Florian Rötzer schrieb im Online-Magazin Telepolis am 12.2.2013:

Nach einer im Vorschulalter beginnenden Langzeitstudie scheint die medikamentöse Behandlung der Aufmerksamkeitsstörung die Symptome nicht zu mildern

Immer mehr Kinder sollen unter dem Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), in den USA werden bereits 7 Prozent aller Kinder wegen ADHS behandelt. Die Diagnosen sind ebenso in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen wie die Verschreibungen von Medikamente wie Ritalin. Umstritten ist sowohl die Ursache von ADHS als auch die Erklärung für deren mutmaßliche Ausbreitung, aber auch die in der Regel medikamentöse Behandlung. … Den ganzen Artikel lesen

Nottingham – Erziehungswissenschaftler raten Eltern mit Kindern, die an der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (AHDS) leiden, zur Konsequenz: Positives Verhalten sollte sofort belohnt, negatives Verhalten sofort sanktioniert werden. Neurologen zeigen in Biological Psychiatry (2010; 67: 624-631), dass dieses Konzept im Gehirn die gleiche Auswirkung hat wie eine Therapie mit Methylphenidat (Ritalin®). Den Ganzen Artikel lesen

Quelle: aertzeblatt.de

09. März 2010 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

aerzteblatt.de berichtete:

San Francisco – Der Ritalin®-Wirkstoff Methylphenidat wirkt in den Corpora amygdaloideum auf zwei verschiedene Dopamin-Rezeptoren, was nach einer Studie in Nature Neuroscience (2010; doi: 10.1038/nn.2506) die unterschiedlichen Wirkungen einmal auf die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dann auf die Lernfähigkeiten erklären könnte. Dabei scheint es zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn zu kommen. Den ganzen Artikel lesen

DrogenPsychotrope Substanzen für Gesunde
Bericht: BundesPsychotherapeutenKammer (BPtK)

Psychotrope Substanzen sind keine Mittel zum IQ-Doping und vor allem nicht ohne Nebenwirkungen. "Psychoaktive Arzneimittel bei Gesunden einzusetzen oder freiverkäuflich zu vertreiben, ist unverantwortlich", warnt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), anlässlich des 15. Deutschen Psychotherapeutentages am 14. November in Lübeck.

"Arzneimittel sollten aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht ohne medizinische Notwendigkeit eingenommen werden." Die Risiken eines unkontrollierten, weit verbreiteten und andauernden Konsums von Methylphenidat (… Medikament Ritalin, Anm. d. Red.) und Modafinil seien noch gar nicht abschätzbar. "An der Rezeptpflicht für psychotrope Substanzen darf nicht gerüttelt werden", fordert BPtK-Präsident Richter. … weiter

Zusätzlicher Download:
Anlage zur Pressemitteilung: Merkblatt "Psychotrope Substanzen"

08. März 2008 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Resteecke · Tags: , , , , , ,

Seit 2005 werden bei Hyperaktivität auch Antidepressiva verabreicht
von Günther Schmidt-Falck

Seit Jahren schon streiten sich Betroffene in Deutschland, was denn nun bei dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit und ohne Hyperaktivität hilft oder nicht. Während die einen auf die chinesische Medizin (TCM), auf Homöopathie oder auf bestimmte Diäten setzen, schwören die anderen auf chemische Mittel. Seit 2005 hat sich ein „neues“ Medikament dazugesellt: das Antidepressivum Strattera. … weiter

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