Red Hand Day 12. Februar: Weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten
Deutsches Bündnis Kindersoldaten fordert zum Red Hand Day den weltweiten Stopp der Rekrutierung von Minderjährigen

Mitteilung: terre des hommes

Berlin, 11.02.2019 – Mit der Ratifizierung eines Zusatzprotokolls der UN-Kinderrechtskonvention vor 15 Jahren am 12. Februar 2004 hat sich auch Deutschland zum besonderen Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten verpflichtet. Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten fordert die Bundesregierung zum Red Hand Day auf, keine Minderjährigen mehr in die Bundeswehr aufzunehmen und den weltweiten Stopp der Rekrutierung Minderjähriger als Soldaten zu unterstützen. Derzeit werden rund 250.000 Kindersoldaten in mindestens 19 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas in bewaffneten Konflikten zum Kämpfen gezwungen oder als Spione, Minensucher und Wachposten missbraucht. Weiterlesen »

Wir erhielten den nachfolgenden Brief von Eric Lee (LabourStart Großbritannien) und dokumentieren ihn hier:

Die Bildungsinternationale, eine globale Dachgewerkschaft für Lehrer*innen, ist sehr besorgt über Nachrichten aus den Philippinen.

Während einer Pressekonferenz am 11. Januar, bei der die Alliance of Concerned Teachers (Allianz der betroffenen Lehrer*innen) Belästigungen und Drohungen gegenüber ihrer Mitglieder anprangerte, erhielt der Vorsitzende der Allianz, Raymond Basilio, Todesdrohungen über sein Telefon.

Raymond wurde gewarnt, dass, sollte er die Forderungen des Anrufers nicht erfüllen, ein Aufruf zu seiner Ermordung umgesetzt werden würde.

Die Polizei bestreitet jegliches Wissen, jedoch hat die Gewerkschaft erfahren, dass Polizei in verschiedenen Regionen des Landes ungesetzmäßiges Profiling von Gewerkschaftsmitgliedern durchführt. Dies ist ein ernsthafter Verstoß gegen nationale und internationale Gesetzgebung.

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit um eine Nachricht an Präsident Rodrigo Duterte zu schicken und die Regierung aufzufordern, Raymond und andere Gewerkschafter*innen zu schützen, die Todesdrohungen zu untersuchen sowie die Privatsphäre der Gewerkschaftsmitglieder zu garantieren und illegale Datensammlung über ihre Personen zu verhindern.

Unterstützen Sie die Kampagne hier.

 

“Wir sind junge Menschen und streiken freitags in ganz Deutschland, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu protestieren”, heißt es auf der Seite weltweiten Bewegung “Fridays for Future.” 

Es macht Sinn, liebe KollegInnen, die Adresse weiterzugeben und sich selber auf der Seite über die Bewegung zu informieren. Außerdem verweisen wir auf das Grußwort von Henrik Peitsch, Vertreter des GEW Kreisverbandes Osnabrück-Stadt, das er am 18.1. beim Klimastreik in Osnabrück gesprochen hat:

 → Zur Rede von Henrik Peitsch  

Das Grußwort findet sich auch auf der Seite der GEW Osnabrück. Hier geht’s lang! 

 

zur Startseite der Klimastreikbewegung: https://fridaysforfuture.de/

 

Liebe Freunde der Neuen Gesellschaft für Psychologie, liebe Mitglieder,

zwei Programmpunkte sollten sich insbesondere junge Teilnehmer des diesjährigen NGfP-Kongresses vom 7. bis 10. März in Berlin vormerken: Es geht um die Nachwuchspanels am 8. und 9. März, die sich Daniel Jakubowski, Rasmus Overthun und Milena Wolski nach Rücksprache mit anderen jungen Psychologen ausgedacht haben. Das erste dreht sich vor allem um Perspektiven der Politischen Psychologie, das zweite bietet Raum zu freier Reflexion rund um den Kongress.

Die Erfahrungen und die Lebenswirklichkeit dieser Generation unterscheiden sich deutlich von der der älteren Teilnehmer, die zum Teil noch zu den 68ern gehören. Auch ihr Studium unterschied sich strukturell und inhaltlich von dem früherer Psychologiestudentinnen und -studenten. „Ich erkenne trotzdem eine politische Dimension in der Psychologie. Auch, wenn ich weder Marxist noch Kommunist bin, sehe ich kritisch auf die Gesellschaft, auf viele Leute, deren Handeln völlig von der politischen Dimension entkoppelt ist, auf Politiker, die wie Wirtschaftsbosse handeln und deren wichtigste Maxime die Effektivierung des Handels ist – egal um welchen Preis“, sagt Daniel Jakubowski, der an der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin arbeitet.

Das Weltbild der jungen Psychologen ist vielleicht noch nicht ganz ausgereift, ist nicht von jahrzehntelangen politischen Debatten geprägt; sie sind Suchende, dabei durchaus kritisch. Das gilt auch für ihren Blick auf zurückliegende Kongresse. „Viele Vorträge auf NGfP-Kongressen sind sehr voraussetzungsreich. Oft fehlt eine Einführung, um erstmal zu den als altbekannt unterstellten theoretischen Grundlagen des Gesagten vorzudringen“, erklärt Jakubowski. So wie er hätten sich auch andere junge Teilnehmer gewünscht, man hätte mehr Zeit gehabt, Prämissen, ja selbst Begriffe zu hinterfragen. „Es gibt bisher zu wenig Raum, um über Grundlegendes und Begriffe zu sprechen. So ist oft nicht klar, welche Denker, Denkerinnen und Denkrichtungen Einfluss auf die einzelnen Vortragenden haben. Dadurch riskieren wir etwas zu kritisieren, ohne zu wissen, von wo aus wir kritisieren.“

Dem Austausch sowohl unter den Jungen als auch zum vertiefenden Gespräch mit den Älteren (die genau deshalb auch willkommen bei den Nachwuchspanels sind, solange sie nicht dominant werden) dienen die erwähnten Panels. Darüber hinaus wünschen sich die Moderatoren Gespräche darüber, wie man über den Kongress hinaus in Kontakt bleiben und im studentischen Rahmen etwas zu politisch-psychologischen Themen, die im Studienalltag zu kurz kommen, organisieren kann. „Dafür brauchen wir definitiv mehr Leute, die wir beim Kongress zu treffen hoffen.“

Schauen Sie doch mal vorbei! Sie werden erleben, dass zu dieser Generation eine ganze Reihe von Hoffnungsträgern gehören, die nicht alle einen Job als Politikberater anstreben, sondern ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Intellektuelle durchaus gerecht werden wollen.

Achtung:
Wir haben in diesem Jahr zwei Kongressorte: Der Kongress findet Donnerstag und Freitag (7. und 8. März 2019) am Kongressstandort 1 statt: Franz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin. (Nähe Berlin Ostbahnhof). Am Samstag (9. März) treffen wir uns am Kongressstandort 2: Tagungswerk in der Lindenstraße 85 in 10969 Berlin (Nähe des Jüdischen Museums).

Weitere Informationen zum Kongress und Programm Sie unter: 
https://www.ngfp.de/wp-content/uploads/2018/12/NGfP-2019-Programm.pdf

Anmeldung:
https://www.ngfp.de/veranstaltungen/krieg-nach-innen-krieg-nach-aussen/

Mit besten Grüßen

Klaus Jürgen Bruder, Christoph Bialluch und Bernd Leuterer
(Vorstand der NGfP)

 

Mitteilung: Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Die oft schlechte Vernetzung zwischen Versorgungssystem und Unternehmen tragen dazu bei.

Die vierte Fachtagung in der Reihe „Schnittstellen zwischen Prävention, Rehabilitation und Psychotherapie“ widmet sich dem Thema „E-Health und psychische Erkrankungen“. Sie findet am 9. und 10. Mai 2019 in Dresden statt und wird in Kooperation von Bundespsychotherapeutenkammer, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung durchgeführt.

Bei der Veranstaltung werden digitale Angebote aus den Bereichen Arbeitsschutz, Rehabilitation und Psychotherapie dargestellt, die dazu beitragen können, das Versorgungsangebot zu erweitern und zu verbessern. In den Workshops können konkrete Beispiele digitaler Anwendungen betrachtet und Potenziale sowie kritische Punkte intensiv diskutiert werden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.


Quelle: https://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/fachtagung-3.html

Vom 7.3. – 10.3. 2019 veranstaltet die “Neue Gesellschaft für Psychologie” einen Kongress zum Thema
“Krieg nach innen, Krieg nach außen – und die Intellektuellen als „Stützen der Gesellschaft“?

Klaus-Jürgen Bruder von der NGfP schreibt in seinem Rundbrief: Weiterlesen »

Brot für die Welt und GEW starten Kampagne von Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Am 7.11.2018 startete in Berlin die Kampagne „100 Million“ des Friedensnobelpreisträgers Kailash Satyarthi in Deutschland. Sie setzt sich dafür ein, dass jedes Kind an jedem Ort der Welt frei, sicher und gebildet aufwachsen kann. Unterstützer sind neben Brot für die Welt und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bundestagsabgeordnete verschiedener Fraktionen. Weiterlesen »

Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Berlin, 18. Oktober 2018 – Smart City, alternatives Wirtschaften oder Wandel des digitalen Kapitalismus: Es gibt viele Ideen, wie die Digitalisierung zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Auf der Konferenz „Bits & Bäume“ kommen in Berlin am 17. und 18. November 2018 Netz- mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivist*innen zusammen, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Digitalisierung zu entwickeln. Das Programm mit mehr als 120 international besetzten Panels, Talks, Workshops, Philosophischem Salon, Forum, Sporangium, Konzert und Party ist jetzt online. „Bits & Bäume“ wird von zehn Partnerorganisationen aus Umwelt- und Netzpolitik, Entwicklungszusammenarbeit und Wissenschaft gemeinsam ausgerichtet. Weiterlesen »

Thüringer Jugendgerichtstag am 7. November in der EAH Jena

Mitteilung: Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Der 15.Thüringer Jugendgerichtstag tagt am 7. November 2018 von 10.00 bis ca. 16.00 Uhr in der Aula der Ernst-Abbe Hochschule Jena. Jährlich ausgerichtet von der Landesgruppe Thüringen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V., ist der Jugendgerichtstag auch 2018 ein zentrales Forum für den Meinungsaustausch von Theorie und Praxis zum Thema Jugendkriminalität. Die DVJJ e.V. Thüringen setzt sich dabei seit vielen Jahren konsequent für eine rationale Kriminalpolitik und eine stringente Umsetzung des für das Jugendgerichtsgesetz prägenden Erziehungsprinzips ein. Weiterlesen »

Bildungspolitische Verbände starten Kampagne zum Semesterstart

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Am 15.10. startet die bundesweite Kampagne ‘Lernen am Limit’, die akute und besonders sichtbare Notlagen im Bildungssystem adressiert:

  • Die Wohnraumproblematik, das heißt zu wenig und zu teurer Wohnraum;
  • die mangelnde Unterstützung in der Studienfinanzierung, also z.B. zu geringes BAföG für viel zu wenige Lernende;
  • und die Unterfinanzierung der Lehre und des Studiums, was sich z.B. an überfüllten Seminaren bemerkbar macht.

In Frankfurt wird es Protestcamps auf dem Campus geben; in weiteren Städten wie z.B. Stuttgart, Bamberg oder Trier werden von den ASten Bettenbörsen organisiert, um die Wohnungslosigkeit von Studienanfänger*innen zu Beginn des Semesters aufzufangen. Ebenso wird an einigen Orten kreativ auf Leerstand von Wohngebäuden aufmerksam gemacht, oder auf völlig überfüllte Hörsäle und Seminarräume.

Darauf folgen in mindestens 14 Städten weitere Aktionen und Informationsveranstaltungen, was schließlich in Protestplena oder Vollversammlungen am 14.11. in den Bildungseinrichtungen der beteiligten Gruppen und weiteren Veranstaltungen gipfelt.

Beteiligt sind zahlreiche ASten sowie über die Bündnisse ‘Studis gegen Wohnungnot’ und ‘Lernfabriken …meutern!’ der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs), die Juso-Hochschulgruppen, der SDS, Campusgrün, der Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten (BASS) der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS), ver.di BAG Studierende, die Konferenz Thüringer Studierendenschaften und das Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS).

Keine Wohnung – keine Kohle – kein Seminarplatz – Schluss damit!

Gute Lern- und Lebensbedingungen schaffen!


PM v. 5.10.2018
Ronja Hesse
fzs-Vorstand
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
www.fzs.de