02. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Falsche Selbstwahrnehmung: Wütende Menschen sind nicht so schlau, wie sie denken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann

Wütende Menschen halten sich häufig für sehr intelligent – selten entspricht das jedoch der Realität. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass zu Wutausbrüchen neigende Menschen ihre kognitiven Fähigkeiten gern überschätzen. Es konnte eine Beziehung zwischen narzisstischem Verhalten und Intelligenzüberschätzung nachgewiesen werden. … weiter


Quelle:
www.ranke-heinemann.de
www.idw-online.de
©Grafik: johnny-automatic, opencipart, Lizenz: CC0

15. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Bereits das Miterleben von Gewalt kann die Gehirnentwicklung von Jugendlichen negativ prägen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , , , ,

Studie: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

MRT-Studie mit 65 Jugendlichen aus Los Angeles: Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der University of Southern California hat den Zusammenhang zwischen Stresseinflüssen in Form von Gewalterleben und der Hirnstruktur von Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Human Brain Mapping veröffentlicht. … weiter


Quelle:
www.mpib-berlin.mpg.de
www.idw-online.de
©Foto: geralt, pixabay.com, Lizenz: CC0

07. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Weniger vernetzte Gehirne sind intelligenter · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Die Ergebnisse klingen auf den ersten Blick paradox, vereinen aber zuvor widersprüchliche Befunde.

Mitteilung: Ruhr Universität Bochum

Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt. … weiter

Quelle: news.rub.de

28. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Kluge Köpfe haben die besser vernetzten Gehirne · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Studie an der Goethe-Universität zeigt: Bei intelligenteren Menschen arbeiten manche Gehirnregionen besonders eng zusammen, während andere sich abschirmen

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Bisher wurden verschiedene Ausprägungen von Intelligenz vor allem mit Unterschieden in einzelnen Hirnregionen erklärt. Sind die Gehirne von intelligenteren Personen jedoch auch anders verschaltet als die Gehirne von weniger intelligenten Personen?

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Goethe-Universität bestätigt diese Vermutung. Bestimmte Gehirnregionen sind bei intelligenteren Personen stärker, andere Regionen hingegen schwächer in den Informationsfluss zwischen und innerhalb von Gehirnmodulen eingebunden. … weiter

Quelle: Uni Frankfurt/Main | idw-online.de

14. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für G8 oder G9? Fördert eine längere Beschulung die Intelligenz? · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

Mitteilung: Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Ein Forscherteam der Universitäten Dortmund und Marburg hat untersucht, wie sich die Beschulungsdauer auf Leistungen in Intelligenztests auswirkt. In zwei Studien verglichen sie die Intelligenztestwerte von G8- und G9-beschulten Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren.

G9-Schüler schnitten in beiden Studien in fast allen Bereichen besser ab als G8-Schüler. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift „Cognitive Development“ veröffentlicht. … weiter

 

19. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Wenn das Gehirn wächst, steigt der IQ · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Metacognition-300pxMitteilung: Technische Universität Chemnitz

Michael A. Woodley of Menie, PhD, Scientist in Residence an der TU Chemnitz, belegt erstmals einen Zusammenhang zwischen dem Wachstum des Gehirns und dem langfristigen Anstieg der Intelligenz

Die Größe des Gehirns ist bei Menschen in Deutschland und Großbritannien im vergangenen Jahrhundert gewachsen. Damit einher ging ein Anstieg des Intelligenzquotienten. Diesen Zusammenhang haben internationale Wissenschaftler unter Leitung von Michael A. Woodley of Menie, PhD, nun erstmals nachgewiesen. … weiter

Quelle: www.tu-chemnitz.de

12. Januar 2014 · Kommentare deaktiviert für Wie intelligent sind Intelligenztheorien? · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , ,

Ein Besinnungsaufsatz aus Anlass einer noch aktuellen Buchveröffentlichung

von Georg Schuster*

„Die wahrhafte Intelligenz [nennt] man mit Recht sonst auch Erkenntnisvermögen; nur dass der Ausdruck Vermögen die schiefe Bedeutung einer bloßen Möglichkeit hat.“

Hegel

Urheber von wissenschaftlichen Theorien haben sich in vergangenen Tagen zum Teil erheblich abgemüht, um sie zu begründen und ihnen Geltung zu verschaffen – um dann meist posthum zu erleben, wie ihre Gedanken zu Kurzfassungen verdichtet und als solche popularisiert wurden, die bei Bedarf durch bloße Erwähnung aufgerufen und verwendet werden können. Soweit es sich dabei um kompaktes Wissen über Natur und Gesellschaft, um Rechenregeln o.Ä. handelt, ist das in Ordnung und ganz praktisch. Dumm wird es nur, was sozialwissenschaftlich häufig der Fall ist, wenn in gleicher Weise mit Erkenntnissen verwechselte Ideologiebausteine Anwendung finden, die nicht wegen ihrer Wahrheit, sondern wegen ihrer Nützlichkeit für bestimmte gesellschaftliche Zwecke in Umlauf kamen, dort zu Gemeinplätzen wurden – und deshalb gar nicht mehr begründet werden müssen. … weiter


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Weitere Texte von Georg Schuster* im Magazin Auswege:

Lateinunterricht: Was es nützt, eine Kunstsprache zu lernen

Nennen wir mich Schuster

Alles ‚Denglisch‘ oder was? – Über die Sorgen um ein sprachliches Reinheitsgebot

Der Junge aus Shanghai

Hegel als Erzieher?

Bildung auf Deutsch: Nec scholae, nec vitae

Entlarvt: Ein Professor aus Neuseeland zeigt es den deutschen Einheitsschul-Ideologen!

* Es handelt sich um ein Pseudonym. Der Name des Autors ist der Redaktion bekannt

22. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Intelligenz ist ein veränderlicher Faktor · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , ,

„Es ist Intelligenz, Dummkopf!“
„Aber so ist der Stand der Forschung: Unser intellektuelles Potential ist angeboren.“

Christian Weber in der Süddeutschen Zeitung (SZ v. 14.6.2013) über das Buch von Stern, Neubauer: „Intelligenz“; München 2013

Eine Replik von Hasso Rosenthal

Randnotizen.gifImmer wieder gibt es den Versuch, soziale Ungleichheit ungerechter Produktionsverhältnisse mit fragwürdigen Begabungsbegriffen zu kaschieren. In der Süddeutschen wird ein Buch rezensiert, das in dieser unseligen Tradition steht. Ihr Autor Christian Weber stellt die abenteuerliche Behauptung auf, das Buch „Intelligenz“ (Stern/Neubauer) beschreibe („unsere“) geistigen Fähigkeiten „wie sie wirklich sind“. Unser Denkvermögen werde in weitem Maße durch die Gene bestimmt. Sie sorgten dafür, welches kognitive Potential wir „geerbt“ haben. … weiter

bleistift

Weitere Texte von Hasso Rosenthal

Siehe auch die Mitteilung des Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE): Erfahrungen lassen Hirnzellen sprießen: Studie beleuchtet die Frage, wie Individualität entsteht

25. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Regelmäßiges Frühstücken wirkt sich positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit aus · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. berichtete:

Eine aktuelle Studie der School of Nursing an der Universität Pennsylvania belegt, dass Kinder, die regelmäßig fast jeden Tag frühstücken, sowohl bei ihren Sprachfertigkeiten als auch beim IQ-Test besser abschneiden als Kinder, die häufiger auf ihr Frühstück verzichten. … Den ganzen Artikel lesen

25. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Intelligenter durch Computerspiele · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Intelligenz lässt sich durch geeignete Computerspiele steigern. Das konnten Psychologen der Universität Würzburg jetzt in einer Untersuchung an bayerischen Förderschulen nachweisen. Der Effekt fiel überraschend hoch aus. … weiter