Universität Duisburg-Essen

Was ist Lese-Lust oder geheimes Lesen? Was macht eine Lektüre magisch oder unlesbar? Diese und viele andere Fragen beantwortet ein neues Nachschlagewerk, das erstmals Einblick gibt in die literatur- und kulturwissenschaftliche Leseforschung. Herausgeber sind Prof. Dr. Rolf Parr von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Prof. Dr. Alexander Honold (Universität Basel). Weiterlesen »

Eine Rezension des neuen Buches „Inklusion in der Fortbildungspraxis“ der Fachstelle Kinderwelten

von Christiane Hofbauer

Inklusives Arbeiten ist inzwischen für Kitas und Schulen ein nicht mehr wegzudenkender Anspruch. Unter den dazu entwickelten Ansätzen ist in der Frühpädagogik sicherlich der Anti-Bias-Ansatz der Amerikanerin Louise Derman-Sparks, der unter dem Namen „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ von der Fachstelle Kinderwelten für die Situation in Deutschland adaptiert wurde, einer der bekanntesten.

Nun hat die Fachstelle Kinderwelten eine 6-bändige Reihe zu diesem Ansatz herausgegeben. Während die ersten fünf Bände vorwiegend Erfahrungsberichte aus der Praxis enthalten, die pädagogische Fachkräfte bzw. (Band 5) Leitungen dabei unterstützen sollen, Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Einrichtungen zu verankern, richtet sich der 6. Band mit einem völlig anderen Aufbau an Fortbildner*innen. … weiter