02. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Wenn leistungsstarke Klassen ein Nachteil sind · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Studie der Tübinger Bildungsforschung zeigt: Besonders begabte Kinder werden in überdurchschnittlich guten Klassen oft übersehen

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Sehr begabte Kinder haben in Klassen mit einem überdurchschnittlich hohen Intelligenzniveau oft das Nachsehen. Denn, wenn es darum geht, ihre hohe Begabung zu erkennen und zu fördern, werden ihre Begabungen leichter übersehen.

Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen in einer Studie herausgefunden. Das Forscherteam hat außerdem untersucht, welche Rolle die Einstellung und Vorerfahrung des Lehrers spielen, wenn sie begabte Kinder für Förderprogramme nominieren. … weiter

Quelle: Uni Tübingen/idw-online.de

22. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Intelligenz ist ein veränderlicher Faktor · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , ,

„Es ist Intelligenz, Dummkopf!“
„Aber so ist der Stand der Forschung: Unser intellektuelles Potential ist angeboren.“

Christian Weber in der Süddeutschen Zeitung (SZ v. 14.6.2013) über das Buch von Stern, Neubauer: „Intelligenz“; München 2013

Eine Replik von Hasso Rosenthal

Randnotizen.gifImmer wieder gibt es den Versuch, soziale Ungleichheit ungerechter Produktionsverhältnisse mit fragwürdigen Begabungsbegriffen zu kaschieren. In der Süddeutschen wird ein Buch rezensiert, das in dieser unseligen Tradition steht. Ihr Autor Christian Weber stellt die abenteuerliche Behauptung auf, das Buch „Intelligenz“ (Stern/Neubauer) beschreibe („unsere“) geistigen Fähigkeiten „wie sie wirklich sind“. Unser Denkvermögen werde in weitem Maße durch die Gene bestimmt. Sie sorgten dafür, welches kognitive Potential wir „geerbt“ haben. … weiter

bleistift

Weitere Texte von Hasso Rosenthal

Siehe auch die Mitteilung des Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE): Erfahrungen lassen Hirnzellen sprießen: Studie beleuchtet die Frage, wie Individualität entsteht