07. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Intelligenz & Kreativität ist kein Zufall: Wie Lernen erfolgreich gelingt · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , ,

Eine Empfehlung der Redaktion: Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Moderator Robert Fleischer von Welt-im-Wandel.tv:

Jeder will, dass seine Kinder glücklich und erfolgreich werden, dass sie der Zukunft gewachsen sind. Doch ist es wirklich gut, seinen Nachwuchs von früh an mit Musikunterricht und Sportkursen zu beschäftigen? Und wie gestalte ich die Erziehung?

Hier ist der Originallink, falls das Filmfenster nicht zu sehen ist: 

www.youtube.com/watch?v=jXOWZQxzGO8

29. September 2010 · Kommentare deaktiviert für Forscher zeigen, wie Nervenzellen lernen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Bericht: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Ein Muskel wird kräftiger, wenn man ihn regelmäßig nutzt. Ähnlich sieht es im Gehirn aus: Nervenzellen werden umso kontaktfreudiger, je häufiger sie aktiv sind. Hirnforscher der Universität Bonn haben nun herausgefunden, welche Prozesse bei diesem Trainingseffekt eine wesentliche Rolle spielen. Die Ergebnisse erscheinen am 29.9. im Journal of Neuroscience (doi: 10.1523/JNEUROSCI.1847-10.2010). …weiter

Quelle: PM idw/ Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

27. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Kommunikation zwischen Nervenzellen effektiver als gedacht · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Erkenntnisse Tübinger Neurowissenschaftler werfen neues Licht auf die Informationsverarbeitung im Gehirn
Bericht: idw/Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Ich höre quietschende Reifen, sehe im Augenwinkel ein Auto näherkommen – und springe schnell zurück auf den Gehweg. Dass ich mit heiler Haut davon gekommen bin, verdanke ich den Millionen von Nervenzellen, die in meinem Gehirn die verschiedenen Informationen verarbeiten und in adäquate Handlungsanweisungen umsetzen. Die Kommunikation zwischen den Neuronen erfolgt dabei über kleine Spannungsimpulse, die Aktionspotentiale. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik haben zusammen mit Kollegen vom Baylor College of Medicine (USA) gezeigt, dass die benachbarten Nervenzellen weniger stark korreliert sind. Dies könnte implizieren, dass die Informationsverarbeitung deutlich effizienter ist als bis- lang vermutet. Somit ist eine geringere Anzahl an Neuronen notwendig, um große Datenmengen zu verarbeiten (Science, 28. Januar 2010). ...weiter

25. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Wie Nervenzellen rechnen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Wissenschaftler der Humboldt-Universität zeigen, welche neuronalen Berechnungen dem räumlichen Gedächtnis zugrunde liegen
Bericht: idw / Nationales Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

Nervenzellen kommunizieren über elektrische Signale – sie senden und empfangen so genannte Aktionspotentiale. Bereits im Jahre 1961 entdeckte der spätere Nobelpreisträger Eric Kandel, dass Neurone im Hippocampus nicht nur Aktionspotentiale, sondern auch sehr viel kleinere elektrische Signale produzieren – so genannte "Spikelets". Diese Spikelets konnten bisher allerdings nur an narkotisierten Tieren gemessen werden und somit blieb ihre Bedeutung beim wachen Tier fast 50 Jahre lang unklar.

Die Wissenschaftler Jérôme Epsztein, Albert K. Lee, Edith Chorev und Michael Brecht vom Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience und der Humboldt-Universität zu Berlin zeigen nun, dass Spikelets beim räumlichen Gedächtnis und der räumlichen Orientierung eine entscheidende Rolle spielen und Aktionspotentiale auslösen können. … weiter