14. November 2017 · Kommentare deaktiviert für “JA13 für alle Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I“ · Kategorien: Arbeit und Moneten, Termine und Aktionen · Tags: , ,

Aktionen der Bildungsgewerkschaft GEW für bessere Bezahlung laufen bis zum 24. November

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht während eines bundesweiten Aktionszeitraums weiter Druck für „JA13“, die gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte. Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I sollen künftig nach der Besoldungsgruppe A13 (Beamtinnen und Beamte) bzw. der Entgeltgruppe E13 (Angestellte) bezahlt werden. „Es tut sich noch zu wenig in den Landesregierungen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Dienstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den Auftakt der Aktionen, die bis zum 24. November laufen. „Die bessere Bezahlung von Lehrkräften, insbesondere an Grundschulen, aber in einigen Bundesländern auch an weiterführenden Schulen, ist ein wirksames Instrument gegen den dramatischen Lehrkräftemangel. Es ist höchste Zeit, gute Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern auch gut zu bezahlen und damit die Attraktivität des Berufs zu steigern.“ Die GEW setze sich dafür ein, dass der Lehrkräfteberuf in allen Schulformen auch durch die Bezahlung als gleichwertig anerkannt wird. Vorreiter seien Berlin und Brandenburg, so Tepe. Hier würden – allerdings mit großen Einschränkungen für die Lehrkräfte, die bereits eingestellt sind, und Lehrkräfte, die eine Ausbildung in der ehemaligen DDR gemacht haben – die Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen nach A13/E13 bezahlt. Auch die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen habe angekündigt, die Lehrkräfte an Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I künftig nach A13 zu besolden. Weiterlesen »

20. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Beamtenbesoldung 2017: Der hausgemachte Flickenteppich · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Der DGB hat den Besoldungsreport 2017 veröffentlicht:

Beamtenbesoldung 2017: Der hausgemachte Flickenteppich
Große Unterschiede zwischen den Bundesländern
Wie viel ein Beamter verdient hängt nicht nur davon ab, was er macht, sondern auch davon, wo er arbeitet. Ein Lehrer etwa verdient in Berlin mehrere Tausend Euro im Jahr weniger als in Bayern. “Mit dieser Besoldung nach Kassenlage muss endlich Schluss sein”, fordert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. … weiter

Download DGB-Besoldungsreport 2017

20. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Bundesbeamte: Übertragung des Tarifergebnisses erreicht · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

dgb.jpgDer DGB meldete am 20.6.2016:

Besoldungsrunde Bund 2016/2017
Bundesbeamte: Übertragung des Tarifergebnisses erreicht
Trotzdem bleibt Gesprächsbedarf

Am 20. Juni fand im Bundesinnenministerium das Beteiligungsgespräch zum Entwurf eines Besoldungs- und Versorgungsanpassungsetzes statt. Die Übertragung des Tarifergebnisses für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen auf die Bundesbeamtinnen und -beamten steht. Doch zu einigen Fragen wird der DGB weiter mit dem Ministerium verhandeln. … Den ganzen Bericht lesen

11. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Beamte: Gleiche Besoldungsgruppe, ungleiches Salär · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Der DGB-Besoldungsreport 2016 kann heruntergeladen werden. Er beschreibt die aktuelle Situation der BeamtInnen anhand der Beamten-Besoldungsgruppen A7, A9 und A13 und arbeitet die Besoldungsunterschiede, die Unterschiede in der Arbeitszeit und die Problematik der Übernahme der Tarifabschlüsse für alle Bundesländer dar.

Download DGB-Besoldungsreport 2016

22. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Besoldungsrunde 2015 – eine Bilanz · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags:

Mitteilung: WSI-Tarifarchiv/Hans-Böckler-Stiftung

Die Verhandlungen zwischen Landesregierungen und Gewerkschaften über die Anpassung der Beamtenbesoldung 2015 sind in allen Bundesländern abgeschlossen. Auch bei dieser Besoldungsrunde weicht die Mehrzahl der Länder vom früheren Grundsatz „Besoldung folgt Tarif” ab: So gibt es die Erhöhung nur in drei von 16 Bundesländern ohne zeitliche Verzögerung.Unter dem Strich liegen die Einkommenszuwächse der Beamtinnen und Beamten in vielen Ländern aber näher an den Tarifsteigerungen als in der vorangegangenen Besoldungsrunde.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des WSI-Tarifarchivs der Hans-Böckler-Stiftung. … weiter

10. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für GEW: „VGH kippt geplantes Sonderopfer für Beamtinnen und Beamte – Urteil mit bundesweiter Signalwirkung“ · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags:

GEWBildungsgewerkschaft zum Besoldungsurteil für Beamte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

„Eine tolle Nachricht kurz vor Ferienbeginn für rund 135.000 Lehrkräfte. Das für den Großteil der Lehrkräfte und andere Beamte geplante Sonderopfer darf es nicht geben“, sagte Dorothea Schäfer, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Nordrhein-Westfalen (NRW), kurz nach Bekanntwerden der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VGH) in Münster am 1.7.2014. … weiter

03. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Der DGB-Besoldungsreport · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Die Bezahlung der BeamtInnen in Deutschland ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Der DGB-Besoldungsreport zeigt auf, wie weit die Besoldungshöhe in den einzelnen Bundesländern auseinanderklafft – am Beispiel der Besoldungsgruppen A5, A9 und A13.

Download DGB-Besoldungsreport

weitere Besoldungsreports

03. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für GEW: „Sonderopfer von Beamten verfassungswidrig“ · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

GEWBildungsgewerkschaft kündigt Musterklagen zum Besoldungsdiktat der Länder an / Rechtsgutachten von Prof. Battis

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M./Mainz – Sonderopfer von Beamtinnen und Beamten, die das Ziel verfolgen, öffentliche Haushalte zu sanieren, sind verfassungswidrig. Das stellte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag in Frankfurt a.M. fest. Sie widersprechen dem Anspruch der Beamten auf amtsangemessene Besoldung, der per Grundgesetz geschützt ist. Die GEW stützt sich dabei auf ein Rechtsgutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Ulrich Battis, das sie heute in Mainz vorgestellt hat. „Die GEW wird auf der Grundlage des Gutachtens Musterklagen für ihre Mitglieder führen“, kündigte Ilse Schaad, für Angestellten- und Beamtenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, während der Pressekonferenz an. Anlass für die Untersuchung war ein Beschluss der rheinland-pfälzischen Landesregierung aus dem Jahr 2011, nach dem die Besoldung der Beamten von 2012 bis 2016 unabhängig von Inflation und Tarifabschlüssen jährlich jeweils lediglich um ein Prozent angehoben werden solle. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass das Beamtenbesoldungsgesetz in Rheinland-Pfalz ebenso wie die sog. Ausgleichszulage in Berlin verfassungswidrig seien.

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17. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Besoldung für Beamte nach Dienstaltersstufen europarechtswidrig · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , ,

(OVG LSA) Oberverwaltungsgericht hält die Besoldung für Beamte nach Dienstaltersstufen auf der Grundlage des Lebensalters für europarechtswidrig – Land muss nachzahlen

Mitteilung: Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt

Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat mit Urteil vom 11. Dezember 2012 das bis zum 31. März 2011 geltende Besoldungsrecht in Sachsen-Anhalt wegen Verstoßes gegen das europarechtliche Diskriminierungsverbot beanstandet und das Land verpflichtet, dem Kläger ca. 10.000,00 Euro Besoldung nachzuzahlen. … weiter

Quelle:
OVG LSA, Urteil vom 11. Dezember 2012 – 1 L 9/12 –
VG Halle, Urteil vom 28. September 2011 – 5 A 349/09 HAL –

Pressemitteilung Nr.: 017/2012 v. 13. 12.2012
Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt
www.justiz.sachsen-anhalt.de/ovg

Weitere Links zum Thema:Altersdiskriminierung: Mehr Geld auch für junge Beamte (Stiftung Warentest)

Anmerkung d. Red.: Wir empfehlen allen KollegInnen, die beabsichtigen, bei ihren jeweiligen Bezügestellen Nachforderungen einzureichen, vorher bei ihren Kreis- bzw. Landesverbänden der GEW oder anderer Verbände genauere Informationen einzuholen.