Studie: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Wenn Eltern und ihre Kinder eine weiterführende Schule auswählen, sind Schulen stärker nachgefragt, wenn sie bestimmte Merkmale aufweisen: Dazu gehören zum Beispiel MINT- und Sprachschwerpunkte, Ganztagsangebote und eine eigene gymnasiale Oberstufe. Ebenso von Bedeutung ist die Zusammensetzung der Schülerschaft – etwa der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit nicht-deutscher Herkunftssprache.

Das belegt eine jetzt veröffentlichte Studie, die das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Berlin durchgeführt hat. Die Befunde deuten zudem an, dass das Angebot der Schulen diese Nachfrage derzeit nicht in vollem Umfang bedienen kann. … weiter


Quelle:
www.dipf.de
www.idw-online.de

Bildungsgewerkschaft legt ländergenaue Prognose zur Zahl der Schülerinnen und Schüler und den daraus resultierenden Lehrkräftebedarf an beruflichen Schulen bis 2030 vor.

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

„2030 werden etwa 240.000 mehr Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen lernen, als es die Kultusministerkonferenz bislang prognostiziert hat. Das hat Konsequenzen für den bisher prognostizierten Lehrkräftebedarf an beruflichen Schulen. Der Mangel an Berufsschullehrkräften wird noch größer werden“, sagte Ansgar Klinger, für Berufliche Bildung verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag in Frankfurt am Main zur Vorstellung der „Prognose der Schüler*innenzahl und des Lehrkräftebedarfs an berufsbildenden Schulen in den Ländern bis 2030“. Weiterlesen »

Mitteilung: DGB-Bundesvorstand

Die Bundesagentur für Arbeit hat heute ihre Zahlen für das Ausbildungsjahr 2018 vorgestellt. Dazu erklärt Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am 30.10.2018 in Berlin:

“Der Ausbildungsmarkt steht weiter unter Spannung: Noch immer suchen 78.600 Jugendliche einen Ausbildungsplatz – und das bei 57.700 offenen Plätzen. Gleichzeitig stecken 290.000 Jugendliche in den zahllosen Ersatzmaßnahmen im Übergang von der Schule in den Beruf. Fast 1,5 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren haben laut Statistischem Bundesamt keine abgeschlossene Ausbildung, sie befinden sich auch nicht in einem Studium oder einem Freiwilligendienst. Es spaltet unsere Gesellschaft, wenn viele Jugendliche ohne Ausbildungsplatz bleiben, aber gleichzeitig Betriebe über unbesetzte Ausbildungsplätze klagen.

Die Ausbildungschancen der Jugendlichen hängen stark von ihrem Wohnort, ihrem Schulabschluss und ihrem Pass ab. Wir müssen Ausbildungslosigkeit vor allem im Ruhrgebiet, in den mittleren Städten Hessens und Niedersachsen sowie im brandenburgischen Eberswalde bekämpfen. Viele Jugendliche dort fühlen sich nicht mehr gehört. Die Ausbildungslosigkeit gehört ganz nach oben auf die Agenda von Bund und Ländern.”


PM v. 30.10.2018
DGB
www.dgb.de

Bildungsgewerkschaft GEW zur Studie „Dringend gesucht: Berufsschullehrer“ – eigene Länder-Bedarfsberechnung angekündigt

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Länder gemahnt, deutlich mehr Lehrkräfte für die beruflichen Schulen auszubilden und einzustellen. „Der Beruf muss wieder attraktiver gestaltet werden. Dazu gehört, die Lehrerinnen und Lehrer im Arbeitsalltag zu entlasten. Nur so werden die Länder wieder mehr junge Menschen gewinnen, die sich für das Lehramt an beruflichen Schulen entscheiden“, sagte Ansgar Klinger, GEW-Vorstandsmitglied für berufliche Schulen und Weiterbildung, am Montag mit Blick auf die Studie „Dringend gesucht: Berufschullehrer“, die die Bertelsmann Stiftung heute veröffentlicht hat. Klinger kündigte an, dass die GEW am 6. November eine Untersuchung publizieren werde, die den Lehrkräftebedarf in den einzelnen Bundesländern darstellt. Weiterlesen »

Böckler-geförderte Untersuchung zeigt Verbesserungsbedarf

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Wenn sich Studium und Beruf ergänzen, kann das viele Vorteile haben. Allerdings ist die Belastung im dualen oder berufsbegleitenden Studium hoch. Und im Betrieb sind manche Studierende schlechter gestellt als andere Beschäftigte, zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. … weiter

 

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Anlässlich der heutigen von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragten Debatte im Bundestag über eine bessere Hochschulfinanzierung fordert der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) Bund und Länder auf, den Hochschulpakt kontinuierlich aufzustocken, um die Unterfinanzierung der Hochschulen nicht weiter zu verschlimmern. Weiterlesen »

Mitteilung: Initiative „Qualitätsversprechen einlösen“ – eine Initiative der freien Träger und Gewerkschaften

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Gewerkschaften sehen Nachbesserungsbedarf im Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung. … weiter

Bericht: Stiftung Universität Hildesheim

Sajedeh Khabaz Ghazian und Jean Paul Turatsinze werden mit einem Stipendium ausgezeichnet. „Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Vizepräsident Professor Martin Schreiner. … weiter


Quelle: www.uni-hildesheim.de

GEW und VBE zum World Teachers‘ Day 2018

„Recht auf Bildung heißt Recht auf gut ausgebildete Lehrkräfte“, lautet das Motto des World Teachers‘ Day 2018, der am 5. Oktober von der UNESCO, der internationalen Arbeitsorganisation ILO und dem Gewerkschaftsdachverband Bildungsinternationale (Education International) begangen wird. Weiterlesen »

von Johannes Schillo

Auf dem Augsburger Parteitag der AfD im Juni 2018 wurde ein längerer Streit entschieden: Die Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V. (DES) – und nicht das konkurrierende, mit dem Namen Gustav Stresemann verbundene Unternehmen – ist jetzt offiziell als parteinahe Stiftung anerkannt.

Mit dieser Entscheidung, heißt es auf der Stiftungs-Website (erasmus-stiftung.de), „kann die Arbeit für eine alternative politische Bildung weiter ausgebaut und auf eine gesellschaftliche Breitenwirkung hingearbeitet werden“. Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter