23. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert für Ach, du lieber Schüler! · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , ,

uniabschluss.gifGedanken zu schlechter Lehre, Kommunikationsdefiziten und Beziehungslosigkeit in der universitären Lehrerfabrik
von Niko Morgenthau

gsf – "Die Studenten von heute sind die Lehrer von morgen, insofern sie nicht das Handtuch schmeißen, bevor sie in ihrem Beruf angekommen sind. Diese simple Tatsache ist dennoch nicht der Maßstab, mit dem Lehramtsstudierende behandelt werden. Sie müssen vielmehr ein System von Leistungsdruck, Unpersönlichkeit und bürokratischen Hürden durchlaufen, ehe sie im Examen unter Beweis zu stellen haben, ob sie in der Lage sind, das staatlich verordnete Maß an Leidensdruck auszuhalten."

So beginnt der Autor seinen Aufsatz rückblickend auf sein Lehramstsstudium. Er hat's geschafft. Er bewegt sich "auf der anderen Seite", werkelt in der Praxis, stellt fest, dass er eigentlich zu wenig in seiner Ausbildung für den späteren Beruf gelernt hat von Leuten, die selber zu wenig qualifiziert sind.

AUSWEGE möchte mit der Veröffentlichung einen Fokus auf dieses Thema setzen. Wir veröffentlichen zwar eine Einzelmeinung, wissen aber sehr wohl, dass die meisten, die ein Hochschulstudium durchlaufen haben, Niko Morgenthaus Thesen bestätigen können. Und wer glaubt, das gilt nur für Lehramtsstudierende, der irrt gewaltig.

Ein autentischer Bericht, den mensch gelesen haben muss. … weiter

08. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert für „Bildung darf keine Ware werden!“ · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , ,

Logo GegenredeWarum? Was haben Studierende gegen Geld und Waren?
GegenRede 5 von Freerk Huisken

Gedacht ist die Forderung als Polemik gegen die Einführung von Studiengebühren. Diese Gebühren erscheinen ihnen als Preis für eine Ware namens Bildung oder Ausbildung. Mit ihnen würde schnödes „ökonomisches Denken“ in einen Bereich einziehen, in dem es nichts zu suchen hat, in den Bereich der universitären Bildung. Bildung lasse sich nicht einpreisen und habe mit „ökonomischer Verwertung“ nichts zu tun. Zudem würde mit dem Preis für Bildung eine weitere Hürde vor dem Studieren errichtet, die für „sozial Schwache“ kaum zu überwinden sei. So kann man es lesen. … weiter

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