26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Vortragsreihe: Psychoanalyse/Psychotherapie im gesellschaftlichen Kontext · Kategorien: Termine und Aktionen · Tags: ,

Vortragsreihe zu einer kritischen Reflexion über die gesellschaftliche Verankerung und Verantwortung von Psychotherapie/Psychoanalyse, über gesellschaftliche Bereiche, die uns als praktizierende Psychotherapeuten tangieren.

Vorträge im 1. Halbjahr 2018:

Mittwoch 25.4.2018
Dr. Andreas Peglau
„Kinder der Zukunft“
Zu Wilhelm Reichs Erkenntnissen über
Neurosenprophylaxe und natürliche Geburt

Mittwoch 9.5.2018
PD Dr. Christoph Seidler
„Du sollst nicht töten.“
Wie gelingt es, Kriege zu führen?

Mittwoch 13.6.2018
Prof. Dr. Ulrike Kluge/Dr. med. Jens Preil
Wie geht Gruppe auf Arabisch?
Analytische Gruppenpsychotherapie mit Geflüchteten und Dolmetschern

Mittwoch 4.7.2018
Prof. Dr. Karl Josef Pazzini
Befreiung der Sexualität: Befreiung von Schuld und Übertragung

Wo: Berlin, Fundus Buchhandlung Knesebeckstr. 20 (nahe Savigny-Platz)

Wann: 20.15 Uhr


verantwortlich:
Dr. Almuth Bruder-Bezzel, Kontakt: Almuth-Bruder-Bezzel (ät) gmx.de
Dr. Uwe Langendorf, Kontakt: uldf (ät) gmx.de

20. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Die Macht der Verdrängung · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Psychologen der Universität Jena stellen Theorie Sigmund Freuds systematisch auf den Prüfstand

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wer unangenehme Gefühle permanent unterdrückt, wird über kurz oder lang krank. Das postulierte bereits Ende des 19. Jahrhunderts der „Vater“ der Psychoanalyse Sigmund Freund. Obwohl häufig zitiert und in der Alltagspsychologie mittlerweile fest verankert, stand der wissenschaftliche Beweis für die Richtigkeit dieser These bislang aus.

„Die Forschung zum direkten Zusammenhang zwischen der Verdrängung negativer Emotionen und dem Auftreten physischer Symptome und Beschwerden beruht bisher auf vielen teils widersprüchlichen Einzelbefunden“, erklärt Prof. Dr. Franz J. Neyer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena diese Forschungslücke. Zwar seien Spekulationen vor allem in der populärwissenschaftlichen Literatur weit verbreitet, so der Psychologe. „Doch ob Menschen, die negative Gefühle vermeiden, tatsächlich häufiger unter körperlichen Krankheiten leiden als andere, ist bislang nicht nachgewiesen worden.“ … weiter

Quelle: PM v. 21.11.2012 – Uni Jena/idw

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