Welt-im-Wandel-TV hat ein Gespräch mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker veröffentlicht. Auf Youtube im Begleittext heißt es dazu:

Die Welt ist kompliziert geworden und es ist nicht einfach, Lösungen für eine bessere Zukunft aufzuzeigen. Doch gibt es Lösungen für die Menschheit in Zeiten von Umweltkatastrophen, Kriegen und Krisen? In diesem Gespräch mit Moderatorin Angela Elis zeigt Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, einer der 100 einflussreichsten Vordenker weltweit, Wege auf, wie jeder einzelne seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten kann.
(Quelle: https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=4roErUzRPiA)

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte:
https://www.youtube.com/watch?v=TQhs2axibkU

Studie unter Beteiligung der Universität Konstanz weist negative Auswirkungen eines leistungsstarken Umfelds bei SchülerInnen auf das individuelle emotionale Wohlbefinden nach

Mitteilung: Universität Konstanz

Big-fish-little-pond-Effekt nennt sich das Phänomen, das für die Selbsteinschätzung von Menschen von immenser Bedeutung ist. Ein Fisch empfindet sich selbst als groß, wenn er in einem vergleichsweise kleinen Teich schwimmt.

Soll heißen: Bewegt sich eine Person in einem relativ leistungsschwachen Umfeld, profitiert deren Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Das sogenannte Selbstkonzept dieser Person wird somit gestärkt. Sie ist der big fish unter den vielen kleinen Fischen im Teich. Wird dieselbe Person in einen leistungsstarken Kontext versetzt, leidet die Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten – bei gleicher Leistungsfähigkeit. Der ursprüngliche big fish wird nun zum little fish. … weiter


Quelle:
www.uni-konstanz.de
www.idw-online.de

Am 14.3.2019 erschien in MiGAZIN ein Artikel von Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu zur in NRW laufenden Debatte, welche Fremdsprachen GrundschülerInnen lernen sollen:

WARUM NUR ENGLISCH?
Wir brauchen eine Reform im Sprachunterricht für Schulkinder
Wäre es nicht sinnvoller, in Grundschulen „Migrantensprachen“ wie Arabisch, Türkisch oder Kurdisch anzubieten statt Englisch? Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu über die Englischunterricht-Debatte an nordrhein-westfälischen Grundschulen. Den ganzen Artikel lesen

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge hat einen Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung herausgegeben. Den Film gibt es auf Deutsch, Arabisch, Farsi, Tigrinya und Englisch (in Form von Untertiteln).

Auf der Seite des “Netzwerkes” heißt es dazu:

Unser neuer Erklärfilm soll den Mitgliedern des NETZWERKs dabei helfen Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter mit Fluchthintergrund für die duale Berufsausbildung in Deutschland zu begeistern. Aber auch Willkommenslotsen, Flüchtlingskoordinatoren, Lehrkräfte und Ehrenamtliche können den Film nutzen, um bei der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen für die Berufsausbildung zu werben. Der Erklärfilm stellt das duale Ausbildungssystem und eine Auswahl der über 330 verschiedenen Ausbildungsberufe kurz und knapp vor. 

(Quelle: https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/news/erklaerfilm-zur-dualen-berufsausbildung/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=28-02-2019+März+Newsletter&utm_content=Mailing_11260155)

Der Film erklärt wichtige Merkmale der dualen Berufsausbildung. Die 4 Minuten sind zwar dicht gedrängt mit Informationen (… die sehr schnell gesprochen werden)  über die schulische und betriebliche Ausbildung, die Ausbildungsvergütung und diverse Ausbildungsberufe, für Flüchtlinge und auch für deutsche Schüler vor einer Berufswahl bieten sie jedoch eine brauchbare Erstinformation!


zur Filmseite

 

von Joris Kern

In der sexuellen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen geht es oft um Prävention: Gewaltprävention, Missbrauchsprävention, Verhütung von ungewollten Schwangerschaften. Es geht viel darum, wie Negatives verhindert werden kann, denn wir wollen und müssen Kinder und Jugendliche, besonders Mädchen schützen.

Leider wird Sexualität im Setting von Präventionsarbeit leicht im Nebeneffekt zu etwas degradiert, das von Männern ausgeht und potentiell gefährlich ist, gegen das man sich im besten Falle also zur Wehr setzen können muss. Lust und Neugier als treibende Kräfte und Genuss auch für Frauen wird selten erwähnt.

Gleichzeitig wird Kindern im Allgemeinen beigebracht, dass sie sich den Wünschen von Erwachsenen zu beugen haben, sie nicht unhöflich sein sollen und auch sonst ihr Befinden nicht besonders relevant ist, zumindest nicht, wenn das unbequem ist. … weiter


Leseempfehlung:

Joris Kern: Konsens als radikale Kultur von Wertschätzung, Kontakt und Verletzlichkeit


Grafik: ArtsyBee, pixabay.com; Lizenz: CC0

 

Mitteilung: borisgloger consulting

Deutschlands Lehrer und Schüler stellen dem Schulsystem miese Noten aus: Ineffizient, veraltet und viel zu unflexibel, um individuell Schüler fördern zu können, sind die zentralen Kritikpunkte. Im Gegenzug wächst in beiden Gruppen der Wunsch nach neuen, zeitgemäßen Lernmethoden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung borisgloger consulting in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact. In der Umfrage wurden 250 Lehrer und 1000 Schüler zu einer Einschätzung der bestehenden Unterrichtsmethoden befragt. … weiter


Quelle: www.borisgloger.com

Welt-im-Wandel-TV hat ein Gespräch mit Gerald Hüther veröffentlicht. Auf Youtube im Begleittext heißt es dazu:

In der Schule lernen unsere Kinder das, was sie für die Zukunft brauchen – zumindest hoffen wir das. Doch die Wahrheit sieht anders aus: „Im Grunde weiß doch keiner, welche Kompetenzen in 20 Jahren noch gebraucht werden“, mahnt der Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Robert Fleischer. Die heutige Form der Schule ist ein Modell aus der Kaiserzeit, perfekt gemacht für das derzeitige Gesellschaftssystem … (Quelle: https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=4roErUzRPiA)

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=4roErUzRPiA

 

Wer in seiner Klasse zu den Jüngsten gehört, schneidet in der Schule häufig schlechter ab – später aber nicht mehr

Mitteilung: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Viele Eltern machen sich heute Sorgen, dass ihr Kind zu jung für die Einschulung sei. Tatsächlich schneiden jüngere Schulkinder in Tests in Mathematik und Deutsch durchschnittlich schlechter ab als ihre älteren Klassenkameraden.

Dieser Unterschied ist jedoch größtenteils auf die Schulzeit begrenzt. Im Erwachsenenalter bleiben kaum Nachteile bestehen – lediglich beim Wortschatz zeigen sich langfristige Effekte. Dies hat ein Forscherteam der Freien Universität Berlin und des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung herausgefunden. … weiter


Quelle:
www.rwi-essen.de
www.idw-online.de
Grafik: paintman, openclipart.org. Lizenz: CC0

Der Sitzplatz wirkt sich auf die Lernleistung aus – das zeigt eine Studie der Universität Tübingen in einem virtuellen Klassenzimmer

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Schülerinnen und Schüler lernen nicht auf jedem Platz im Klassenzimmer gleich gut: Eine Tübinger Studie zeigt erstmals, dass Schülerinnen und Schüler mehr lernen, wenn sie nahe bei der Lehrkraft und nicht in der letzten Reihe des Klassenzimmers sitzen. Das gilt für alle Schulkinder gleichermaßen und es gibt keinen stärkeren Effekt bei Kindern mit Schwierigkeiten bei der Selbstregulation von Aufmerksamkeit und Verhalten.

Die Forscherinnen und Forscher der Graduiertenschule und des Forschungsnetzwerkes LEAD an der Universität Tübingen nutzten ein für die Studie eigens programmiertes virtuelles Klassenzimmer. Alle Kinder erlebten darin mittels Virtual Reality (VR-) Brillen die exakt gleiche Unterrichtssituation: entweder von einem Sitzplatz nahe bei der Lehrkraft oder in der letzten Reihe. … weiter


Quelle: 
www.uni-tuebingen.de
www.idw-online.de
Grafik: AdamStanislav, openclipart.org. Lizenz: CC0

Mitteilung: Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

Immer wieder führen Eltern, Lehrkräfte und Bildungspolitiker eine emotional aufgeladene Debatte darüber, wie Grundschulkinder am besten Lesen und Schreiben lernen. Dabei geht es oft darum, welche Ansätze die richtigen sind und ob einzelne Methoden verboten werden sollten.

Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln liefert in diesem Faktencheck wissenschaftlich fundierte Antworten.

weiter

Der Faktencheck als ausführliche pdf-Datei


Quelle:
www.mercator-institut-sprachfoerderung.de
www.idw-online.de

Grafik: Gellinger, Pixabay.com, Lizenz: CC0


siehe auch zum Thema:

 → Roland Gorges: Die Methode „Lesen durch Schreiben“