Mitteilung: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Neuer Lebensabschnitt, Prüfungsdruck, Zukunftsangst: Jeder vierte Studierende klagt über ein hohes Stresserleben (25,3 Prozent) und Erschöpfung (24,4 Prozent) – mögliche Vorboten eines Burnouts. Insbesondere weibliche Studierende fühlen sich psychisch belastet: So gibt jede fünfte Studentin (21,2 Prozent) an, unter den Symptomen einer sogenannten generalisierten Angststörung zu leiden und jede sechste Studentin hat Anzeichen eines depressiven Syndroms (16,9 Prozent). … weiter


Quelle:
www.dzhw.eu
www.idw-online.de

Psychische Erkrankungen aufgrund von Stress sind keine Berufskrankheiten. Denn im Falle von Erkrankungen, die möglicherweise auf Stress zurückzuführen sind, fehlt es an den erforderlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Insbesondere wird im Zusammenhang mit Depressionen eine Vielzahl von möglichen Ursachen diskutiert.

Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 27. April 2018 – L 3 U 233/15


Quelle: www.dgb.de/einblick – Gewekschaftlicher Info-Service Nr. 9 v. September 2018

Studie: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

MRT-Studie mit 65 Jugendlichen aus Los Angeles: Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der University of Southern California hat den Zusammenhang zwischen Stresseinflüssen in Form von Gewalterleben und der Hirnstruktur von Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Human Brain Mapping veröffentlicht. … weiter


Quelle:
www.mpib-berlin.mpg.de
www.idw-online.de
©Foto: geralt, pixabay.com, Lizenz: CC0

Mitteilung: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann

Stress am Arbeitsplatz wirkt sich häufig auch negativ auf die Beziehung sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden des Partners oder der Partnerin aus. Eine strikte Trennung von Beruf und Privatleben hilft, arbeitsbedingten Stress vom Partner fernzuhalten.

Die Wissenschaftler der Griffith University in Queensland, Australien, sprechen sich für eine erhöhte Work-Life-Balance aus, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. … weiter


Quelle:
www.ranke-heinemann.de
www.idw-online.de

18. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Stress hilft beim Verlernen von Angst · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Neue Erkenntnisse über das Extinktionslernen könnten nützlich für Therapien sein

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Stress kann positive Effekte auf das Extinktionslernen haben, bei dem zuvor erlernte Assoziationen aufgelöst werden. Wie Kognitionspsychologen der Ruhr-Universität Bochum herausfanden, sorgt Stress dafür, dass das Extinktionslernen unabhängig vom Kontext erfolgt. Das könnte zum Beispiel für Therapien von Angststörungen nützlich sein.

Dr. Shira Meir Drexler, Prof. Dr. Oliver Wolf und Privatdozent Dr. Christian Merz vom Bochumer Institut für Kognitive Neurowissenschaft beschreiben die Ergebnisse in der Zeitschrift Behavior Therapy. … weiter


Quelle: http://news.rub.de

13. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Studie: 87 Prozent der Menschen in Deutschland sind gestresst · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Studie: pronova BKK

Jeder Zweite glaubt, von Burnout bedroht zu sein. Sechs von zehn Befragten klagen zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der pronova BKK. … weiter

Quelle: www.pronovabkk.de

18. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Verantwortung als Belastung: Verantwortungsvolle Chefs empfinden am meisten Stress · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)

Sind sich Menschen in Machtpositionen ihrer Verantwortung bewusst, erleben sie mehr Stress als Mächtige, die eher ihre Freiräume erkennen.

Das zeigt eine aktuelle Studienreihe des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen. Wenn Mächtige über ihre Verantwortung (statt ihre Freiräume) nachdenken, handeln sie zwar rücksichtsvoller – gleichzeitig erhöht sich aber ihr körperliches Stresslevel. … weiter

Quelle: www.iwm-tuebingen.de | www.idw-online.de

14. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Voll im Prüfungsstress · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

In Klausurphasen fühlen sich viele Betroffene besonders gestresst. Dass Stress unser Immunsystem beeinflussen kann, ist bekannt.

Psychologen und Immunologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung haben nun analysiert, wie sich Prüfungsstress auf unser Abwehrsystem auswirkt. Dabei haben die Forschenden auch untersucht, ob Persönlichkeitseigenschaften die Immunantwort auf Stress beeinflussen. Die Studie ist jetzt im Open-Access-Journal PLOS ONE veröffentlicht worden. … weiter

Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung | idw-online.de

28. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Selbsthilfebuch wirkt gegen Burnout und Stress – ganz ohne Therapeut · Kategorien: Lesezeichen, mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Basel

Gut ein Drittel der Arbeitnehmenden fühlen sich durch ihren Job gestresst. Interventionen gegen Stress und Burnout gibt es zwar, oft sind sie aber für viele Arbeitnehmende nicht zugänglich.

Ein Selbsthilfebuch, basierend auf der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), hat das Potenzial, ganz ohne Therapeutenkontakt Burnout, Stress und Symptome der Depression zu reduzieren. Dies berichten Forschende der Universität Basel in der Fachzeitschrift «Work & Stress». … weiter

Quelle: Uni Basael | idw-online.de


Im dgvt-Verlag ist das Buch “In Abstand zur inneren Wortmaschine
Ein Selbsthilfe- und Therapiebegleitbuch auf der Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)” erschienen. Autoren: Hayes, Steven C., mit Spencer Smith

Daten zum Buch:
In Abstand zur inneren Wortmaschine: ein Selbsthilfe- und Therapiebegleitbuch auf der Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
von Hayes, Steven C.
Dgvt-Verlag, 2007
303 S.
ISBN: 978-3-87159-069-6

Blog:
siehe auch den Blog: erlebnisoffen.de – Psychologie und Alltag auf der Basis von ACT und darüberhinaus

14. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Angst wirkt sich auf Immunsystem aus · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Angst entsteht, wenn auf auslösende Stimuli eine übermäßige Stressreaktion folgt. Das ist ein wichtiger Schutzmechanismus des Körpers, wenn die Reaktion angemessen ist. Erfolgt sie unkontrollierbar und sind Betroffene länger solch extremen Stressreaktionen ausgesetzt, führt dies vermutlich zu epigenetischen Veränderungen, die sich ungünstig auf den Körper auswirken.

Forscher des Helmholtz Zentrums München und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie sind dem auf den Grund gegangen, indem sie Daten aus breiten Bevölkerungsgruppen mit denen von Patienten verglichen. … weiter

Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie | idw-online.de