16. August 2018 · Kommentare deaktiviert für „Jedes Kind muss lesen lernen!“ PEN-Zentrum Deutschland unterstützt „Hamburger Erklärung“ · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Termine und Aktionen · Tags: ,

Mitteilung: PEN-Zentrum Deutschland e.V.

Das PEN-Zentrum Deutschland unterstützt mit Nachdruck die „Hamburger Erklärung“, mit der sich eine Gruppe von Hamburger Persönlichkeiten aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Kultusministerkonferenz sowie die für Bildungspolitik zuständigen Akteure in den Bundesländern wendet. Dass knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland nicht so lesen kann, dass der Text zugleich auch verstanden wird, und dass Deutschland im internationalen Vergleich seit 2001 von ehemals Platz 5 auf Platz 21 aller beteiligten Länder abgerutscht ist und somit unter dem EU- wie auch dem OECD-Durchschnitt liegt, ist ein Skandal, der nicht länger hingenommen werden kann. Weiterlesen »

12. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Lesen im digitalen Medium geht anders · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Im Frühjahr 2018 steht mit der nächsten PISA-Erhebung zum dritten Mal ein umfassender Test der Lesekompetenz fünfzehnjähriger Schülerinnen und Schüler weltweit an.

Prof. Johannes Naumann von der Goethe-Universität und PD Christine Sälzer (Technische Universität München) weisen im Vorfeld erstmals nach, dass sich die Fähigkeiten deutscher Schülerinnen und Schüler beim Lesen digitaler Texte nicht mit ihren Fähigkeiten beim Lesen gedruckter Texte decken. … weiter

Quelle: www.uni-frankfurt.de | idw-online.de


Foto/©: coyot, ver. Red. Auswege, pixabay.com, Lizenz: CC0

09. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Stabile Ergebnisse bei zunehmenden Herausforderungen – Lesen muss gestärkt werden · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , ,

Die Leseleistungen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland sind seit 2001 stabil über dem internationalen Mittelwert – trotz einer zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft.

Mitteilung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Leseleistungen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland sind seit 2001 stabil über dem internationalen Mittelwert – trotz einer zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft. Dies zeigen die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2016, die heute in Berlin vorgestellt wird. Allerdings ist es Deutschland nicht gelungen, seine Position in der internationalen Rangfolge zu halten. … weiter

Quelle: www.bmbf.de


Zur Downloadseite der Ergebnisse von IGLU 2016

26. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

Studie: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Lesen ist eine derart junge kulturelle Errungenschaft, dass im Gehirn noch kein eigener Platz für sie vorgesehen ist. Während wir lesen lernen, werden daher Hirnregionen umfunktioniert, die bis dahin für andere Fähigkeiten genutzt wurden. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute in Nijmegen und Leipzig haben herausgefunden, dass sich das Gehirn dabei so grundlegend verändert, dass sich selbst evolutionär sehr alte, tiefverborgene Strukturen an die neue Herausforderung anpassen. Zu diesen Erkenntnissen gelangte das Team anhand einer großangelegten Studie in Indien, in der Analphabetinnen sechs Monate lang lesen und schreiben lernten. … weiter

Quelle: www.cbs.mpg.de /  idw-online.de
©Grafik: ohnny-automatic; openclipart.org, Luizenz: CC0

13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Sprachentwicklung fördern: Häufig vorlesen und High-Tech-Spielzeug reduzieren · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Daten und Fakten, Kultur- und Lebenswege, mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Auf der Seite des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. haben wir folgenden Bericht (v. 9.3.2016) gefunden:

Sprachentwicklung fördern: Häufig vorlesen und High-Tech-Spielzeug reduzieren
Vorlesen fördert die Sprachentwicklung, während High-Tech-Spielzeug sie möglicherweise verlangsamen kann. Denn einer Studie der Northern Arizona Universität zufolge nimmt technisches Spielzeug zwar die Aufmerksamkeit eines Kindes gefangen, kann aber nicht die Qualität einer Wechselwirkung zwischen Eltern und Kind herstellen. Die verbale Entwicklung eines Kindes hängt vom Austausch mit Erwachsenen und Gleichaltrigen ab. Den ganzen Bericht lesen

26. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Lesenlernen: wie Jungen schon im Vorschulalter motiviert werden können · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , , , ,

abc-blocks-petri-lummema-01Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie

Jungen sind weniger motiviert, Lesen zu lernen, wenn sie von Erzieherinnen betreut werden, die sehr traditionell gegenüber Geschlechterrollen eingestellt sind. Das zeigt eine aktuelle Studie von Psychologinnen der Freien Universität Berlin und der Universität Kassel.

Die Autorinnen befragten 135 Erzieherinnen zu ihren Einstellungen gegenüber Geschlechterrollen und untersuchten parallel bei den von ihnen betreuten Jungen und Mädchen die Lesemotivation im Vorschulalter und ihre Lesefähigkeiten ein Jahr nach Schuleintritt. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht. … weiter

Quelle: www.dgps.de

14. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für GEW zu IGLU und TIMSS: Positive Entwicklung von 2006 nicht fortgesetzt, Lesekompetenz sinkt wieder · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , ,

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

gew_logo_drot_kl.gifFrankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wirft den Kultusministern vor, die Ergebnisse der neuen Grundschulstudien schön zu reden und Alarmsignale zu ignorieren. “Bereits seit einigen Jahren gibt es deutliche Anzeichen, dass die Grundschulen durch die Vielzahl schlecht vorbereiteter ‚Reformmaßnahmen’ in ihrer positiven Entwicklung gestört worden sind. Jetzt zeigt sich, dass der positive Trend von 2006 nicht fortgesetzt und in der Lesekompetenz nicht einmal gehalten werden kann”, sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule und stellvertretende Vorsitzende, am Dienstag in einer ersten Reaktion auf die Grundschulstudien IGLU und TIMSS. Weiterlesen »

28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Der Bonner Silben-Lesetest – Test der Dekodierungs- und Leseleistung · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Unterricht und Erziehung · Tags: , , ,

Eine neue Lesediagnose ab Mitte der 1. Klasse und die daraus folgenden Hilfen für das Lesenlernen – Fallbericht aus der Praxis der Lerntherapie

von Gisela Melenk

Eine häufig gemachte Erfahrung am Ende der ersten Klasse: Wir möchten wie schon im Sprachrohr Lerntherapie über Louis (Name geändert) berichten, der am Ende der 1. Klasse zu uns kam, weil er in der Schule das Lesen verweigerte. Louis kannte die Buchstaben des Alphabets, bei Wörtern aber fing er an, willkürlich zu raten. … weiter

29. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Forschungsoffensive gegen Leseschwäche in der Grundschule · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Mitteilung: Uni Kassel/Uni Gießen

Wissenschaftler der Universitäten Kassel und Gießen entwickeln ein psychologisch fundiertes Trainingsprogramm, um die Lesefähigkeit von Schülern in der Primarstufe zu fördern und zu verbessern. … weiter

Quelle: PM v. 19.3.2012 – Uni Kassel/Uni Gießen

 

weitere Artikel zum Thema: 

Mit Training im Kinderhirn die Lesefähigkeit aufbauen

24. April 2010 · Kommentare deaktiviert für Mit Training im Kinderhirn die Lesefähigkeit aufbauen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Bericht: idw/ Universität Zürich

Das Hirn von Erwachsenen verarbeitet Schriftzeichen schnell und unbewusst. Grund dafür ist ein Netzwerk im Hirn, das sich während des Lesenlernens auf die Verarbeitung von Schrift spezialisiert und entscheidend zum flüssigen Lesen beiträgt. Forscher am Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich und dem Agora Center der Universität in Jyväskylä (Finnland) haben nun gezeigt, dass diese Spezialisierung für Schrift sich bereits im Vorschulalter sehr schnell entwickelt, wenn Kinder die Verknüpfungen von Sprachlauten und Buchstaben trainieren. …weiter