Handys an Schulen – was ist erlaubt und was nicht?

Wir haben uns das Info-Material auf klicksafe.de und auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe einen Infotext mit Tipps zur Nutzung angesehen

gsf – Handys an Schulen und im Unterricht führen oft zu massiven Problemen. So gibt es SchülerInnen, die halten es keine Minute aus, wenn während des Unterrichts keine Musik über den Stöpsel ins Hirn dudelt, andere haben sich entschieden, dass sie ohne das Handy als Taschenrechner nicht mehr rechnen können. Viele spielen Spiele, schauen mehr oder weniger dämliche Filmchen an und sind immer „erreichbar“. Es kommt sogar vor, dass Eltern während des Unterrichts anrufen, um mitzuteilen, wann der Spössling abgeholt wird. Der „Lebenssinnstifter Handy“ ist überall.

Kein Wunder, dass sich Lehrkräfte gestört und genervt oder auch gesundheitlich wegen des Funkstrahlendampfes im Klassenzimmer beeinträchtigt fühlen.  Manche unter den PädagogInnen führen gar richtige  „Feldzüge“ gegen HandybenutzerInnen, um die Übeltäter zu entlarven und zu überführen.

Unklar ist nur, was erlaubt ist und was nicht. Dürfen Handys abgenommen werden? Und wenn ja, wie lange? Dürfen sie nicht einmal in die Schule mitgebracht werden? Darf die Schultasche untersucht werden? Oder darf auf dem Handy nachgesehen werden, was drauf ist?

Antworten auf diese Fragen und mehr erteilt das Info-Material „Handys an Schulen: Häufige Fragen und Antworten“ von klicksafe.de. Gut gemacht! Lesen lohnt, um mehr Klarheit in die Aufspürtätigkeiten zu kriegen oder sie vielleicht sogar zu unterlassen.

Download der pdf-Datei „Handys an Schulen: Häufige Fragen und Antworten“

Infos auf der Homepage von klicksafe.de lesen


Auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe findet sich der Aufsatz „Tipps für die Mobilgeräte-Nutzung von Kindern und Jugendlichen“.

Im Vorspann der Aufsatzes heißt es:

Smartphones und Tablet-Computer gehören für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Eltern sollten ihren Kindern deshalb den richtigen Umgang mit Smartphones und Tablet Computern beibringen, sagt BITKOM-Jugendschutzexpertin Adél Holdampf-Wendel und gibt Tipps.

Stimmt. Die Autorin geht auf den Kauf der Geräte und den richtigen Tarif, auf die Installation von Apps und auf den Datenschutz ein sowie auf den Sicherheitsumgang mit der PIN und der Software u.a.mehr. Auch die elterliche Gesprächsbereitschaft wird gefordert. Gut so. Die Themen „Strahlenschutz“ und „Bedeutung des SAR-Wertes“ entfallen leider. Trotzdem lesenswert. Weiterführende Links werden angeboten.

Hier geht es zum Artikel „Tipps für die Mobilgeräte-Nutzung von Kindern und Jugendlichen“