14. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für G8 oder G9? Fördert eine längere Beschulung die Intelligenz? · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

Mitteilung: Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Ein Forscherteam der Universitäten Dortmund und Marburg hat untersucht, wie sich die Beschulungsdauer auf Leistungen in Intelligenztests auswirkt. In zwei Studien verglichen sie die Intelligenztestwerte von G8- und G9-beschulten Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren.

G9-Schüler schnitten in beiden Studien in fast allen Bereichen besser ab als G8-Schüler. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift „Cognitive Development“ veröffentlicht. … weiter

 

18. September 2013 · Kommentare deaktiviert für Mittlere Reife im verkürzten gymnasialen Bildungsgang G 8 · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: ,

Die rechtslupe.de berichtete am 15.8.2013:

Während Schüler des herkömmlichen gymnasialen Bildungsganges (G 9) am Ende der gymnasialen Mittelstufe eine Gleichstellung mit dem Realschulabschluss erreichen, erfolgt für G 8 – Schüler am Ende der gymnasialen Mittelstufe lediglich eine Gleichstellung mit dem Hauptschulabschluss. Eine Gleichstellung mit dem Realschulabschluss kann bei G8 – Schülern dagegen erst nach einem Jahr in der gymnasialen Oberstufe erreicht werden. Mit dieser Begründung hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in dem hier vorliegenden Fall die Berufung eines Schülers zurückgewiesen, … Den ganzen Bericht lesen

Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 13. August 2013 – 7 A 2057/12

08. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert für Scheitern muss sein, aber nicht zu oft · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , ,

G8-Abitur in Bayern

Ein Kommentar von Thomas Steinfeld

In Bayern wurden alle schriftlichen Abiturprüfungen noch einmal wohlwollend geprüft – auf Anweisung des Ministers. Doch die Herabsetzung der Standards ist nur auf den ersten Blick zum Wohle der Schüler. Sie offenbart vielmehr eine doppelte Gleichgültigkeit.

Als das bayerische Kultusministerium in der vergangenen Woche den Direktoren der Gymnasien die Weisung erteilte, man möge die Arbeiten zum schriftlichen Abitur noch einmal – und zwar sehr wohlwollend – prüfen, und außerdem die Maßstäbe für das Bestehen des Abiturs herabsetzte, blieb die Empörung zwar nicht aus: Die Lehrer beschwerten sich über die ihnen zusätzlich aufgebürdete Arbeit, der Philologenverband beklagte die knappe Vorbereitungszeit sowie die zu geringe Zahl der Unterrichtsstunden in den "Kernfächern", und viele, Eltern wie Lehrer, hielten wieder einmal die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre für eine schlechte Idee. … weiter