Erziehungswissenschaftliche Studie zur frühkindlichen Betreuung

Mitteilung: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Bereits in den ersten Tagen nach der Geburt melden viele junge Eltern ihr Kind für einen Kita-Platz an. Die Wartelisten der Einrichtungen sind lang, immer mehr Eltern nehmen für Kinder im Alter von unter drei Jahren einen Betreuungsplatz in Anspruch. Das trifft allerdings nicht auf Familien mit Migrationshintergrund zu. Ihre Kinder gehen deutlich seltener so früh in eine Einrichtung.

Dr. Lars Burghardt von der Universität Bamberg hat in einer aktuellen Studie gezeigt, dass das durchaus nicht den Wünschen der Familien entspricht. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik erklärt: „Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund geben überdurchschnittlich häufig an, keinen Betreuungsplatz bekommen zu haben. Sie müssen ihre Kinder unfreiwillig zuhause betreuen.“ … weiter


Quelle:
www.uni-bamberg.de
www.idw-online.de

 

 

gsf – Auf der Seite www.meine-berufserfahrung.de bietet der Bertelsmann-Verlag für MigrantInnen die Möglichkeit, 26 Berufsbilder genauer anzusehen und mehr darüber zu erfahren.

Die Webseite vermittelt eine Übersicht, welche Kenntnisse und welches Knowhow in Deutschland für diese 26 wichtigen Berufe erwartet wird.  MigrantInnen können anhand der Infos ihre eigenen Berufserfahrungen mit den Erwartungen abgleichen. 

Die Informationen liegen in einer Übersicht auf Deutsch (inkl. wichtiger Links) vor und können in den Sprachen englisch, türkisch, russisch, arabisch und farsi als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wer die Möglichkeit hat, mit einer Klasse den Informatikraum zu besuchen oder im eigenen Klassenzimmer ins Internet zu gehen, kann die Berufsübersicht auch sehr gut im Arbeitslehreunterricht zur Informationsgewinnung einsetzen.


zur Seite “Übersicht der Berufe”

 

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge hat einen Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung herausgegeben. Den Film gibt es auf Deutsch, Arabisch, Farsi, Tigrinya und Englisch (in Form von Untertiteln).

Auf der Seite des “Netzwerkes” heißt es dazu:

Unser neuer Erklärfilm soll den Mitgliedern des NETZWERKs dabei helfen Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter mit Fluchthintergrund für die duale Berufsausbildung in Deutschland zu begeistern. Aber auch Willkommenslotsen, Flüchtlingskoordinatoren, Lehrkräfte und Ehrenamtliche können den Film nutzen, um bei der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen für die Berufsausbildung zu werben. Der Erklärfilm stellt das duale Ausbildungssystem und eine Auswahl der über 330 verschiedenen Ausbildungsberufe kurz und knapp vor. 

(Quelle: https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/news/erklaerfilm-zur-dualen-berufsausbildung/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=28-02-2019+März+Newsletter&utm_content=Mailing_11260155)

Der Film erklärt wichtige Merkmale der dualen Berufsausbildung. Die 4 Minuten sind zwar dicht gedrängt mit Informationen (… die sehr schnell gesprochen werden)  über die schulische und betriebliche Ausbildung, die Ausbildungsvergütung und diverse Ausbildungsberufe, für Flüchtlinge und auch für deutsche Schüler vor einer Berufswahl bieten sie jedoch eine brauchbare Erstinformation!


zur Filmseite

 

Mitteilung: Universität Bremen

Die Bremer Sprachwissenschaftlerin Inke Du Bois hat mit ihren Studentinnen einen Test gemacht, dessen Ergebnisse sie inzwischen in einer vielbeachteten Studie zusammengefasst hat. Mit türkischem Akzent, amerikanischem Akzent und hochdeutscher Aussprache haben die Studierenden in vier Stadtteilen Vermieter um einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung gebeten.

Das nachdenkenswerte Ergebnis: Vorurteile gegenüber Migranten sind Alltag, auch in Bremen. … weiter


Quelle:
www.uni-bremen.de
www.idw-online.de

Innenminister Seehofer schließt Kritiker seiner Flüchtlingspolitik aus

Mitteilung: Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Der Bundesinnenminister plant, die Kritiker seiner rigiden Flüchtlingspolitik von Gutachten auszuschließen, mit denen die psychische Gesundheit von Asylsuchenden festgestellt wird. Seehofer plant, mit seinem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ die Heilberufe von dieser Begutachtung auszuschließen, die bestens für die Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen qualifiziert sind: die Psychologischen Psychotherapeuten und die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Weiterlesen »

“Willkommen in unserer Kita”

So ist eine Broschüre betitelt, die der Paritätische Gesamtverband in sechs Sprachen herausgibt, in Deutsch, Englisch, Französisch, Tigrinya, Arabisch und Farsi.

Folgende Themen werden u.a. angesprochen:

  • Was ist eine Kita?
  • Wie läuft der Start in die Kita ab?
  • Der Tag in der Kita
  • Nach der Eingewöhnung

Herausgegeben hat die Broschüre der Paritätische Landesverband Hamburg, der sie dem Paritätischen Gesamtverband zur Verfügung gestellt hat, um diese Publikation unter der Verantwortung des Gesamtverbandes bundesweit allen Kindertageseinrichtungen und Beratungsstellen zugänglich zu machen.

Die Broschüre liegt als pdf-Datei vor, hat 20 informative Seiten mit vielen Fotos und einer ansprechenden Gestaltung.


Download der pdf-Datei (5,4 MB)

Die Broschüre kann auch beim Publikationsversand der Bundesregierung per Mail bestellt werden:
publikationen (ät) bundesregierung (Punkt) de:

Bestellnummer: 5BR306, Titel: “Herzlich Willkommen in unserer Kita”

Depression bei Migranten: Online-Programm speziell für arabischsprachige Patienten in Deutschland

Mitteilung: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Das Online-Selbsthilfe-Programm iFightDepression für Patienten mit leichteren Depressionsformen ist nun auch in arabischer Sprache verfügbar. Das Programm hilft den Betroffenen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. Die arabische Version richtet sich insbesondere an Migranten in Deutschland und soll helfen, Sprachbarrieren und Versorgungsengpässe zu überbrücken. „Psychisch erkrankte Flüchtlinge haben es besonders schwer, Hilfe zu finden.

Es fehlen Psychotherapeuten und Ärzte, die sie in ihrer Muttersprache behandeln können. Mit der arabischen Version des iFightDepression-Programms wollen wir die Versorgungssituation verbessern und insbesondere Patienten helfen, die sonst gar keine Unterstützung bekommen würden“, erklärt Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.deutsche-depressionshilfe.de