Mitteilung: Forschungszentrum Jülich

Sport ist gesund, Alkohol und Rauchen sind es nicht. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung durchgesetzt. Jülicher Forscherinnen und Forscher zeigen in einer aktuellen Studie, wie stark sich eine gesunde beziehungsweise ungesunde Lebensführung auch im Gehirn widerspiegelt.

Überraschend klar lässt sich in unserem Denkorgan zudem ablesen, wie stark ein Mensch in sein soziales Umfeld eingebunden ist. Die Ergebnisse der Studie wurden Anfang Februar in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. … weiter


Quelle:
www.fz-juelich.de
www.idw-online.de
Grafik: 3dman_eu, pixabay.com;Lizenz: CC0

Psychologe der Universität Vechta berät zu Diskriminierung und Ausgrenzung im Sport

Mitteilung: Universität Vechta

„Muss eine Frau Männerfußball kommentieren? Lasst doch den Männern wenigstens diese Domäne.“ – „Ich würde gerne einen schwarzen Spieler verpflichten, aber die Fans wollen das nicht.“ – „Ich hatte vor der Saison ein Angebot aus England. Wäre ich bloß hingegangen. In England ist Fußball wenigstens noch Männersport – und nichts für Tunten.“

Nach wie vor werden viele Menschen diskriminiert: Aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Ethnie, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, ihres Alters oder oder oder… Auch die Medien sprechen, leider in jüngster Zeit vermehrt, fast täglich von Vorfällen auf Schulhöfen oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Ein Ort, der im Kontext Diskriminierung vielleicht nicht sofort ins Auge fällt, ist der organisierte Sport. Doch auch hier ist, genauso wie in der Gesellschaft gesamt, die Akzeptanz von Vielfalt noch lange nicht durchgesetzt. … weiter


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www.uni-vechta.de
www.idw-online.de

27. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Das Gegenüber entscheidet, wie ich mich verhalte · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sozialpsychologische Studie belegt: Das Aufwachsen in einer sozialen Klasse ist prägend für das spätere Auftreten, noch mehr aber die Kommunikationssituation

Sind Menschen mit mehr Geld und Bildung dominanter und weniger warmherzig? Eine sozialpsychologische Studie an der Goethe-Universität hinterfragt Stereotypen. 
Wie wird unser Verhalten durch unsere soziale Klasse beeinflusst? Diese Frage beschäftigt die Soziologie schon seit jeher. Je nachdem, ob Menschen in einem Arbeitermilieu aufwachsen oder in einem Akademikerhaushalt, übernehmen sie für diese Schicht charakteristische Verhaltensweisen, so die Hypothese. Die Frankfurter Sozialpsychologin Dr. Anna Lisa Aydin hat neue Belege für diese Hypothese gefunden. … weiter


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www.uni-frankfurt.de
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©Grafik: worker, openclipart.org, Lizenz: CC0

28. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Ausgegrenzt oder zugehörig: Erste Kontakte sind entscheidend · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Mitteilung: Universität Zürich

Soziale Ausgrenzung ist nicht immer eine Disziplinierungsmaßnahme, sondern oft ein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Dann nämlich, wenn sich Menschen verbünden, die bereits in früheren Situationen einen positiven Austausch hatten. Zu diesem Resultat kommen Forscher des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich. … weiter

Quelle: www.media.uzh.ch

18. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Feindseligkeit gegenüber Minderheiten kann anstecken · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , ,

Wenn im eigenen Umfeld andere ethnische Gruppen angefeindet werden, finden sich leicht Nachahmer

Mitteilung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Ethnische Konflikte eskalieren oft überraschend schnell. Welchen Einfluss das Umfeld darauf hat, dass sich Menschen plötzlich feindselig verhalten, haben Forscher kürzlich mithilfe von Experimenten untersucht. Dabei stellten sie fest, dass Anfeindungen gegenüber anderen ethnischen Gruppen deutlich mehr Nachahmer finden als Anfeindungen gegen Mitglieder der eigenen sozialen Gruppe. … weiter

Quelle:  www.mpg.de | www.idw-online.de

29. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Armut schwächt die sozialen Beziehungen · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: , , ,

Studie: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Wenn Menschen finanziell absteigen und nur noch ein Einkommen unter der Armutsgrenze zur Verfügung haben, führt das dazu, dass sich ihre sozialen Beziehungen verschlechtern. Das belegt nun erstmals eine für Deutschland repräsentative Studie auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin.

Demnach treffen sich in Armut geratene Menschen seltener als zuvor mit Bekannten, Kollegen und Kolleginnen oder Menschen in ihrer Nachbarschaft. Außerdem verändert sich ihr Freundeskreis. Dort finden sich immer weniger Menschen mit einem festen Job. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „European Sociological Review“ veröffentlicht. … weiter

Quelle: SOEP | idw-online.de

 

02. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Besser ein «Nein» als gar keine Antwort · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Mitteilung: Universität Basel

Wer einen sozialen Ausschluss erlebt, benötigt nur ein Minimum an Aufmerksamkeit, um seine negativen Gefühle zu reduzieren. Auch Absagen oder unfreundliche Kommentare fördern das Wohlbefinden mehr als von anderen Personen ignoriert zu werden. Diese Erkenntnis hat wichtige Implikationen für die Behandlung von Bewerberinnen und Bewerbern bei Auswahlprozessen, wie Psychologen der Universität Basel und der Purdue University in der Zeitschrift Personality and Social Psychology Bulletin berichten. … weiter

Quelle: Uni basel | idw-online.de