Das math.media.lab untersucht den Einsatz von digitalen Geräten im Mathematikunterricht und berät Schulen und Lehrkräfte

Mitteilung: Humboldt-Universität zu Berlin

Mit dem Digitalpakt werden zahlreiche Hilfsmittel für den Unterricht wie Miniroboter, Minicontroler, digitale Tafeln und Apps auf den Markt gespült, doch ihr pädagogischer Nutzen ist nicht immer gesichert. Ab 14. Juni 2019 bietet das math.media.lab der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) eine kostenlose Beratung und eine Art gläsernes Klassenzimmer für Schulen und (zukünftige) Lehrkräfte an. Im Lab beraten Expertinnen und Experten über sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und informieren über deren pädagogisches Potenzial. Geräte können ausprobiert, getestet und auch ausgeliehen werden, auch gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern. Interessierte können per E-Mail an math.media.lab [ät] hu-berlin.de direkt Kontakt aufnehmen. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Berlin, 11.06.2019. Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit (12.6.) starten Brot für die Welt und GEW gemeinsam den Online-Appell „Menschenrechte verwirklichen: Beenden wir ausbeuterische Kinderarbeit!“. Privatpersonen werden in den kommenden Monaten dazu aufgerufen, den Appell zu unterschreiben und zu teilen. „Kinderarbeit ist ein Skandal. Sie zu beenden, ist eine Frage des gesunden Menschenverstands“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. „Wir rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, sich unserem Appell anzuschließen. Wir fordern ein kindgerechtes Leben für alle Kinder auf der Welt.“ Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe ergänzt: „Die Ausbeutung von Kindern durch Arbeit ist ein Verbrechen. Kinder gehören in die Schule statt zu arbeiten. Das Verbot von Kinderarbeit muss endlich durchgesetzt werden.“ Weiterlesen »

Die Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG) und andere Verbände und Vereine bieten in den nächsten Wochen und Monaten folgende Veranstaltungen an:

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Am 10. Juli 2019 veranstaltet die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg zum 6. Mal das alle zwei Jahre stattfindende Lernfestival. An diesem Tag können Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Hochschule Bildung aktiv erleben. Weiterlesen »

Aufruf

Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus!

Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende
der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den
Vormarsch der Nationalisten zu verhindern!
Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt
werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht
abgeschafft werden sollen. Deshalb appellieren wir an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und Rassismus: Für ein
demokratisches, friedliches und solidarisches Europa!

In Zeiten nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt. Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten gemeinsam für unsere Vision eines anderen Europas.

Unser Europa der Zukunft…

  • verteidigt Humanität und Menschenrechte. Statt seine Grenzen zur Festung auszubauen und Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, garantiert es sichere Fluchtwege, das Recht auf Asyl und faire Asylverfahren für Schutzsuchende.
  • steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit. Statt vor allem auf mächtige Wirtschaftslobbys hört es auf die Stimmen seiner Bürger*innen. Es verteidigt den Rechtsstaat, wird demokratischer und gibt dem Europaparlament mehr Einfluss. Es fördert Toleranz und gewährleistet die Vielfalt an Lebensentwürfen, Geschlechtergerechtigkeit, die Freiheit von Kunst, Kultur und Presse sowie eine lebendige Zivilgesellschaft.
  • garantiert soziale Gerechtigkeit. ​ Statt Privatisierung, Deregulierung und neoliberale Handelsabkommen voranzutreiben, wird es ein Gegengewicht zum massiven Einfluss der Konzerne. Es baut auf Solidarität und sichert
  • Arbeitnehmer*innenrechte. Allen Menschen wird das Recht auf Bildung, Wohnen, medizinische Versorgung und soziale Absicherung sowie ein Leben frei von Armut garantiert. Europa muss hier seiner Verantwortung gerecht werden – bei uns und weltweit.
  • treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung derKlimakrise voran. ​ Statt auf fossile und nukleare Energien setzt es auf erneuerbare Energien. Es ermöglicht eine bäuerliche, klimagerechte Landwirtschaft. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass der Wandel sozial abgefedert und gute Arbeit geschaffen wird.

Am Sonntag, den 19. Mai 2019 gehen europaweit hunderttausende Menschen gleichzeitig auf die Straße – für die Zukunft Europas, gegen die Nationalisten.

Die Demos finden zeitgleich um 12 Uhr in…
BERLIN 12 Uhr Alexanderplatz
FRANKFURT 12 Uhr Opernplatz
HAMBURG 12 Uhr Rathausmarkt
KÖLN 12 Uhr Deutzer Werft
LEIPZIG 12 Uhr Wilhelm-Leuschner-Platz
MÜNCHEN 12 Uhr Odeonsplatz
und in STUTTGART um 13 Uhr Arnulf-Klett-Platz


weitere Infos: Flyer, Anreise, Informationen in mehreren Sprachen

 

Eine Petition von ProVeg e.V. Die Organisation schlägt vor:

Vollwertige pflanzliche Gerichte sind nicht nur gesünder als fleischlastige Mahlzeiten, sondern auch umweltfreundlich, lecker, vielfältig und inklusiv für alle Kinder und Jugendlichen. ProVeg fordert Schulen auf, ihr Mittagsangebot angelehnt an den DGE-Qualitätsstandards zu gestalten. Dazu gehören die Reduktion der Fleischgerichte in der mischköstlichen Menülinie auf ein- bis zweimal pro Woche und täglich gesunde vegetarische Alternativen, die optional vegan gewählt werden können.

 → mehr erfahren und Petition unterschreiben

Technische Universität Chemnitz gehört zu den Erstunterzeichnern und Erstunterzeichnerinnen – Sächsische Erklärung folgt der bundesweiten Initiative „Die Vielen“

Mitteilung: TU Chemnitz

Die Technische Universität Chemnitz zählt zu den mehr als 100 Erstunterzeichnern und Erstunterzeichnerinnen der „Sächsischen Erklärung der Vielen“. Damit schließt sich die Universität gemeinsam u. a. mit weiteren Hochschulen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kunstinstitutionen und Museen in Sachsen der bundesweiten Initiative “Die Vielen” an. „Gerade vor dem Hintergrund der vergangenen Ereignisse in Chemnitz ist es uns ein großes Bedürfnis, uns mit aller Kraft für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz einzusetzen“, sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz. Die Unterzeichnung der „Sächsischen Erklärung der Vielen“ sei ein Beispiel dafür. Weiterlesen »

NGfP-Kongress in Berlin zum Thema „Krieg nach innen – Krieg nach außen“ fragt nach der Rolle von Intellektuellen in der Gesellschaft

Mitteilung: Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP)

Vom 7. bis 10. März 2019 findet in Berlin der Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) statt. Nach den zurückliegenden Kongressen über „Gesellschaftliche Spaltungen“ sowie „Migration und Rassismus“ wendet sich die aus Wissenschaftlern und Praktikern bestehende Organisation in diesem Jahr der Rolle der Intellektuellen in der Gesellschaft zu. Mehr als 30 Referenten aus verschiedenen Disziplinen – angefangen von Psychologie und Soziologie über Völkerrecht und Geschichte bis hin zur Politikwissenschaft und Philosophie – werden aus unterschiedlichen Perspektiven das Versagen der Intellektuellen von heute analysieren, dessen Gründe hinterfragen und Alternativen aufzeigen. Die NGfP verleiht damit jenen eine Stimme, die sonst nicht oder viel zu wenig gehört werden. Weiterlesen »

Red Hand Day 12. Februar: Weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten
Deutsches Bündnis Kindersoldaten fordert zum Red Hand Day den weltweiten Stopp der Rekrutierung von Minderjährigen

Mitteilung: terre des hommes

Berlin, 11.02.2019 – Mit der Ratifizierung eines Zusatzprotokolls der UN-Kinderrechtskonvention vor 15 Jahren am 12. Februar 2004 hat sich auch Deutschland zum besonderen Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten verpflichtet. Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten fordert die Bundesregierung zum Red Hand Day auf, keine Minderjährigen mehr in die Bundeswehr aufzunehmen und den weltweiten Stopp der Rekrutierung Minderjähriger als Soldaten zu unterstützen. Derzeit werden rund 250.000 Kindersoldaten in mindestens 19 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas in bewaffneten Konflikten zum Kämpfen gezwungen oder als Spione, Minensucher und Wachposten missbraucht. Weiterlesen »

Wir erhielten den nachfolgenden Brief von Eric Lee (LabourStart Großbritannien) und dokumentieren ihn hier:

Die Bildungsinternationale, eine globale Dachgewerkschaft für Lehrer*innen, ist sehr besorgt über Nachrichten aus den Philippinen.

Während einer Pressekonferenz am 11. Januar, bei der die Alliance of Concerned Teachers (Allianz der betroffenen Lehrer*innen) Belästigungen und Drohungen gegenüber ihrer Mitglieder anprangerte, erhielt der Vorsitzende der Allianz, Raymond Basilio, Todesdrohungen über sein Telefon.

Raymond wurde gewarnt, dass, sollte er die Forderungen des Anrufers nicht erfüllen, ein Aufruf zu seiner Ermordung umgesetzt werden würde.

Die Polizei bestreitet jegliches Wissen, jedoch hat die Gewerkschaft erfahren, dass Polizei in verschiedenen Regionen des Landes ungesetzmäßiges Profiling von Gewerkschaftsmitgliedern durchführt. Dies ist ein ernsthafter Verstoß gegen nationale und internationale Gesetzgebung.

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit um eine Nachricht an Präsident Rodrigo Duterte zu schicken und die Regierung aufzufordern, Raymond und andere Gewerkschafter*innen zu schützen, die Todesdrohungen zu untersuchen sowie die Privatsphäre der Gewerkschaftsmitglieder zu garantieren und illegale Datensammlung über ihre Personen zu verhindern.

Unterstützen Sie die Kampagne hier.