von Imago

Ich kommuniziere gern und ganz bewusst auch recht viel, wenn ich irgendwo draußen beim Einkaufen oder beim Spazierengehen bin. Da spreche ich, wann immer sich eine gute Gelegenheit dazu ergibt, mit allen möglichen Menschen z. B. über unser inzwischen ganz gewiss weitgehend selbst verursachtes und trotz seiner Bekanntheit noch immer vielfach ungehindert zunehmendes Klimaproblem.

Mittlerweile erlebe ich dabei einerseits zwar sehr oft durchaus ehrliche Zustimmung von den Leuten, bekomme dabei aber andererseits viel zu oft die Antwort, dass es „leider bereits wohl zu spät sei, um die Sache doch noch in den Griff zu kriegen“. … weiter


©Foto: Alexas-Fotos, pixabay.com, Lizenz: CC0

Leipziger Autoritarismus-Studie 2018: Langzeitstudie mit aktuellen Ergebnissen zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland vorgestellt

Mitteilung: Universität Leipzig

„Die Ausländerfeindlichkeit ist im gesamten Land immer stärker verbreitet, das zeigt unsere aktuelle Befragung ganz deutlich“, sagt Studienleiter Dr. Oliver Decker. Insgesamt stimmen 36 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass Ausländer nur hierherkommen, um den Sozialstaat auszunutzen (Ost: 47,1 Prozent, West: 32,7 Prozent). Über ein Viertel würde Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken, wenn in Deutschland die Arbeitsplätze knapp werden (Ost: 32,4, West: 25). Rund 36 Prozent halten die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet (Ost: 44,6, West: 33,3).

„Damit beobachten wir hohe Zustimmungswerte für die Einstellung, die in der Forschung als ‚Einstiegsdroge‘ in den Rechtsextremismus gilt: Die Hemmschwelle, diesen rechtsextremen Aussagen zuzustimmen, ist besonders niedrig“, so Decker. „Wer rechtsextrem ist, wendet sich heute aber von der CDU und SPD ab“, so Elmar Brähler, „und findet seine neue Heimat bei der AfD.“ Im Vergleich zur letzten Erhebungswelle 2016 ist die geschlossene manifeste Ausländerfeindlichkeit, also der konsequenten Zustimmung aller Aussagen, angestiegen (2016: 20,4, 2018: 24,1). Besonders deutlich ist der Zuwachs in Ostdeutschland von 22,7 auf 30,9 Prozent. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

(eine zugegeben – „ziemlich verrückte“ Kurzgeschichte)

Eine Satire von Imago

Vor kurzem habe ich ein phantastisches Stichwort von dem ich – wenn ich mich recht entsinne schon einige Jahre zuvor bei einem Kabarettauftritt von Hagen Rether das erste Mal gehört habe – „noch etwas weiter gesponnen“ und dies geschah folgendermaßen:

Auf meinem Weg durch die Stadt ging ich („mein kleines Teufelchen“ hatte sich wieder einmal „hinter meinem Ohr festgesetzt“) zum „Optiker meines Vertrauens“, den ich auch ansonsten immer wieder einmal besuche, um mit ihm und seiner Verkäuferin ein wenig gute Laune und wie schon oft zuvor – auch ein wenig „Schabernack“ auszutauschen. … weiter


©Grafik: GDJ, openclipart.org, CC0

… sagt Wolfgang Schmidbauer, promovierter Psychologe und Psychoanalytiker in privater Praxis.

Weihnachten rollt auf uns zu, die Konsumberge türmen sich bereits jetzt schon auf. In den Städten wird es immer stickiger und die Meere ersticken im Plastikmüll. Wir befinden uns mitten im Klimawandel, und es ist eigentlich 10 nach 12! Höchste Zeit, das “Weiter so” zu beenden.

Ein Vortrag v. Wolfgang Schmidtbauer über unseren Konsum- und Lebensstil, über Ängste vor dem Weniger, Verzicht, Schuldgefühle und Empathie, Wachstumszwänge und die vorhandenen Ressourcen der Erde. Die Psychologie kann helfen, nicht nur die individuellen, sondern auch die hinter unserem Lebensstil stehenden gesellschaftlichen Mechanismen zu durchschauen. 

Wolfgang Schmidbauer hielt den Vortrag vor einem Jahr, am 19. Oktober 2017 im Münchner Forum Nachhaltigkeit. Veranstalter waren die Evangelische Stadtakademie München und das Münchner Forum Nachhaltigkeit. Dauer: 41 Minuten

Unbedingt anhören!


Hinweis: Beim Aufruf des Filmes werden von Youtube Daten ermittelt.

Hier geht es zum Originallink auf Youtube, wenn das Filmbild nicht zu sehen ist.
www.youtube.com/watch?v=UQu4dawGSbQ

Psychologe der Universität Vechta berät zu Diskriminierung und Ausgrenzung im Sport

Mitteilung: Universität Vechta

„Muss eine Frau Männerfußball kommentieren? Lasst doch den Männern wenigstens diese Domäne.“ – „Ich würde gerne einen schwarzen Spieler verpflichten, aber die Fans wollen das nicht.“ – „Ich hatte vor der Saison ein Angebot aus England. Wäre ich bloß hingegangen. In England ist Fußball wenigstens noch Männersport – und nichts für Tunten.“

Nach wie vor werden viele Menschen diskriminiert: Aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Ethnie, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, ihres Alters oder oder oder… Auch die Medien sprechen, leider in jüngster Zeit vermehrt, fast täglich von Vorfällen auf Schulhöfen oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Ein Ort, der im Kontext Diskriminierung vielleicht nicht sofort ins Auge fällt, ist der organisierte Sport. Doch auch hier ist, genauso wie in der Gesellschaft gesamt, die Akzeptanz von Vielfalt noch lange nicht durchgesetzt. … weiter


Quelle:
www.uni-vechta.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Technische Universität Berlin

Das interdisziplinäre Projekt „Träumen Roboter vom Stricken? Neucodierungen der Zusammenarbeit von Roboter und Mensch“ an der TU Berlin erforscht neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion und bricht mit traditionellen Geschlechterrollen … weiter


Quelle:
www.tu-berlin.de
www.idw-online.de
©Grafik: Rôbô Tím Mẫu 43, openclipart.org, Lizenz: CC0

Studie: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Mit einem speziellen Training lassen sich Eigenschaften wie Fürsorge, Mitgefühl und sogar altruistisch motiviertes Verhalten wirkungsvoll steigern. Das haben Psychologen aus Würzburg und Leipzig in einer neuen Studie gezeigt. … weiter


Quelle:
www.uni-wuerzburg.de
www.idw-online.de

Eine Glosse von Imago

Wenn ich in letzter Zeit einkaufen gehe und man mir dann am Ende meines Einkaufs eine ungerade Summe abverlangt, dann runde ich (obwohl zur Zeit finanziell eher doch sehr mager ausgestattet) die Kaufsumme oftmals ein wenig auf und verschenke dabei eben auch zumindest ein paar Cents. Ich gebe dazu immer folgenden Hinweis, indem ich der Kassiererin und den umstehenden Leuten sage: „Es sind WIRKLICH ECHTE GLÜCKSCENTS, die ich da verschenke.“ … weiter


©Foto: twinlili /pixelio.de

von Imago

Nicht wenige Menschen hoffen angesichts unserer längst schon unzähligen (und auch ständig noch weiterwachsenden) Probleme in der Welt inzwischen auf „einen Messias“ und viel zu viele auch schon wieder offenbar voller Verzweiflung gar auf einen „neuen Führer“; eine sich seit einiger Zeit nun immer rasanter verstärkende Tendenz, die mich zunehmend mit Sorge erfüllt.

Ich möchte hier daher auf die von uns so heiß ersehnte Rettung zu sprechen kommen und von welcher Seite sie vor allem zu erwarten ist. Bevor ich jedoch im Detail auf diese gewiss notwendige Rettung zu sprechen komme, möchte ich Sie zunächst bitten, sich zuerst einmal per folgendem Link den vermutlich auch Sie wohl ziemlich beeindruckenden kurzen Film anzuschauen: … weiter


©Foto: Andrea Ruester, www.1000GESTALTEN.de/en

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Populismus in Deutschland – eine vorübergehende Erscheinung oder Symptom grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen?

Ein Jahr nach der Bundestagswahl zeigt eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB): Populistische Einstellungen nehmen zu – vor allem in der Mitte. Sozialpolitische Themen könnten diesem Trend entgegenwirken. … weiter


Quelle:
www.bertelsmann-stiftung.de
www.idw-online.de