16. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Shell Jugendstudie 2019: Jugendliche melden sich zu Wort · Kategorien: Daten und Fakten · Tags:

Mitteilung: Shell Deutschland

Jugendliche melden sich vermehrt zu Wort und artikulieren ihre Interessen und Ansprüche nicht nur untereinander, sondern zunehmend auch gegenüber Politik, Gesellschaft und Arbeitgebern. Dabei blickt die Mehrheit der Jugendlichen eher positiv in die Zukunft. Ihre Zufriedenheit mit der Demokratie nimmt zu. Die EU wird überwiegend positiv wahrgenommen. Jugendliche sind mehrheitlich tolerant und gesellschaftlich liberal. Am meisten Angst macht Jugendlichen die Umweltzerstörung.

Das sind zentrale Resultate der 18. Shell Jugendstudie, die am 15. Oktober in Berlin vorgestellt wurde. „Bereits im Jahr 2015 hatten viele Jugendliche ein größeres Engagement für politische und gesellschaftliche Themen gezeigt. Dieses Engagement verstärken sie inzwischen durch ein zunehmendes Umwelt- und Klimabewusstsein. Obwohl die Jugendlichen optimistisch in ihre persönliche und die gesellschaftliche Zukunft blicken, sehen sie doch, dass es Zeit ist, zu handeln“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. Die Botschaft der Jugend an ältere Generationen ist: „Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!“weiter

Direktdownload: Zusammenfassung der Studie (pdf-Datei, 572 KB)

Podcast #dieseJugend – Der Podcast zur Shell Jugendstudie 2019 (Auf der Seite können die beiden Podcasts angehört werden)

Stimmen der Jugendlichen im Video (5 Min.)


Quelle: www.shell.de

05. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Hohe Intelligenz kann mangelndes Interesse nicht wettmachen · Kategorien: Daten und Fakten, Unterricht und Erziehung · Tags: ,

Mitteilung: GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Eine in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Intelligence“ erscheinende Studie zeigt: Schülerinnen und Schüler erzielen die höchsten Lernerfolge, wenn sie gleichzeitig intelligent und interessiert sind. Intelligenz und Interesse befruchten sich gegenseitig. Trotzdem können fast alle Schüler davon profitieren, wenn ihr Interesse an Lesen und Mathematik geweckt wird. … weiter


Quelle:
www.gesis.org
www.idw-online.de
Bild von REDQUASAR auf Pixabay

03. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Wirkt sich die Selbsteinschätzung des schulischen Könnens doch nicht auf die Leistung aus? · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Mitteilung: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

Es ist unter Lehrkräften sehr verbreitet, das Bild, das Schülerinnen und Schüler von ihren eigenen Fähigkeiten haben, zu stärken, um dadurch ihre Leistungen zu verbessern – zum Beispiel mit einem aufmunternden „Du bist doch gut in Deutsch!“. Auch in der Forschung finden sich viele Belege für diesen Ansatz.

Eine neue Studie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation stellt diese Annahme nun für den Grundschulbereich und bezogen auf die Lesekompetenzen in Frage. Mit weiterentwickelten statistischen Methoden konnte kein Effekt des sogenannten akademischen Selbstkonzeptes auf die schulische Leistung gefunden werden. … weiter


Quelle:
www.dipf.de
www.idw-online.de

18. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Kinder von Alleinerziehenden: In der Armutsfalle · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik

Fast die Hälfte aller Kinder von Alleinerziehenden in Deutschland weiß, was es bedeutet, arm zu sein: 42,8% aller Ein-Eltern-Familien leben trotz Sozialleistungen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle. Die finanzielle Notlage vieler Alleinerziehender, von denen 90% Frauen sind, hat mehrere Ursachen: eine strukturelle Fahrlässigkeit des rechtlichen Systems, zu wenig Ganztagesplätze für die Kinderbetreuung, Diskriminierung am Arbeitsmarkt und nicht zuletzt fehlende Unterhaltszahlungen.

“Der sozialrechtliche Rahmen weist hier eine Reihe von Defiziten auf”, sagt Dr. Eva Maria Hohnerlein, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik. … weiter


Quelle:
www.mpisoc.mpg.de
www.idw-online.de

 

10. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Zu viele “Elterntaxis” führen zu höherem Unfallrisiko im Umfeld der Schule · Kategorien: Daten und Fakten, Standpunkte und Kommentare · Tags:

Dr. Kai Nowak erforscht an der Universität Leipzig die Geschichte der Verkehrserziehung

Mitteilung: Universität Leipzig

Im August ist Schulanfangszeit. Viele Erstklässler haben in den vergangenen Monaten von ihren Eltern und in der Verkehrserziehung in der Kita gelernt, was sie auf dem Schulweg beachten sollten.

An der Universität Leipzig befasst sich Historiker Dr. Kai Nowak unter anderem mit der Geschichte der Verkehrserziehung. Sie ist das Thema seiner Habilitation. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de

06. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Schulglocke soll um acht Uhr läuten · Kategorien: Daten und Fakten · Tags:

Forschungszentrum Demografischer Wandel der Frankfurt UAS untersucht die Meinung Jugendlicher zu einem späteren Schulbeginn

Mitteilung: Frankfurt University of Applied Science

Eine Mehrheit der Jugendlichen spricht sich für einen Schulbeginn um 8 Uhr aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Forschungszentrums Demografischer Wandel (FZDW) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Die Wissenschaftler/-innen werteten hierfür Daten aus, die sie im Rahmen ihrer Längsschnittstudie „Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter“ (GUS) erhoben haben.

In der GUS-Studie, die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gefördert wird, wurden im Schuljahr 2018/19 rund 7.700 Schüler/-innen der 9. Jahrgangsstufe an 116 weiterführenden Regelschulen befragt, welche Unterrichtszeit sie an einem Schultag mit sechs bzw. acht Unterrichtsstunden bevorzugen würden. … weiter


Quelle:
www.frankfurt-university.de
www.idw-online.de
Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

Erste umfassende Studie veröffentlicht

Mitteilung: Institut für Protest-und Bewegungsforschung, Heinrich-Böll-Stiftung, Otto Brenner Stiftung

Der erste „Schulstreik für das Klima“ Greta Thunbergs vor dem schwedischen Parlament am Freitag, den 20. August 2018, markierte den Startpunkt für eine globale Kampagne, die ein Jahr später als Fridays for Future (FFF) Hunderttausende auf die Straße bringt. Zum Jahrestag haben die Forscher*innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak heute die erste umfassende, deutschsprachige Studie zur Bewegung in Deutschland vorgelegt.  Laut der von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung unterstützten Studie werden die FFF-Proteste vor allem von jungen, gut gebildeten Demonstrierenden und von Frauen getragen. Viele der Jugendlichen protestierten am 15. März zum ersten Mal. Sie wollen die Politik unter Druck setzen, klimapolitische Versprechen einzulösen und sind zugleich davon überzeugt, dass eine Veränderung der Lebensweise und des Konsums einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leistet. Die Demonstrierenden sind keineswegs hoffnungslos, sondern vielmehr handlungsbereit, politisiert und zuversichtlich, dass ihr Protest Veränderungen hervorrufen kann. Für die Mobilisierung waren persönliche Kontakte entscheidender als soziale Medien. … weiter


Die Studie Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland von Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak ist abrufbar unter:

https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/2019_ipb_FridaysForFuture.pdf


PM v. 19.8.2019
Otto Brenner Stiftung
www.otto-brenner-stiftung.de
Bild von Goran Horvat auf Pixabay

 

21. August 2019 · Kommentare deaktiviert für Wie sich Aufschieber und Macher genetisch unterscheiden · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Die Steuererklärung immer noch nicht fertig und den Hausputz auf nächste Woche verschoben? Schuld könnten die Gene sein. Zumindest bei Frauen.

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Manche Menschen neigen dazu, Handlungen aufzuschieben. Bei Frauen geht dieser Charakterzug mit der genetischen Veranlagung einher, einen höheren Dopaminspiegel im Gehirn zu besitzen. Das fanden Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dresden mit genetischen Analysen und Fragebögen heraus. Bei Männern konnten sie diesen Zusammenhang nicht feststellen.

„Der Botenstoff Dopamin ist in der Vergangenheit immer wieder mit einer erhöhten kognitiven Flexibilität in Verbindung gebracht worden“, sagt Dr. Erhan Genç aus der Bochumer Abteilung für Biopsychologie. „Das ist nicht grundsätzlich schlecht, aber geht oftmals mit einer erhöhten Ablenkbarkeit einher.“ … weiter


Quelle: news.rub.de

03. Juli 2019 · Kommentare deaktiviert für Nehmt sie endlich ernst! Kinder und Jugendliche wollen gehört und beteiligt werden · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , , , , ,

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Die Stimme der Jugendlichen ist in den letzten Wochen lauter geworden. Laut einer repräsentativen Befragung fühlen sich viele Kinder und Jugendliche insbesondere in der Schule und von der Politik nicht ernst genommen und beklagen, dass ihnen zu wenig zugehört wird. Dabei könnte die Politik viel lernen: etwa über den Zusammenhang von Sicherheit, Gewalterfahrungen und Armut. Ihren Eltern stellen die Heranwachsenden insgesamt ein gutes Zeugnis aus. … weiter


Quelle:
www.bertelsmann-stiftung.de
www.idw-online.de

 

01. Juli 2019 · Kommentare deaktiviert für Die längsten Fehlzeiten weiterhin durch psychische Erkrankungen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

BPtK-Auswertung 2018 „Langfristige Entwicklung Arbeitsunfähigkeit“

Mitteilung: Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Psychisch erkrankte Arbeitnehmer sind mit rund 35 Tagen deutlich länger krankgeschrieben als körperlich erkrankte. Dieser Unterschied hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen: Im Jahr 2000 fielen Arbeitnehmer, die z. B. an einer Depression oder Angststörung litten, bereits mindestens eine Woche länger aus als körperlich Kranke. Bis zum Jahr 2017 hat sich dieser Unterschied fast verdreifacht. Dies geht aus der BPtK-Auswertung 2018 „Langfristige Entwicklung der Arbeitsunfähigkeit“ hervor, in der aktuelle Daten zu den betrieblichen Fehlzeiten der großen gesetzlichen Krankenkassen ausgewertet wurden. Weiterlesen »