Soziologe Yendell warnt nach Anschlag in Halle vor zu starker öffentlicher Fokussierung auf politische Dimension der Tat

Mitteilung: Universität Leipzig

Nach dem Anschlag in Halle/Saale warnt ein Experte der Universität Leipzig davor, die Ursachenforschung zu sehr auf die politische Dimension zu konzentrieren. Das beflügle potenzielle Nachahmer, da die Täter unbewusst als politische Freiheitskämpfer dargestellt würden, sagt Soziologe Dr. Alexander Yendell, der Mitglied des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung (KReDo) der Universität Leipzig ist.

Er plädiert dafür, stärker auch auf die psychologischen Hintergründe solcher Taten zu schauen und forscht selbst gerade intensiv an diesem Thema. … weiter

 


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

Mitteilung: Deutsches Jugendinstitut

Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Der Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt hängt in Deutschland noch viel zu oft vom Zufall oder Engagement Einzelner ab. Der DJI-Bericht zeigt deutlich: Kitas, Schulen oder auch Sportvereine benötigen gesetzliche Vorgaben und zusätzliche Ressourcen, damit Schutz und Hilfen überall selbstverständlich werden.“ … weiter


Quelle: www.dji.de

28. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Mit Hochdruck in die Schule? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

DHL® warnt vor hohem Blutdruck im Kindesalter

Mitteilung: Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®

Bluthochdruck trifft nicht nur Erwachsene, auch immer mehr Kinder leiden darunter. Meist ist Übergewicht die Ursache. Jedes vierte Kind mit Fettleibigkeit hat zu hohe Blutdruckwerte, woraus sich später lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall entwickeln können.

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® | Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention rät Eltern, Bluthochdruck frühzeitig entgegenzuwirken und mit der ganzen Familie einen gesunden Lebensstil zu pflegen. … weiter


Quelle: www.hochdruckliga.de
Bild von Ewa Urban auf Pixabay

25. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Arbeit mit geflüchteten, traumatisierten jungen Menschen: E-Learning unterstützt Lehrkräfte und Sozialarbeitende · Kategorien: mens sana in corpore sano, Unterricht und Erziehung · Tags: , , ,

Mitteilung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), terre des hommes Deutschland, Freudenberg Stiftung, Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), Augeo Foundation und Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF)

Frankfurt a.M./Berlin – Ein neues, kostenloses E-Learning-Programm soll Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte unterstützen, die mit geflüchteten, traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten: www.trauma-sensibel.de Weiterlesen »

21. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Kinder mit Diabetes Typ 1 in Schulen und Kindergärten oft benachteiligt · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Studien zeigen: Familiäre Belastung steigt, Bildungssituation verschlechtert sich

Mitteilung: Deutsche Diabetes Gesellschaft

Kinder mit insulinpflichtigem Diabetes können nicht gleichberechtigt am Bildungssystem teilhaben. Sie sind in Kindergärten und Schulen noch immer unzureichend betreut. Mehr als die Hälfte der Eltern reduziert aufgrund dessen ihre Arbeitszeit. Darüber hinaus sind sie häufiger vom Regelschulbesuch ausgeschlossen als gesunde Gleichaltrige. Die Folge aus dieser Gesamtsituation ist, dass betroffene Familien vermehrt psychischen, sozialen und finanziellen Belastungen ausgesetzt sind.

Um das bestehende Recht von Kindern mit Diabetes auf uneingeschränkte Teilhabe an Bildung umzusetzen, bedarf es aus Sicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) eines bundesweiten Gesetzes und konkreter Finanzierungsmöglichkeiten auf Landesebene. Auf dem 4. Zukunftstag Diabetologie am 17. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten, wie eine Verbesserung der psychosozialen Versorgung im stationären und ambulanten Bereich zu erreichen ist. … weiter


Quellen:
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
www.idw-online.de

 

19. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Die Hälfte aller Geflüchteten ist psychisch belastet · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Mitteilung: Universität Leipzig

Rund 68,5 Millionen Menschen waren 2017 weltweit auf der Flucht vor Gefahren, Armut und Krieg in ihren Herkunftsregionen, 970.400 kamen nach Deutschland. Unmittelbar nach ihrer Ankunft befragten Wissenschaftler der Universität Leipzig einen Teil der Geflüchteten in einer Erstaufnahmeeinrichtung.

Die nun vorliegenden Studienergebnisse unterstreichen die hohe psychische Belastung Geflüchteter und liefern wichtige Informationen für die weitere Versorgung. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de

15. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Stress vor der Geburt erhöht das Risiko für psychiatrische Erkrankungen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Hat eine Mutter viel Stress während der Schwangerschaft, könnte das zu einer veränderten Reaktion der Gene in Nervenzellen auf Stress im späteren Leben des Kindes führen. Dies legt die jüngst im renommierten Fachjournal PNAS publizierte Studie von internationalen Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der Simon Fraser Universität in Vancouver, Kanada nahe. … weiter


Quelle:
www.psych.mpg.de
www.idw-online.de

13. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Moralischer durch gemeinsames Spielen? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Studie Leipziger Wissenschaftler zu prosozialem Spielverhalten

Mitteilung: Universität Leipzig

Wie beeinflusst das Spielverhalten von Kindern ihr prosoziales Verhalten? Diese Frage haben sich Wissenschaftler des Leipziger Forschungszentrums für frühkindliche Entwicklung (LFE) der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig gestellt.

Es zeigte sich, dass kooperative Spiele die Bereitschaft, mit anderen Kindern zu teilen, förderte. Ihre neuen Erkenntnisse haben die Forscher jetzt im Fachjournal „PLoS ONE“ veröffentlicht. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

 

08. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Schulranzen sollte nicht deutlich über Schulterlinie hinausragen und unten etwas über dem Gesäß abschließen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Optimal sitzt ein Schulranzen, wenn sich sein oberes Ende etwa an den Schultern befindet, das untere Ende etwas über dem Gesäß und der Ranzen dicht am Rücken anliegt.

Mitteilung: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

„Der Schulrucksack sollte der Größe des Kindes angepasst sein. Ein zu großer Tornister, der breiter oder länger als der Rumpf des Kindes ist und zu weit unten hängt oder aber auf die Lendenwirbel drückt, kann zu Rückenproblemen führen. Breite gepolsterte Tragegurte sowie Brust- und Beckengurte sorgen für einen guten Halt“, rät Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin und Mitglied des Expertengremiums vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Tragen Kinder ihren Schulranzen beispielsweise zu weit oben, sind sie gezwungen, sich nach vorne zu beugen und ihren Rücken zu überlasten. Ragt der Ranzen deutlich über die Schultern hinaus, behindert dies u.a. auch die Sicht des Kindes beim Zurückschauen und damit seine Sicherheit im Verkehr. … weiter


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

 

05. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Weibliche und männliche Sexualstraftäter unterscheiden sich · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Studie der Universität Tübingen untersucht erstmals Sexualkriminalität von Frauen

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Weibliche und männliche Sexualstraftäter unterscheiden sich in ihrem Tatvorgehen und der Wahl ihrer Opfer. So stellte eine Studie über Sexualstraftäterinnen beispielsweise fest, dass diese häufig gemeinsam mit Männern Taten begehen, ohne dass es zu Körperkontakt zwischen Opfer und Täterin kommt.

Die Juristin Dr. Ulrike Hunger hat in einer am Institut für Kriminologie (IFK) der Universität Tübingen entstandenen Untersuchung Strafakten von 104 Täterinnen analysiert, die aufgrund eines sexuellen Missbrauchs- oder Gewaltdeliktes verurteilt wurden. Sie verglich diese mit einer männlichen Gruppe von 98 sexuellen Missbrauchs- und Gewalttätern. Es ist die erste Studie, die sich in Deutschland mit der Gruppe der verurteilten Sexualstraftäterinnen auseinandersetzt. Die Arbeit ist im Duncker & Humblot Verlag erschienen. Die Erkenntnisse können helfen, individuelle Therapiekonzepte zu entwickeln. … weiter


Quelle:
uni-tuebingen.de
www.idw-online.de