von Suitbert Cechura

Dass Wohnen „die soziale Frage unserer Zeit“ ist, hat jüngst der Bundesbauminister Seehofer entdeckt – und der Spiegel (Nr. 16/2019) schließt gleich die Frage an: „Wie viel Kapitalismus verträgt der Wohnungsmarkt?“. Spätestens seitdem eine Reihe von Demonstrationen stattgefunden hat und in Berlin Unterschriften für ein Bürgerbegehren zur Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften gesammelt werden, beschäftigen Wohnungsnot und steigende Mieten die gesamte Öffentlichkeit. Eine elementare Not wird beschrieben, bebildert und beklagt. Ein menschliches Grundbedürfnis – man höre und staune – mag diese sonst so hochgelobte Wirtschaftsweise nicht mehr zu befriedigen!

Was ist da los? Was müssten z.B. Schüler und Schülerinnen im immer wieder angemahnten Fach Wirtschaftskunde als Erstes über die wunderbare Einrichtung namens „Markt“ lernen? Dazu einige sachdienliche Hinweise. … weiter


Der Text kann gut im Ganzen oder in Auszügen als Diskussionsgrundlage  in der Sek. II eingesetzt werden!


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Im Magazin Internationale Politik und Gesellschaft erschien am 15.4.2019 ein sehr interessanter Aufsatz von Paul Mason über neuere postkapitalistische Projekte – vor allem in europäischen Metropolen.

Frühlingserwachen

Links regierte europäische Metropolen sind die Wiege eines postkapitalistischen Modells – solidarisch und sozial. Den ganzen Artikel lesen

von Suitbert Cechura

Vom französischen Präsidenten, der sein Land zur europäischen Führungsmacht berufen sieht, bis zu den deutschen Gewerkschaften (DGB-Motto zum 1. Mai: „Europa. Jetzt aber richtig!“) wollen alle die EU neu gründen, damit sie mächtiger, effizienter und, natürlich, „bürgernäher“ wird.

Eine Einstimmung auf europäische Großmachtambitionen ist auch deshalb nötig, weil bald im Mai die verehrten Wähler und Wählerinnen wieder zu den Urnen gerufen werden. Gegen diese Vereinnahmung für eine – angeblich über alle nationalen Zweifel erhabene – gute Sache hier einige Einwände. … weiter


 

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Mitteilung: NGfP

Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen und politischen und sozialen Gegenwartsproblemen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine Fächer übergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis. Weiterlesen »

Mitteilung: adelphi research

Nach der Europawahl 2019 wird der Einfluss von Rechtspopulisten in der Europäischen Union und ihre Möglichkeiten wachsen, die Klima- und Energiepolitik zu torpedieren. Vor diesem Hintergrund analysieren adelphis Experten Stella Schaller und Alexander Carius die 21 stärksten rechtspopulistischen Parteien Europas, deren Wahlprogramme und Statements sowie deren Abstimmungsverhalten.

Die Ergebnisse zeigen die Varianz rechtspopulistischer Parteien bei ihren Einstellungen zur Klima- und Energiepolitik: von Klimawandelleugnern über konservative Umweltschützer bis hin zu Verfassungsfeinden am extremen rechten Rand. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.adelphi.de/de

Mitteilung: Universität Bremen

Die Bremer Sprachwissenschaftlerin Inke Du Bois hat mit ihren Studentinnen einen Test gemacht, dessen Ergebnisse sie inzwischen in einer vielbeachteten Studie zusammengefasst hat. Mit türkischem Akzent, amerikanischem Akzent und hochdeutscher Aussprache haben die Studierenden in vier Stadtteilen Vermieter um einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung gebeten.

Das nachdenkenswerte Ergebnis: Vorurteile gegenüber Migranten sind Alltag, auch in Bremen. … weiter


Quelle:
www.uni-bremen.de
www.idw-online.de

Wir alle sind dazu aufgerufen, die Zukunft der Menschheit mitzugestalten. Exklusivabdruck aus dem Buch „Verbundenheit“.

von Rubikons Mutmach-Redaktion

Der deutsche Physiker und Essayist Hans-Peter Dürr erklärt seine verblüffenden Erkenntnisse nach fünfzig Jahren Forschung in einem fesselnden Kapitel des Buches „Verbundenheit. Warum wir ein neues Weltbild brauchen“, das unter anderem von Rubikon-Beiratsmitglied Gerald Hüther herausgegeben wurde.

Es geht insbesondere um die neue Physik, nach der die Materie nicht das Fundament unserer Wirklichkeit ist. Hans-Peter Dürr sagt dazu: “Es gibt gar keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre nach etwas gesucht, was es gar nicht gibt.

Die Entstehung der Quantentheorie zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte nicht nur zu einer Revolution innerhalb der Physik, sondern zugleich zu einer radikalen Veränderung des bis dahin gültigen klassischen Weltbildes.

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Creative Commons Lizenzvertrag
Es ist zuerst am 20.12.2018 im Online-Magazin Rubikon erschienen.


der Redaktion – ein Film auf youtube:
„Materie besteht nicht aus Materie“ – Josef M. Gaßner und die Welt des Kleinsten.
Hervorragend auch für den Einsatz im Unterricht zu verwenden!
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte: www.youtube.com/watch?v=BZYoNTyhBFs

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.

 

von Brigitte Pick

Die Atlantik Brücke hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, die sie verstört und gleich umgedeutet wird in eine „Ratlosigkeit der Bevölkerung“, wie das Mitglied des Vorstandes der Atlantikbrücke und Vorsitzende des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Norbert Röttgen, orakelt. Deshalb möchte er unangenehme innenpolitische Debatten führen, um außenpolitische Verantwortung übernehmen zu können. Er meint die Aufrüstung der EU und weitere Kriegseinsätze im Sinne der USA. Der willfährige Politiker hetzt ebenso gegen die Gaspipeline Nordstream 2 als Machtinstrument Russlands gegen besseres Wissen. … weiter


  Weitere Texte von Brigitte Pick

Grafik: geralt, pixabay.com. Lizenz: CC0

Forscher nehmen Einstellung zu Islam in Osteuropa in den Blick

Mitteilung: Universität Leipzig

Islamophobie und Islamfeindlichkeit sind nicht nur in West-, sondern auch in Osteuropa verbreitet, wo zum Teil nur sehr wenige Muslime leben und wo die Bevölkerung den Islam und Muslime oft nur aus den Medien kennt. „Islamophobie ohne Muslime“ nennen das gleich mehrere der Forscher, die Beiträge geschrieben haben für eine soeben erschienene Sonderveröffentlichung des in Leipzig angesiedelten Leibniz-Wissenschaftscampus “Eastern Europe – Global Area” (EEGA). Unter dem Titel „Islamophobie in Osteuropa verstehen und erklären“ widmen sie sich dieser bislang wenig erforschten Thematik.

„Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass Islamfeindlichkeit in Osteuropa zunimmt – und es Parallelen zu Westeuropa gibt“, sagt Dr. Alexander Yendell, Soziologe der Universität Leipzig und Herausgeber der online frei verfügbaren Publikation. … weiter

Download der Publikation


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

So lautet die Überschrift eines Aufsatzes von Daniel Haufler im Online-Debattenmagazin Gegenblende des DGB – veröffentlicht am 11.2.2019. Der Text setzt sich mit der “Erneuerung” der SPD auseinander. Eine Leseempfehlung:

Blick nach vorn ohne Zorn
Die SPD will Hartz IV “hinter sich lassen” und fordert daher eine Reform des Sozialstaates. Ihre Vorschläge kommen im letzten Augenblick, um der Partei im Wahljahr 2019 mehr Profil zu geben. Doch sie ändern nichts am mittlerweile ewigen Dilemma der SPD. Den ganzen Text lesen