Direkte Verhaltensbeurteilung in der Schule
Eine Rezension von Ruth Heß
Casale, Huber, Henneman und Grosche stellen in ihrem Sachbuch „Direkte Verhaltensbeurteilung in der Schule“ eine Praxiseinführung zur Verhaltensbeurteilung im schulischen Kontext vor. Das Buch ist im Reinhardt Verlag 2019 erschienen, in 6 Kapitel unterteilt und mit 17 Abbildungen und 3 Tabellen versehen.
Anhand eines Fallbeispiels im 1. Kapitel wird eine Ausgangslage geschaffen, auf die im Buch immer wieder Bezug genommen wird. Dabei handelt es sich um den Grundschüler „Sam“. Der 10jährige Sam besucht die Grundschule und zeigt sich als ein impulsiver und unkonzentrierter Schüler. Andererseits verhält sich Sam auch sehr hilfsbereit. … weiter

Der Erziehungswissenschaftler Klaus Ahlheim hat letztes Jahr die Buchreihe „edition pyrrhus“ gestartet. Ahlheim, der im Jahr 1981 eine Professur für Erwachsenenbildung an der Universität Marburg antrat und im Jahr 1994 mit dem Schwerpunkt politische Erwachsenenbildung an die Universität Essen wechselte, profilierte sich besonders im Bereich der außerschulischen politischen Bildung als prominenter Vertreter einer Pädagogik, die an der gesellschaftlichen Realität und an der vorherrschenden Theorie und Praxis der Bildungsarbeit in aufklärerischer Weise Kritik übt. Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2007 bleibt Ahlheim aktiv und wendet sich gegen dominierende Aufgabenzuweisungen durch den modernen Standortzeitgeist. Er hält an einem Bildungsverständnis fest, das Aufklärungsprozesse in Gang setzen will…
„Hassbotschaften, Hetzjagden und von rechten Kräften inszenierte ‚Trauermärsche‘ – die Bilder von Chemnitz im Herbst des vergangenen Jahres haben– regional wie überregional – wochenlang die Debatten geprägt. Der antisemitisch und rechtextremistisch motivierte Anschlag in Halle/Saale vor wenigen Tagen ist das jüngste Beispiel dafür, wohin Hass und menschenverachtendes Gedankengut führen können“, so Dr. Miriam Schreiter, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz. „Wir leben und arbeiten in Chemnitz und solche Geschehnisse zwingen uns, uns mit Rassismus, mit den alltäglichen Praktiken von Ausgrenzung und Diffamierung in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.“ …