08. November 2019 · Kommentare deaktiviert für Macht Hunger egoistisch? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Internationale Studienreihe mit Beteiligung Gießener Psychologinnen und Psychologen widerlegt weitverbreitete Annahme

Mitteilung: Justus-Liebig-Universität Gießen

Hunger ist ein unangenehmer Zustand. Man wird garstig und gereizt, und je länger man nichts isst, desto tiefer sinkt die Laune. Da liegt es doch auf der Hand, dass Hunger auch egoistisch macht – oder nicht? Ist jemand, der hungrig ist, wirklich so sehr auf seine eigenen Interessen bedacht, wie einige psychologische Studien und Befunde nahelegen?

In einer aufwändigen Studienreihe ist ein internationales Team von Psychologinnen und Psychologen aus Gießen, Hildesheim, Bamberg, Amsterdam und Oxford dieser Frage systematisch nachgegangen. Von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) war die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jan Häusser, Professur für Sozialpsychologie, beteiligt. Die Erwartung des Forscherteams bestätigte sich dabei nicht: Hunger führte nicht zu gesteigertem Egoismus. … weiter


Quelle:
www.uni-giessen.de
www.idw-online.de

07. November 2019 · Kommentare deaktiviert für Weniger statt mehr Unabhängigkeit: Die Reform der medizinischen Dienste der Krankenkassen · Kategorien: mens sana in corpore sano, Standpunkte und Kommentare · Tags:

Mitteilung: DGB

Nach Intervention des Koalitionspartners SPD und massiven Protesten der Gewerkschaften und der GKV-Krankenkassen ist ein kritischer Bestandteil des Reformgesetzes für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) auf den letzten Metern entfallen: Auch in Zukunft sollen ehrenamtliche Verwaltungsratsmitglieder der Krankenkassen in die Verwaltungsräte der MDK entsandt werden können. Zum Beschluss des Gesetzes im Bundestag sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, in Berlin: Weiterlesen »

07. November 2019 · Kommentare deaktiviert für Ist der Sehsinn der wichtigste Sinn? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Universität Regensburg

Welcher Sinn würde Ihnen am meisten fehlen, wenn Sie ihn verlieren würden? Diese Frage hat der Regensburger Psychologe Fabian Hutmacher in einer Umfrage gestellt. Der Großteil der Befragten antwortete: Der Sehsinn. Das deckt sich mit der Anzahl an Forschungspublikationen, die zur Wahrnehmung mit den verschiedenen Sinnesmodalitäten veröffentlicht wurden: Etwa dreiviertel der Aufsätze beschäftigen sich mit dem visuellen Sinn.

Der bedeutendste Sinn scheint also der Sehsinn zu sein – sowohl in westlichen Gesellschaften als auch in der Forschung. Aber wieso ist das so? Das wollte Fabian Hutmacher genauer wissen. Seine Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology erschienen. … weiter


Quelle:
www.uni-regensburg.de
www.idw-online.de
Animation: www.animierte-gifs.net

 

02. November 2019 · Kommentare deaktiviert für Neue Studie: Sehvermögen im Kindesalter bestimmt Assoziationen zwischen Formen und Tönen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Universität Hamburg

Wie arbeiten unsere Sinne wie Sehen, Hören und Tasten zusammen, wenn es darum geht, unsere Wahrnehmung der Welt zu ermöglichen?

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg legt nahe, dass unsere Wahrnehmung von Formen und Lauten von der Sehfähigkeit im Kindesalter abhängt. Ihre Ergebnisse beschreiben die Forscherinnen und Forscher im Fachjournal „Psychological Science”. … weiter


Quelle:
www.uni-hamburg.de
www.iudw-online.de

27. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Du nicht! – Warum Menschen andere ausgrenzen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Eine aktuelle Studie zeigt: Wenig verträgliche und unzuverlässige Menschen werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ausgegrenzt.

Mitteilung: Universität Koblenz-Landau

Soziale Ausgrenzung haben viele bereits erlebt – in der Schule, bei der Arbeit oder im Freundes- und Familienkreis. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von den Universitäten Basel (Schweiz) und Virginia (USA) hat Juniorprofessorin Dr. Selma Rudert von der Universität Koblenz-Landau untersucht, ob bestimmte Persönlichkeitseigenschaften das Risiko erhöhen, von anderen Menschen ausgegrenzt zu werden. … weiter


Quelle:
www.uni-koblenz-landau.de
www.idw-online.de

24. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Verena Kast – Expertin für Gefühle · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

gsf – Die Schweizer Psychologin und Professorin für Psychologie an der Uni Zürich sowie Lehranalytikerin am dortigen C.G.-Jung-Institut und Psychotherapeutin in eigener Praxis war zu Gast beim Radiosender BR2.

Herausgekommen ist ein wirklich hörenswertes Portrait (von Daniela Remus, ausgestrahlt am 23.10.2019) zu den Themen “Gefühle als Schlüssel, um eine Person zu verstehen” und “Welche Grenzen bestimmen die menschliche Psyche und wie können wir damit umgehen?”

Das Thema “Emotionen” wurde von Verena Kast in unzähligen Büchern verarbeitet. Bemerkenswert ist, dass sie in all ihren Büchern eindringlich und konkret formuliert. “Gefühle” werden “anfassbar” und die LeserInnen finden einen Zugang zu sich selbst. ( zur Bücherliste)

Die Sendung dauert 23 Minuten und kann auf der Sendungshomepage als mp3-Datei heruntergeladen werden. Wie lange die Sendung downloadbar ist, steht leider nicht fest. Am besten den Link anklicken, Podcast downloaden und in Ruhe jetzt oder später anhören.


 

 

zur Sendungshomepage mit Downloadmöglichkeit einer mp3-Datei (23,6 MB)

Direktdownload der mp3-Datei

 

24. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Einführung von 5G-Mobilfunk – ÄrztInnen fordern Moratorium · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: IPPNW

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW unterstützt die Forderung von 70 Ärzt*innen aus Baden-Württemberg nach einem 5G-Moratorium. In einem Offenen Brief, der gestern übergeben wurde, warnen sie den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann vor der Einführung von 5G-Mobilfunk und fordern ihn auf, die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern zu minimieren. Weiterlesen »

19. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für „Huch, das habe ich nicht erwartet“ – Wie Babys neue Ereignisse in ihr Wissen integrieren · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Babys versuchen, die Welt um sich herum besser zu verstehen und lernen hierbei täglich Neues an Wissen hinzu. Situationen, in denen etwas Unerwartetes passiert – zum Beispiel, wenn ein Ball durch einen Tisch hindurch fällt – lassen Babys aufmerksam sein und unterstützen die Kleinen besonders beim Erlernen neuer Informationen. Unklar war jedoch bislang, wie Babys durch unerwartete Ereignisse lernen können und was im Gehirn der Kleinen passiert, während sie neue Informationen abspeichern. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.cbs.mpg.de

16. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Kinder mit ADHS erlangen die Schulreife häufig später als Gleichaltrige · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Deutlich mehr Kinder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) erreichen die Schulreife im Vergleich zu ihren Altersgenossen später. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Fachzeitschrift „Pediatrics“ veröffentlichte Studie. … weiter


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

 

Soziologe Yendell warnt nach Anschlag in Halle vor zu starker öffentlicher Fokussierung auf politische Dimension der Tat

Mitteilung: Universität Leipzig

Nach dem Anschlag in Halle/Saale warnt ein Experte der Universität Leipzig davor, die Ursachenforschung zu sehr auf die politische Dimension zu konzentrieren. Das beflügle potenzielle Nachahmer, da die Täter unbewusst als politische Freiheitskämpfer dargestellt würden, sagt Soziologe Dr. Alexander Yendell, der Mitglied des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung (KReDo) der Universität Leipzig ist.

Er plädiert dafür, stärker auch auf die psychologischen Hintergründe solcher Taten zu schauen und forscht selbst gerade intensiv an diesem Thema. … weiter

 


Quelle: www.uni-leipzig.de