Mitteilung: Bonn International Center for Conversion (BICC)

Im Vergleich zu der Situation der Menschen, die schon vor 20 bis 40 Jahren nach Deutschland flohen, haben sich einige gesetzliche Regelungen für Geflüchtete deutlich verbessert. Allerdings betrifft dies in erster Linie Asylsuchende mit „guter Bleibeperspektive“ und anerkannte Flüchtlinge. Der aktuelle BICC Policy Brief empfiehlt die Integration Geflüchteter von Anfang an. … weiter


Quelle:
www.bicc.de
www.idw-online.de

Interdisziplinäres Projekt an der Universität Jena soll Fachkräftemangel lindern

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

In Thüringen herrscht Fachkräftemangel – ein Problem, das in Zukunft sicher noch zunehmen wird. Ein Wissenschaftlerteam von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) hat jetzt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt begonnen, um die Akzeptanz internationaler Fachkräfte in den Unternehmen zu erhöhen.

Das Projekt „WOM – Weltoffen miteinander arbeiten in Thüringen. Maßnahmen zur Steigerung der personalpolitischen Zukunftsfähigkeit Thüringer Unternehmen“ wird durch den Freistaat Thüringen mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziell gefördert. Das Fördervolumen liegt (inklusive eines Eigenanteils) bei 1,6 Millionen Euro für die Dauer von drei Jahren. … weiter


Quelle:
www.uni-jena.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Immer mehr Geflüchteten gelingt die Integration in das deutsche Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin auf der Basis einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von Geflüchteten, die in den Jahren 2013 bis 2016 nach Deutschland gekommen sind. In den Jahren 2016 und 2017 wurden dafür jeweils rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt, knapp 3.000 von ihnen waren bei beiden Befragungswellen dabei. … weiter


Quelle:
www.iab.de
www.idw-online.de

Eine Rezension von Christiane Hofbauer

Da Sprache immer wieder als wichtigstes Mittel der Integration genannt wird, hat Dunja Ramadan, Journalistin bei der süddeutschen Zeitung und selbst zweisprachig aufgewachsen, sich die Frage gestellt, welche Erfahrungen syrische Geflüchtete mit der deutschen Sprache und dem Deutscherwerb machen, was es für sie bedeutet, im Alltag nicht mehr in ihrer Muttersprache kommunizieren zu können und was ihr Verhältnis nicht nur zum Deutschen, sondern auch zum Arabischen kennzeichnet. … weiter

06. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund als Multiplikatoren in der integrativen Arbeit · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Flucht und Migration, Standpunkte und Kommentare, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , , , ,

Die Präsentation wurde im Mai 2017 auf der Konferenz für Integrationsbeauftragte in Ingolstadt gezeigt. 

von Iryna Savchenko*

Kundgebung „Rassismus Ade –Vielfalt Olé!“ am 21. März 2017 in Ansbach

Es werden vier zentrale Themen für  die Integration in Form von erzieherischen Aufgaben dargestellt und mit Zitaten beschrieben. Zahlreiche Fotos illustrieren die Integrationsarbeit.

Die Autorin will vermitteln, dass „Integration“ ein sehr langfristiger Prozess ist und sehr viele Ressourcen,  Zeit, Fachkenntnisse, Geduld und Energie braucht.

Download der Präsentation (pdf-Datei)


*Iryna Savchenko ist Integrationsbeauftragte der Stadt Ansbach
©Foto: Iryna Savchenko

20. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Sexualität und Gender in der Einwanderungsgesellschaft · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Sexualität ist politisch – auch und gerade in der Einwanderungsgesellschaft. Spätestens die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015/16 lösten Debatten über die innere Sicherheit und die Integration von Geflüchteten aus. Fest steht, dass sich mit den zugewanderten Menschen auch Wertvorstellungen und Verhaltensstandards in Deutschland verändern. Es gilt, Geschlecht(er), Geschlechterverhältnisse und Sexualität auszuhandeln.

Wie das geschehen kann, ist die große Frage. Antworten schlagen neben Uwe Sielert, Professor für Sozialpädagogik von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), 33 Forscherinnen und Forscher sowie in der Praxis arbeitende Fachpersonen aus ganz Deutschland vor. … weiter

Quelle: www.uni-kiel.de  | www.idw-online.de

24. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Integration muss bereits in der Kita beginnen · Kategorien: Standpunkte und Kommentare, Termine und Aktionen · Tags: , , , , ,

Tagung zur Primärprävention in Halle

Bericht: Papilio

Integration darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern muss bereits in der Kita beginnen. Zu diesem Ergebnis sind mehr als 100 Teilnehmer auf dem zweitägigen Fachsymposium „Prävention braucht Integration“ gekommen, das das Sozialunternehmen Papilio mit Unterstützung der BARMER und dem Sozialministerium von Sachsen-Anhalt Mitte März in Halle durchgeführt hat.

Kernanliegen der Fachtagung war die Vermittlung sozial-emotionaler Kompetenzen und die Einbindung von Kindern mit Flucht- oder Migrationshintergrund in Kindergärten. … weiter

Quelle: www.papilio.de

30. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Teilhabeperspektiven · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

Mitteilung: Robert Bosch Stiftung

Die meisten Flüchtlinge wollen rasch arbeiten; zugleich besteht großes Interesse, sich zu qualifizieren und weiterzubilden. Das zeigt eine gemeinsame Interviewstudie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung.

Welcher Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe führt, ist dabei individuell verschieden. Deshalb sind flexible Strukturen und passgenaue Maßnahmen für Flüchtlinge nötig. Die Studie zeigt darüber hinaus: Persönliche Begegnungen und zwischenmenschliche Kontakte sind von zentraler Bedeutung für Integration und Teilhabe. … weiter

Quelle: www.bosch-stiftung.de


Direktdownload der Studie


©Foto: Integration, geralt, pixabay.com; Lizenz: CC0

27. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bildung kann nicht warten!“ · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , ,

Bildungsgewerkschaft GEW stellt Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ vor

Mitteilung: GEW Hauptvorstand 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche so schnell wie möglich in die Schule kommen oder eine Berufsausbildung aufnehmen können – und zwar unabhängig vom Aufenthaltsstaus. Dafür sei es notwendig, zusätzliche Lehrkräfte sowie Sozialarbeiter und -pädagoginnen einzustellen und diese entsprechend zu qualifizieren. „Bildung kann nicht warten! Wir wollen geflüchtete Kinder und Jugendliche in die Gesellschaft integrieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Dafür sind Bildung, qualifizierte Schul- und Berufsabschlüsse eine sehr wichtige Voraussetzung“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Montag in Bremen während der Vorstellung der Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ vor der Presse. Weiterlesen »

11. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Integration von Muslimen in Deutschland macht deutliche Fortschritte · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Seit den 1960er Jahren wächst die muslimische Bevölkerung in Westeuropa. In Deutschland leben rund 4,7 Millionen Muslime. Trotz gesellschaftlicher Spannungen macht die Integration deutliche Fortschritte.

Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Religionsmonitors 2017 der Bertelsmann Stiftung. … weiter