07. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für „When will we ever learn?“ · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Musik · Tags: , ,

Zur Erinnerung an den großen Musikpädagogen Pete Seeger – Humanist, Musiker, Kämpfer gegen Unterdrückung und Krieg

von Eva Petermann

pete-seeger-81869_640_by_tpsdave_CC0Pete Seeger ist tot. Der 94-Jährige Folksänger starb am 28. Januar in New York, ein halbes Jahr nach dem Tod seiner geliebten Frau Toshi Ohta, mit der er 70 Jahre durch drei Kinder und in gemeinsamer Arbeit verbunden war. In zahllosen Nachrufen wurde die „Folklegende“ gewürdigt, der Kämpfer gegen Rassismus und Antisemitismus, der Friedens- und Umweltaktivist geehrt. … weiter

Foto: Pete Seeger by tpsdave, CC0

 

 

Einige Überlegungen zu LRS und Englischunterricht

von Eva Petermann

„How is Mrs. Davis? – „I think she is a doctor.”
„Where is the new boy?” “He is my classmate.”

Missverständnisse wie diese sind im Anfangsunterricht in der 5. Klasse nichts Ungewöhnliches. Verwechslungen mit der Muttersprache (Interferenzen) legen sich mit der Zeit. Bei Kindern mit besonderen Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) sind solche „Spiegelungen“ bzw. „Verdreher“ freilich ernster zu nehmen.

Den meisten Kindern hat der erste Englischunterricht in der Grundschule großen Spaß gemacht. Sie sind gespannt darauf, in der neuen Schule selbst zu schreiben und ihr Vokabular auszubauen. Was wird aus dieser Motivation in der weiterführenden Schule?

Nach meiner Erfahrung werden die Schwierigkeiten des Übergangs wie auch der englischen Sprache vor allem für Kinder mit LRS weithin unterschätzt. Im Folgenden dazu einige Überlegungen aus jahrelanger Erfahrung sowohl im Unterricht, in der LRS-Förderung wie auch in der Fortbildung zu LRS und Englisch. … weiter

31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Lehrergewerkschaftsvorsitzende in Haft – fordert ihre Freilassung! · Kategorien: Marktplatz · Tags:

 Eva Petermann, GEW Hof, übermittelte uns folgende

Bleistift

 Online-Kampagne:

 

Letzte Woche hat ein Gericht in Bahrain die Verurteilung von führenden Gewerkschafter_innen bestätigt und Mahdi Abu Dheeb und Jalila al-Salman zu je fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

Mahdi und Jalila, Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende der Bahrainischen Lehrergewerkschaft, wurden 2011 verhaftet, nachdem sie Aufrufe für Reformen in Bahrain unterstützt hatten. In der Untersuchungshaft wurden sie gefoltert und gezwungen, „Geständnisse“ zu unterschreiben.

Im September 2011 wurden wie von einem Militärgericht schuldig gesprochen, versucht zu haben, das herrschende System gewaltsam zu stürzen, und Haß gegen das Regime gesät zu haben. Die Unabhängige Bahrainische Untersuchungskommission bestätigte in einem Bericht vom letzten Jahr, dass die Behörden viele Vorwürfe, die gegen tausende normaler Bürger_innen, die in den Protesten des „Arabischen Frühlings“ 2011 festgenommen worden waren, erhoben wurden, massiv übertrieben, wenn nicht sogar erfunden hatte. Das einzige „Verbrechen“ von Mahdi und Jalila war die Kühnheit, für Werte wie Solidarität, Gleichheit und Demokratie einzutreten.

Die Bildungsinternationale Education International hat zu einer massiven online-Kampagne aufgerufen, um die Freilassung von Mahdi und Jalila zu fordern.

Bitte nehmt Euch einen Augenblick Zeit und verschickt Eure Nachricht mit diesem link: zum Unterschreiben

Und bitte verbreitet diese Nachricht an Eure gewerkschaftlichen organisierten Kolleg_innen weiter.

Eric Lee

Quelle: www.labourstart.org

09. Dezember 2011 · Kommentare deaktiviert für 28. Januar 2012: 40 Jahre Berufsverbot – Betroffene fordern: endlich Aufarbeitung und Rehabilitierung! · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , ,

Aufruf

Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz unter dem Vorsitz von Bundeskanzler Willy Brandt den sogenannten „Radikalenerlass”. Zur Abwehr angeblicher Verfassungsfeinde sollten „ Personen, die nicht die Gewähr bieten, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten“, aus dem öffentlichen Dienst ferngehalten bzw. entlassen werden. Mithilfe der „Regelanfrage“ wurden etwa 3,5 Millionen Bewerberinnen
und Bewerber vom „Verfassungsschutz“ auf ihre politische „Zuverlässigkeit“ durchleuchtet.

Im Freistaat Bayern gibt es immer noch die sog. “Regelanfrage”. Alle, die sich für den Öffentlichen Dienst bewerben incl. Lehramtsbewerber bzw. Lehrkräfte, müssen sich dieser Gesinnungsüberprüfung unterziehen. Auf der langen Ministeriums-Liste der “verdächtigten” Organisationen findet sich auch die VVN / BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten).

Wir veröffentlichen den Aufruf der baden-württemberger Initiative mit Erstunterzeichnern (mit Dank an die GEW-Kollegin Eva Petermann aus Hof für die Übermittlung) und bitten um zahlreiche Weiterleitung des Aufrufs oder des Auswege-Links.

Aufruf lesen