12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Legasthenie: Mein Lesebuch – Geschichten zum Vorlesen, Lesen und Nacherzählen · Kategorien: Deutsch, Lesezeichen, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , , , , , , ,

gsf – Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) hat ein Lesebuch mit 20 Geschichten zum Vorlesen, Lesen und Nacherzählen inklusive Online-Audiobuch herausgegeben. Die Rezension bezieht sich auf die online-Fassung. Sie wurde am 12.2.2017 erstmals veröffentlicht und am 28.3.2017 nochmals überarbeitet. Jetzt wurde zusätzlich noch die Qualität der Texte rezensiert.

Die Geschichten decken verschiedene Themenbereiche ab. ( ansehen). Mit einem Klick auf das Bild der jeweiligen Geschichte wird ein Fenster zum Starten der Audiodatei geöffnet. Der Klick auf den ” › ” startet die Datei. Die Audio-Geschichten sind 2 bis 3 Minuten lang.

Unten rechts auf dieser Seite kann mit man mit dem Lösungenbutton (Listen-Icon) die Fragen und die Lösungen ansehen. Es erscheint zunächst ein Button “Lösungen”, dann werden die Fragen und die Lösungen eingeblendet. ( ansehen) Weiterlesen »

16. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Lesestörung und Rechtschreibstörung sind verschiedene Probleme · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Studie des Forschungszentrums IDeA: Kinder mit einer Lesestörung weisen andere Defizite im Arbeitsgedächtnis auf als Kinder mit einer Rechtschreibstörung

Mitteilung: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Lange wurde die Lese-Rechtschreibstörung (auch Legasthenie genannt) als zusammenhängendes Störungsbild angesehen.

Eine Studie im Rahmen des Forschungszentrums IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk) zeigt nun: Kinder mit einer Lesestörung weisen andere Defizite im Arbeitsgedächtnis auf als Kinder mit einer Rechtschreibstörung. Die Lernschwierigkeiten im Bereich des Lesens und des Schreibens müssen daher deutlicher als bisher als verschiedene Störungen betrachtet werden – und nicht als Varianten derselben Lernstörung. … weiter

Quelle: DIPF/idw-online.de

02. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Volksvertreter „im Dialog mit der Wissenschaft“ über die Rechenschwäche – Noch eine Wechstabenverbuchslung · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , ,

Ein Kommentar von Georg Schuster*

„Mögen Professoren ihre Diskurse veranstalten,
über die mutmaßliche Pathogenese von Lernschwächen
entscheiden letztlich die zuständigen Staatssekretäre.“

Eigentlich steht im AUSWEGE-Artikel vom März 2014 „Legasthenie und Dyskalkulie – Drei Anmerkungen zu einer schulischen Wechstabenverbuchslung“, aus dem dieses Zitat stammt, alles Wesentliche drin, was ich in der Sache derzeit und absehbar mitteilen kann. Den interessierten Leser bitte ich daher der Einfachheit halber um die Mühe, dies dort (noch einmal) nachzulesen: www.magazin-auswege.de/2014/03/legasthenie-und-dyskalkulie/

Da sich aber neben den Staatssekretären neulich auf Anregung der „Grünen“ auch der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags der Zahlenschwäche seiner Schuljugend angenommen hat, will ich ein paar Gedanken des Artikels daran aufhängen.

Das online-Magazin des Landtags teilt zum „Fachgespräch Dyskalkulie“ Folgendes mit (16.10.14): … weiter

* Es handelt sich um ein Pseudonym. Der Name des Autors ist der Redaktion bekannt

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07. März 2014 · Kommentare deaktiviert für Legasthenie & Dyskalkulie – Drei Anmerkungen zu einer schulischen Wechstabenverbuchslung · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , ,

von Georg Schuster*

„Ein gut aussehender Mensch zu sein ist eine Gabe der Umstände,
aber die Schreibe- und Lesekunst kommt von der Natur.“

Gerichtsdiener Holzapfel in „Viel Lärm um nichts“

Der Autor untersucht die Entstehung und die unterschiedliche Einschätzung der Legasthenie und der Dyskalkulie. Er stellt sich die Frage, ob ein Verzicht auf die Bewertung von Rechenleistungen im Fach Mathematik und in den Naturwissenschaften möglich ist und thematisiert die bayerische Trennung von Schwäche und Störung bei der LRS.

Im zweiten Teil stellt Georg Schuster fest, das sich schriftsprachliche Defizite nicht durch eine Art von Gehirn- oder Gedankengymnastik beheben lassen und fordert, dass wir die Fehlerquellen im Gedankengang des Kindes aufspüren und korrigieren müssen. Die Ordnung der Buchstaben und Zahlen müsse auf eine individuelle Art und Weise gelernt werden.   Den Aufsatz lesen

* Es handelt sich um ein Pseudonym. Der Name des Autors ist der Redaktion bekannt


logo-text-file  Weitere Texte von Georg Schuster* im Magazin Auswege:

  ► Wie intelligent sind Intelligenztheorien?

Lateinunterricht: Was es nützt, eine Kunstsprache zu lernen

Nennen wir mich Schuster

Alles ‚Denglisch‘ oder was? – Über die Sorgen um ein sprachliches Reinheitsgebot

Der Junge aus Shanghai

Hegel als Erzieher?

Bildung auf Deutsch: Nec scholae, nec vitae

Entlarvt: Ein Professor aus Neuseeland zeigt es den deutschen Einheitsschul-Ideologen!

28. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Welche Therapie der Legasthenie hilft, welche nicht? · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Mitteilung: Klinikum der Universität München

Legasthenie ist mit 5-7% eine der häufigsten Lernstörungen, an der nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene leiden. Oft wird die Legasthenie erst spät erkannt, die Kinder und ihre Familien sind meist auf sich allein gestellt, da sich niemand für die außerschulische Förderung zuständig fühlt. … weiter

Quelle: Klinikum Unui München/idw

30. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Lese- und Schreibunterricht heute · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

Auf der Seite lrs-legasthenie.info haben wir den folgenden sehr empfehlenswerten Aufsatz von Prof. Dr. Wolfgang Eichler und Prof. Dr. Hans Brügelmann gefunden (da veröffentlicht am 29.7.2013):

Gegen ideologische Verkürzungen, für Mehrperspektivität und mehr Pluralismus

In der aktuellen Auseinandersetzung über den Lese- und (Recht-)Schreibunterricht herrscht Verwirrung. Neuerdings stehen vor allem die Methode „Lesen durch Schreiben“,  der „Spracherfahrungsansatz“ und der Werkstattunterricht, also ein selbstständiges Lernen in einer vorbereiteten Umgebung, in der Kritik, während früher der Fibelunterricht und der systematische Lehrgang pauschal kritisiert wurden. … Den ganzen Aufsatz lesen

Einige Überlegungen zu LRS und Englischunterricht

von Eva Petermann

„How is Mrs. Davis? – „I think she is a doctor.”
„Where is the new boy?” “He is my classmate.”

Missverständnisse wie diese sind im Anfangsunterricht in der 5. Klasse nichts Ungewöhnliches. Verwechslungen mit der Muttersprache (Interferenzen) legen sich mit der Zeit. Bei Kindern mit besonderen Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) sind solche „Spiegelungen“ bzw. „Verdreher“ freilich ernster zu nehmen.

Den meisten Kindern hat der erste Englischunterricht in der Grundschule großen Spaß gemacht. Sie sind gespannt darauf, in der neuen Schule selbst zu schreiben und ihr Vokabular auszubauen. Was wird aus dieser Motivation in der weiterführenden Schule?

Nach meiner Erfahrung werden die Schwierigkeiten des Übergangs wie auch der englischen Sprache vor allem für Kinder mit LRS weithin unterschätzt. Im Folgenden dazu einige Überlegungen aus jahrelanger Erfahrung sowohl im Unterricht, in der LRS-Förderung wie auch in der Fortbildung zu LRS und Englisch. … weiter

16. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Anzeichen für Lese‐Rechtschreibstörung oft schon im Vorschulalter erkennbar · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Experten empfehlen Frühförderung als Prävention einer Legasthenie

Mitteilung: Ärzte im Netz/humannews

Kinder mit einer Lese‐Rechtschreibstörung (Legasthenie) haben massive Probleme beim Lesen und Rechtschreiben. Mögliche Anzeichen finden sich oft schon vor dem Eintritt in die Schule. „Als Ursachen einer Legasthenie werden eine gestörte Verarbeitung von Lauten und Buchstaben und ihre Zuordnung zueinander, eine genetische Veranlagung sowie veränderte Hirnfunktionen angenommen. Speziell die eingeschränkte Verarbeitung von Sprachinformationen ist oft schon im Vorschulalter erkennbar“ berichtet Prof. Dr. Gerd Schulte‐Körne von der Deutschen Gesellschaft für Kinder‐ und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin. … weiter

Quelle: PM v. 6.11.2012 – Ärzte im Netz/humannews – www.dgkjp.de

07. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Wozu muss jemand richtig schreiben können, wenn er nichts zu sagen hat? · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

von Brigitte Pick

Immer wieder geistern die Analphabeten durch die Medien, zeigt man sich bemüht, klagt an, will helfen, die Zahlen senken. Seit Anfang des Jahres läuft bundesweit eine Medienkampagne, um für das Problem zu sensibilisieren.

Ändern tut sich seit Jahrzehnten nichts, da die Institution, die sich darum scheren müsste, das Problem des funktionalen Analphabetismus ignoriert und mit schlechten Noten segnet. … weiter

©Foto: Gerd Altmann/www.pixelio.de

 

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23. August 2011 · Kommentare deaktiviert für So entstehen Lernprobleme · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , , ,

Frauke Teschlers neues Buch über die Hintergründe von Lernproblemen

Rezension von Günther Schmidt-Falck

Frauke Teschler hat ihr drittes Buch aufgelegt. Nach der Bearbeitung der Themen Aufmerksamkeit & Konzentration und der Entwicklung von Lernfähigkeiten in ihren beiden ersten Büchern hat sie sich diesmal verschiedene Lernpobleme und Störungsbilder vorgeknöpft: Lese/Rechtschreibschwäche, Lernschwächen, Rechenschwächen und Konzentrationsstörungen inkl. ADS/ADHS. … weiter

 

Weitere Aufsätze, die sich mit diesem Themenbereich befassen:

Umgang mit schwierigen Kindern V: Der Konzentrationscoach

Umgang mit schwierigen Kindern II: Verändern durch Verstehen

Ein Vorlesebuch für Eltern unruhiger Kinder

ADHS durch Umweltgifte?

Feststellung einer Dyskalkulie. Steckbrief IV

Arbeitsblätter und Übungen für Legasthenie und Rechenschwäche

Feststellung einer Lese-Rechtschreib-Problematik. Steckbrief III

Kinderseelen durch frühzeitige Diagnostik und Förderung entlasten

Unsere Schüler/innen: Persönlich fördern statt leidvoll sortieren!