Mitteilung: Universität Bremen

Frank J. Müller ist Juniorprofessor für Inklusive Pädagogik im Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften der Universität Bremen. In einer aktuellen Studie hat er Open Educational Resources in Norwegen untersucht. Aus keinem anderen Land der Welt liegen Erfahrungen mit staatlich finanzierten, frei verfügbaren Bildungsmaterialien in dieser Größenordnung vor. Könnte die Verbindung von Digitalisierung und Heterogenität auch ein Weg in die Zukunft für deutsche Schulen werden? … weiter


Quelle:
www.uni-bremen.de
www.idw-online.de

Bildungsgewerkschaft GEW: Wie der Digitalpakt umgesetzt werden sollte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Empfehlungen erarbeitet, wie der Digitalpakt Schule in den Ländern in die Praxis übersetzt werden sollte. Kernbotschaft: Es gilt der Primat der Pädagogik! „Die Technik muss genutzt werden, um das pädagogische Konzept einer Schule bestmöglich umzusetzen. Der Digitalpakt darf nicht dazu führen, dass Schulen sich einseitig an die technischen Möglichkeiten und die Digitalisierung der Lernprozesse anpassen müssen“, stellte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. fest. Schulen wünschten sich mehr Zeit, Unterstützung und Fortbildungsangebote, um gute Medienkonzepte zu entwickeln und in den Unterricht zu integrieren. Ziel sei, digitale Medien sinnvoll in den Unterrichtsfächern einzusetzen. Weiterlesen »

Mitteilung: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

„Bildung und Digitalisierung: Was verändert sich an unseren Schulen?“, so lautete der Titel einer Vortragsreihe wissenschaftlicher Expertinnen und Experten in Frankfurt am Main, die soeben zu Ende gegangen ist. Alle Vorträge stehen jetzt als Videos frei zur Verfügung. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft startet „Bundesforum Bildung in der digitalen Welt“ Teilen und weiterleiten

Mitteilung: GEW Hauptvorstand
 
Frankfurt a.M./Göttingen – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, digitale Medien in der Schule pädagogisch sinnvoll einzusetzen. „Der Digitalpakt ist endlich durch, jetzt können die Gelder fließen. Aber mit der Investition in Infrastruktur und Lehrkräftebildung ist es noch längst nicht getan. Jetzt brauchen wir Konzepte: Digitale Medien können nur zu pädagogischem Mehrwert führen, wenn sie sinnvoll in ein Gesamtkonzept eingebunden sind. Dazu wollen wir einen Beitrag leisten“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied für Schule, am Freitag in Göttingen während der Gründungsveranstaltung des „Bundesforums Bildung in der digitalen Welt“. „Digitalisierung allein ist kein Ersatz für notwendige Reformen wie die Inklusion. Vor allem sind digitale Medien und Lernprogramme aber kein Ersatz für gut ausgebildete Lehrkräfte“, betonte Ansgar Klinger, GEW-Vorstandsmitglied für Berufliche Schulen, mit Blick auf den dramatischen Lehrkräftemangel in Deutschland. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft: „Endlich können Gelder für den Digitalpakt fließen“ – Appell an Bundestag und Bundesrat

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt die weitere Lockerung des Kooperationsverbotes in der Bildung, die der Vermittlungsausschuss des Bundestages und -rates gestern Abend vorgeschlagen hat. „Endlich sind die Voraussetzungen geschaffen, damit die Gelder für den Digitalpakt Schule fließen können. Die Schulen hocken teils schon lange in den Startlöchern, um mit ihren Konzepten für das ‚Lernen in der digitalen Welt‘ loszulegen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. Sie appellierte an die Politikerinnen und Politiker in Bundestag und Bundesrat dem Kompromissvorschlag zuzustimmen. Weiterlesen »

von Brigitte Pick

Im Gespräch …

Das Wort Digitalisierung wird von den meisten Menschen als ein eher vager Veränderungsprozess beschrieben und wahrgenommen.

Jeder kennt Situationen, in denen man staunend vermerkt, dass der Blick in das Smartphone wichtiger erscheint als die Kommunikation mit seinem Gegenüber. Sprachlos sitzen sich Paare im Restaurant gegenüber, das Smartphone ersetzt das Gespräch. Versunken in die Technik rennen Menschen gegen Laternenpfosten, gehen über die Straße ohne rechts oder links zu schauen, rempeln Mitbürger an, schlagen die falsche Richtung ein, oder lassen sich sogar während des Sports im Fitness Studio berieseln, nur keine Ruhe, keine Kontemplation. Der neueste Trend scheint zu sein, selbst während des Schwimmens nicht auf akustische Berieselung durch wasserfeste MP3 Player verzichten zu können. … weiter


  Wir empfehlen wir auch den letzten Aufsatz von Brigitte Pick: Von der wachsenden Rücksichtslosigkeit in einer neoliberalen Welt

 

von Imago

Die Inhalte meiner hier nun folgenden Texte stehen, auch wenn sie auf den ersten Blick von ganz verschiedenen Themen zu handeln scheinen, sehr wohl in Verbindung miteinander! Sie sind – ganz unserer heutigen Zeit entsprechend – mitunter etwas „sperrig“ und vielleicht auch nicht immer ganz leicht zu verstehen, haben jedoch stets einen Wahrheitsgehalt, an dessen Verbreitung mir sehr viel liegt.

Da in unserer heutigen Zeit so vieles immer komplizierter werdend bereits so sehr im Argen liegt, dass wir uns nun schon sehr dicht am Abgrund befinden, die Zeit also immer mehr drängt und es mir auch nicht darum geht, mit meinen Texten einen Schönheitspreis zu gewinnen, möchte ich nun nicht länger „daran herumfeilen“, sondern sie nun einfach als das veröffentlichen, was ich für wirklich bedenkenswert und sehr wichtig halte. … weiter


Foto: xusenru, veränd. Red. Auswege, pixabay.com. Lizenz: CC0

Was es heißt, Lehrkraft im digitalen Zeitalter zu sein

von Joscha Falck

Digitalisierung hat Konjunktur. Das Megathema beflügelt Zukunftsforscher, Konzerne, Journalisten, Philosophen, Bürger und Politiker. Gleichzeitig sorgt es für Verunsicherung: Wohin sich die digitale Gesellschaft entwickeln wird, vermag niemand zu beantworten. Der Diskurs reicht von Schreckensbildern einer digitalen Diktatur (siehe China) über die neue große Arbeitslosigkeit (Richard David Precht) bis hin zu einer neuen Schicht der Nutzlosen, die von ihrer Kaufkraft abgesehen, überflüssig ist (Yuval Harari).
Utopisten und Schwärmer gibt es freilich auch. Nicht zuletzt im Bildungswesen erhofft man sich durch bessere Ausstattung mit digitalen Geräten moderneren und besseren Unterricht.
Der Autor möchte mit diesem Text fragen, welche Trends sich schon heute ablesen, erahnen und auch befürchten lassen. Und er möchte den Versuch einer Antwort wagen, was es heißt, Lehrkraft im digitalen Zeitalter zu sein.

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  siehe auch:

Joscha Falck: Smarte Schulen. Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb

 

Interview mit der Zeitung „Das Parlament“

Mitteilung: Deutscher Bundestag

Der Bundesregierung fehlt aus Sicht der netzpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Anke Domscheit-Berg, eine ganzheitliche Strategie für die Versorgung mit digitaler Infrastruktur. Es sei ein wiedererkennbares Muster der Bundesregierung, Ausbauziele aufzustellen, die nicht erreicht werden und gleichzeitig neue, größere Ziele vorzugeben, „die in der Zukunft liegen, aber dann auch nicht erreicht werden“, sagt Domscheit-Berg im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Ausgabe 3.12.2018). … weiter


Quelle: 
www.bundestag.de/presse


 In der Gesprächsreihe “unter den linden” auf www.phoenix.de zum Thema 

Die verunsicherte Republik – Wie verteidigen wir unser digitales Ich?

diskutierte am 7.1.2019 Anke Domscheit-Berg (MdB, LINKE – Netzpolitikerin) mit Thomas Jarzombek (MdB, CDU – Netzpolitiker) über Sicherheit im IT-Bereich als Reaktion auf die Veröffentlichung von privaten Daten Prominenter durch Hacker. Es moderierte Helge Fuhst. Länge: 45:26 Min.

zur Sendung auf Phoenix

 

11. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Gemeinsame Erklärung zum DigitalPakt Schule · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags:

Mitteilung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek und Hamburgs Schulsenator Ties Rabe, Sprecher der SPD-geführten Bildungsministerien sowie die Koordinatorin der Unionsseite in der Kultusministerkonferenz, die baden-württembergische Kultusministerin, Dr. Susanne Eisenmann, erklären:

“Die Verhandlungen zum DigitalPakt Schule sind auf der Zielgeraden. Wir sind zuversichtlich, die Verwaltungsvereinbarung am 6. Dezember 2018 zwischen Bund und Ländern zu beschließen. Letzte offene Fragen müssen noch geklärt werden. Das betrifft unter anderem die Förderfähigkeit von Glasfaseranschlüssen an Schulen und Möglichkeiten der Anrechenbarkeit von Eigenleistungen der Länder.” Weiterlesen »