von Suitbert Cechura

In vielen Ländern gehen Schüler und Schülerinnen während der Unterrichtszeit auf die Straße, um für ihre Zukunft zu demonstrieren. Der herrschenden Politik werfen sie vor, nicht genügend für den Klimaschutz zu tun. Sie wollen ihr Druck machen, damit sie die Sache des Klima- und Umweltschutzes endlich ernst nimmt. 

Der Protest übt sich bewusst in zivilem Ungehorsam; es geht darum, die Schule zu schwänzen und so die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu unterstreichen. Die Parole lautet: Was sollen wir für die Zukunft lernen, wenn die heutige Politik die Zukunft des Planeten aufs Spiel setzt. (Siehe auch die Website der deutschen Bewegung: https://fridaysforfuture.de/.) … weiter


  Alle Aufsätze von Suitbert Cechura im Magazin AUSWEGE

 

gsf – Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet Erklärfilme zur Globalisierung an.

Die Filme liefern Zahlen und Fakten – grafisch veranschaulicht und kommentiert – zu folgenden Themen an:
Globalisierung
– Gewinner und Verlierer
– Migration
– ökologische Probleme
– Flucht und Vertreibung
– Vernetzung

Unter jedem Filmfenster werden die Bereiche genannt, die im Film angesprochen werden. Die Filme können heruntergeladen und unter Angabe der Quelle verwendet werden. Rechts oben im Filmfenster befindet sich das Icon mit einem Downloadpfeil: Anklicken und “Speichern unter” wählen. Die Filme haben das Format *.mp4. Sie wurden unter der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE publiziert (Namensnennung, nicht-kommerziell, keine Bearbeitung, Deutschland). 

Fazit: Mit diesen Filmchen kann die Problematik “Globalisierung” etwa ab der 9. Klasse Haupt-/Mittelschule sehr anschaulich und inhaltlich umfassend vermittelt werden. Ein Dossier zum Thema “Globalisierung” gibt es zusätzlich. Zugreifen. Sehr empfehlenswert!


zur Filmseite des ersten Filmes (Vernetzung) Von dort können auch die anderen Filme aufgerufen werden.

zur Dossierseite mit weiteren Bereichen zum Thema “Globalisierung”

 

 

 

Universität Trier gibt gemeinsam mit dem luxemburgischen Bildungsministerium und dem Zentrum für politische Bildung eine neue Zeitschrift für Pädagogen heraus

Mitteilung: Universität Trier

Demokratie muss gelernt werden. Gerade Schule und Unterricht tragen bei der demokratischen Bildung von Kindern und Jugendlichen eine besondere Verantwortung. Doch was heißt das konkret? Wie kann Schule die demokratischen Kompetenzen von Schülern systematisch fördern? Die neue Publikationsreihe „Mateneen – Praxishefte Demokratische Schulkultur“ bietet Schulleitungen und Lehrkräften – egal ob in Deutschland oder einem anderen europäischen Land – neben theoretischen Einführungen und Erfahrungsberichten praxiserprobte Methoden und Materialien zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. … weiter


Quelle:
www.uni-trier.de
www.idw-online.de


zur Übersichtsseite der Zeitschrift “Mateneen” 

  zum Heft 01 / 2018: Demokratiepädagogische Schulentwicklung (Empfehlung der Red.: der Artikel “Schulentwicklung aus Schülersicht: Zukunftswerkstatt „Meng Schoul – Eis Schoul“)

zur Seite mit den Arbeitsmaterialien (z.B. downloadbare Fragebögen als pdf-Datei)

von Johannes Schillo

Die AfD legt, was das Auswege-Magazin bereits mehrfach zum Thema gemacht hat (vgl. Schillo 2017, 2018), großen Wert auf eine ideologische Säuberung der politischen Bildung, etwa mit Hilfe von Online-Plattformen, die per Denunziation einschlägiger Lehrkräfte die Verbreitung „linker Ideologien“ unterbinden sollen, oder mit dem Aufbruch einer national gesinnten Bildungsarbeit durch die eigene Desiderius-Erasmus-Stiftung, die 2018 gegründet wurde.

Dazu weitere Informationen von Johannes Schillo. … weiter


  weitere Texte von Johannes Schillo zum Thema “national gesinnter Bildungsarbeit”:

 

 

Wie die ILO den Wandel der Arbeitswelt in sichere Bahnen lenken kann – Informationen für Lehrkräfte aus den Bereichen, Politik, Wirtschaft und Arbeitslehre

gsf – Die ILO (International Labour Organization) hat 187 Mitgliedstaaten. Es gibt sie seit April 1919. “Im höchsten Organ der ILO hat jeder Mitgliedstaat vier Delegierte, davon zwei Vertreter der Regierung und je einen Vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen.” (Wikipedia)

Der Bundesgeschäftsführer der SPD, Thorben Albrecht, nimmt in einem Interview Stellung zum Wandel der Arbeitswelt. 2017 wurde Thorben Albrecht in die „Global Commission on the Future of Work“ der ILO berufen. Thorben Albrecht ist Mitglied bei ver.di.

Folgende Fragen wurden u.a. gestellt:

  • Wie verändert sich die Arbeitswelt?
  • Welche Bedeutung hat das für den Arbeitnehmer?
  • Welche Aufgaben kommen auf die Politik zu?
  • Welche Rolle kann die ILO bei der Gestaltung der Arbeit spielen?
  • Welche Regeln sind auf internationaler Ebene nötig, um die Beschäftigten im Zeitalter der digitalen Plattformökonomie zu schützten?
  • Lässt sich der soziale Dialog an das digitale Zeitalter anpassen?
  • Warum ist das Thema “Zukunft der Arbeit” für sozialdemokratische Parteien wichtig?

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.
Hier geht es zum Originallink auf Youtube, wenn das Filmbild nicht zu sehen ist bzw. wenn das Interview im Unterricht direkt auf Youtube angesehen werden soll:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=G2ZkqGsvIGI


Quelle: 
ipg-journal v. 22.1.2019
Internationale Politik und Gesellschaft
www.ipg-journal.de


siehe dazu auch: 100 Jahre ILO – Die Weltkommission stellt die Weichen für die Zukunft. Stellungnahme des DGB

 

 

Eine geschichtsdidaktische Standortbestimmung – ein neues Buch der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Klage ist verbreitet: Jungen Leuten fehle es an Faktenwissen und Geschichtsbewusstsein? Was kann und soll schulische historische Bildung leisten? Der Band beleuchten aus unterschiedlichen Blickwinkeln den derzeitigen Stand sowie die Perspektiven einer Geschichtsdidaktik auf der Höhe der Zeit:

… Welche Inhalte und Methoden sind wichtig und Erfolg versprechend? Wie kann die Vielfalt unter den Lernenden nicht nur bewältigt, sondern als Chance begriffen werden? Welche Schlüsselkompetenzen sind für ein vertieftes Verständnis der Geschichte entscheidend und können bei der Auseinandersetzung mit ihr erworben werden? Welche Anforderungen stellt Geschichtsunterricht heute an die Lehrerinnen und Lehrer? Schlaglichtartig wird zudem ausgelotet, welche Potenziale digitale Medien für historisches Lernen bieten. (Quelle: https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/283449/geschichtsunterricht-im-21-jahrhundert)

Herausgeber: Thomas Sandkühler / Charlotte Bühl-Gramer / Anke John / Astrid Schwabe / Markus Bernhardt, Seiten: 492, Erscheinungsdatum: 07.01.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10294 – 4,50 € (ev. zzgl. Versandkosten)

Hier geht es zur Bestellseite

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Demokratie muss gelernt werden. Schulen sind hierfür ein wichtiger Ort, da sie alle Kinder und Jugendlichen erreichen. Dem werden Schulen in Deutschland derzeit aber nicht hinreichend gerecht.

Eine Befragung unter mehr als 1.200 Lehrkräften zeigt, dass Demokratie im Unterricht nur eine untergeordnete Rolle spielt. Eine Ursache: Das Thema wird in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu wenig behandelt. … weiter


Quelle:
www.bertelsmann-stiftung.de
www.idw-online.de

Beutelsbacher Konsens ist inhaltsindifferent / Überwältigungsverbot hilft nicht weiter bei Auseinandersetzung mit Parteien, die auf falsche Tatsachen setzen / Für kompetenzorientierten Politikunterricht

Mitteilung: Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Vor mehr als 40 Jahren einigten sich namhafte Politikdidaktiker und Schulpraktiker der Bundesrepublik auf den Beutelsbacher Konsens. Er gilt seitdem mit seinen drei Grundsätzen Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Wahrnehmung eigener Interessen als Richtschnur politischer Bildung. Forderungen nach Neutralität und Überparteilichkeit von Politiklehrerinnen und -lehrern im Unterricht sind aktuell wieder in den Schlagzeilen.

Doch wie kam es zu dem 1976 getroffenen Minimalkonsens, welche Missverständnisse gab es in der Rezeption und wie sollten Schülerinnen und Schüler lernen, politische Urteile zu fällen? … weiter


Quelle:
www.ph-karlsruhe.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Uni Bremen

Studierende der Universität Bremen haben die Geschichte des KZ-Außenlagers „Schützenhof“ in Gröpelingen erforscht. Aus Zeitzeugenaussagen und Archivmaterial haben sie einen Audiowalk für Smartphones entwickelt. Er erzählt die vergessenen Schicksale der Zwangsarbeiter, die täglich aus dem Barackenlager an der Bromberger Straße in die Werft der A.G. Weser getrieben wurden. Ein Netzwerk von Unterstützern hat den Studierenden bei ihrem Forschungsprojekt geholfen. Weiterlesen »

von Johannes Schillo

Auf dem Augsburger Parteitag der AfD im Juni 2018 wurde ein längerer Streit entschieden: Die Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V. (DES) – und nicht das konkurrierende, mit dem Namen Gustav Stresemann verbundene Unternehmen – ist jetzt offiziell als parteinahe Stiftung anerkannt.

Mit dieser Entscheidung, heißt es auf der Stiftungs-Website (erasmus-stiftung.de), „kann die Arbeit für eine alternative politische Bildung weiter ausgebaut und auf eine gesellschaftliche Breitenwirkung hingearbeitet werden“. Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter