Mitteilung: Universität Zürich

Traumatisierte Kinder und Kinder, bei denen sich mehrere Allergien entwickeln, leiden im Erwachsenenalter eher an chronischen Entzündungskrankheiten und psychischen Beeinträchtigungen.

Dies zeigen Forschende der Universitäten Zürich und Lausanne in einer Studie, in der sie fünf Gruppen der frühen Immunsystem-Programmierung identifizieren. … weiter


Quelle: www.media.uzh.ch
Fotomontage: Bruno Glätsch auf Pixabay.com 

 

Mitteilung: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Ein Forscherteam der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat nachgewiesen, dass eine neue Form der Psychotherapie für Jugendliche mit Gewalterfahrungen geeignet ist, um die psychische Belastung dieser Patientinnen und Patienten effektiv zu reduzieren.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Rita Rosner (Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische und Biologische Psychologie) wurde die Wirksamkeit über vier Jahre hinweg in einer bundesweiten Studie überprüft, die das Bundesforschungsministerium förderte. Die ersten Ergebnisse wurden nun in „JAMA Psychiatry“, einer Zeitschrift der „American Medical Association“, veröffentlicht. Diese zählt weltweit zu den renommiertesten psychiatrischen Fachzeitschriften. … weiter


Quelle:
www.ku.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Viele Geflüchtete entwickeln körperliche und psychische Beschwerden, wenn sie „angekommen“ sind. Schlafstörungen, Herzrasen oder Unruhe können Anzeichen der Verarbeitung schwieriger Ereignisse sein. Was betroffene Menschen dagegen tun können, zeigt ein Kurzfilm des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI).

„Flucht und Migration – Selbsthilfe“ illustriert als Cartoon in 13 Sprachen, was Betroffene tun können: In eine Chilischote beißen zum Beispiel, um unangenehme Gefühle zu vertreiben oder feste Schlafenszeiten einhalten, um besser durch die Nacht zu kommen. Der Film fordert sie aber auch auf, sich Hilfe zu holen, wenn ihre Beschwerden sich nicht bessern oder zu stark sind.

Das MPI hat den 2,5 Minuten langen Film im Rahmen seines Projektes RefPsych produziert, unterstützt wurde er von der Max-Planck-Förderstiftung. Er soll sich wie der erste Kurzfilm online über Social Media-Kanäle verbreiten, um möglichst viele Geflüchtete sowie ihre Helfer zu erreichen. Im ersten Teil geht es darum, über mögliche körperliche und psychische Symptome nach Flucht und Migration aufzuklären, zur Entlastung und als Aufforderung, sich Hilfe zu holen.

Der Link zu den Filmen sowie weitere Infos zum Projekt:

http://www.psych.mpg.de/refpsych.


Quelle:
PM v. 7.3.2019
Anke Schlee
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
www.psych.mpg.de

01. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Das Trauma der Identität · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Weiterbildungen · Tags: , ,

Ein Vortrag von Prof. Franz Ruppert

“Psychische Traumata erleiden wir oft schon in unserer frühen Kindheit. Sie führen zu psychischen Aufspaltungen, zu Ich-Verlust, Desorientierung und Unklarheiten in den eigenen Lebenszielen. So werden wir zwar älter und reifen körperlich, es können auf dieser Grundlage aber keine konstruktiven Beziehungen auf einer Erwachsenen-Ebene entstehen. Immer wieder geraten wir dann in Freundschafts-, Paar- oder Arbeitsbeziehungen in ausweglose Abhängigkeiten wie in der Kindheit.” (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZoAhyyhEUts)

Prof. Franz Ruppert, einer der führenden deutschen Psychotraumatologen (Katholische Stiftungshochschule München), erklärt in diesem Vortrag die „Anliegenmethode“. Man kann die eigene innere psychische Struktur und die Qualität der  Beziehung zu sich selbst und zu anderen sichtbar werden lassen. Über Identitätsaufstellungen könne man sich aus symbiotischen Verstrickungen lösen und abgespaltene eigene Anteile integrieren. 

Sehr ausführlich und anschaulich erklärt. Gut geeignet auch zur LehrerInnenfortbildung! 

Der Vortrag wird präsentiert von AKVorarlberg (Kammer für Arbeiter und Angestellte für Vorarlberg). Dauer: 92 Minuten

Hinweis: Beim Aufruf des Filmes werden von Youtube Daten ermittelt.

Hier geht es zum Originallink auf Youtube, wenn das Filmbild nicht zu sehen ist.
www.youtube.com/watch?v=ZoAhyyhEUts

 

05. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Unterdrückte Erinnerungen bei traumatisierten Geflüchteten · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Krieg, Folter, Naturkatastrophen – emotionale Extremerfahrungen können zu posttraumatischer Belastungsstörung führen. Aber nicht alle Menschen sind gleich empfänglich für die Krankheit.

Was im Gehirn passiert, wenn Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) versuchen, Erinnerungen willentlich zu unterdrücken, hat ein internationales Forscherteam analysiert. Bei einem Gedächtnistest zeichneten sie mittels Magnetenzephalografie die Hirnaktivität von schwer traumatisierten Geflüchteten auf und verglichen die Ergebnisse bei Teilnehmern mit und ohne PTBS. Die Daten geben Hinweise auf die neuronalen Grundlagen von wiederkehrenden traumatischen Erinnerungen und für die Therapie. … weiter


Quelle: www.news.rub.de

22. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Psychotherapeutenverfahren bei traumatischen Ereignissen am Arbeitsplatz · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

Arbeits- und Wegeunfälle können für Betroffene ein traumatisches Ereignis darstellen und Folgen für die Psyche haben. Wichtig ist dann vor allem die schnelle Betreuung nach dem Unfall. Betriebs- und Werksärzte sind dabei wichtige Ansprechpartner für die Betroffenen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen stellen auch bei psychischen Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen eine geeignete Behandlung und Rehabilitation sicher. Grundlage ist das Psychotherapeutenverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). … weiter

Quelle: www.dgaum.de | www.idw-online.de

18. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für 0,5 Prozent der Bevölkerung leiden unter einem schweren Psychotrauma · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Zürich

Psychische Traumafolgen wurden bisher nur als Krankheitsdiagnose «posttraumatische Belastungsstörung» untersucht. Wie häufig diese in einer schwereren Form vorliegt, zeigt ein UZH-Psychopathologe erstmals mit einer repräsentativen Befragung: Mehr als ein halbes Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. … weiter

Quelle: www.uzh.ch/de.html

14. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Schlaf hilft beim Verarbeiten traumatischer Erlebnisse · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Zürich
Schläft man in den ersten 24 Stunden nach einem traumatischen Ereignis, hilft dies, die belastenden Erinnerungen besser einzuordnen und zu verarbeiten.

Das weisen Forschende der Universität Zürich und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in einer neuen Studie nach. Schlaf könnte demnach als frühe Präventionsstrategie bei Posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt werden. … weiter

Quelle: Uni Zürich/idw-online.de

28. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Damit die Integration schon in der Kita gelingt · Kategorien: Weiterbildungen, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , , ,

Mit einer speziellen Fortbildung macht das Sozialunternehmen Papilio Erzieher fit für den Umgang mit geflüchteten Kindern

Mitteilung: Papilio

Manchmal kann schon das Zuschlagen einer Tür Panik auslösen, ein lautes Wort ein erlittenes Trauma aufreißen. Bei der pädagogischen Arbeit mit geflüchteten Kindern sind oft Kleinigkeiten entscheidend. Details, für die die Fachkräfte in den Kitas erst sensibilisiert werden müssen.

Angesichts der anhaltenden Herausforderungen bei der Integration Geflüchteter hat das Sozialunternehmen Papilio in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin nun ein spezielles Fortbildungsangebot entwickelt, das genau darauf abzielt: Wie können wir geflüchtete Kinder in unseren Kitas optimal integrieren? In Augsburg fand nun erstmals eine Schulung statt, an der zwölf Erzieherinnen aus acht Kitas teilgenommen haben. … weiter

Quelle: www.papilio.de

27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Unverarbeitete Verluste und Bindungsprobleme in der Kindheit erhöhen Risiko für einen Burnout · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg

Wie kommt es zum Burnout? Zu viel Arbeit und wenig Freizeit bei geringer Wertschätzung der Leistung werden häufig als Gründe genannt. Nun bringt ein Team von Ärzten und Psychologen unter Federführung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Söllner, Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität/Klinikum Nürnberg, einen weiteren Aspekt ins Spiel. Menschen, die in ihrer Kindheit keine sichere Bindung erlebt oder Verluste erlitten und nicht verarbeitet haben. Die Studie hat Konsequenzen für Therapie. … weiter

Quelle: www.pmu.ac.at/nuernberg/banner.html/idw-online.de