von Johannes Schillo

Die AfD legt, was das Auswege-Magazin bereits mehrfach zum Thema gemacht hat (vgl. Schillo 2017, 2018), großen Wert auf eine ideologische Säuberung der politischen Bildung, etwa mit Hilfe von Online-Plattformen, die per Denunziation einschlägiger Lehrkräfte die Verbreitung „linker Ideologien“ unterbinden sollen, oder mit dem Aufbruch einer national gesinnten Bildungsarbeit durch die eigene Desiderius-Erasmus-Stiftung, die 2018 gegründet wurde.

Dazu weitere Informationen von Johannes Schillo. … weiter


  weitere Texte von Johannes Schillo zum Thema “national gesinnter Bildungsarbeit”:

 

 

von Georg Schuster*

Der neue Aufsatz beginnt mit einem Zitat: “Wie leicht wäre es doch, wenn sich das Problem mit der AfD durch Geld lösen ließe.“ (FAZ)

Geld scheint also nichts zu nützen, und so versucht Georg Schuster dem Problem  “Migration und Rechtspopulismus” anderweitig auf die Schliche zu kommen. Er untersucht in sechs Kapiteln die Umstände zu klären: Nicht alle Sympatisanten der Flüchtlingsbewegung und der Willkommenskultur haben sich ihre Argumente gut überlegt. Nicht alle Publizisten und Wissenschaftler, die gegen den Rechtspopulismus anschreiben,  treffen mit ihren Formulierungen den Kern der Probleme. Und was haben wir den Rechten und dem Mainstream zu sagen?

Der Text besteht aus sechs Teilen, die auch unabhängig voneinander zu lesen sind:

  1. Ein Septembermärchen – Dichtung und Wahrheit
  2. Was Befürworter der „Willkommenskultur“ gegen Fremdenfeindlichkeit einwenden
  3. Wie sich besorgte Publizisten den Rechtspopulismus erklären
  4. Was den Rechten zu sagen wäre
  5. Haben die Arbeiter ein Vaterland?
  6. Was in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist

Der Autor schreibt am Ende seines Aufsatzes: “Das, was als „Rechtsruck in Deutschland und Europa“ bezeichnet wird, muss schon seine Grundlage im politischen Mainstream haben, damit der Rechtpopulismus flächendeckend in die Parlamente einziehen kann.”

zum Anfang des Aufsatzes


*Es handelt sich um ein Pseudonym. Der richtige Name des Autors ist der Redaktion bekannt.
Foto: photosforyou, pixabay.com, Lizenz: CC0

von Johannes Schillo

Auf dem Augsburger Parteitag der AfD im Juni 2018 wurde ein längerer Streit entschieden: Die Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V. (DES) – und nicht das konkurrierende, mit dem Namen Gustav Stresemann verbundene Unternehmen – ist jetzt offiziell als parteinahe Stiftung anerkannt.

Mit dieser Entscheidung, heißt es auf der Stiftungs-Website (erasmus-stiftung.de), „kann die Arbeit für eine alternative politische Bildung weiter ausgebaut und auf eine gesellschaftliche Breitenwirkung hingearbeitet werden“. Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter

 

Mitteilung: GEW KV Weißenburg – Gunzenhausen

In einer Presseerklärung nimmt der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Alternative für Deutschland (AfD) und ihrer Bildungspolitik Stellung. Nach Auffassung der GEW sind die Positionen der AfD mit den Werten und Zielen der GEW unvereinbar. Mittlerweile geht die Partei gegen ihr unliebsame Lehrkräfte mit Dienstaufsichtsbeschwerden vor. Weiterlesen »

24. August 2018 · Kommentare deaktiviert für AfD-Anhänger: Kritik an Flüchtlingszuwanderung und der Demokratie sind wichtigste Wahlmotive · Kategorien: Daten und Fakten, Lesezeichen · Tags: , , ,

Mitteilung: Uni Leipzig

Kritik an der Flüchtlingszuwanderung und eine generelle Unzufriedenheit mit der Demokratie in Deutschland sind die wichtigsten Gründe für Menschen, die Partei Alternative für Deutschland (AfD) zu wählen. Das haben Prof. Dr. Holger Lengfeld und seine Mitarbeiterin Clara Dilger vom Institut für Soziologie der Universität Leipzig durch die Auswertung von Daten aus einer der größten Bevölkerungsumfragen in Deutschland herausgefunden. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die beiden Wissenschaftler jetzt in der renommierten „Zeitschrift für Soziologie“ veröffentlicht. Weiterlesen »

15. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Keine Alternative für Beschäftigte – AfD-Positionen unter der Lupe · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , ,

“Keine Alternative für Beschäftigte. AfD-Positionen unter der Lupe”, so heißt eine Broschüre des DGB Bayern zu den Positionen der AfD. Sie wurde auf der Grundlage der gleichnamigen Broschüre des DGB-Bildungswerks Thüringen e.V., des IG Metall Bezirks Mitte und von ver.di Thüringen erstellt.

Untersucht werden:

  • Die Medien- und Kommunikationsstrategie der AfD
  • Die Positionen der AfD
    • Staat und Steuern: Mehr Wettbewerb und Steuergeschenke für Reiche und Unternehmen
    • Arbeit, Rente, Arbeitsmarktpolitik: Mehr arbeiten, weniger Sicherheit
    • Bildungspolitik: Uneingeschränktes Leistungsprinzip
    • AidA, AVA und ALARM: Gewerkschaftsfeindliche Arbeitnehmerorganisationen in der AfD
    • Europapolitik: Europafeindlichkeit zu Lasten der Beschäftigten
    • Familienpolitik: Programm der Ausgrenzung und Diskriminierung
    • Gleichstellungspolitik: Zurückdrängung der Frauen aus der Arbeitswelt
  • Die AfD und die „soziale Bewegung von Rechts“ in Bayern
  • Gewerkschaften und AfD – Positionen auf einen Blick

Wer nur einen vergleichenden Überblick erhalten will, wird in der Tabelle “Gewerkschaften und AfD – Positionen auf einen Blick” auf S. 43 fündig.

Direktdownload der Broschüre (pdf-Datei, 1,9 MB)

 

01. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für GEW zur Großen Anfrage der AfD zur politischen Neutralität an Hamburger Schulen · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , ,

Falsches Verständnis von politischer Neutralität“

Mitteilung: GEW Hamburg

Die AfD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg hat eine Große Anfrage zur politischen Neutralität an Hamburger Schulen gestellt (Drucksache 21/12825). Die AfD vermutet, dass es in verschiedenen Fällen zu Verstößen gegen die Verpflichtung zur politischen Neutralität gekommen ist und führt LI-Veranstaltungen, verwendetes Schulmaterial sowie verschiedene Schülerinnen- und Schüler-, sowie Schulaktivitäten an. Sie fordert die Erfassung und Sanktionierung von vermuteten Verstößen und hat nun angekündigt, eine Plattform einzurichten, auf der Verstöße gemeldet werden können. Weiterlesen »

01. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Alternative Parlamentsarbeit für Deutschland · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , , , ,

Die AfD schreitet zur Tat

von Johannes Schillo

Die AfD – die „Alternative für Deutschland“ – hat sich als Teil des deutschen Parteien- und Parlamentssystems etabliert. Dieser „rechtspopulistische“ Aufschwung war im Auswege-Magazin schon mehrfach Thema (vgl. z.B. Schillo 2017), speziell im Blick auf bildungspolitische Programmatik und Aktivitäten der neuen Oppositionsbewegung.

Volksbildung im streng nationalen Sinne ist der Partei ein besonderes Anliegen und sie räumt der Bewusstseinsbildung durch Medien, Pädagogik und politische Kultur hohe Priorität ein. Dadurch, dass sie mittlerweile im Bundestag und in 14 Landesparlamenten vertreten ist, hat sich ihr Wirkungsbereich vergrößert. Wie nutzt sie ihn? … weiter

16. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Verleumdung der Demokratie · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , , , , ,

Ein Kommentar von Hasso Rosenthal

Mit den panikartigen Falschmeldungen durch die ‘sozialen’ Medien nach der Amokfahrt in Münster wird deutlich, wie mit Falschmeldungen Stimmung gegen unsere pluralistische Gesellschaft gemacht wird. So twitterte B. Storch (AfD) 13 Minuten nach der ersten Meldung, der Attentäter sei Islamist. Später korrigierte sie ihre Falschmeldung: „Weil es diesmal (wohl) ein kranker Deutscher war. () Ein Nachahmer islamistischen Terrors schlägt zu.“ Und so wird die Not der Opfer und ihrer Angehörigen instrumentalisiert in Richtung auf Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit.  Weiterlesen »

08. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Männeranteil unter AfD-Anhängern in Westdeutschland größer als im Osten · Kategorien: Peripherie · Tags: , ,

Mitteilung: Uni Leipzig

Nach der Bundestagswahl 2017 ist in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden, dass der klassische AfD-Wähler der ostdeutsche Mann ist. “Schaut man sich die Daten verschiedener Umfragen genau an, kommt man zu einem anderen Schluss”, sagt Prof. Dr. Holger Lengfeld, Soziologe der Universität Leipzig. Er hat die Wahlpräferenz und die Nähe zu einer Partei anhand von Daten aus drei repräsentativen Umfragen analysiert und kommt zu dem Ergebnis: Der Männeranteil unter den AfD-Anhängern ist in Ostdeutschland nicht größer als im Westen. Dort liegt er durchschnittlich sogar höher. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de