Warum gibt es dauernd Kriege?
von Renate Dillmann
Der NATO-Partner Türkei führt Krieg in Nordsyrien. Deutschland ist nicht davon erbaut, hat aber als Antwort vor allem eins parat: Es muss bei solchen Affären mitmischen, und zwar ganz vorne und mit mehr „Verantwortung“ fürs Militärische als früher. Der Auswege-Beitrag „Deutschland und der Türkeikrieg“ hatte dies – gerade auch mit Blick auf den Schulunterricht – zum Thema gemacht. Hier die angekündigte Fortsetzung.
Es ist seltsam. Niemand ist für Krieg – und doch finden dauernd welche statt. Zwar bezeichnen Staaten und ihre Journalisten vieles von dem, was sie auswärts unternehmen, gar nicht als „Kriege“, sondern nennen es eher beschwichtigend „Mission“, „Operation“ oder „Einsatz“. Deutschland gilt – im Vergleich zu den USA etwa – als durchaus friedliches Land und kaum jemand hat den Eindruck, dieses Land befände sich aktuell im Kriegsmodus. … weiter

Hinweis: Der Text kann gut zur Erarbeitung von Hintergrundinformationen in der Sek II eingesetzt werden. Er besitzt eine Zeilennummerierung und kann dadurch leichter im Unterricht bearbeitet werden.

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Im Auswege-Magazin wurde jüngst ein
Der Text kann gut als Diskussionsgrundlage im Unterricht der Sek. II eingesetzt werden. Für diesen Zweck wurde eine Zeilennummerierung eingefügt.
von Hasso Rosenthal
Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) meldet sich auch im Bildungswesen verstärkt zu Wort, zuletzt mit ihren Online-Meldeportalen, die die „politische Indoktrination“ und „linke Ideologien“ im Schulunterricht aufspüren und Lehrkräfte anschwärzen sollen. Sie will in einem Kraftakt die alternative Nationalerziehung salonfähig machen.