Das “Institut Solidarische Moderne” schrieb:

In den aktuellen Debatten um Migration und Asyl beobachten wir eine zunehmende Polarisierung von rechts. Dem möchten wir etwas entgegensetzen. Wir fordern, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position zu verteidigen.  

Zusammen mit medico international und kritnet – Netzwerk für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung – haben wir einen Aufruf gegen Rassismus in der öffentlichen Debatte und in der politischen Diskussion über Migration und Asyl verfasst. Zahlreiche Personen unterstützen den Aufruf bereits. Der Erziehungswissenschaftler und Publizist Micha Brumlik, die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan, die Intendantin des Hamburger Theaters Kampnagel Amelie Deufhard, der Autor Georg Diez und viele weitere Wissenschaftler*innen, Kulturschaffende und andere haben den Aufruf als Erstunterzeichner*innen unterschrieben. (Quelle: http://www.solidarische-moderne.de/de/article/526.solidaritaet-statt-heimat.html )

 Hier geht es zum Aufruf mit weiteren Informationen und mit der Möglichkeit zum Unterzeichnen

Bildungsgewerkschaft GEW zum „Nationalen Bildungsbericht“: enge Kopplung von Herkunft und Bildungserfolg muss endlich aufgelöst werden

Mitteilung: GEW

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angesichts der alarmierenden Daten des „Nationalen Bildungsberichts“ dringend zusätzliche Investitionen in den Bildungsbereich angemahnt. Zudem müsse der Pädagogen-Beruf attraktiver gemacht werden, um den gravierenden Personalmangel insbesondere an Kitas und Schulen erfolgreich zu bekämpfen. „Der Bildungsbericht bestätigt viele andere Untersuchungen: Allen Maßnahmen zum Trotz ist es bis heute nicht gelungen, das Kardinalproblem des deutschen Bildungssystems – die enge Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg – zu lösen. Die soziale Schere geht sogar wieder weiter auseinander. Hier muss endlich angesetzt werden“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Freitag in Frankfurt a.M. „Ausgaben für gute Bildung lohnen sich: Sie führen zu mehr Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe, verbessern die Berufs- und Lebensperspektiven der Menschen und stärken deren Gesundheit.“ Weiterlesen »

Ein Jahrzehnt nach Beginn der großen Krise

attac präsentiert neues Unterrichtsmaterial

gsf – “Pünktlich zum zehnten Jahrestag der Lehman-Pleite beleuchtet das Attac-Bildungsmaterial den Verlauf der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und die Zusammenhänge zwischen alltäglichem Leben, der finanziellen Sphäre allgemein und den Krisen des vergangenen Jahrzehnts. Neben dem Rückblick geht es insbesondere um die Frage der Bankenrettung und die Beziehung zwischen den Finanz- und den Wohnungsmärkten.” (Quelle: http://shop.attac.de/index.php/bildungsmaterial/bima-globale-finanzmaerkte.html )

Es gibt vier Module: Weiterlesen »

Eine Rezension von Detlef Träbert

„Die Allianz aus Bildungspolitik und Sonderpädagogik verfälscht und diskreditiert das Menschenrecht auf inklusive Bildung.“ Mit diesem schlagkräftigen Satz beginnt der Klappentext auf der Rückseite eines dünnen Büchleins, das eines der dicksten Bretter des deutschen Bildungswesens anbohrt. Die „Streitschrift Inklusion“ ist das wichtigste bildungspolitische Buch der aktuellen Gegenwart. … weiter

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Gemeinsam mit den Student*innenvertretungen Italiens (UDU) und Österreichs (ÖH) stellt sich der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) deutlich gegen die rassistische und unmenschliche Asyl- und Grenzpolitik Italiens, Österreichs und Deutschlands. Weiterlesen »

Neue Erkenntnisse über das Extinktionslernen könnten nützlich für Therapien sein

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Stress kann positive Effekte auf das Extinktionslernen haben, bei dem zuvor erlernte Assoziationen aufgelöst werden. Wie Kognitionspsychologen der Ruhr-Universität Bochum herausfanden, sorgt Stress dafür, dass das Extinktionslernen unabhängig vom Kontext erfolgt. Das könnte zum Beispiel für Therapien von Angststörungen nützlich sein.

Dr. Shira Meir Drexler, Prof. Dr. Oliver Wolf und Privatdozent Dr. Christian Merz vom Bochumer Institut für Kognitive Neurowissenschaft beschreiben die Ergebnisse in der Zeitschrift Behavior Therapy. … weiter


Quelle: http://news.rub.de

Mitteilung: GEW

Pädagog*innen stärker am Um- und Neubau von Schulen zu beteiligen, hat Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW, von der Politik gefordert. Notwendig seien Gebäude, die den Anforderungen der Inklusion und des Ganztagsbetriebs gerecht werden. Wie diese konkret auszusehen hätten, müsse unter Beteiligung der Pädagog*innen, Eltern und Schüler*innen vor Ort entschieden werden, mahnte Tepe. Die GEW-Vorsitzende wies bei ihrem Besuch der Carlo-Schmid-Oberschule in Spandau auf die Bedeutung des Schulbaus für die Bildung hin. „Wenn in Klassenräumen der Putz von den Wänden fällt oder Schüler*innen den Gang zur Toilette scheuen, dann leidet auch der Lernprozess.“ Weiterlesen »

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Die studentischen Besetzer*innen des Audimax der TU Berlin haben TU-Präsident Christian Thomsen ihre Forderungen übermittelt. Sie bieten an, nach einer Einigung innerhalb von 24 Stunden das Audimax zu verlassen. Jetzt ist es am Präsidium der TU Berlin, eine schnelle Lösung für Studierende und Beschäftigte herbeizuführen. Weiterlesen »

Viel vorgenommen hat sich der neu konstituierte bundesweite Arbeitsausschuss der Berufsverbote-Betroffenen am 7.Juni in Kassel. Es sollen nicht nur die unterschiedlichen Entwicklungen in den Bundesländern aufgrund des „Radikalenerlasses“ von 1972 und entsprechende „Fälle“ bei damaligen Bundesbehörden (Bahn/Post/Zoll) aufgearbeitet werden. Mit neuen Initiativen will der Arbeitsausschuss darauf hinwirken, dass dieses Unrecht endlich aufgearbeitet, die Betroffenen rehabilitiert und entschädigt werden.

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Heft 1/2018 (Nr. 119) des Magazins des Deutschen Jugendinstituts ist erschienen.

Viele Jugendliche bringen der etablierten Politik wenig Vertrauen entgegen. Dies ist umso brisanter, da populistische Bewegungen weltweit an Einfluss gewinnen und politische Diskurse sich verschärfen. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts „DJI Impulse“ thematisiert in seiner aktuellen Ausgabe Demokratiebildung in Zeiten von Digitalisierung und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung. Die Autorinnen und Autoren analysieren, wie Kindertageseinrichtungen, Schulen und Jugendarbeit demokratiefeindlichen Tendenzen begegnen, kritische Medienkompetenz schulen und Teilhabe ermöglichen können.  Weiterlesen »