Bildungsgewerkschaft GEW zur OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2019“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – „Die OECD stellt Deutschlands Bildungslandschaft dieses Jahr ein recht gutes Zeugnis aus. Doch Statistiken alleine bilden die Realität nicht ausreichend ab. In den Kitas, Schulen und an Universitäten fehlt es an Personal und guter Ausstattung, das erleben wir tagtäglich“, sagte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute mit Blick auf die OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2019“. „Deutschland hätte deutlich mehr investieren können und müssen. Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre hat sich nicht in höheren Bildungsinvestitionen niedergeschlagen. Kinder, Personal und Eltern baden das Versäumnis nun aus!“ Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW zum dramatischen Lehrkräftemangel an Grundschulen

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gefordert, den Numerus clausus (NC) für das Lehramt an Grundschulen abzuschaffen sowie die Zahl der Studien- und Lehramtsanwärterplätze deutlich auszubauen. Weiterlesen »

06. September 2019 · Kommentare deaktiviert für “Grundbildung weltweit stärken!“ · Kategorien: Bildungs- und Sozialpolitik · Tags: ,

Bildungsgewerkschaft GEW zum „Weltalphabetisierungstag“: „Wir brauchen verlässliche Strukturen in der Grundbildung“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt die Bundesregierung mit Blick auf den „Weltalphabetisierungstag“ am Samstag, die UNO-Mitgliedstaaten stärker als bisher zu unterstützen. Nur so sei das Ziel „Grundbildung für alle Menschen“ zu erreichen. Dieses hatten die Vereinten Nationen als erstes Unterziel einer inklusiven, gleichberechtigten und hochwertigen Bildung für alle und einer Förderung des lebenslangen Lernens im Rahmen der Nachhaltigkeitsziele beschlossen. So würden auch die Gleichstellung der Geschlechter sowie die soziale, politische und wirtschaftliche Beteiligung der Frauen gefördert. „Die Bildungsgewerkschaft setzt sich für eine Grundbildung ein, die über Lesen und Schreiben hinausgeht. Grundbildung muss auch der persönlichen und beruflichen Entfaltung sowie der politischen und kulturellen Teilhabe an der Gesellschaft dienen“, betonte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Freitag in Frankfurt a.M. Den 6,2 Millionen so genannten funktionalen, erwachsenen Analphabeten in Deutschland öffne sich der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe viel zu langsam. „Wir brauchen vielfältige öffentliche Angebote, die die Menschen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz vor Ort abholen. Neben betrieblichen Maßnahmen können Grundbildungszentren an Volkshochschulen entscheidende Schritte leisten, wenn sie personell und finanziell gut ausgestattet sind“, sagte Tepe. Weiterlesen »

von Johannes Schillo

Die AfD hat die politische Bildung zu ihrem Sorgeobjekt erkoren. Sie beobachtet mit „Meldeportalen“ den Politikunterricht, um dort, wie sie sagt, Neutralität sicherzustellen. Sie hat letztes Jahr aber auch, obwohl sie in ihrer Startphase die „Kartellparteien“ samt deren Finanzierungstricks über parteinahe Stiftungen entschieden bekämpfte, selber eine politische Stiftung gegründet. Die heißt „Desiderius-Erasmus“ (DES) und tritt seitdem mit diversen Aktivitäten hervor. Hier eine erste Bilanz dieses alternativen nationalistischen Aufbruchs- und Volksbildungsprogramms. … weiter

 

29. August 2019 · Kommentare deaktiviert für Systeme der künstlichen Intelligenz · Kategorien: Bildungs- und Sozialpolitik, Virtuelles und Reales · Tags: , , , ,

von Hasso Rosenthal

Denken!

Systeme, deren Aktionen durch Programme sog. künstlicher Intelligenz geleitet werden, können Datenmengen verarbeiten und Schlussfolgerungen ziehen, die denen menschlicher Denkweise ähneln. Dafür, dass sie im Produktionsbereich Arbeitsplätze verloren gehen, steigt die Zahl derer im Dienstleistungssektor. Einher geht es auch mit der Weiterentwicklung der Bildung, deren Zielsetzung aktiv helfen muss, Einfluss auf Vermittlung und Kontrolle der Folgen zu nehmen. … weiter


Bild von tookapic auf Pixabay

 

29. August 2019 · Kommentare deaktiviert für Auszubildende besser auf Digitalisierung vorbereiten! · Kategorien: Bildungs- und Sozialpolitik, Standpunkte und Kommentare · Tags: , ,

Mitteilung: DGB

– gravierende Mängel in Berufsschulen und kleineren Unternehmen

– weiterhin Qualitätsmängel in der Ausbildung

– Entwurf zum Berufsbildungsgesetz muss nachgebessert werden

Viele Auszubildende sehen sich durch ihre Berufsausbildung nur unzureichend auf die digitale Arbeitswelt vorbetetet. Das belegen Zahlen des neuen Ausbildungsreports der DGB-Jugend, der am heute, 29.8.23019, in Berlin vorgestellt wurde. Weiterlesen »

14. Juli 2019 · Kommentare deaktiviert für Umgang mit Inklusion modellhaft – aber nicht perfekt · Kategorien: Bildungs- und Sozialpolitik, Lesezeichen · Tags: , , , ,

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Noch immer tun sich das deutsche Bildungssystem und seine Akteure schwer mit dem Thema Inklusion. Der Begriff scheint in den Medien präsenter als in der deutschen Schullandschaft.

Erziehungswissenschaftlerinnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Humboldt-Universität Berlin haben innerhalb zweier Projekte über sechs Jahre hinweg genauer beobachtet, wie die Stadt Jena und ihre Schulen die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf angehen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in einem nun veröffentlichten Sammelband. … weiter


Quelle:
www.uni-jena.de
www.idw-online.de

11. Juli 2019 · Kommentare deaktiviert für Warum Partizipation, wenn man auch Mehrheiten hat? · Kategorien: Bildungs- und Sozialpolitik, Paragraphenreiter · Tags:

NRW Landesregierung drückt Hochschulgesetz durchs Parlament

Mitteilung: Landes-ASten-Treffen NRW

Bürger*innenbeteiligung ist in aller Munde. Auch im Koalitionsvertrag der NRW Regierungskoalition findet sich selbige wieder. Doch was sich auf dem Papier gut macht, wird in der Praxis ignoriert.
Beim neuen NRW Hochschulgesetz wurde sich nach vielfältiger Kritik zur Veröffentlichung eines Eckpunktepapiers ohne vorherige Konsultierung der Betroffenengruppen anschließend bemüht, den Eindruck zu erwecken, auch Betroffene, beispielsweise Studierende, in die Beratungen einzubeziehen. Als Ergebnis gab es eine Vielzahl kritischer Anmerkungen zum Gesetzesentwurf, welche sich auch im Protokoll zur Anhörung im Gesetzgebungsverfahren wiederfinden. Weiterlesen »

Eine thematische Studie über Gleichberechtigung und positive Diskriminierung

von Hans Wocken

Diese thematische Studie handelt von dem großen Thema „Gerechtigkeit“. Gewiss ein spannendes und bedeutsames, aber leider auch nicht ganz einfaches Thema. Ich beeile mich daher, gleich am Anfang vor allzu großen Erwartungen zu warnen. Das Wagnis, sich diesem großen Menschheitsthema zu nähern, mag ein wenig risikoärmer sein, wenn die Fragestellung enger gefasst wird.

Es geht ganz konkret um den Artikel 5 der Behindertenrechtskonvention (BRK 2019), der die Überschrift „Gleichberechtigung und Nicht-Diskriminierung“ trägt. Im Fokus des Interesses steht schließlich der Absatz 4 des Artikels 5 (BRK 5,4), weil eben dieser Absatz im Inklusionsdiskurs zwischen den konkurrierenden Lagern divergent ausgelegt wird und heftig umstritten ist. Denn es steht viel auf dem Spiel: Es geht um nichts weniger als um die Rechtfertigung und die Würde von Sonderschulen. … weiter

Hinweis d. Redaktion: Der Text besteht aus 6 Kapiteln. Jedes einzelne kann vom Inhaltsverzeichnis auf S. 1 per Mausklick angesteuert werden.
Grafik: Arek Socha  auf pixabay.com


Alle Aufsätze von Hans Wocken im Magazin AUSWEGE

 

29. Juni 2019 · Kommentare deaktiviert für „Nicht Bologna ist das Problem, sondern Bonn!“ · Kategorien: Bildungs- und Sozialpolitik

Bildungsgewerkschaft GEW zum 20-jährigen Jubiläum der europäischen Studienreform

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt am Main/Bologna – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Länder gemahnt, Fehler bei der Umsetzung der von 20 Jahre gestarteten Bologna-Reform zu korrigieren. „Die 1999 in Bologna initiierte europäische Studienreform steht für viele gute Ziele: die Förderung der Mobilität im europäischen Hochschulraum, vergleichbare Studienstrukturen und -abschlüsse oder die Verbesserung der Chancengleichheit im Studium. Bei der Umsetzung der Reform haben die Länder und die Hochschulen jedoch gravierende Fehler gemacht: vollgestopfte Curricula, eine zu hohe Prüfungsdichte oder eine zu hohe Arbeitsbelastung für Studierende und Lehrende. Nicht Bologna ist das Problem, sondern Bonn“, sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende und Hochschulexperte, Andreas Keller, mit Blick auf den Sitz der Kultusministerkonferenz (KMK), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in der früheren Bundeshauptstand. Weiterlesen »