von Johannes Schillo

Die AfD hat die politische Bildung zu ihrem Sorgeobjekt erkoren. Sie beobachtet mit „Meldeportalen“ den Politikunterricht, um dort, wie sie sagt, Neutralität sicherzustellen. Sie hat letztes Jahr aber auch, obwohl sie in ihrer Startphase die „Kartellparteien“ samt deren Finanzierungstricks über parteinahe Stiftungen entschieden bekämpfte, selber eine politische Stiftung gegründet. Die heißt „Desiderius-Erasmus“ (DES) und tritt seitdem mit diversen Aktivitäten hervor. Hier eine erste Bilanz dieses alternativen nationalistischen Aufbruchs- und Volksbildungsprogramms. … weiter

 

1 Kommentar

  1. Klaus Neumann

    Die “Rechten” bzw. die AfD ist innerhalb der bestehenden kapitalistischen bzw. bürgerlichen Verhältnisse deshalb nicht aufzuhalten, da deren Programm im Wesentlichen ein verlängertes bürgerliches Denken ist, das sich in der Krise zunehmend radikalisiert – sozusagen eine radikalisierte CDU/CSU und auch anderer Parteien.
    Letztlich ist die AfD eine (klein)bürgerliche Partei, die inzwischen allerdings zunehmend Unterstützung auch “von oben” und dem Kapital (z.B. in Form von verdeckten Spenden usw.) erhält.
    Der einzige Grund, warum diese hierzulande derzeit noch keine Mehrheit hat, ist, dass die meisten deren nationale Krisendiagnose noch nicht teilen.
    Da braucht es nur eine wirtschaftliche Rezession mit steigenden Arbeitslosenzahlen usw., damit denen die Wähler zulaufen.

    Grüße
    Klaus Neumann