12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Betrüger bleiben besser im Gedächtnis · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Psychologen der Universität Jena untersuchen den Einfluss sozialer Kategorisierung beim Erinnern

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

„Den merk ich mir!“ Nicht selten geht das einem durch den Kopf, wenn sich ein Kollege in der Kantine vordrängelt, wenn ein Fußballspieler beim Gegner besonders häufig foult oder auch wenn einem ein unbekannter Nachbar den Parkplatz wegschnappt.

Dass das keine leere Drohung ist und unser Gedächtnis solche Personen tatsächlich besonders gut speichert – zumindest dann, wenn sie unserer eigenen Gruppe angehören – haben Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt herausgefunden. …weiter

Quelle: Uni Jena / idw-online.de

22. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Großhirnrinde lernt von Anfang an mit · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

Tübinger und Münchner Forscher untersuchen, wie Hirnregionen bei der Gedächtnisbildung zusammenarbeiten

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Bei jedem neuen Erlebnis wird unser Gehirn vor eine schwierige Aufgabe gestellt: Es muss flexibel genug sein, um neue Informationen in kurzer Zeit aufnehmen zu können, aber auch stabil genug, um sie für lange Zeit zu speichern. Außerdem sollten neue Gedächtnisinhalte alte nicht überschreiben oder verändern.

Das Gehirn löst diese Aufgabe, indem es Gedächtnisinhalte in zwei separaten Speichern ablegt: im Hippocampus, einem plastischen Kurzzeitspeicher mit großer Kapazität und schneller Aufnahmefähigkeit, und in einem Teil der Großhirnrinde, dem sogenannten Neokortex. Dieser nimmt zwar Informationen langsamer auf, schützt sie aber dafür dauerhaft und ohne Überschreibung anderer Inhalte. Forscher vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen haben nun gemeinsam mit Münchner Wissenschaftlern erforscht, wie diese beiden Systeme beim Lernen zusammenarbeiten. … weiter

15. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Auf der Seite kinderaerzte-im-netz.de haben wir den Bericht “Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern” (v. 29.1.2016) gefunden:

Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, zeigten in einer aktuellen Studie verbesserte Gedächtnisleistungen. Darüber berichteten Experten Ende letzten Jahres im “Journal of Adolescent Health”. Den ganzen Bericht lesen

02. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Neuropsychologie: Nickerchen verbessern das Gedächtnis um ein Vielfaches · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

schlaf.gifMitteilung: Universität des Saarlandes

Forscher der Saar-Uni haben nachgewiesen, dass bereits ein kurzer Schlaf von etwa einer Stunde die Gedächtnisleistung deutlich erhöhen kann.

In der Studie untersuchten die Forscher 41 Probanden. Die Freiwilligen mussten Wörter und Wortpaare lernen. Anschließend wurde der Lerninhalt geprüft. Nach dieser ersten Prüfung schlief etwa die Hälfte der Teilnehmer, die andere Hälfte schaute eine DVD. Nach dem Schlaf hatte die Hälfte der Teilnehmer, die ein Nickerchen gehalten hatte, noch deutlich mehr Wortpaare im Gedächtnis als die Kontrollgruppe der DVD-Schauer. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Neurobiology of Learning and Memory” veröffentlicht. … weiter

Quelle: Uni des Saarlandes/idw-online.de

06. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Babys bilden neues Wissen im Schlaf · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: ,

baby_sleep_xunoe-cartomix-5Schlaf verbessert das Erinnerungsvermögen und strukturiert das kindliche Gedächtnis

Mitteilung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Das Baby-Gehirn gibt keine Ruhe – nicht mal im Schlaf. Wenn Kleinkinder schlafen, verarbeiten sie zuvor Gelerntes. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben zusammen mit Forschern der Universität Tübingen herausgefunden, dass sich Babys im Alter von 9 bis 16 Monaten durch ein kurzes Schläfchen die Namen von Gegenständen besser merken. Außerdem können sie erst nach dem Schlaf gelernte Namen auf neue ähnliche Gegenstände übertragen. Das Baby-Gehirn bildet also im Schlaf verallgemeinernde Kategorien – Erlebtes wird so zu Wissen. … weiter

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft/idw-online.de

15. Mai 2014 · Kommentare deaktiviert für Gedächtnistraining verbessert Leseleistung bei Schulkindern · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Mitteilung: Universität des Saarlandes und Humboldt-Universität zu Berlin

Kinder können sprachliche Informationen besser verarbeiten, wenn sie zuvor ein unterhaltsames Gedächtnistraining absolviert haben. Das haben die Psychologen Julia Karbach von der Universität des Saarlandes sowie Tilo Strobach und Torsten Schubert von der Humboldt-Universität zu Berlin in einer gemeinsamen Studie herausgefunden. Dafür haben sie ein spielerisches Gedächtnistraining am Computer für Grundschulkinder erarbeitet und ihre Mathematik- und Leseleistung vor und nach dem Training verglichen. Die Studie wurde jetzt im Journal „Child neuropsychology“ publiziert.

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06. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Vom Vergessen und Erinnern · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Unter welchen Umständen erinnern sich Menschen gut an Aufgaben, die sie in der Zukunft erledigen müssen? Welche Faktoren sind verantwortlich, wenn sie den Job dann doch vergessen? Dies untersucht der Psychologe Tobias Grundgeiger am Institut für Mensch-Computer-Medien. … weiter

25. Februar 2010 · Kommentare deaktiviert für Warum man sich an Unerwartetes besser erinnert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

unerwartetes.gifBericht: idw/Uni Bonn

Unerwartete Ereignisse aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn – daher speichert es solche Eindrücke besser ab. Diese Hypothese konnten Neurowissenschaftler der Universität Bonn jetzt in einer Patientenstudie bekräftigen: Wenn die Probanden sich Bilder einprägten, die nicht zu einem bestimmten Konzept passten, war das Belohnungszentrum im Gehirn aktiver als bei den herkömmlichen Bildern.

Die Studie in Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln, Freiburg und Davis (Kalifornien) wurde heute in dem Fachmagazin "Neuron" veröffentlicht. … weiter

30. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Forscher entschlüsseln den Rhythmus der Erinnerung · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

metronom.gifBericht: idw/Uni Bonn

Das menschliche Gehirn verfügt augenscheinlich über eine Art Metronom, das die Vorgänge im Kurzzeitgedächtnis koordiniert. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn und der Fachhochschule Koblenz. Die Ergebnisse sind nun in der Zeitschrift PNAS erschienen (doi: 10.1073/pnas.0911531107). Sie zeigen auch, dass eine Struktur im Schläfenlappen für das Kurzzeitgedächtnis eine wichtigere Rolle spielen könnte, als bislang oft gedacht. … weiter

25. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Wie Nervenzellen rechnen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Wissenschaftler der Humboldt-Universität zeigen, welche neuronalen Berechnungen dem räumlichen Gedächtnis zugrunde liegen
Bericht: idw / Nationales Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

Nervenzellen kommunizieren über elektrische Signale – sie senden und empfangen so genannte Aktionspotentiale. Bereits im Jahre 1961 entdeckte der spätere Nobelpreisträger Eric Kandel, dass Neurone im Hippocampus nicht nur Aktionspotentiale, sondern auch sehr viel kleinere elektrische Signale produzieren – so genannte "Spikelets". Diese Spikelets konnten bisher allerdings nur an narkotisierten Tieren gemessen werden und somit blieb ihre Bedeutung beim wachen Tier fast 50 Jahre lang unklar.

Die Wissenschaftler Jérôme Epsztein, Albert K. Lee, Edith Chorev und Michael Brecht vom Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience und der Humboldt-Universität zu Berlin zeigen nun, dass Spikelets beim räumlichen Gedächtnis und der räumlichen Orientierung eine entscheidende Rolle spielen und Aktionspotentiale auslösen können. … weiter

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