In der ersten Reihe lernt man besser
Der Sitzplatz wirkt sich auf die Lernleistung aus – das zeigt eine Studie der Universität Tübingen in einem virtuellen Klassenzimmer
Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen
Schülerinnen und Schüler lernen nicht auf jedem Platz im Klassenzimmer gleich gut: Eine Tübinger Studie zeigt erstmals, dass Schülerinnen und Schüler mehr lernen, wenn sie nahe bei der Lehrkraft und nicht in der letzten Reihe des Klassenzimmers sitzen. Das gilt für alle Schulkinder gleichermaßen und es gibt keinen stärkeren Effekt bei Kindern mit Schwierigkeiten bei der Selbstregulation von Aufmerksamkeit und Verhalten.
Die Forscherinnen und Forscher der Graduiertenschule und des Forschungsnetzwerkes LEAD an der Universität Tübingen nutzten ein für die Studie eigens programmiertes virtuelles Klassenzimmer. Alle Kinder erlebten darin mittels Virtual Reality (VR-) Brillen die exakt gleiche Unterrichtssituation: entweder von einem Sitzplatz nahe bei der Lehrkraft oder in der letzten Reihe. … weiter
Quelle:
www.uni-tuebingen.de
www.idw-online.de
Grafik: AdamStanislav, openclipart.org. Lizenz: CC0
Schwäbisch Gmünd. Dicke Luft im Klassenraum: Je nachdem, aus welchem Material Tische und Stühle gebaut werden, können sie die Luft mit entsprechenden Schadstoffen belasten. Auch die Art und Weise, wie die Möbel angefertigt werden, spielt dabei eine Rolle. Schuld sind beispielsweise chemisch behandelte Spanplatten oder Konservierungsmittel in Polstern. Das kann sich negativ auf den Lernerfolg auswirken. Neue Lernkonzepte verändern zusätzlich die Anforderungen an die Ausstattung in den Schulen.