09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Nachahmung des Gegenübers führt zu höherer Beliebtheit beim Kennenlernen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Studie: Universität Leipzig

Die spontane Nachahmung des verbalen und nonverbalen Verhaltens des Gegenübers – soziales Mimikry – ist eine unbewusste Strategie, um Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Wir ahmen beispielsweise den Akzent, die Mimik, die Gestik oder die Haltung der anderen Person nach. Inwieweit unterscheiden sich Menschen in ihrem Nachahmungsverhalten und welchen Einfluss hat das auf die Sympathie beim Kennenlernen?

Das haben Forscher der Universität Leipzig und der Freien Universität Berlin in einer gemeinsamen Studie untersucht und ihre Ergebnisse jetzt in der renommierten Fachzeitschrift “Psychological Science” veröffentlicht. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

29. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Armut schwächt die sozialen Beziehungen · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: , , ,

Studie: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Wenn Menschen finanziell absteigen und nur noch ein Einkommen unter der Armutsgrenze zur Verfügung haben, führt das dazu, dass sich ihre sozialen Beziehungen verschlechtern. Das belegt nun erstmals eine für Deutschland repräsentative Studie auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin.

Demnach treffen sich in Armut geratene Menschen seltener als zuvor mit Bekannten, Kollegen und Kolleginnen oder Menschen in ihrer Nachbarschaft. Außerdem verändert sich ihr Freundeskreis. Dort finden sich immer weniger Menschen mit einem festen Job. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „European Sociological Review“ veröffentlicht. … weiter

Quelle: SOEP | idw-online.de

 

25. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Wege in die Resilienz · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , , ,

Eine Besprechung von Mirriam Prieß‘ Buch „Resilienz. Das Geheimnis innerer Stärke“

von Günther Schmidt-Falck

In den letzten Jahren hat die scheinbare Modekrankheit „Burnout“ wie eine Seuche um sich gegriffen. Kaum ein Lebensbereich scheint davon ausgenommen, und es gibt tausenderlei Auslöser sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Ganz besonders betroffen sind davon auch die Lehrer: Die Zahl derer, die mit 55 oder auch schon früher dem Stress nicht mehr standhalten, wächst von Jahr zu Jahr.

Trotzdem: Es gibt Menschen, die ganz offensichtlich belastbarer sind als andere. Wie machen sie das? Warum steckt die eine Lehrkraft die Unterrichtsstörungen leichter weg als die andere? Wie schafft der Kollege es, trotz seiner zwei kleinen Kinder den Tag mit Vorbereitung, Noten, Zeugnissen und nicht enden wollenden Konferenzen souverän zu strukturieren? Woher nimmt er die Kraft, nebenbei noch Pläne zu schmieden, Ideen umzusetzen und Hoffnungen zu entwickeln? … weiter

31. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Beziehungstraining: 50 Übungseinheiten für die Schulpraxis · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , ,

Rezension des gleichnamigen Buches von Reinhold Miller Miller_Beziehungstraining

von Heike Wagner

Das neueste Buch von Reinhold Miller ist keines, das man einfach von vorne bis hinten durchliest. Es ist ein Arbeitsbuch, das dem Leser einiges abverlangt. Aber: Alle im Schulalltag Stehenden werden von diesem gut strukturierten und fundierten Buch profitieren, sei es am Anfang des Berufsweges, sei es nach langjähriger Berufserfahrung. … weiter

15. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Eltern als Leitwölfe · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

Juul_Leitwoelfe_seinRezension des Buches „Leitwölfe sein“ (Jesper Juul)

von Detlef Träbert

Wölfe sind intelligente Tiere. Vor allem verfügen Sie über soziale Intelligenz, sind familienorientiert und wissen Ihr Rudel zusammenzuhalten.

„Ich denke, der Schlüssel für erfolgreiche Familien heißt bei Menschen wie bei Wölfen: Beziehung und Vertrauen“ (S. 18), sagt der dänische Familientherapeut und Bestseller-Autor Jesper Juul. Darum plädiert er in seinem neuen Buch*) „Leitwölfe sein“ für – so der Untertitel – „Liebevolle Führung in der Familie“. … weiter

12. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Die Attraktion von Dominanz · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Konstanzer Psychologen haben einen Zusammenhang zwischen bestimmten Charaktereigenschaften und dem Wunsch nach einem dominanten Partner gefunden

Mitteilung: Universität Konstanz

Welche Eigenschaften haben Menschen, die sich zu einem dominanten Partner hingezogen fühlen? Dieser Frage gingen Psychologen an der Universität Konstanz nach.

In einer Online-Untersuchung kamen Dr. Gilda Giebel und ihre Kollegen zum Ergebnis, dass Menschen, die ein hohes Erregungslevel brauchen und aufregende soziale Aktivitäten suchen, starke Tendenzen hin zu einem dominanten Partner zeigen. Das gleiche gilt für Frauen, die Ängstlichkeit als Charaktereigenschaft aufweisen. Mit einer Ausnahme. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Personal Relationships veröffentlicht. … weiter

Quelle: Uni Konstanz/idw-online.de

09. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Unzeitgemäße Anmerkungen zum Umgang mit Menschen – nicht nur im Gefängnis · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , , ,

faces_by_geralt_pixabay.com_CC0Götz Eisenberg schreibt in seinem neuen Aufsatz

Unzeitgemäße Anmerkungen zum Umgang mit Menschen – nicht nur im Gefängnis

… Wenn meine Grundannahme richtig ist, dass Kriminalität (überwiegend) die Folge negativer Beziehungserfahrungen ist, würde sich daraus ein ganz anderes Konzept des Umgangs mit den Gefangenen ergeben. Nämlich eines, das auf Kontinuität und Verlässlichkeit setzt. Ich könnte mich mit dieser Annahme sogar auf Resultate der Hirnforschung berufen, die nachgewiesen hat, das Lernen in emotional besetzten Kontexten und mit emotionaler Begleitung leichter und besser in Gang kommt. Es braucht also persönliche Übertragung zwischen lebendigen Menschen, damit nachhaltiges Lernen in Gang kommt. Fehlt sie, ist Unterricht nur eine Dressur und seine Inhalte bleiben den Schülern äußerlich. …

Der Text ist eine Aufforderung an Menschen in Beratungsprozessen – in Gefängnissen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen -,   sich aufeinander einzulassen, In-Beziehung-zu-treten, Bindungen aufzubauen, Empathie und Akzeptanz zu entwickeln. Eisenberg sagt: “Die stärkste Motivationsdroge für den Menschen ist der andere Mensch.”

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19. September 2013 · Kommentare deaktiviert für Frei von Erziehung, reich an Beziehung · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

Miller_Reich_an_BeziehungEine Rezension über das neue Buch von Reinhold Miller

von Günther Schmidt-Falck

Wer frei von Erziehung ist,
ist offen für Beziehungen.
Diese Offenheit ermöglicht
zwischenmenschlichen Reichtum,
keine Selbstverständlichkeit,
sondern Geschenk.

Mit diesen eindringlichen Worten endet Reinhold Millers neues Buch »Frei von Erziehung, reich an Beziehung« und mit ihnen soll diese Rezension beginnen. Der Untertitel stellt eine Forderung für die Zukunft auf: »Plädoyer für ein neues Miteinander«.

Reinhold Miller, Autor zahlreicher Bücher, Lehrerfortbildner, Coach und Supervisor und wohl der wichtigste „Beziehungsdidaktiker“ im pädagogischen deutschsprachigen Raum, hat ein beeindruckendes Werk vorgelegt. … weiter

tip

 

Die Zeit online hat auf die Hattie-Studie hingewiesen:

Ich bin superwichtig!

Kleine Klassen bringen nichts, offener Unterricht auch nicht. Entscheidend ist: Der Lehrer, die Lehrerin. Das sagt John Hattie. Noch nie von ihm gehört? Das wird sich ändern.

Ein neuer Name geht um in der Pädagogik. Man liest ihn in Aufsätzen und hört ihn in Vorträgen. Einige der wichtigsten deutschen Schulforscher kommen ohne ihn nicht mehr aus. Und schon bald, das sei prophezeit, werden es alle sein. Vom »Hattie-Faktor« und vom »Hattie-Ranking« ist die Rede. Und man fragt: »Was steht bei Hattie dazu?« … Den ganzen Artikel lesen

tip

Weitere Infos mit und über John Hattie und über seine Studienergebnisse:

Interview von Regine Berger mit John Hattie im Rahmen eines Workshops von VisiblelearningPlus in London am 16.04.2013. Zu den einzelnen Fragen gibt es jeweils ein Filmchen mit John Hattie, dessen Link auf der Seite angeklickt werden kann. Die Antworten werden übersetzt.

Kurzfassung der Ergebnisse der Hattie-Studie auf Lernmix

Die Hattie-Studie im Download als pdf-Datei

Stellungnahme der “Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V.” zur Hattie-Studie

John Hattie: Was macht guten Unterricht aus?

10. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Geld in Paarbeziehungen – Finanzen sind ein konfliktträchtiges Thema zwischen Mann und Frau · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Wenn sich Männer und Frauen in Paarbeziehungen über Geld streiten, hängt dies meist damit zusammen, dass sie sich unbewusst mit den monetären Konflikten in ihren Herkunftsfamilien auseinandersetzen. „Der Geldstil, den sie in ihrer Beziehung zu realisieren suchen, wird in ihrer lebensgeschichtlichen Vergangenheit vorbereitet. In dieser Zeit kommt es zu Identifikationen und Gegenidentifikationen mit den Geldbotschaften, die ihnen ihre Eltern und andere signifikante Bezugspersonen vermittelt haben“, konstatiert der Frankfurter Sozialpsychologe Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl in seinem Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazin Forschung Frankfurt. … weiter

Quelle: PM v. 1.10.2012 – Goethe-Universität Frankfurt am Main/idw

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